Beiträge von Wolfram Newald

    Danke für die Antwort Irene,


    das heißt bei dir vermehren sie sich auch in der Gruppe? Die Gruppe besteht im Moment aus 8 Tieren (6 Weibchen, 2 Männchen) mit 2 Blutlinien, wobei 2 der Weibchen und die beiden Männchen (wenn mich nicht alles täuscht) etwas jünger sind als die anderen 4.


    Der Plan war von anfang an die Gruppe etwas zu vergrößern und wenn der Sack in der Gruppe überlebenschance hat ist dass vermutlich besser als Jungtiere aus dem ersten Sack wieder zurück in die Gruppe zu setzen.


    Dass mit den Männchen werde ich ihm sagen.


    Ich bin mir nicht sicher wie viele Jungtiere pro sack normal sind aber im Ersten sind es bereits 92-93. Sieht so aus als ob ich auch in ein paar Monaten stolzer Besitzer einer kleinen Gruppe werde.


    MfG, Wolfram

    Servus Leute,


    ich hätte eine Frage an alle Halter einer M. balfouri Gruppe. Ein Freund von mir hat vor kurzem einen Sack entnommen und die Larven entwickeln sich prächtig. Nun ist aber ein zweiter Sack gelegt worden und wir haben disskutiert ob man den Sack bei der Mutter lassen kann und ob dieser dann in der Gruppe von der Mutter gepflegt werden kann und ob andere Tiere bei der Aufzucht eventuell helfen könnten, oder ob es eher durch die Mutter oder eines der anderen Tiere zum Kannibalismus des Sacks oder der geschlüpften Larfen kommt?



    Hat jemand von euch schon mal einen Sack in der Gruppe gelassen? Was waren eure Erfahrungen damit?


    Ich freue mich über alle Antworten :)


    MfG, Wolfram.


    PS: sorry hatte es zuerst in "Allgemein" geposted

    Servus,

    Spinnen kommen in der Regel mit sehr vielen verschiedenen Situationen/Substraten gut zurecht. Ich mische dabei einfach immer etwas zusammen das mir für die Art und die Größe des Tieres angemessen erscheint.


    Ich bevorzuge dabei ebenfalls Maulwurfserde gemischt mit Blumenerde, wobei auch hier Maulwurfserde nicht gleich Maulwurfserde ist. Der Maulwurf lockert schließlich nur auf was vorher schon da ist. Es ist mir auch aufgefallen dass weniger Gestaltung oft besser ist da es der Spinne optisch ja egal ist wie es aussieht und Gestalterische Elemente ihr eher Platz wegnehmen. Mit Lehmpulver habe ich noch nicht gearbeitet, macht optisch sicher etwas her aber hey.


    Das wichtigest ist dass man mit der Feuchtigkeit im Boden und der Belüftung in einem angemessenen Bereich ist und je nachdem was man als Substrat verwendet muss man den Umgang anpassen. Dabei muss man aber nicht zwingend ein Hygrometer benutzen! Ich persönlich verwende keines und gehe rein optisch von der Farbe des Substrats aus und wie es sich bei Berührung anfühlt. Andere haben aber vielleicht lieber ein exaktes System für sich entwickelt.



    Jeder macht das anders.


    Als Grundregel würde ich sagen, lieber etwas trockener und eine Wasserschale wo das Tier trinken kann als zu feucht!


    Ob die Tiere graben ist in der Tat von Individuum zu Individuum verschieden, hängt aber natürlich auch stark von den allgemeinen Bedingungen ab.





    Stell doch mal ein paar Bilder vom gesammten Setup rein damit man auch genau sieht wovon du sprichst.


    Konkrete Fragen sind immer leichter zu klären.


    MfG,

    Wolfram



    PS: Was Hygrometer angeht hab ich auch schon das Gegenteil gehört, ein Britischer Macro Photograph der auch mit einem sehr teuren, geeichten Hygrometer arbeitet verwendet für die Bewahrung seiner Kameralinsen z.B. billige Hygrometer aus der Terraristik weil sich diese, in seinem Vergleich anderen billigen elektrischen und teureren mechanischen Hygrometern, am besten herausgestellt haben. Aber da gibt es sicher generell große Qualitätsunterschiede und ein geeichtes Gerät ist natürlich unschlagbar.

    Danke für die Antwort Basti,

    dann ist es eh in etwa so wie ich es mir vorgestellt habe. So gesehen eigentlich ein Glücksfall, dass B. annitha "fälschlich" lange als eigene Art galt wobei das ganze Artkonzept bei Vogelspinnen ja sowieso eine ganz eigene Interpretation hat. So werden manche Arten die sehr großflächig Vorkommen ja völlig unbedacht und ungeachtet des Fundortes verpaart und bei anderen kommt es wieder ganz genau darauf an.


    Finde es nur spannend dass es bei B. hamorii quasi alles in einen Topf geworfen wird und bei B. smithi dann wieder genau darauf geachtet wird ob es ein "reines" Tier ist.


    Ich werde mich dann einfach weiter an meinem Tier erfreuen :). Schade nur dass ich es wohl nicht verpaaren werde können.


