Beiträge von Wolfram Newald

    Ich verstehe dass dich das verwirrt Alveulus.


    Ich bin hauptsächlich im englisch sprachigen Raum aktiv und dort wird die Größe eigentlich immer in Diagonaler Spannweite angegeben. Wenn also nicht extra Körperlänge dabei steht geht es um die DLS ( diagonal-leg-span) Ich selbst finde dieses Maß auch sinnvoller.


    Das Tier im zweiten Bild ist also kleiner als deines. Und natürlich ist hier dann die Spermatek auch weniger stark ausgeprägt. Das Problem bei Poecilotheria ist das auch das Männliche Geschlechtsorgan bei größeren Tieren sichtbar ist und mit einer Spermathek verwechselt werden kann. Zumindest wenn meine Recherche stimmt. Es ist echt nicht leicht für diese Art gute Referenzbilder zu finden.


    Verlass dich nicht auf meine Fernbestimmung, kontrolliere das Geschlecht lieber selbst. Ich kann nie Wissen ob sich das Licht im Bild an den relevanten Stellen bricht und ich die Spermathek einfach nicht sehen kann.


    Versuch vielleicht noch ein ventrales Bild bei der jetzigen Größe aufzunahmen sobald du die Spinne mal am Glas erwischt. Metallicas sind hier etwas kniffliger für mich als die meisten Poecilotheria Arten. Ich habe selbst 2 Tiere aber diese sind erst 2" in DLS und diese sind um einiges schwieriger zu bestimmen als meine anderen Poecilotheria Arten in der selben Größe.


    MfG,

    Wolfram

    Servus Alveus,


    Wie groß ist das Tier denn genau, es wirkt für mich so zwischen 4-5cm KL bzw. 12-15cm Spannweite, kommt das hin? edit: Ah ich sehe gerade du hast es eh geschrieben, mb.


    Hier ist ein Beispiel eines Weibchens in ca. der Größe.

    https://arachnoboards.com/gall…ica-male-or-female.66293/

    und ein bessere Aufnahme bei einer lediglich halb so großen Spinne, auch hier ist die Spermathek bereits farblich prominent.

    https://arachnoboards.com/gall…allica-spermatheca.72138/



    Ich sehe die Spermathek in deinem bild nicht. Sieht für mich also wie ein Männchen aus.



    Poecilotheria sind aber in der Größe auch ventral relativ gut Bestimmbar.

    Hört sich für mich nach typischem Verhalten eines adulten Männchens an. Bist du dir sicher dass es ein Weibchen ist?

    Ich frage nur weil mich einige Inforamtionen in deinem Post stuzig machen. Zum Beispiel, das Alter. Tiere wachsen unterschiedlich schnell, das gibt mir also eigentlich gar keine Information.

    Zudem sind diese Tiere mit 3 Jahren meist noch sehr kleine Jungspinnen und gerade unerfahrenere Halter tun sich oft bei der Geschlechtsbestimmung in dieser Größe schwer. Ich bin mir also auch nicht sicher ob deine Geschlechtsangabe stimmt.


    Kannst du vielleicht einfach ein Bild deiner Spinne und eines vom gesamten Setup hochladen? Das würde es leichter machen dir einen Sinnvollen Ratschlag geben zu können.


    In wie weit das Kletterverhalten mit der Luftfeuchtigkeit zusammenhängen soll ist mir auch nicht ganz klar. Ich halte meine Spinnen seit Jahren komplett ohne jemals ein Hygrometer benutzt zu haben. Ich bin aus Interesse in verschiedenen Spinnenforen aktiv und zu viele neue Halter haben in dieser Zeit bei dem dem Versuch genaue Luftfeuchtigkeitswerte einzuhalten ihre Spinnen umgebracht. Meist weil ihnen die Luftfeuchtigkeit zu niedrig vorkam und sie einfach Wasser sprühen bis der gewünschte Zahlenwert erreicht war.

    Vereinfacht gesagt gilt es für diese Art einfach zu beachten, dass die unteren Erdschichten leicht feucht sein dürfen aber die Oberfläche trocknen kann! Die Spinne kann dann graben bis sie die gewünschte Feuchtigkeit erreicht hat, diese ist in der Höhle dann auch sowieso höher als im rest des Terrariums was die Hygrometer Werte meines Erachtens nach nutzlos macht.


