Beiträge von Jannik Eng

    Hallo Matthias


    Eine grosse Wasserschale verdunstet halt schneller, gibt dafür mehr Feuchtigkeit an die Luft ab.

    Ich verwende nur PET Schraubdeckel bei arid lebenden Tieren, da sich das Wasser sonst zu schnell verflüchtigt und ich auf der sicheren Seite sein möchte.

    Deshalb kann ich deren Einsatz in einem Brachypelma Terri gut nachvollziehen. Bei einer Lasiodora oder Theraphose bin ich mir auch nicht sicher, ob ein paar Wassertropfen reichen (meine Parablepharis kuhlii trinkt dreimal die Woche und die saugt ordentlich was weg!)


    Der ganze Rest ist mit Tropfen an der Scheibe ganz zufrieden.


    Grüsse

    Hallo Alveus


    Deine Begründung ist so, keine Frage.

    Die zurückgezogene Lebensweise und der Ruf als Kokonschleuder lösen in mir einfach Unbehagen und Kopfkino aus.


    Im Umgang mit Ctenidae fühle ich mich sicher und habe bestimmte Erfahrung, die einen sicheren Umgang gewährleistet.


    Kurz und knapp, Geschmackssache.


    P.s. Phoneutria kann sehr gemein und unberechenbar sein, was nicht heisst, dass sie es immer sind. Das hat auch André versucht klar zu stellen, dass ihr Ruf weitaus schlimmer ist.

    Solange wir nicht von nigriventer sprechen, habe ich sehr ruhiges und defensives Verhalten beobachtet. Auch die Sterblichkeitsrate liegt irgendwo zwischen 0-1%.

    Da mache ich gerade mit den Afrikanern weit schlimmere Erfahrungen, was Nervosität und agressives Verhalten anbelangt.

    Hallo


    Momentan habe ich noch drei Phoneutria fera (leider alles böcke) und die habe ich aufgezogen in einer Fauna Box mit Futterluke.


    Gesprüht wird durch die Gitterabdeckung, es sind alles Schnappverschlüsse.


    Tagsüber sitzen sie in ihrem Unterschlupf und Wässern, füttern stellt kein Problem dar.

    Finden wird sie das Futter alle mal.


    Ja, sie können schnell sein und springen, diese Haltung ist aber ausbruchssicher.


    Alveus

    Besuch ist hoffentlich nicht so dreist, sonst ist noch ein dicker Aufkleber mit dem Totenkopf drauf und das Umfeld ist informiert.


    An Loxoscele und Latrodectus traue ich mich nicht. Mag paranoid sein aber da hätte ich Angst die Kontrolle zu verlieren.


    Grüsse

    Hallo

    Ja, das ist ganz normal.

    Im ersten Larvenstadium liegen sie einfach nur da und bewegen selten oder nach Störung die Beine.

    Ab dem zweiten Larvenstadium ist es langsam eine bewegliche Spinne, sie können gehen und schwärmen im Gespinst etwas auseinander.

    Danach folgt die erste Fresshaut. Die Spinne ist ausgebildet und kann bereits springschwänze oder kleine Drosos überwältigen. Sie kommen aber auch ohne Nahrung durch (die meisten, in L1 wird die Ausfallrate noch etwas hoch sein).

    Ab der zweiten Fresshaut wird das Abdomen deutlich kleiner, hier sollte dann Futter angeboten werden


    Bis FH1 schwärmt da noch nichts aus. Wenn du etwas Feuchtigkeit zugegeben hast, hilft Wärme, den Prozess zu beschleunigen, ansonsten abwarten.


    Sieht nach L2 aus. Die eine die man sieht zumindest.


    Grüsse

    Hallo Conni


    Es sind einige Aussagen die Fragen aufwerfen.

    Gepaart oder nicht, bedeutet, die kleine ist ausgewachsen?

    Da wären Fruchtfliegen aber viel zu klein.


    Das Einnisten machen sie gerne, wenn sie satt sind oder eine Häutung bevorsteht, was wiederum bedeuten wurde, dass sie nicht ausgewachsen ist.


    Der Prozess der Häutung dauert selten eine Nacht, oft nur wenige Stunden.

    Vor der Häutung kann eine Phiddipus aber gut und gerne mal zwei Wochen im Nest sitzen.

    Vogelspinnen verschwinden gerne auch mal ein zwei Monate ;).


    Wie gross ist sie denn?

    (Fruchtfliegen gebe ich bis FH5, das ist eine KL von ca. 5mm, sie können weit grossere Beute erlegen. Adult locker grosse Heimchen oder Schokoschaben, damit man das Futtern besser regulieren kann, reichen aber auch Mittel oder subadult).


    Grüsse, Jannik

    Oder gleich Springschwänze.

    Da hast du eine Auswahl (Europa/tropisch) und mit den normalen habe ich super Erfahrungen gemacht.

    Gewisse Arten brauchen es nicht so extrem feucht was super zu den Haltungsparametern deiner Spinne passt.

    Hallo


    Tagsüber reicht. Eine Nachtabsenkung ist völlig normal und unbedenklich, wenn sie nicht ins bodenlose reicht.

    Dies lässt sich günstig über eine Zeitschaltuhr regeln, die du zwischen 6 und 12h einstellst.

    Phiddipus regius kann eine ziemliche hohe Temperaturspanne ab. Auch im Tag/Nacht zyklus.


