Beiträge von Wolfram Newald

    Hey Marie,


    Schaut top aus.

    Wird vermutlich schwierig die Bedürfnisse aller Pflanzen gleichzeitig zu erfüllen. Aber da würde ich eher darauf schauen dass es der Spinne gut geht und die Pflanzen die es nicht mitmachen können sterben dann hald ab.


    Viele Grüße,

    Wolfram

    Servus Claudia,


    das könnte gut sein. Wie bist du denn zu dem Tier gekommen?

    Fernbestimmungen über Bilder sind aber immer etwas zweifelhaft. :)

    Schau dir bei Gelegenheit auf jeden Fall noch die Spermathek an.


    MfG,

    Wolfram

    Servus Rierie,

    Ja kann man schon!


    Also es kommt dabei immer auch auf die Belüftung an!

    Bei guter Belüftung kann es ruhig auch sehr Feucht sein, aber Stauluft mit extremer Feuchte tut auch einer Lasiodora parahybana nicht gut.


    Mir persönlich wäre der Behälter schon deutlich zu feucht. Für die Pflanzen ist es vermutlich ideal aber ich halte meine großen Lasiodora parahybana Spinnen eher in einem "Trockenwald" ähnlichen bereich und auch die Jungtiere in etwa so feucht wie unter der Laubschicht in einem Laubwald.


    Ich habe auch eher Pflanzen gewählt die mit wenig Wasser bzw. Licht auskommen.

    Eine Sanseveria und Beaucarnea recurvata.




    Edit: Oh mb, ging es bei denem letzten Post um die Pflanzen oder noch um die Lasiodora? Hehehe.


    MfG,

    Wolfram

    Hey,

    ich wollte nur fragen ob es von euerer Seite Informationen gibt warum die Webseite nichtmehr zu existieren scheint?

    Der Anatomie-Teil z.B. war für mich immer eine wichtige Ressource die ich weitergeleitet habe, wenn sich jemand vertiefend mit dem Thema beschäftigen wollte etc.


    Ich glaube es gab dazu auch eine Facebook Seite aber da ich keine Sozialen-Medien benütze weiß ich nicht ob diese noch existiert.


    Ich würde mich freuen wenn mich jemand aufklären könnte. Danke.


    MfG,

    Wolfram


    PS. ist noch jemand gespannt auf die neue Poecilotheria Dokumentation von Andrew Smith?

    Servus Leute,


    Nen Stück weit muss man, selbst wenn man sich vorher ausführlich belesen hat, einmal durch die ganzen Anfangssorgen durch, seine eigenen Erfahrungen machen und eine gewisse Gelassenheit entwickeln.

    Absolut Richtig!


    Gerade die vorher von euch angesprochenen Differenzen in der grundlegenden Luftfeuchtigkeit zwischen verschiedenen Wohnungen und die oft komplett unterschiedlichen oder sogar wiedersprüchlichen Wege damit umzugehen können bei Einsteigern für enorme Verwirrung sorgen weshalb es umso wichtiger ist speziell auf konkrete Fragen einzugehen, bzw den postern zu Helfen zu konkreten Fragen zu finden.


    Ich finde es Toll wie hilfsbereit dieses Forum ist :).


    Ich hoffe du hast jetzt einiges aufgeschnappt was für dich hilfreich ist M3tzl3r.

    Du sieht dass es viele Wege zum Ziel gibt, jetzt musst du nur noch deine eigenen Erfahrungen machen und wenn es konkrete Fragen gibt die sich dir stellen, dann nur zu. Am besten gleich auch mit Beschreibungen und Bildern. Wie gesagt je konkreter desto besser. Viel Erfolg.


    MfG,

    Wolfram

    Hey Irene,

    Ich habe nicht so viel persönliche Erfahrung mit dem Tierversand da ich ihn vermeide wie die Pest, außer wenn es nicht anders geht. Trotzdem habe ich mich natürlich mit dem Thema beschäftigt und ich hätte da ganz wie du Bedenken. Ich denke deine Vorsicht spricht eher für dich und deinen Umgang als sonst etwas. Speziell wenn du deine Bedenken auch mit dem potenziellen Käufer kommunizierst. Weshalb hat sich die Person denn aufgeregt?