    Viele Grüße,

    Wolfram

    Wie groß ist das Tier denn ca.? Generell kannst du dich am besten selbst informieren und bestimmen denn auch hier ist es mit Bildern oft schwierig die Details zu erkennen.



    Dabei solltest du nach "epiandrous fusillae" ausschau halten, diese finden sich in einem kleine Bereich überhalb des "epigastric furrow" und zwischen den vorderen beiden Buchlungen, die Teil der männlichen Geschlechtsorgane sind.


    Gerade bei dunkel behaarten Tieren können diese manches mal schwer zu sehen sein. Besonders auf unscharfen Photos. Oft wird auch die Form der Epigastralfurche als Anhaltspunkt genannt, aber das variert wieder zwischen Individuen ein wenig und hängt auch davon ab wie "gut" sie genährt sind. Davon würde ich abraten.


    Oft kommt es online auch zu Fehlbestimmungen, gerade wenn man Bilder eines Spiderlings auf sozialen Mediaplattformen hochläd und um Bestimmung bittet, sogar bei adulten Tieren wird dort oft völlig falsch bestimmt. Könnte mir gut vorstellen dass dein Tier so fälschlich zu einer "B. auratum" wurde :krank: denn von den Züchtern würde man eigentlich hoffen dass wenigstens sie erkennen welche Tiere sie verpaaren und diese unter dem richtigen Namen abgeben. (--> Dilemma: B. smithi, B. hamorii)



    Ich kann dir nur raten dir neben der allgemeinen Anatomie auch die Publikationen und Beschreibungen deines Tieres anzusehen, wie Basti auch gemeint hat. Auch ein gutes Buch kann eine große Hilfe sein.


    Du kannst dich auch beim World Spider Catalog (wsc.nmbe.ch) kostenlos anmelden und dann eigentlich alle relevanten wissenschaftlichen Artikel als PDF downloaden und gratis lesen. Die Meisten sind allerdings auf Englisch.




    Mein erster Eindruck basierend auf deinem Bild währe dass es sich um ein Weibchen handelt aber bis du es anhand einer Exuviae bestätigt hast wurde ich noch nicht davon ausgehen. Immer selbst nachprüfen!!! Fernbestimmungen sind in der Regel sehr Fehleranfällig.


    Ich hoffe du hast noch lang Freude an deiner tollen Spinne! :)


    MfG,

    Wolfram


    edit: zur Geschlechtsbestimmung hat Basti hier bereits super Beitrage verfasst:


    Geschlechtsbestimmung anhand der Klaasschen Methode


    Geschlechtsbestimmung anhand einer Exuvie


    und noch etwas ausführlicher, aber auf english:


    https://www.birdspiders.com/faq_sex.php

    Sorry Andrea,

    ich wollte dich nicht verwirren. Ich habe mich auch lange nicht so gut ausgekannt und habe gehofft Basti könnte da etwas Aufklärung schaffen. Denn es gibt im Moment leider nur für B. hamorii einen Steckbrief im Artenteil.


    hier sind ein paar Bilder meiner Spinne (B. hamorii höchst wahrscheinlich) vor und nach der Häutung. Selbst am selben Tier zeigen sich dabei große optische Veränderungen.



    das zweite bild ist mit blitzlicht entstanden., daher sehen die Setae alle so weißlich aus. Bei genauerer Betrachtung an der Exuviae sieht man jedoch dass dies nicht wirklich so ist (Leg I&II), viele der Setae sind schwarz.

    Leg IV


    Bilder können auch manchmal die Farben falsch darstellen, so sieht das frisch gehäutete Tier auf diesem Bild viel dunkler/kräftiger gefärbt aus als in echt.


    Deshalb halte ich in der Regel nichts von rein optischen Bestimmungen auf basis von Photos.


    Alle 3 Bilder sind unter anderem Licht entstanden und sehen Farblich daher auch anders aus. Abgesehen davon handelt es sich um 2 verschiedene Altersstufen. Das Prosoma wurde zudem dunkler, nicht heller. Die Optik ist also sehr variable.




    MfG, Wolfram.

    Hey,


    Hmmmm, ich würde rein optisch auch auf B. hamorii tippen aber von leicht kann keine rede sein XD. Und ich habe mich wirklich lange damit beschäftigt um meine eigenen Tiere bestimmen zu können.


    Woran machst du es denn fest, soweit ich es verstanden habe überlappen sich die äußeren Merkmale(der Phänotyp) der beiden Arten (in der Natur) optisch und sind somit eigentlich garnicht zu unterscheiden. Abgesehen von den Bulbi und Spermathecae. Bei der Bestimmung gehen wir aber von den Taxonomischen Merkmalen der beschriebenen Exemplare mit definierten Fundorten aus.


    Diese entsprechen aber nicht umbedingt den Fundorten wo unsere Tiere im Hobby aufgesammelt worden sind. Denn das ist in der Regel illegal passiert. Dazu kommt erschwerend dass es nach der Erstbeschreibung von B. smithi (F. O. Pickard-Cambridge, 1897) bis zur Beschreibung von B. hamorii (Tesmoingt, Cleton & Verdez, 1997), also einem Zeitraum von ca. 100 Jahren, quasi nur eine Art gab (B. smithi) und alle Exporte dieser Tiere, ungeachtet des Fundortes als B. smithi gehandelt wurden.


