Beiträge von Martin H.

    Hi,


    Zitat

    Original von Luna Selina

    Ich wollte euch mal was verrücktes zeigen.


    Klick


    Habt ihr schon sowas beobachtet?


    ja, allerdings in den Tropen und es ist echt beeindruckend, wenn man mit einer Taschenlampe in einen hohlen Baum leuchtet um evtl. Geißelspinnen zu finden, oder in einer Höhle ist und plötzlich die ganze Wand das Wabern anfängt. Da sitzen oft hunderte, wenn nicht sogar tausende Tiere dicht zusammen und wenn sie sich gestört fühlen fangen sie das wippen an – besser als jeder Gruselfilm. =;-)


    viele Grüße
    Martin

    Hi Basti,


    Zitat

    Original von Basti


    :grins: Also Martin. Ein ;) wäre angebracht gewesen, ansonsten haben wir wieder die Reptilienzüchter am Hals....


    stimmt, mir reicht schon der ganze Ärger mit den Insektenzüchter, wenn sie mitbekommen dass ich Heimchen und Schaben verfüttere! =;-)


    viele Grüße
    Martin

    Hallo Thomi,


    Zitat

    Original von Thomi



    Na dann hoffen wir mal dass sich noch mehr leute für die Haltung von Labidognathen interessieren.! Ich habe riesen freude an diesen Spinnen.....


    schon mal daran gedacht Deine Freude mit anderen zu teilen?


    Ich hab die Beobachtung gemacht, wenn irgendwo ein Artikel zu einer Art erscheint, selbst wenn es sich um eine 08/15-Art handelt, nett geschrieben und vor allem mit schönen Bildern, sieht man in den div. Kleinanzeigen vermehrt Inserate in denen Leute genau diese Tiere suchen.


    Vielleicht müssen die Labidognathen-Halter einfach mehr "Werbung" machen und "Interesse" für diese Tiergruppe wecken. Genügend spannende und interessante Vertreter aus diesem Bereich gibt es ja.


    => Die Labidognathen-Halter können m.E. durchaus aktiv etwas tun, damit sich am jetzigen Zustand etwas ändert. Dito für die Skorpion-Halter.


    ---Werbeblock:---


    Die »ARACHNE« hat derzeit eine Auflage von 1.300 Heften => über dieses Medium würde man einige Leute erreichen!


    ---Werbeblock Ende---


    viele Grüße
    Martin

    Hi,


    Zitat

    Original von Joel

    soviel ich weiss, ist ein spezifischer LD-Wert immer nur für eine spezies. ein "mischen" der werte würde imo nicht viel bringen.
    ein beispiel wieso ich nicht viel davon halte: nehemen wir atrax robustus. soll hunden (ich glaube es waren hunden, könnten auch katzen sein) nicht wirklich was anhaben und für den menschen ist das gift der hammer!


    und bei einigen australischen Selenocosmiinae ist es genau umgekehrt, siehe:

    • ISBISTER, G. K., J. E. SEYMOUR, M. R. GRAY & R. J. RAVEN (2003): Bites by spiders of the family Theraphosidae in humans and canines. Toxicon 41: 519-524.


      abstract:
      Spiders of the family Theraphosidae occur throughout most tropical regions of the world. There have only been three case
      reports of bites by these spiders in Australia. The aim of this study was to describe the clinical effects of bites by Australian
      theraphosid spiders in both humans and canines. Cases of spider bite were collected by the authors over the period January
      1978–April 2002, either prospectively in a large study of Australian spider bites, or retrospectively from cases reported to the
      authors. Subjects were included if they had a definite bite and had collected the spider. The spiders were identified by an expert
      arachnologist to genus and species level where possible. There were nine confirmed bites by spiders of the family
      Theraphosidae in humans and seven in canines. These included bites by two Selenocosmia spp. and by two Phlogiellus spp. The
      nine spider bites in humans did not cause major effects. Local pain was the commonest effect, with severe pain in four of seven
      cases where severity of pain was recorded. Puncture marks or bleeding were the next most common effect. In one case the spider
      had bitten through the patient’s fingernail. Mild systemic effects occurred in one of nine cases. There were seven bites in dogs
      (Phlogellius spp. and Selenocosmia spp.), and in two of these the owner was bitten after the dog. In all seven cases the dog died,
      and as rapidly as 0.5–2 h after the bite. This small series of bites by Australian theraphosid spiders gives an indication of the
      spectrum of toxicity of these spiders in humans. Bites by these spiders are unlikely to cause major problems in humans. The
      study also demonstrates that the venom is far more toxic to canines.