    Grüsse

    Der Boden kann natürlich im trockenen Zustand sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen.

    Zwei Lüftungsschlitze sind nicht zu viel.


    Sand speichert kein Wasser und Kokoshumus auch nur marginal.

    Du kannst mal in einer Ecke im Terri ein Glas Wasser giessen und schauen ob du nicht mehr dreimal am Tag sprühen musst.


    Ich mag Bogenhanf, der speichert Feuchtigkeit und ist rel. robust.

    Klar, nach anfänglichen Buddelaktionen kehrt etwas mehr Ruhe ein.

    Ich finde das Verhalten auch normal und es scheint alles zu stimmen.

    Natürlich, vor einer Häutung, stellt sie auch die Nächtlichen Wanderungen ein.


    Kann ein Indiz sein, muss aber nicht.

    Freut mich zu hören, dass du die Faszination teilst, ist eben doch ein spannendes Exemplar ;).


    Grüsse

    Hallo Chris


    Wenn du die Möglichkeit hast, schau nachts mal mit einer Rotlicht Lampe oder eine normalen mit einer vorgehaltenen roten Klarsichtmappe vorbei.


    Die meisten Vogelspinnen agieren nachts.


    Vielleicht wirst du dann staunen, wie aktiv t. albopilosum ist. Meine hat immer das halbe Terri umgebuddelt und ich habe stundenlang damit verbracht, ihr zu zusehen wie sie haufenweise Erde liebevoll aus ihrem Unterschlupf getragen hat.

    Tags war sie halt selten aktiv.


    Grüsse, Jannik

    Hallo "Neuling"


    Die LF die du beschreibst ist ganz normal und eigentlich auch i.O.


    Es hilft nichts sich zu sehr zu versteifen.


    Nichts desto trotz, benötige ich/wir ein paar Infos um dir die richtigen Tipps zu geben.


    Substrat

    Terrarium (Masse, Belüftung, Türe oder Hersteller/Lieferant)

    Messsonse/Hygrometer


    Tipps für höhere LF:


    Bepflanzen

    Wasserschale reinstellen



    Grüsse, Jannik

    Hallo Ines


    Das sieht man schon sehr früh.

    Wenn du Caribena versicolor Spermathek googelst, ist das erste Bild wie jemand ein weisses blättchen hinter das Spermathek hält.


    Es ist nicht nur eine Tasche sondern verfügt über zwei Zapfen, die nicht zu übersehen wären.

    Die Tasche kann man mal übersehen, mit einer KL von 3cm oder bei schlechtem Licht/Kameraverhältnis, die Zapfen jedoch nicht.


    Grüsse, Jannik

    Hallo Sarah


    Wir sind nun bei Kokon Nr. 4 der wieder weitaus mehr junge brachte als Kokon Nr. 3. (4= Ca 50 Jungtiere, 3=Ca 10 Jungtiere).

    Die gute hat zwei gespinste angelegt und Kokon 4 gebaut bevor in Kokon 3 die Jungen auswandern....


    Nun zu deiner Frage, L1 ging ca. 3 Tage. Danach nochmals 4 Tage bis in L2.

    Bis in die erste FH ging es bestimmt noch eine Woche. Bis da waren alle noch im Gespinst.

    Dann nochmals zwei Tage bis die ersten ausflogen.


    Beim ersten Kokon haben wir das Gespinst in L1 entfernt und ab 1 FH vereinzelt.


    Lässt man die Jungtiere drin, kann man Ihnen zwischen ein und zwei Wochen Zeit lassen.


    Das Ganze hängt natürlich auch von der Temperatur ab. Unsere P. regius kriegt Licht von einer 75W Lampe ab, da wollte sie auch ihr Gespinst bauen. (Nicht direkt und in 40cm Abstand)


    Hälst du deine bei niedrigeren Temperaturen, kann es durchaus länger dauern.


    Kokon 1 ist nun bereits in der 4/5. FH.


    Grüsse, Jannik

    Oh Mann, das will man eigentlich nicht erleben! Wenn man irgendwann schon einmal Theraphosas/Psalmopeus o.ä. aufgezogen hat, lernt man das fast schon automatisch - erst öffnen, dann füttern, dann hantieren 😀😇

    Ich wünsche Dir gute Besserung!

    Konfrontationstherapie :P


    Seit eine P. boliviensis (eine eher ruhige Phoneutria) in einem Satz vor dem Deckelspalt war, öffne ich nur ungern noch irgendetwas mehr als Spinnendicke.


    Wenn der ein oder andere wüsste, dass die guten bis 1.20m springen, wäre wohl niemand so fahrlässig.

    Entflohene Heteropoda sp. ist da auch ein Klassiker, den kriegen die meisten garnicht mit.


    Kurzum, viele besitzen eine beachtliche Sprungweite, die gerne vergessen geht.


    Gute Besserung, Prix.

    Hallo Kaschin


    Wir haben aktuell auch einen tollen Vergleich.

    3 chilobrachys (schon 4 mal gehäutet)

    Thrixopelma pruriens (ex piura) schon zweimal gehäutet


    A. chalcodes einfach mal überhaupt nicht in 5 Monaten.

    Sie sind bekannt dafür, dass sie unvorstellbar lange haben und gefühlt einfach mal gar nicht wachsen.


    Dafür werden sie alt :]


    Grüsse