Beiträge von Jannik Eng

    Hallo Peter


    Ich hatte zwei dieser, ich würde es eher Frühgeburten" bei R. princeps.
    Beide Weiber die Frühgeburten warfen waren subadult. Bei den Adultis hats dann geklappt =).


    Ob dir das weiter hilft, ich weiss ja nicht wie alt deine Weiber sind.


    Das Säcklein in dem sie sich befinden (Embryostellung) ist eine Schutzhülle in der sie sich im "Bauch" des Muttertieres befinden. Es sind also def. "Frühgeburten". Bei meinen subadulten Weibern sah es sehr danach aus, als wäre einfach der Platz nicht ausreichen, und deshalb kam es zu einem Frühzeitigen Wurf.


    Gruss Jannik

    Hallo Basti


    Genau die sind mir aufgefallen, herzlichsten Danke.
    Optisch wird wohl auszuschliessen sein, weil mir die Bewegung der Haare erst währen der Paarung, und nicht schon beim Balzen aufgefallen ist. Und während dieser Zeit war der Blick des Weibchens gen Hinten.


    Gruss Jannik

    Am besten zu sehen war es auf den Femuren der Beine. Diese "Dornenartigen" Haare haben sich bei jedem Versuch, das Weibchen mittels Zittern zu "hypnotisieren" während dem Zittern schlagartig an das Beinglied angelegt. Im nachinein standen sie wieder im 90° Winkel zum Bein. Also muss die Spinne dies irgendwie kontrolliert haben können, wie es bei uns z.B. bei der Gänsehaut passiert. Schien mir sehr bewusst und rythmisch.


    Gruss Jannik

    Ich meinte dass sie sehr häufig an Hauswänden, in Mauerritzen und Kellern zu finden sind (überwiegens 1.0 aber stationär auch 0.1) wie bei uns eben Agelenidae. Hat mich erstaunt.


    In Gebieten wo man sie eig. erwartet findet man keine. Anders bei uns, bei Sonne an trockenen Stellen oder Flussufern wimmelts von Pardosa spp.

    Hallo zusammen


    Bei der Verpaarung von Alopecosa spp. ist mir aufgefallen, dass das Männchen während des deponierens des Spermas permanent die Sinneshaare ein-/ausgeklappt hat. Ist das überhaupt möglich?
    Diese dornenartigen Haare müssten dann ja einen Muskel besitzten, damit die Spinne die Haare kontrollieren kann. Oder ist das mittels impulsen über die nervenbahn geregelt?


    Grüsse,
    Jannik

    Hallo sss


    Der Preis varriert stark...
    Terrarium:
    Ricardo:
    + mit Glück 1.-


    - kaum Kenntnisse über das Terrarium
    - occasion
    Börsen
    + Preis angemessen, günstig importiert


    - Börsentermine


    Zoohandlung:
    + neues terrarium


    - oftmals etwas teurer
    - nicht immer gute Beratung
    Spinne:
    Züchter/Börse:
    + oftmals günstig
    + überwiegend kompetente Beratung
    + Herkunft


    Zoohandlung:
    + meist Tiere aus guter Haltung


    - häufig "überteuert"


    Einrichtung:
    Natur/Wald:
    + Mikroorganismen
    + Lehmhaltig, grabfähig


    - Evntl. Schädlinge (z.B. Ameisen)


    Zoohandlung/Börsen:
    + meist Steril und sauber


    - unnatürlich


    Das sind so einige Gedankengänge denen du dich unterziehen musst.
    Also der Preis wird sich zwischen 20.- und 400.- bewegen.


    PS: Man kann sich darüber seitenweise den kopf zerbrechen, was nun besser oder schlechter ist, aber ich finde das muss jeder selbst entscheiden, also bitte belasst es bei Pro/Kontra's.
    Danke :super:

    Ja, über das Spermatophor war ich auch erstaunt, vor allem weil es grösser war, als beschrieben.
    Aber soweit mir bekannt soll D. diadema im gegensatz zu D. varriegatus eine Geisselspannweite von 30cm erreichen, D. variegatus weit drunter. Und das Tier hat die 30cm locker. Von daher bin ich sehr gespannt. Zumal es ja schon als D. variegatus bestummen wurde.


    gruss, Jannik

    Das wär ja toll =). Müsstest aber mal noch schauen ob es wirklich D. varriegatus sind. Sind ja in letzter Zeit wieder etwas seltener geworden, und D. diadema ist vermehrt ins Licht gerückt.
    Aber ich würds mir gerne mal ansehen. Muss ja eh mal wieder vorbei bzw. schon wieder ^^.
    Ist es denn oben hohl? Die Spitze ist ja entscheidend. Ich hoffe du hast ein Bino zu Hause ;D.
    Gruss

    Hallo Pascal
    Ja, Geisselspinnen legen ein Spermatophore ab. Wie bei Skorpionen wird dafür teils sehr lange nach dem geeigneten Platz gesucht.
    Ein kleines Wunder dass du das Ding entdeckt hast, da es sehr schwierig ist (da 3mm gross) es zu finden, und variegatus doch nochmal ein Stück kleiner sind als Damon diadema =).
    Dann drück ich dir die Daumen.


    Gruss Jannik

    Gegnwärtig nur ca. 5 Tiere aber es sieht aus als würde Kokon 5 folgen, ich staune ab den Tieren. Hätt aber noch die eint oder andere interessante Lycosudae NZ oder adulte Paare, man trifft sich bestimmt ;). Weiteres per PN. Erstmal sollen deine kleinen schlüpfen :).


    Gruss nd auch meine Daumen sind gedrückt :).

    Ok, die Grösse der Giftblase mit der abgegeben Menge zu vergleichen war falsch, aber noch so ein schöner Beispiel wäre Parabuthus spp. welche für eine enorme Menge an abgegeben Gift bekannt sind. Dadurch auch als gefährlich gelten (glücklicherweise sind die Tiere selten in menschennähe zu finden) als Leiurus spp.
    Dadurch wäre ja ausgesagt, dass die Menge entscheidend ist. Richtig?


    Jungtiere sind i.d.R. nervöser, und können die abgegebene Giftmenge schlechter dosieren. Aber wenn ich mir die Giftblase eines kleinen Centruroides spp. ansehe kann das doch kaum die selbe Wirkung eines adulten Tieres haben?


    gruss

    Hallo Max


    Hottentotta hottentotta ex caboverdensis hiess früher Hottentotta caboverdensis. Sehr viele Schweizer sprechen gar fliessend Englisch ;).
    Aber es sind wirklich sehr schöne Tiere. Ich hoffe dir spricht die aride Haltung zu.
    Also unter dem Strich würde ich sagen, das bei Jungtieren auch grosse Vorsicht geboten ist. Da sie ja über das potentere Gift verfügen. Trotzdem staune ich, das diese kleine Giftblase (Spinnen sowohl auch Skorpione) eine selbe Wirkung erzielt wie die eines adulten Tieres, unvorstellbar. Vor allem wenn man sich den Bericht von Basti durchliest, und die massstäbliche Grafik studiert.
    Gruss, Jannik