    Wenn es in dieser Zeit nicht zu einer allgemeinen Hybridisierung dieser beiden Arten gekommen ist währe das sehr überaschend für mich. Ich bin aber leider noch nicht so lange im Hobby dass ich darüber bescheit weiß ab wann es Importe nach Europa gab und wie/bzw. wer erste Zuchterfolge erzielt hat. Also ob meine Theorie überhaupt stimmen kann. Kann da vielleicht jemand aufklärung schaffen?


    Wenn wir davon ausgehen dass es durch den Import im Hobby weniger genetische Vielfalt gibt, die Linien/Arten rein geblieben sind und daher die Phänotypen gut unterscheidbar sind (unwahrscheinlich aber möglich) so stellt sich dennoch die Frage ob die Varianz des Phänotyps in Gefangenschaft (Hobby) so gering dass eine derartige Bestimmung rein anhand von Bildern überhaupt möglich ist?



    Ich selbst besitze 2 Spinnen die ich als B. smithi erhalten habe, aus Nachzuchten von 2012 und 2013. Also aus Zeiten vor der Revision/Überarbeitung (Mendoza, J. I. & Francke, O. F., 2017).


    Meiner Meinung nach handelt es sich vermutlich bei deiden um eine B. hamorii aber die Bestimmung ist alles andere als einfach und ich habe die Größere der beiden für mich zwar als B. hamorii bestimmen können, aber 100% bin ich trotz allem noch nicht, denn nicht alle außerlichen Merkmale stimmen mit den Publikationen 100% überein.


    Ausschlaggebend war für mich schlussendlich, dass es auf der ventralen Seite der Spermathecae keine Rillung/Streifung gab als auch deren geringeren Höhe als Weite, aber selbst in der Publikation von 2017 sieht man 1 Beispiel einer B. smithi die der schriftlichen Beschreibung in dieser hinsicht, zumindest was die Rillung/Streifung der Spermathecae angeht, zu wiedersprechen scheint.


    Ich werde mir die nächste Haut auch noch genau ansehen ob sich da noch etwas geändert hat, denn ich denke sie ist erst jetzt wirklich adult geworden.

    Mein zweites tier hat sich noch nicht gehäutet (ist also noch garnicht Bestimmbar, meiner Ansicht nach).



    Wenn ich irgendwo einen Denkfehler gemacht habe (kann gut sein) gebt mir gerne bescheit, man ja lernt nie aus.




    MfG,

    Wolfram

    Hi Alveus,


    Abgesehen von den Temperaturen, wie schwanken sie denn?

    22°C an Arbeitstagen und ungeheizt am Wochenende wie Irene gemeint hat?

    Wie sieht es mit Urlauben aus, bleibt das Büro dann im Winter mal 2 Wochen kalt oder sind es immer nur 1-2 Tage?


    Ich bin jemand der seine Spinnen durchaus kühler hält als die Meißten aber ich persönlich habe nur Erfahrung mit Temperaturen bis zu 18°C. Dabei fällt und steigt die Temperatur aber nur graduell ab und an, insgesammt sind es wohl rund 3-4 Monate mit diesen niedrigen Temperaturen.


    Ich muss aber sagen dass es von meinen Spinnen nur wenige gibt denen ich zumuten würde mit noch niedrigeren Temperaturen umzugehen.


    Da es sich um ein Bürotier handeln wird und wohl auch andere unerfahrene Mitarbeiter vor Ort sind würde ich von einer Poecilotheria species wie P. subfusca "highland" abraten auch wenn diese mit den Temperaturen eventuell zurecht kommen könnte. Ich würde generell eher zu einer großen bodenbewohnenden Art raten. Wie die Tiere im einzelfall mit den genannten Temperaturschwankungen zurecht kommen weiß ich allerdings nicht.


    Von verschiedenen Pamphobeteus Arten hört man immer wieder dass sie gut mit niedrigen Temperaturen umgehen können. Auch bei meinen zwei P. sp. machala habe ich im Winter nie Anzeichen bemerkt die dagegen sprechen würden. Generell kann ich P. sp. machala als Anfängerspinnen sehr empfehlen, ich habe mit den beiden damals viel gelernt. Ob 15°C bei diesen Tieren auf dauer geht würde ich dennoch ohne einen Erfahrungsbericht anzweifeln.


    Bei jahres- und tageszeitlichen Schwankungen der Temperatur (tags und im Sommer eher warm, nachts und im Winter kühler) könnte auch eine Aphonopelma spp. aus ariden Gebieten (z.B. A.chalcodes, A.schmidti, A.bicoloratum oder A.hentzi) eine Überlegung wert sein.

    ja an diese Arten hätte ich in dem Zusammenhang auch gedacht.


    Grammostola spp. haben imho einen inversen Klimazyklus, d.h. die brauchen es in unseren Sommermonaten kühl (10-15°C je nach Art) und im Winter warm... eben Südhalbkugel.... und "drehen" lässt sich dieser Rhythmus nicht wirklich.