    MfG,

    Wolfram

    Hey Metzler,


    das Forum ist nicht ganz so viel besucht wie manche englischsprachige Foren das sind, allerdings gibt es viele erfahrene Halter die nur sehr unregelmäßig antworten.

    Leider ist deine Frage sehr allgemein gestellt ohne uns konkrete Hintergrundinformationen zu geben.


    Ich messe zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit garnicht und gehe rein von meinen eigenen Erfahrungen mit der jeweiligen Erde und dem Lebensraum der Spinnenart, bzw. dem Mikroklima, aus wenn es um die Feuchte in der terrarienerde geht. Dabei darf die Feuchtigkeit ruhg schwanken. Wie bei einer Zimmerpflanze darf die Erde ruhig ein wenig antrocknen bevor sie neu befeuchted wird.


    Es kommt auch stark auf den Typ der Belüftung an der in den jeweiligen Terrarien herrscht. Exo-Terra hat zum beispiel mehr Belüftung als mir lieb ist und ich verwende sie nicht. Mehr Belüftung bedeuted auch dinge trocknen schneller aus und müssen somit öfter neu befeuchtet werden. Je nach Temperatur ändert sich das natürlich auch.


    Daher kann ich dir keine konkrete Antwort geben die auf eigenen Erfahrungen mit dem Terrarientyp beruht.

    Ich könnte dir höchstens theoretisch beschreiben wie ich in deiner Situation damit umgehen würde, aber dafür fehlen mir die Eckdaten.


    Exo-Terra --> sehr viel Belüftung. Eventuell Fallproblematik wenn Spinnen klettern.

    Welche Erde verwendest du? (sieht aus wie Kokos-Humus, stimmt das?)

    Wie tief ist der Bodengrund? etc.


    Kokos-Humus ist mir persönlich unsympatisch als Bodengrund da er rein organisch ist und damit bei zu hoher Feuchtigkeit leicht schimmeln kann. Gleichzeitig perlt das Wasser oft oben und die unteren schichten, die man eigentlich befeuchten möchte, bleiben trocken. Somit ist es ein ständiger Kampf die Feuchtigkeit in den Tieferen schichten zu halten und gleichzeitig die Oberfläche antrocknen zu lassen. Es geht, und da kann dich sicher jemand anderes beraten wie, aber ich verwende "Cocofibre" schon lange nichtmehr.


    Ich verwende eine Mischung aus ca. 1/3 Rosenerde (nährstoffarm, ungedüngt) und ca. 2/3 Walderde abgesammelt von Maulwurfshügeln. Ich spiele mich aber noch immer mit den genauen Mischungen. Oft ist auch ein sehr kleiner Teil Sphagnum-Moos und einiges an Laubstreu in der Erde beigemengt.


    Da lässt sich dann Wasser gut in eine Ecke eingießen, rinnt durch die Erde zum Boden und verteilt sich, wo sie dann von unten angesaugt wird und für eine relativ gleichmäßige Grundfeuchte sorgt.


    Natürlich hat da jeder seine eigenen Präferenzen.


    Wen du die Suchfunktion verwendest wirst du sicher zahlreiche ältere Beiträge genau zu deiner Frage finden, bzw. die darauf eingehen und jeder macht das ein bisschen anders.


    Wenn du konkrete Fragen hast ist es viel einfacher dir zu helfen.

    MfG,

    Wolfram

    Hey Nicole,

    Waren die Eier schon trocken? Also nichtmehr von Flüssigkeit umgeben wie bei der Eiablage?


    Ich habe schon von erfolgreichen Inkubationen im "Zewa-Tuch"-Stil gehört aber selbst noch keine Erfahrungen damit. Ich kann dir daher leider nicht sagen was in der Situation gescheiter wäre.


