Beiträge von Jannik Eng

    Hallo Twizzler


    Die Reaktion bezieht sich mal auf deinen Ausgangspost, da doch schon einiges geschrieben wurde.


    Für mich wirkt das sehr schwarz malerisch.

    Deine genannten Beispiele sind alles Negativbeispiele. Diese durchlaufen, diesen zugegeben sehr unschönen, Hype!


    Warum du dich aber auf die Massenproduktion und auf Hypetiere beschränkst, spricht nicht gerade für eine generalisierende Aussage?


    Ich für meinen Teil suche schon immer die Herrausvorderung. Schwierige zu züchtende Tiere, raritäten, Neuland und ganz wichtig, echte Webspinnen. Sollte eine Art zu schwierig sein, Knicke ich natürlich ein und möchte mich nicht denen anschließen, die zig Tiere durchlassen, bis sie den Schlüssel gefunden haben.


    Das rentiert natürlich in keinster Weise finanziell, was du aber kritisiert, spüre ich z.B. garnicht.


    Wenn es dir aber nicht um das finanzielle geht, gibt es wahrlich genug Alternativen.


    So wie ich das rauslese, steht bei dir der finanzielle Aspekt aber sehr hoch....

    @wolfram

    Stegodyphus mimosarum ist sozial lebend

    Anelosimus studiosus auch

    Stegodyphus lineatus steht im Verdacht

    Bei dufuori ist es auch noch nicht schriftlich


    Heterothele sp. wurde bis auf 6m gefunden und legt auch in der Höhe Netze an.

    Es wäre ein "Baumbewohner" der auch höherer LF ausgesetzt ist.


    Neothele aus Trinidad dürfte bestimmt auch mit hoher LF klarkommen. Den meisten tropischen Pflanzen reichen ja 70-80% LF.


    Grüsse

    Ich sage ja auch nicht dass sie keine subsozialen Interaktionen mit Artgenossen haben können, oder dass Kannibalismus unausweichlich ist, nur dass es meiner Mentalität wiederspricht 5 Tiere als vermeindlich "Gruppentauglich" zu kaufen und dann einfach in ein Terrarium/Becken zu schmeißen.

    Wenn man beide Seiten betrachtet bin ich sowieso ganz bei dir.

    Die erwähnten Zwerg Arten sind auch meiner Meinung nach optimal.

    Sie bauen ein Gespinst, jede hat Ihren Eingang zum Lauern und für die Optik in so einem grossen Terrarium sorgen sie auch.

    Wahrscheinlich hat man sogar mehr davon, als 5 Tiere die sich in einer Korkröhre verbunkern 😉.


    Schau dir doch Mal die gandanameno Zucht von Leetz auf Facebook an. Er hat auch ein riesen Terrarium und was die Spinnen da gezaubert haben finde ich den Wahnsinn 👍.


    Grüsse

    Ist zwar nicht zwingend baumbewohnend und was "Gruppentauglichkeit" angeht habe ich vermutlich generell eine andere Meinung, aber in der Natur soll Neoholothele incei wohl auch an manchen .

    Heterothele lebt bei mir ein Pärchen seit 1 1/2 Jahren zusammen. Trotz Verpaarung keine Agression zu sehen.


    Auch die Jungtiere in der Aufzucht leben im selben Gespinst.


    Auch bei Typhochlaena ging die Paarhaltung über ein halbes Jahr super. Bloß wäre das wohl schade ums Terri 😉.


    Da machen sich Heterothele und Neothele deutlich besser. War auch mein Gedanke, da wird sicher genug gesponnen.

    Steatoda sp. haben ein sehr wirksames Gift. Dagegen kommen die wenigsten Insekten an.


    Sie leben halt eher in Bodennähe. Die von mir angesprochenen Tiere befinden sich eher in der Höhe, weshalb das gut geht.


    Bedenken hätte ich wenn du Mal eine in einem Terri findest.


    Ansonsten....und ausnahmsweise, nehme ich den Staubsauger... es gibt wenige Tiere, die das verdient haben aber es gibt sie 😅.


    Grüsse

    Hab ich mal lieber nicht meinem Mann erzählt, der sagt bloß wieder: „Ja, ja. Das Leben findet einen Weg!“

    Hallo Irene


    Recht hat er 😉.

    Und vertrocknen wird schwierig, vor allem in einem Terrarienzimmer.


    Heterothele sind relativ robust was Trockenheit anbelangt.