    Auch wenns jetzt das Thema etwa „erweitert“:

    Denkst du, Grammostola Nachzuchten haben noch den ursprünglichen Rhythmus, wenn sie doch mit unseren Temperaturen und Tageslichtzeiten aufwachsen? Woran merkst du, dass sie sich nicht drehen lassen?


    Das würde mich auch interessieren, kann mir kaum vorstellen das Nachzuchten aus Europa sich nicht and den Jahresrhythmus hier anpassen. Besonders wenn man sie nicht das ganze Jahr über gleichbleibend auf z.B. 25°C hält.


    MfG, Wolfram

    @Matthias, ich hoffe es ist ok dass wir hier auch etwas vom Thema abgewichen sind, ich wollte deinen Beitrag nicht kapern aber es hat mich gefreut mit einigen Mitgliedern Ideen auszutauschen :), vielleicht sind sie zumindest ein Denkanstoß.


    @ Mr.Gibbs

    Daumen sind gedrückt dass bei dir auch so alles glatt läuft aber ich denke es gibt hier nicht nur einen Weg zu Ziel. Ich habe auch bereits vieles probiert und dass ist einfach was für mich am besten geklappt hat. Wenn du es ausprobiert hast und doch anders besser findest würde es mich auch interessieren.


    Servus,

    Wolfram

    Servus Mr. Gibbs.


    An sich lasst sich Wasser ganz leicht zwischen Substrat und Terrariumscheibe "einfüllen".


    Bei dem üblichen Substrat wie Kokosfasern oder Torfhaltiger Blumenerde ist das natürlich schwieriger (hier sammelt sich oft das Wasser an der Oberfläche und sickert nicht gut ein) als bei der Walderde die ich selbst sammle und dann mit etwas gekaufter Blumenerde (düngerfrei) vermenge.


    Das Wasser sammelt sich dann unten und wird dann dort aufgesaugt und befeuchtet so relativ gleichmäßig die unteren Erdschichten. Ich konntrolliere das in etwa so wie die Blumentöpfe meiner Pflanzen, nach einer Weile hat man im Gespur bzw. sieht an der Farbe der Erde wie viel Wasser notwendig ist.


    Die Erde hält so zwar Feuchtigkeit und die Form von gegrabenen Höhlen gut ist aber etwas schwerer als die herkömmlichen Substrate. Es hat also auch Nachteile.


    Die Menge Wasser ist dabei natürlich abgestimmt auf die Herkunft der Spinne. Eine B. hamorii oder C. cyaneopubescens halte ich dabei zum Beispiel trockener als eine Pamphobeteus sp. machala oder eine Chilobrachys fimbriatus aber ich gebe allen zumindest etwas Feuchtigkeit.



    Und natürlich haben alle ihre Wasserschale die ich ca. einmal die Woche reinige und neu befülle.


    Hoffe das klärt es für dich. Wie machst du es denn? Würde mich interessieren.


    Viele Grüße,

    Wolfram

    Hi Irene,


    ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen. Ich habe mir auch nicht 30 Spinnen so mirnichts-dirnichts angeschafft und in 18°C gehalten. Angefangen habe ich vor ein paar Jahren mit 2 Pamphobeteus sp. machala, die es durchaus auch etwas kühler mögen und bei denen ich mir sicher war dass sie mit den Temperaturen gut zurecht kommen. Und bin dann auch gleich bei einem Wirbellosen Verein beigetreten um mich dort austauschen zu können.


    Ich bin dabei dann auf Unterschiedlichste Meinungen gestoßen die sich teilweise auch total wiedersprechen obwohl die Leute schon seit Jahren an Zuchten beteiligt sind.

    Da habe ich erst bemerkt wie vielfältig die Situationen sein können in denen eine erfolgreiche Zucht gelingen kann. Ich will damit nicht sagen dass ich recht habe und so, sondern dass viele einfach davon ausgehen dass es bei ihnen so gut klappt und daher muss dies der Richtige Weg sein diese Tiere zu halten. Ich habe mir auch einige Bücher besorgt und so weiter.


    Was mich sehr überascht hat war damals dass einige Spinnen durchaus in regionen Leben wo es Schneefall geben kann, sicherlich gut geschützt in verschlossenen Bauten aber dennoch. Das hat mich sehr fasziniert und so habe ich auch bemerkt dass die durchschnittswerte die wir in den Regionen der Herkunft oft notiert haben bei weitem nicht den niedrigsten werten entsprechen mit denen sie auskommen können. Ich würde niemals behaupten dass es ideale temperaturen sind und man muss es auch wirklich nicht übertreiben, deshalb habe ich mir damals gesagt, weißt du was probiers einfach mal aus. Nun 3 jahre später und mit einer neuen Welle an Spiderlingen kann ich sagen dass sich alle meine kleinen Spinnen gut entwickeln. Das eine Adulte Spinne etwas aushält ist das eine, wenn kleine Spiderlinge fressen, sich Häuten und wachsen ist etwas anderes und sagt für mich aus dass es genug ist.


    Viele Spinnen erleben auch in Ihrem natürlichen Lebensraum eine art Winter, sogar meine kleinen Poecilotheria Arten (P. metallica, P. regalis, P. miranda, P. rufilata, P. subfusca "lowland", P. tigrinawesseli, P. ornata) die ich erst seit diesem Jahr besitze entwickeln sich weiterhin gut. Auch in Indien gibt es eine Art Winter/Trockenperiode.