    MfG,

    Wolfram

    Servus Alveus, dein eigentliches Experiment fand ich ganz spannend und die Terrarien sehen auch toll aus aber hattest du nicht die Möglichkeit sie temporär einfach in eine kleinere Dose umzusetzen? Oder ging es rein darum dass sie ihr Wohngespinnst nicht verlassen muss?


    Na ja, ich finde es nicht sehr sinnvoll aber Daumen sind gedrückt dass sie es überlebt und nicht zum Snack wird.


    MfG,

    Wolfram

    Hey Sebastian,


    dann viel Freude noch mit deinem Männchen. Hoffentlich hast du jetzt das nötige Know-How erworben dich auch bei zukünftigen Hätungen zu vergewissern welches Geschlecht dein/deine Tiere haben.


    Wenn du Glück hast findest du dann auch nach seiner RH in deiner Umgebung einen freundlichen Halter/Züchter mit einem Weibchen und kannst potenziell auch eine Verpaarung miterleben.


    MfG,

    Wolfram

    Hey Sebastian,

    du hast schon die richtige Region markiert.


    Schau dir doch nocheinmal dieses Bild eines Weibchens an. Der Besitzer hat die Spermathek bzw. den Uterus externus, die sich anheben lässt, mit einem Stück Papier hinterlegt, so ist Sie noch klarer zu sehen. Das Tier dürfte aber bereits ein wenig größer sein als deines.



    https://arachnoboards.com/gall…brachypelma-emilia.69895/


    besitzt deine Spinne diese Struktur auch?



    UPS, Hab erst jetzt gesehen das es dein Post war Irene, mb. Versinkt im Boden ....

    bin wirklich schon fertig, bis morgen Leute.


    MfG, Wolfram

    Kann sein Irene,


    als ich meine Antwort verfasst habe war nur das erste bild zu sehen meine Antwort war also hauptsächlich darauf zugeschnitten. Hoffentlich lässt sich das morgen noch klären. Für mich sind beide Bilder nicht klar genug um eine eindeutige Fernbestimmung durchzuführen.


    Es ist leider sehr schwer die genaue Methode rein schriftlich zu übermitteln. :D


    Schönen Abend noch euch beiden,

    Wolfram


    Hey Irene,


    ja das könnte wirklich sein, aber sehr unsicher, es hat für mich anfangs mehr wie eine reguläre Falte ausgesehen. Jetzt wo ich es nocheinmal auf meinem Smartphone sehe wirkt es eher wie eine Spermathek im zweiten Bild. Ein besseres Bild könnte da noch Aufklärung schaffen, aber noch besser ist es vermutlich wenn Sebastian es selbst feststellt.


    :^), Wolfram

    Servus Sebastian,


    ich sehe in deinem Bild an der relevanten Stelle keine Spermathek, das würde also für ein Männchen sprechen. Allerdings sind Fernbestimmungen IMMER fehleranfällig!!!


    Ich verlinke dir deshalb ein paar Vergleichsbilder von ebenfalls noch nicht ausgewachsenen B. emilia, damit du dich selbst vergewissern kannst.


    Männchen:

    https://arachnoboards.com/gall…0210903_210306-jpg.79391/

    https://arachnoboards.com/gallery/valentinos-molt.24540/

    https://arachnoboards.com/gallery/b-emilia-3.63923/


    Weibchen:

    https://arachnoboards.com/gall…ma-emilia-juvenile.79430/

    https://arachnoboards.com/gall…brachypelma-emilia.69895/

    https://arachnoboards.com/gallery/b-emilia-female.71590/


    Bei männchen fehlt die oft umgangssprachlich als "Hautfalte"( englisch "Flap"), bezeichnete Spermathek.