    viele Grüße
    Martin

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    Hallo zusammen,


    im Herbst 2007 wird wieder ein »Arachno-Weekend« der DeArGe e.V. stattfinden, nachdem wir im Herbst 2005 diese Veranstaltung zum ersten Mal erfolgreich durchgeführt haben.


    Seit kurzem stehen der Termin und das Programm:
    Freitag Abend (05.10. 2007) bis Sonntag (07.10.2007)


    Ausführliche Informationen sowie ein Anmeldeformular gibt es unter:
    http://www.dearge.de/arachnoweekend/


    Neben Mitglieder der DeArGe e.V. können auch Nichtmitglieder die Vorträge rund um Spinnen und Skorpione genießen.


    Viele Grüße und bis zum Herbst,
    Martin



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    Hallo Paul,


    Zitat

    Original von Caesar

    Schauts, ich will niemanden irgendentwas unterstellen, aber man kann/sollte doch drüber diskutieren,l


    zu einer Diskussion gehören für mich Argumente – erst recht wenn man jemand nicht grundlos und argumentenlos etwas unterstellen möchte. Ich bin immer noch auf Deine Argumente gespannt, mit denen Du Deine Theorien und Thesen begründest!


    viele Grüße
    Martin

    Hallo Paul,


    Zitat

    Original von Caesar


    Viel interessanter ist es ja, dass gerade jetzt wo halt die Einnahmen durch P.metallica zurück gehen, urplötzlich andere entdeckt werden! Natürlich von wieder den selben Leuten!!


    Das ist doch etwas eigenartig..oder???


    wenn sich jemand intensiver mit einer Gattung beschäftigt. Mehr oder weniger regelmäßig die Ursprungsländer bereist. Versucht herauszubekommen, wie groß die Verbreitungsgebiete der einzelnen Arten ist und auch das Gesamtverbreitungsgebiet der Gattung grob abschätzen kann. Wenn er womöglich dann auch noch gezielt die "weißen Flecken" im Gesamtverbreitungsgebiet bereist und wenn er sich mit den Mikrohabitaten der Arten bechäftigt, dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass sojemand eine neue Art entdeckt, der auch gezielt danach sucht, als irgendwer anderes der mal eben einen ungeplanten Urlaubstripp macht!


    Von daher finde ich es nicht komisch, ganz im Gegenteil, ich finde es sehr logisch!


    viele Grüße
    Martin


    PS.: Falls Du es nicht wissen solltest: Die inzwischen als P. tigrinawesseli beschriebene Art ist von zwei unterschiedlichen "Parteien" in zwei verschiedenen Gebieten recht kurz hintereinander entdeckt worden. Was m.E. obiges untermauert: Wenn man Zeit und Geld investiert um gezielt die weißen Flecken abzusuchen und entsprechendes Hintergrundwissen hat, dann ist es nicht so unwahrscheinlich, dass man immer noch neue Arten entdeckt!
    BTW, es gibt immer noch ein paar "weiße Flecken" in und um Indien, die Poecilotheria tauglich sind und die auch schon bereist werden (erst kürzlich sind ein paar Leute aus einem dieser Gebiete wiedergekommen, allerdings erfolgsfrei was Poecilotheria spp. angeht, dafür haben sie ein paar andere interessante Tiere gefunden. Und nein, es war niemand aus Deutschland und der Schweiz dabei).
    HWF hat mal ein recht interessantes Posting zum Thema "neue Poecilotheria Arten" im Tarantula Store Forum gepostet – sollte ich eigentlich mal raussuchen und hier verlinken.