    Meine zwei Chilobrachis Arten wachsen auch unglaublich gut, Chromatopelma und einige andere genauso. Warum etwas ändern was ofensichtlich gut funktioniert?


    Wenig Appetit hätte ich nicht bemerkt, aber es ist schon auffällig dass sich meine zwei großen Lasiodora parahybana weicbchen etwas weniger in ihrem Terrarium bewegen und generell etwas inaktiver sind als im Sommer. Meine Grammostola rosea auf der anderen Seite ist puzig wie eh und je und genau so schnell bei der jagt wie immer. Sie schmeißt sich dabei beim Beutefang regelmäßig auf den Rücken XD.


    Ich bin mir auch nicht sicher ob Spinnen Temperatur so wahrnehmen können wie wir das tun oder ob sie die Wärmespots eventuell dazu nutzen ähnlich wie Kaltblüter ihren Kreislauf und Stoffwechsel zu beschleunigen. Mit dem Thema habe ich mich aber noch nicht so viel auseinander gesetzt und es ist auch schwer zu interpretieren was genau die Gründe führ ihr Licht/Wärmetanken sind das du beschrieben hast. Ziehen sie es vor, ist ihnen sonst "kalt" oder ist es vielleicht einfach angenehm aber nicht notwendig für sie? Würde mich auch interessieren wie andere das Interpretieren.



    Zusammengefasst:

    Ich gebe dir absolut recht das diese Temperaturen nicht "ideal"sind aber ich würde argumentieren dass es ihnen zumindest nicht schadet. Ich sehe keinerlei Anzeichen dafür! Außerdem weiß ich nicht ob es gut ist diese natürliche Winterperiode die fast alle Arten in einer oder anderen Form auch in der Wildniss erleben würden einfach wegzulassen.


    Ich freue mich einfach wenn es den Tieren gut geht und hoffe dass sie bei mir möglichst alt werden können. Ich denke ich habe eine Methode gefunden die für mich gut klappt aber ich würde nie behaupten sie währe besser oder das es schlecht ist den Tieren mehr wärme zu geben.



    Mit freundlichen Grüßen,

    Wolfram

    Hi Irene.


    Spannend wie vielfältig deine Beobachtungen dabei sind. Das macht das ganze etwas zugänglicgher/verständlicher für mich alls allgemeine Aussagen und ich denke dass du mit deinen Beobachtungen richtig liegen könntest. Ein ähnliches Beispiel wie das von deinem Balfouri-Gespinst habe ich auch von einem Freund gehört bei dem der WLan-Router neben einem Terrarium mit einer Grammostola pulchra steht und sich die Spinne auch bevorzugt dort aufhält.


    Ich finde auch dass es an sich Richtig ist ihnen Immer die möglichjkeit zu geben ihren Lieblingsort zu wählen. Bissher hatte ich immer zu viel Angst davor die kleinen Heizmatten mit Temperaturfühler oder eine Schwache Wärmelampe auszuprobieren weil ich befürchtet habe dass die Tiere im schlimmsten Fall nicht erkennen können wenn es zu viel des Guten ist. Vielleicht probiere ich es aber nächsten Winter doch einmal mit guter Vorausplanung aus.


    "Und in jedes Terrarium gehört ein Wasserschälchen! Da bin ich felsenfest überzeugt, egal was andere Züchter sagen."


    Hahaha, da sprichst du mir aus der Seele. :) Absolut.



    "Wenn du deine Tiere bei Zimmertemperatur hältst, wie warm ist es denn in den Terrarien? Bist du selber so ein Wärmefan mit 25 Grad im Wohnzimmer? Dann reicht das natürlich sowieso 😉"


    Nein Garnicht, ich Habe eine Gasetageheizung die ich so eingestellt habe dass sie die Wohnung im Winter auf 19°C hält, Da mein Schlafzimmer, wo ich den Großteil meiner Spinnen halte, jedoch den letzten Heizkörper beherbergt den das warme Wasser erreicht und der Temperaturfühler der Wohnung im Badezimmer, also beim Ersten platziert ist hat das Zimmer in der Regel 18°C. Ich ziehe dafür immer einen Pulli an dann ist mir mollig warm. Ich hätte bislang noch nichts bemerkt was dafür sprechen würde dass ihnen die "kälte" schadet. Sie verhalten sich weiterhin normal und sheinen sich dafür zumindest bei den älteren Tieren mit den Häutungen eher in die Sommermonate Juni, Juli einzupendeln. Genau kann ich noch nicht sagen ob der Trend anhalten wird und ob auch meine Neuzugänge dem Muster folgen werden aber ich beobachte das für mich noch ein paar Jahre weiter. Vielleicht war es bisher Zufall.


    Sobald es draußen über ca. 20°C hat sind bei mir dann eigentlich immer alle Fenster zumindest gekippt. Dabei bekommen die Spinnen dann wie auch in der Natur das natürliche Klima voll mit. Mitsamt Tag-Nacht absenkung und allem.