    Hier verlinke ich dir noch die hervorragende Beschreibung der Geschlechtsbestimmung anhand einer Exuviae von Bastian Rast, dem Gründer des Forums:


    Geschlechtsbestimmung anhand einer Exuvie


    Viel Glück noch,

    Wolfram

    Servus Sebastian,


    könntest du vielleicht den Bereich zwischen den vorderen beiden Buchlungen noch aufspannen und von der Region eine Aufnahme machen?


    Bei der Größe müsste die Spermathek eines Weibchens bereits unverkennbar sein.




    Zur Aufbewahrung muss die Exuviae eigentlich nur an der Luft getrocknet werden und ich lagere sie dann vorsichtig gestapelt in einem großen Tupperware Kontainer.


    Beim Trocknen positioniere ich diese meist auf einem flachen Stück Styropor in möglichst natürlicher Stellung, denn wenn sie einmal trocken ist bleibt sie dann in der Position fixiert.


    Ich habe leider noch keinen Weg gefunden zu verhindern dass sich der Carapax dabei verkrümmt. Hat hier vielleicht jemand einen Tipp?


    MfG,

    Wolfram

    Hy Nicole,

    ich hab dich schon verstanden, auf deine genaue Frage hatte ich leider auch keine eindeutige Antwort, vielleicht ließt du meinen Post nocheinmal...


    ...ich habe weder deine T. albopilosus angesprochen, noch davon Geschwistertiere zu verpaaren.


    An sich sieht die Spermathek für mich bereits bereit aus aber verlass dich nicht darauf. Warte lieber noch andere Antworten ab.


    Viele Grüße,

    Wolfram

    Hey Nicole,

    ich kann dir zu der Art nichts konkretes sagen da ich noch keine Theraphosa gehalten habe. Ich bekomme meine ersten Spiderlinge von Theraphosa stirmi erst in ein bis zwei Jahren wenn der deutsche Züchter mit dem ich in Kontakt stehe seine Tiere erfolgreich verpaart hat.


    Alles was ich dir aber generell raten würde ist hab Geduld. In diesem Hobby passiert nichts über Nacht. Ich habe 0.2 Lasiodora parahybana Damen, beide sind Geschwister die sich eigentlich immer innerhalb der selben Woche gehäutet haben bis sie eine Spannweite von 20cm erreicht hatten. Die Spinne aus dem Bild in deinem letzten Post hat dann aber letztes Jahr einfach die Häutung ausgelassen. Warum? Das ist auch mir ein Rätsel.


    Alles was ich tun kann ist sie gut versorgen und abwarten. Und natürlich hoffen dass der 1.0 Bock lange genug lebt um sich noch mit ihr zu paaren. Mittlerweile ist er schon seit über einem Jahr adult, es könnte also knapp werden.


    Was die Geschlechtsreife angeht sagt man üblicherweiße das dies mit der vollendeten Sklerotisierung der Spermathek zusammen hängt. Ich habe aber noch nicht genug Erfahren um dass anhand deinem Bild beurteilen zu können.

    Es meldet sich sicher bald auch jemand der das schon aus eigener Erfahrung beurteilen kann.


    MfG, Wolfram

    Servus Zusammen,


    Noch ein kleiner Nachtrag, Bilder der "Hobby-Form" entsprechen anscheinend genau deinem Tier allerdings scheint es wohl zumindest noch eine dritte Form zu geben.


    Tliltocatl albopilosus (ex. Brachypelma albopilosum)


    sp. "Nicaragua", von wo genau die Tiere importiert wurden habe ich jetzt nicht auf die schnelle herausfinden können aber laut Steckbrief ist die Art wohl aus dem Gebiet Costa Rica mit einem Verbreitungsgebiet dass sich von Costa Rica über Honduras, Nicaragua, Guatemala und Panama erstreckt. edit: Aus dem Link geht hervor dass die ersten legalen/bestimmten Importe aus Nicaragua nach GB und die USA wohl aus dem Jahr 2015 stammen.


    sp "Honduras", ist anscheinend ein eigener Import und die Setae an den Beinen sollen etwas dunkler sein, ich habe aber selbst noch kein Bild eines eindeutig bestimmten Tieres gesehen. ("Korrektion, Link mit Bildern unten")


    sp. "Hobby-Form", angeblich auch aus Honduras aber die genaue Herkunft ist ungewiss und eventuell gab es Kreuzungen mit T. vagans in der Vergangenheit. Also eventuell eine Hybrid Form.




    https://arachnoboards.com/thre…ndura.291295/post-2587620


    Hier findet man ein wenig nützliche information, zu den Importen der Art, ist allerdings auf english.