    Hallo Paul,


    Zitat

    Original von Caesar

    Ich habs ja nur mal in den Raum geworfen um drüber zu reden..woher soll ich genaueres haben? aber ich finde das nicht so abwegig....


    nur mal ein paar unsortiere Gedanken dazu:


    Was für eine Strahlung soll verwendet werden? Wie lange soll bestrahlt werden, um Tier unfruchtbar zu machen aber sie dabei nicht zu töten, oder zumindest so stark zu schädigen, dass man etwas "sieht"? Glaubst Du, jemand würde einen P. metallica Kokon riskieren um das mal eben auszuprobieren? Nein? Ok, er kann es mit einer billigeren Art testen (P. regalis, P. fasciata, etc.). Nur solche Tests, um eine brauchbare Strahlung und davon dann auch noch die "perfekte Dosis" rauszufinden, dürfte recht lange dauern. Es muss bestraht werden, dann müssen die Tiere aufgezogen werden und diese verpaart werden, um zu sehen ob es etwas gebracht hat. Um sicher zu gehen, dass es nicht nur an dem einen Pärchen liegt, muss man mehrere aufziehen und verpaaren. Nicht aus jeder Paarung geht auch ein Kokon hervor. Zudem müssten, wenn man es sauber machen will und nicht am Ende den Zufalls überlassen möchte, es mit allen Kombinationen ausprobieren (bestrahlt x bestrahlt, bestrahlt x nicht bestrahlt, nicht bestrahlt x bestrahlt). Und die Kontrollgruppen (Tiere aus den ursprünglichen Kokons die nicht bestrahlt wurden) muss man auch aufziehen, verpaaren (in entsprechenden Mengen, wegen nicht Kokonbau und um auch eine vernünftige Aussage treffen zu können). etc.


    Das alles kostet viel Zeit und durch die Menge der Tiere, um auf eine brauchbare Aussage zu kommen, entsprechend Platz. Ergo hätte man schon lange bevor man P. metallica gefunden hat damit beginnen müssen (zu einem Zeiptunkt, als P. metallica verschollen galt), um dann mit den ersten Kokons auch die "perfekte Methode" zu kennen.


    Ich weiß ja nicht, von was für "Bestrahlung" hier gesprochen wird, aber nehmen wir mal Röntgenstrahlung – wie soll da bitte ein Laie rankommen?


    Sorry, aber ich halte die "Bestrahlungsverschwörungstheorie" für ein Hirngespinst!


    Evtl. ist http://www.weltverschwoerung.de oder http://verschwoerungen.info auch eine gute Anlaufstelle dafür! =;-)


    nix für ungut!
    Martin

    Hallo Paul,


    Zitat

    Original von Caesar


    Man sollte mal hinterfrage ob auch Maßnahmen unternommen wurden, um möglichst lang der einzige zu sein, der sie anbieten kann... ?(


    könntest Du bitte etwas konkretisieren, auf was Du anspielen möchtest? – ich hoffe jetzt kommt nicht die an den m.E. stark an den Haaren herbeigezogene Geschichte mit dem Bestrahlen von Tieren um sie unfruchtbar zu machen! *LOL* Falls ja, bitte mit möglichst genauer Beschreibung wie das angeblich gemacht werden und funktionieren soll!


    viele Grüße
    Martin

    Hallo Basti,


    Zitat

    Original von Basti


    @ Martin: Wie gross ist deiner Meinung nach die Möglichkeit, dass diese Art einer Gattung zugeordnet werden kann? Wie sieht es dann mit einer Beschreibung aus? Werden solche Arten irgendwann beschrieben? Auch bei deinen Yamia sp. Ranong?
    Wenn es ja bei Arten die "beliebter" sind wie z.B. Poecilotheria tigrinawesseli auch schon recht lange gedauert hat....