    LG,

    Wolfram

    Hi Irene,

    Schön zu hören dass du auch eine Spinne im gleichen alter hast und dazu noch ein Männchen, ich bin echt gespannt wann er dann schlussendlich seine Reifehäutung haben wird, vielleicht gibst du uns ja dann ein update.


    Ich persoönlich bin immer etwas stutzig wenn gesagt wird die Spinnen mögen die Hitze einer Lampe. Damit will ich aber nicht sagen dass du unrecht hast! Welche Beobachtungen hast du denn gemacht die dafür sprechen? Ich denke Vogelspinnen meiden es in der Regel unter Tags aus ihrem Bau zu kommen und da ich die Erfahrung gemacht habe dass Vogelspinnen aus verschiedensten Regionen der Welt (Brasilien, Equador, Indien, Sri Lanka, Mexiko, etc.) mit meinen Zimmertemperaturen von min 18°C im Winter bis zu max 28°C im Sommer gut ausgekommen sind bin ich davon abgewichen die Terrarien überhaupt zu heizen. Dabei gehe ich natürlich den Kompromiss ein dass sich die Jungtiere etwas langsamer entwickeln aber mir geht es auch nicht darum das alles schnell geht und ich sie dann verkaufen kann sondern einfach darum mich an meinen Tieren zu erfreuen.


    Außerdem habe ich bereits vor der Anschaffung meiner ersten Spinne einige Beriche auf arachnoboards gelesen wo es darum ging dass Spinnen von sich von Hitze angezogen fühlen und das teilweise auch wenn es ihnen garnicht gut tut.


    Es gab Berichte von Spinnen die meiner Ansicht nach (und der der erfahreneren Mitglieder) falscher/fahrlässiger Verwendung einer Heitzmatte oder Heizlampe bis zu dieser hinunter gegraben oder sich darunter gesetzt haben und dann schlussendlich vertrocknet sind. Ich kann das natürlich genauso wenig auf Richtigkeit überprüfen wie die Aussage dass sie die Wärme mögen und es ihnen gut tut. Außerdem glaube ich kaum dass ein Aufmerksamer Mensch es nicht bemerkt wenn er seine Spinne so zu Grunde geht, da muss also noch mehr abgelaufen sein als mittgeteilt wurde.


    Dennoch bin ich dadurch wohl eher etwas skeptisch wenn es um das Wärmen der Terrarien geht und finde dass Menschen die eher mit dem Reptilien Hobby vertraut sind erst einmal grundsätzlich umdenken müssen denn 1:1 kann man die Techniken bei Spinnen nicht anwenden.


    Interessiert mich echt was du dazu denkst.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Wolfram

    Servus Matthias,


    Schön dass dich Spinnen auch so faszinieren.


    Brachipelma hamorii wächst generell eher langsam wobei ich auch hier schon von Individuen gehört habe die sich deutlich schneller entwickeln. Ich habe von Tieren gehört die in etwa 3 Jahren adult wurden, aber auch von anderen bei denen es über 10 Jahre gedauert hat. Ich selbst habe z.B. eine 0.1 B. hamorii aus einer Nachzucht von 2012, also 9 Jahre alt, die ich gerade mal so als adult einstufen würde, wobei ich auf jeden Fall noch eine Häutung abwarten werde bevor ich mich potenziell auf die Suche nach einem Männchen mache.


    Dabei gibt es noch die Schwierigkeit die Joachim bereits angesprochen hat das mein Tier damals noch unter dem namen B. smithi verkauft wurde. Das heißt aber nicht dass alle B. smithi Spinnen automatisch B. hamorii wurden, denn es handelte sich dabei einfach schon immer um 2 leicht verwechselbare Arten die durch eine räumliche Trennung entstanden. Viele B. hamorii wurden aber vor der Revision noch fälschlich als B. smithi gehandelt.



    Gerade als Jungtiere häuten sie sich noch öfter im Bau und bleiben dann auch gerne noch einige Zeit verschanzt. Generell kannst du davon ausgehen dass sie den Bau dann wieder öffnen wenn sie bereit sind wieder Futter aufzunehmen und dass kann gerade im Winter wenn es kühler ist auch bei kleinen Spinnen schon von bis zu 2 Monaten dauern, in der Regel aber nur 2-3 Wochen. Dabei sollte man sie in Ruhe lassen und einfach abwarten. Nach der Häutung bringen die Tiere die Haut meist hinaus, oftmahls aber völlig zerstückelt. Manches mal bauen sie die Häute aber auch unterirdisch ein.



    Du solltest Futtertiere auch nicht zu lange lebend im Terrarium lassen, denn diese könnten im Schlimmsten fall das Tier bei der Häutung stören oder sogar angreifen. Wenn eine Spinne keine Reaktion auf ein Futtertier zeigt oder sogar gänzlich im Bau verbarrikadiert ist sollte man diese also entfernen.


    Was Futtertierreste bzw. Boluse angeht kannst du sie entspannt entfernen musst aber nicht umbedingt den Bau der Spinne zerstören, wenn sie sie nicht selbst rausschafft kannst du sie drinnen lassen. In den meißten Fällen sind diese so trocken/reduziert dass man sie auch im Terrarium lassen kann ohne dass sich schimmel ausbreitet, besonders wenn du noch Collembola(Springschwänze) oder Asseln im Terrarium hast. Bei toten Futtertieren die nicht angerührt wurden würde ich eher darauf achten diese möglichst bald zu entfernen so dass sich kein starker Buckelfliegen, Milben oder Nematodenbefall auf dem Toten Tier bildet, denn diese können in großer Zahl auch einer gesunden Spinne lästig werden.