    Ich finde vor allem dieses Statement des Arachnologen Stuart Longhorn richtig:


    "Well, all that being said, I see nothing about the original animal (that started the thread) to indicate it's one of the recent Nicaraguan imports. But more importantly, concentrate please on whether its origins can be securely traced back to any known Nicaraguan import. If not, take the safer route and continue with it being treated as hobby stock, which i expect will get mixed and interbred anyway in next years (between older hobby-stock and some of the new imports).

    So,
    If you KNOW your animal comes from Nicaraguan imports, then let's keep at least JUST those securely sourced ones pure - like the great ones shown in later replies above.

    If you have to ask on a forum/facebook etc what 'form' it is, then you don't know, and pretty much always neither will anyone else!"



    Es ist leider erschreckend wie viel Missinformation und vor allem anscheinend "Unwissende" Verkäufer zu gegen sind. Das schadet allen von uns die gerne mehr über unsere Tiere und ihre Herkunft erfahren möchten....




    Viel Glück noch mit deiner Spinne!


    MfG,


    Wolfram

    Servus Nicole,

    Ich habe leider noch keine T. albopilosus besessen, aber eine Lasiodora parahybana ist es sicher nicht.

    Hier ein vergleichsbild mit einer meiner Spinnen.


    0.1 L. parahybana (2015)


    Natürlich sehen die Tiere je nach alter immer ein wenig anders aus.


    Bei T. albopilosus gibt es ja mindestens zwei "Formen" im Handel, die eindeutig erkennbare Form T. albopilosus "Nicaragua", diese dürfte dein Tier zumindest auch nicht sein und die Sogenannte "Hobby-Form" aus Honduras. Wobei es schon etwas her ist dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe. Das kann sicher jemand anderes genauer erklären/erkennen.


    MfG,

    Wolfram

    Hi Zusammen,


    Ich denke ein Mittelweg ist hier am Sinnvollsten. Ich habe kürlich wieder einen Freund besucht der Hunderte verschiedene Tiere hält und eigentlich auch alles regelmäßig nachzüchtet. Wir haben auch über dieses Thema gesprochen und er hat mir gesagt, dass er sein Wasser bei den Tieren die eines brauchen auch seltener wechselt als vermutlich gut wäre weil er oft einfach nicht dazu kommt, aber dass er dadurch eigentlich keine negativen Auswirkungen bemerkt hätte. Er hält aber auch fast nur Tiere in Gruppenhaltung und auffällige Tiere werden da sowieso entfernt.


    Was die Reinigung angeht gehe ich damit genauso um wie mit meinem Geschirr oder Essbesteck. Einfach in den Geschirrspüler oder gleich in der Abwasch spülen und dann vor dem Benutzen nochmal unters fließende Wasser damit möglichst keine Rückstände der Waschmittel zurückbleiben. Man muss daraus echt keine Hexerei machen. Komplette Desinfection ist mir dann auch zu viel des Guten denn wie du selbst gesagt hast sind die Microorganismen eh sofort wieder da, eine extra große Oberfläche und unergründliche Tiefen wurde ich da aber auch eher vermeiden. Mann muss es ja nicht umbedingt darauf anlegen.


    Mein persönliches Facit: Bakterien sind oft nicht so schlimm wie gedacht aber ideal wahre das Wasser naturlich immer frisch und sauber.


    MfG,

    Wolfram

    Danke Anna,


    Erstmal super dass du das mit dem Gel eh schon selbst behoben hast und wahrsheinlich passiert ihr eh nichts bezüglich der Höhe, mein Tier meidet auch den Boden und bewegt sich eigentlich nur am Gespinst selbst.


    Soweit ich gelesen habe ist das auch normal.