    Fliegen gibt es bestimmt auch genug.


    Deshalb mach ich mir garnicht erst die Mühe und habe einiges an Deroplatys desiccata Nachzuchten in der Wohnung rumstraucheln und zwei brancsikia freyi Damen auf meinen calatheas, die ersteres im Zaum halten.


    Neu ein paar gandanameno sp.


    Alles Tiere die sehr Standorttreu sind. Die Fliege will ich sehen, die eine Nacht bei mir überlebt 😅.


    Grüsse


    P.s. Heimchen kommen mit nicht mehr ins Haus. So eine ausgewachsenes Männchen kann Wochen Zirpen, ohne Wasser....

    Martinique ist erschreckenderweise sehr insektenarm. Das hat 2 Gründe: 1. ist es eine Vulkaninsel, die nie mit dem Festland verbunden war und es daher schon oft der Fall ist, dass der Artenreichtum beschränkt ist. Und 2. hat man auf der Insel in großen Mengen mit dem Pestizid Chlordecon gearbeitet, welches zu den schädlichsten Pestiziden weltweit gehört. Dies hat zusätzlich dazu geführt, dass viele Insekten vernichtet wurden.

    Hallo Phil


    Danke für die spannende Info, dann freu ich mich auf den Artikel 👍. Berichte aus dem natürlichen Lebensraum finde ich immer eine lehrreiche Ergänzung!


    Grüsse

    Hallo Irene


    Ich kann mir schon vorstellen, dass Caribena versicolor etwas sensibler auf Vibration reagiert und diese auch als Störgeräusch wahrnimmt. Wäre Mal spannend zu wissen, von was sie sich in der Natur hauptsächlich ernähren. Martinique hat ja sicherlich einiges zu bieten.


    Sie haben ein spezielles Sinnesorgan womit sie Infrarot Strahlung wahrnehmen. Um Fledermäuse bei Dunkelheit aus der Luft zu greifen. Im Prinzip eine Wärmebildkamera. Ich bin einfach immer wieder baff, wie sensibel und gut das ganze funktioniert.


    Visuell reagieren sie eher auf Bewegung also ist das auszuschließen.


    Zurück zu der Spinne, auch bsp. Lycosidae oder Phoneutria, welche nicht auf Signalfäden angewiesen sind, reagieren und lokalisieren Beutetiere am anderen Ende des Terrariums.

    Das, basierend auf entweder Schallwellen durch die Luft oder Vibration die über die Erde übertragen wird. Durch die 8 Beine dürfte dann auch die Orientierung/Richtung geregelt sein.


    Welches nun der dominierende Faktor ist, weiss ich ehrlichgesagt nicht, die Sinneshaare nehmen wohl beides war. Da gibt es aber noch den ein oder anderen im Forum, der dir da mehr zu sagen könnte 😉.


    Kürzliche Erkenntnisse sollen ja auch belegen, dass Spinnen mit den Sinneshaaren "schmecken" bzw. Pheromone wahrnehmen.


    Kannst ja Mal einen anderen Motor mit 1500-30'000 Rpm anwerfen und schauen auf welche Frequenz deine Versis wirklich abfahren 😅. Oder eine Gummimatte unterlegen, dass sollte etwas entkoppeln. Ob nun unters Terri oder den Staubsauger überlasse ich dir 😁.

    Hallo Irene


    Ich denke die Frequenz triggert die Spinne.

    Sie reagieren ja auch viel impulsiver auf flinke Futtertiere (Heimchen, Schokoschabe) wie bsp Wüstenheuschrecken. Das Tier nimmt sicherlich die Frequenz der Vibrationen war.


    Noch schlimmer, meine Boas reagieren auf Infrarotstrahlung, die Tiere können mich durch die Scheibe auf mehrere Meter Punkt genau anvisieren.


    Dass sie mittels Sinneshärchen und Signalfäden sensibel auf Schall reagieren, dürfte ja allseits bekannt sein.


    Grüsse, Jannik

    Ja, da fehlt was 😁


    Die gesuchte Spinne ist eine der Grössten auf ihrem Kontinent!

    Selbst in Deutschland soll sie schon Menschen begegnet sein, doch eigentlich mag sie es warm.

    1903 wurde ich beschrieben von einem vielseits bekanntem Herrn.


    Tipp 1:

    Einer ihrer deutschen Trivialnamen landet immer Mal wieder auf dem Essteller 🤔.