    Wenn du testen möchtest ob ein Futtertier noch lebendig in der Höhle versteckt sitzt und deine Spinne eventuell gefährdet kannst du ein Stück Karotte oder eine Hafer-Flocke in eine Ecke legen und am nächsten Tag überprüfen ob diese angefressen wurden. In der Regel würde ich aber davon ausgehen dass die Spinne sie gefressen hat oder zumindest aus der Höhle verdrängt wenn sie diese selbst nutzt.

    Kritischer ist es wenn die Spinne im Freien sitzt und dann eventuell Futtertiere unbemerkt im Bau überleben.




    Hier eine meiner Spinnen. 0.1 B. hamorii. Frisch gehäutet.


    Was Licht und Temperatur angeht kann ich nur sagen dass es nicht notwendig ist eine Lampe für die Spinne zu installieren. Von Wärmelampen rate ich generell ab, da habe ich bereits zu viele Horrorgeschichten von toten Spinnen gehört.


    Zimmertemperatur reicht übrigens das ganze Jahr über völlig aus. Ich befeuchte immer die unteren Erdschichten für meine Spinnen achte aber nicht auf Luftfeuchtigkeit oder genaue Temperaturen denn meine Tiere werden nicht extra beheizt.


    Viele Glück,

    Wolfram

    Servus thiesptn.,


    Ich bin noch nicht all zu lange auf diesem Forum unterwegs und weiß noch nicht was hier für eine allgemeine Meinung zu dem Thema herrscht aber an sich kann ich dir nur raten keine bestimmte Luftfeuchtigkeit zu verfolgen. Mach es lieber wie beim Blumengießen, in den unteren Erdschichten darf ruhig etwas Feuchtigkeit vorhanden sein aber schau dass zumindest die obersten Zentimeter trocken bleiben. Sprühen erhöht zwar kurzfristig die Luftfeuchtigkeit aber hilft nicht dabei einen Feuchtigkeitsgradienten zu schaffen wo sich die Spinne selbst aussuchen kann wie tief sie gräbt um die Feuchtigkeit zu erreichen die sie bevorzugt und es reicht generell aus alle paar Wochen oder Monate etwas nachzugießen. Dabei sollte das Substrat allerdings nie im Wasser stehen denn anaerobe Bakterien könnten sonst die organischen Bestandteile in den unteren Schichten zum Faulen bringen.


    Kaufe dir bitte AUF KEINEN FALL einen Fogger denn zu viel Feuchtigkeit in kombination mit stickiger Luft ist eine der schnellsten Todesursachen für unsere Spinnen. In dem Internationalen Forum arachnoboards.com wird gerade Neulingen dringend davon abgeratten ein Hygrometer zu benutzen und ich kann mich dem nur anschließen, ich habe in den mittlerweile fast 4 Jahren in denen ich jetzt Spinnen halte nie eines verwendet und hatte keine Probleme mit meinen Tieren. Gleichzeitig gab es dort im Laufe der Jahre duzende Personen die in dem Versuch Luftfeuchtigkeitswerte einzuhalten ihre Spinnen regelrecht ertränkt haben und sich erst im Anschluss an das Forum gewendet haben um zu fragen was sie den falsch gemacht hätten und warum ihre Spinnen gestorben sind.


    Die Art wurde übrigens vor ein paar Jahren zu Tliltocatl albopilosus umbenannt wie du im World Spider Catalog (https://wsc.nmbe.ch/species/37245/Tliltocatl_albopilosus) nachlesen kannst. Dort findest du nach einer kostenlosen Registrierung alle veröffentlichten wissenschaftlichen Beschreibungen zu den Tieren.


    Ich habe diese Art selbst noch nicht gehalten also kann ich dir dazu keine speziellen Tipps geben aber es handelt sich an sich um eine der rubusteren Arten über die ich mir kaum sorgen machen würde.


    MfG,

    Wolfram


    Servus Kira,


    Ich kann Jannik da nur zustimmen wenn es wirklich so lange direkt bestrahlt wird würde ich es persönlich nicht direkt in die Sonne stellen, Milchglas hin oder her. Im Sonderfall, wie von Jannik beschrieben kann es wohl funktionieren aber das Risiko wäre mir ohnehin zu groß ohne die Situation 100% zu kennen.


    Die Küche wäre für mich ebenfalls keine Option da es dort oft fettige Dämpfe, etc. geben könnte wenn du keine Dunsthaube benutzt. Lärm und Licht wären für mich dabei zweitrangig.

    Ich weiß nicht wie andere das sehen aber ich denke nicht das dieses Millieu ideal für unsere 8-beinigen Freunde ist. Andere Aerosole wie Haarsprays, Parfum, Raumdüfte etc. würde ich auch möglichst von ihnen Fernhalten.