    Was die Lampe angeht habe ich dir meine Meinung ja eh gesagt und andere Mitglieder wie Irene halten und züchten ihre Spinnen auch erfolgreich mit einer Lampe. Die Tiere scheinen auf jeden Fall mit einer großen Bandbreite an Temperatur gut zurecht zu kommen.


    Viel Freude noch an deiner tollen Chromatopelma cyaneopubescens.


    MfG,

    Wolfram

    Servus Anna,


    Ein sehr schönes Tier. Ich sehe das wie Irene, dass sie gut genährt aussieht und du dir diesbezüglich absolut keine Sorgen machen musst.


    Ich persönlich würde jedoch einige Dinge an der Einrichtung ändern.


    1. Sieht es für mich so aus als ob du ihr Wassergelee anstatt frischem Wasser anbietest. Das ist für sie quasi nutzlos, da sie so nicht trinken können. Sry fals ich das nicht richtig erkannt habe.


    2. Fine ich dass ein Fallrisiko besteht. Du kanns es natürlich so lassen und vermutlich passiert nichts, vor allem wenn sie dann alles übersponnen hat, aber man liest immer wieder von neuen Besitzern die verzweifelt um Hilfe bitten weil ihre Spinne durch einen Sturz am verbluten ist.


    Gerade bei Chromatopelma ließt man immer wieder dass sich diese auch manches mal eher arboreale/baumbewohnend einrichten aber es ist und bleibt eine terrestrische/bodenbewohnende Spinne.


    3. Und das ist vermutlich der einzige Punkt an dem ich und Irene anderer Meinung sein werden. Ich würde die Wärmelampe einfach weglassen. Ich ziehe gerade selbst eine kleine Chromatopelma cyaneopubescens heran und bei mir hat es durchgehend 19,5°C in der Wohnung (im Winter). Wenn ich Lüfte sogar kurzzeitig weniger und dem kleinen Tier geht es super, es hat sich zulätzt am 14.01.22 gehäutet und es frisst schon wieder mit gusto. Sie kommen gut das ganze Jahr über mit Zimmertemperatur aus. 30°C sind finde ich schon hart an der Obergrenze was ich dem Tier zumuten würde, aber das ist meine persönliche Meinung. So gesehen ist es vielleicht ganz gut dass das Terrarium etwas höher ist, dann ist die Lampe weiter weg.


    Hier noch ein Bild wie sich meinen Tier eingerichtet hat:

    Das kleine Tier, ca. 1,5cm Körperlänge versteckt sich oben links hinter dem Holz.


    Das ist eine der wenigen Spinnen wo ich ihr lieber wöchentlich ein paar tropfen aufs Netz träufle als mit einer Trinkschale zu arbeiten.


    MfG,

    Wolfram

    Stimmt Irene, dass währe auch eine Möglichkeit. Für mich hat der Kot auf den ersten Blick bereits eingetrocknet gewirkt aber da kann ich total falsch liegen.


    Daumen sind gedrückt dass sie noch mitten in der Putzarbeit war.


    MfG, Wolfram.

    Hallo Louis,


    mir ist so etwas bisher noch nicht untergekommen, ich habe aber bereits mehrmals davon gelsesen dass manche Spinnen ihren eigenen Kot fressen. Für mich sieht das nach so einem Fall aus. Ob das bedenklich ist oder nicht kann ich aber nicht beantworten.

    Ein gesundes Tier sollte sich aber im normalfall sauber halten, bzw. selbst putzen.


    In der Regel würde ich das Tier mit Terrarium zeitweise in einem anderen Raum halten als den Rest deiner Tiere, in Isolation, um eine Ansteckung zu verhindern falls es sich doch um etwas weniger harmloses handeln sollte. Ich kann das anhand deiner Photos allerdings nicht zu 100% beeurteilen.


    Ist das Tier ein Wildfang? Das Terrarium sieht sehr trocken aus, hat das Tier die Möglichkeit zu Trinken? Der einzige mir schlüssige Grund warum ein Tier den eigenen Kot zu sich nehmen würde ist um die verlorene Flüssigkeit zurückzugewinnen.




    Es wird sich sicher noch jemand mit mehr Erfahrung melden, viel Glück in der Zwischenzeit.


    Viele Grüße,

    Wolfram