    ob eine neue Art zeitnah beschrieben wird hängt eigentlich so gut wir gar nicht davon ob, ob es sich im Hobby um eine beliebte oder unbeliebte Gattung handelt, sondern von vielen anderen Faktorgen wie z.B. wie gut die Gruppe/Gattung bisher bearbeit ist. Arbeitet derzeit jemand an dem Themengebiet? Gibt es bereits einen guten Bestimmungsschlüssel für die Gruppe/Gattung? Und nicht zuletzt auch, wer das Material in die Finger bekommt. So gibt es Systematiker, die versuchen Beschreibungen nur im Rahmen einer Revision der Gattung zu veröffentlichen (wie es heutzutage eigentlich auch empfohlen wird), oder zumindest, wenn sie alles andere relevante Typusmaterial untersucht haben (was Jahre dauern kann) und auch nur dann, wenn sie exakte Fundortangaben haben und eine Serie von Tieren vorliegt, um die Variabilität der Merkmale feststellen zu können. Andere legen da nicht so viel Wert drauf und beschreiben auch schon mal eine neue Art anhand eines Einzelexemplares – oder gar nur anhand einer Exuvie – aus dem Zoohandel ohne bekannten Fundort und mitunter ohne sie mit in Fragekommenden Holotypen zu vergleichen (ein Abgleich mit Erstbeschreibungen, vor allem ältereren, reicht für eine sichere Abgrenzung oftmals nicht aus), auch wenn dies m.W.n. von den meisten Leuten die sich ernsthaft bzw. intensiver mit der Systematik von Vogelspinnen beschäftigen abgelehnt wird, da dies eine ganze Reihe von Problematiken mit sich bringt. Diese hier aufzuzählen würde den Rahmen allerdings sprengen und wohl auch etwas zu off topic werden.


    Dass es nicht mit der Beliebtheit zu tun hat, ob eine Art (zeitnah) beschrieben wird oder nicht, sieht man m.E. auch sehr gut daran, dass das Forschungsgebiet der meisten professionellen Arachnologen – sprich, die die sich beruflich mit Spinnentieren beschäftigen – nicht Vogelspinnen, sondern labidognathe Spinnen sind und die spielen im Hobby/Zoohandel eine sehr untergeordnete Rolle.


    Wenigstens die Unterfamilie der Tiere aus Costa Rica rauszubekommen sollte eigentlich möglich sein.


    Die Fotos sind zwar suboptimal, aber auf den ersten Blick kann ich keine Brennhaarfelder erkennen ( ronny Struchen: hast Du mal untersucht, ob sie Brennhaare haben?), weswegen es sich um eine Ischnocolinae handeln könnte.
    BTW, José Paulo Leite Guadanucci beschäftigt sich derzeit intensiver mit der Unterfamilie Ischnocolinae.


    viele Grüße
    Martin

    Hallo Roman,


    danke für Deine Antwort.


    Klingt für mich jetzt nicht sonderlich aussergewöhnlich. Die Beschreibung würde grob auf viele kleine Vogelspinnen passen! =;-)


    Wenn es Dir um eine unbeschriebene, kleine, braune Art mit ähnlichem Verhalten geht, es auch etwas asiatisches sein darf und Du zufällig auch noch zur nächsten Börse nach Kornwestheim kommen solltest, dann schick mir kurz vorher eine E-Mail, dann bring ich Dir ein paar Spiderlinge von Yamia sp. Ranong mit, für lau (= umsonst). Auch eine sehr interessante Art! =;-)


    Bilder von Yamia sp. Ranong:



    Weibchen:

    [Blockierte Grafik: http://www.vogelspinne-ev.de/coppermine/albums/userpics/DSC05011-k-mN.jpg]


    Pärchen bei Vorbereitungen zur Arterhaltung:

    [Blockierte Grafik: http://www.vogelspinne-ev.de/coppermine/albums/userpics/DSC05506-600-mN.JPG]


    viele Grüße
    Martin

    Hallo Roman,


    Zitat

    Original von Roman


    Leider sieht man sie auf dem Foto nicht wirklich gut, habe sie jedoch heute gsehen und auch gleich ihr Verhalten kennengelernt.
    Es sind wirklich sehr Interessante Vogelspinnen.


    in welcher Hinsicht findest Du sie sehr interessant, wenn man fragen darf?


    viele Grüße
    Martin