    Wenn der Platz im Wohnzimmer weit genug von der Kochplatte entfernt ist müsste das ok sein solange der Spinne ein Gutes versteck angeboten wird. Ich halte meine Spinnen im Schlafzimmer/Büro und ich spiele durchaus auch öfter Musik ab was sie nicht grob zu stören scheint. Im Idealfall gibt man ihnen natürlich den dunkelsten/ruhigsten Raum in der Wohnung.

    Hast du die Möglichkeit einen schattigen Platz durch umstellen der Möbel im Schlafzimmer zu schaffen, oder ist das keine Option?


    Was genau meinst du mit schlechter Abluft und ich hoffe du hast deine Fenster im Winter nicht 16h am Tag offen das währen ja mit unbezahlbaren Heizkosten verbunden.

    Sobald die Außentemperatur über 18°C beträgt würde ich dabei wieder keine Probleme sehen. Ich glaube ich kann mir im Moment nicht ganz vorstellen wie du das meinst.



    Sry nochmal wegen dem Missverständnis Joachim.


    MfG, Wolfram

    Danke für die Antwort Joachim,

    da sieht man einmal wieder wie es bei der Kommunikation ohne Gesichtszüge zu Missverständnissen kommen kann. Ich brauche wohl immer eine Weile bis ich mich an die Eigenheiten des Ausdrucks der einzelnen Leute gewöhnt habe.


    Ich habe einfach nicht verstanden was du mit dem Beitrag gemeint hast aber dennoch ging es ja ursprünglich um die Frage von Kira ob eine Temperatur von bis knapp unter 18°C Grad im Winter ausreichend ist und da ist eine Oberflächliche/Durchschnittliche Information kombiniert mit meinen Eigenen Erfahrungen durchaus für eine klare Antwort ausreichend. Ich habe ja auch gesagt dass Durchlüften, also ein kurzzeitiger Abfall der Temperatur weit unter 18°C auch gut für sie machbar ist, ob man dies dann Tagelang ausprobieren muss nur weil es in der Natur in Extremfällen auch bis zu 4°C haben kann bleibt jedem selbst überlassen. Mir ist nicht ganz klar wo der Streitpunkt in meiner Aussage war.


    Ich diskutiere auch immer gerne denn meine Erfahrungen können denen anderer wiedersprechen und ich lerne dann auch immer gerne dazu aber wenn ich nicht weiß worum es dir geht ist es für mich schwer...


    Anders ausgedrückt was sind deine Erfahrungen? Hältst du die Tiere wärmer, stimmst du alle deine Temperaturen auf die Ursprungsgebiete ab oder machst du es wie ich und legst dir einfach nur Tiere zu die in etwa mit deinen Zimmertemperaturen übereinstimmen oder generell als robuster beschrieben werden? Ich habe von meinen eigenen Erfahrungen gesprochen und von dir habe ich nur den Link zu der Karteikarte der Art als antwort bekommen, deshalb kam mir das etwas überheblich vor, ich sehe jetzt dass es anders gemeint war.


    MfG, Wolfram.

    Servus Joachim,


    ich kenne den Beitrag, ich bin aber davon ausgegangen dass Jannik sich das Klimadiagramm des Ursprungsgebiets selbst angesehen hat und seine Informationen daher akurater ist als der Beitrag im Steckbrief der Art, wenn dies nicht der Fall ist war ich wohl zu gutgläubig aber ich verstehe deine Reaktion gerade nicht ganz...


    Davon abgesehen ging es ja um die Durchschnittstemperaturen im Winter.



    Grüße Wolfram.

    Danke für deine Antwort Jannik,


    spannend, ich habe immer wieder gehört das Spinnen von wärme angelockt werden, woran das genau liegt ist mir aber nicht untergekommen ich weiß also nicht wie accurat diese Informationen sind. Dabei ging es hauptsächlich um Spinnen die sich bei dem Versuch Heizlampen oder Heizmatten zu erreichen umgekommen sind und ich sehe dass genauso wie du, dass diese nichts in/an einem Spinnenterrarium verloren haben wenn man nicht ganz genau weiß was man da tut. Ein Pflanzenlicht mit niedriger Wattanzahl ist da etwas ganz anderes muss aber meiner Ansicht nach auch mit Bedacht angebracht werden.


    Ich persönlich denke dass die meißten Spinnen die aus einer Nachzucht stammen und sich somit nicht plötzlich auf ganz andere Temperaturbedingungen umstellen müssen sowieso alle ganz gut mit 18-25°C auskommen können da sie sich ja auch in heißen Gegenden einen möglichst temperierten Platz suchen (das ist meine persönliche Theorie). Ich bin dieses Jahr das Risiko eingegangen meine verschiedenen Poecilotheria species ebenfalls in dieser Temperaturspanne zu halten auch wenn einige von ihnen wohl aus wärmeren Gegenden stammen und keinen derartigen Temperatursturz mitmachen müssen. Bislang entwickeln sie sich alle sehr gut. Es kann natürlich sein dass sie nicht ganz so schnell wachsen dazu habe ich leider keinen Vergleich.


    Wenn die P. sazimei eine derartige Temperaturspanne auch in ihrem Ursprungsgebiet aushält würde ich mir da somit absolut keine Sorgen machen.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Wolfram