    Wenden ist meiner Ansicht nach nur für ungeöffnete Eiersäcke nötig damit das interne Millieu konstant bleibt und nicht eine Stelle feuchter wird/schlechter mit Sauerstoff versorgt wird und einzelne Eier absterben, die dann in Folge anfangen könnten zu Schimmeln.



    Aber auch hier gibt es sicher Mitglieder mit viel mehr Erfahrung.


    MfG, Wolfram

    Hey Nicole,

    schade dass es so gelaufen ist, aber ich denke mit Irenes Vorschlag hast du noch chancen. Mein eigener "Inkubator" ist auch nichts anderes als eine größere Version von dem Konzept.


    Die Eier oder auch der Sack liegen quasi "trocken" über einer Wasserfläche suspendiert, und wiederum innerhalb eines größeren Behälters mit sehr geringer Belüftung so dass die Luft nicht austrocknet.


    Ob die Eier auch noch eine Chance haben wenn sie selbst noch in einem unvollendeten Sack in Flüssigkeit liegen ist fraglich, aber wenn dieser bereits geschlossen ist könnte alles noch gut gehen. Wenn mich nicht alles täuscht tragen M. balfouri diesen eh nicht mit sich herum, sondern befestigen ihn wie einen Hammok oder?


    MfG,

    Wolfram

    Hey Nicole,

    dieses ruckig-zuckige herumlaufen ist typisch für Buckelfliegen und dein Bild ist auch eindeutig.


    Das sind echt Mistviecher und man wird sie nur sehr schwer komplett los. Eine möglichkeit ist es alle Terrarien und vor allem die Grillen/Schabenzuchten immer sehr gut zu reinigen und nie tote Tiere oder Boluse herumliegen zu lassen oder die Boxen/Terrarien alle Fliegendicht zu machen.


    Das Problem ist dass die Fliegen ihre Eier auch auf Gelege von Reptilien oder auf inkubierende Spinneneier legen und diese dann auch "lebendig" anfressen und umbringen. Gesunde, kräftige Tiere sind aber ansich davor sicher.


    Angelockt werden sie von Totem/Verwesung.


    Ich glaube es gab eh vor kurzem einen Post in dem der Großteil eines G. pulchra Sacks durch Buckelfliegen umgekommen ist.


    Ich hatte selbst mal welche bin sie aber losgeworden in dem ich den Schaben für ca. 3 Monate nur sehr wenig gefüttert habe und zum Großteil Laub, sowie jeden Tag mit dem Staubsauger die aufgestöberten Fliegen abgesaugt habe.


    Die Fallen funktionieren auch zu einem Teil und verringern vor allem die Ausbreitung in andere Gehege allerdings kommt man nicht darum herum täglich auch selbst tätig zu werden denn sie können sich bei genügend Futter quasy endlos in einzelnen Terrarien halten.


    Alles andere war bei mir zum Glück schon Fliegendicht, sie konnten sich also nicht verbreiten und ich habe gleich auf Fallen verzichtet. Eingeschleppt werden sie leider immer wieder beim Futtertierkauf.



    Viel Glück bei der Bekämpfung!

    MfG,

    Wolfram

    Hey Nicole,

    Das könnten doch Buckelfliegen (Phoridae sp.) sein oder? Wie bewegen sie sich denn? Wenn es welche sind haben sie vielleicht gerade einen Kadaver oder einen Eiersack aufgefressen. Fette Fliegen sprechen für eine fette Mahlzeit der Maden.


    MfG, Wolfram

    Servus Irene,


    leider noch nicht persönlich, ich habe aber wie du schon öfter gelesen, dass sie wohl mit den Bulben in der Haut secken bleiben. In manchen Fällen kommt es, wenn ich mich nicht falsch erinnere dazu, dass sie die Häutung schaffen aber dabei wohl entweder einen oder gleich beide Bulben abreissen oder auch gleich die Pedipalpen als ganzes verlieren. In beiden fällen kommen sie damit aber noch gut weg, denn Steckenbleiben scheint das häufigste Todesurteil zu sein. Manche sollen wohl auch nach "erfolgreicher" Häutung ihre resultierenden Verletzungen nichtmehr überleben.


    Wie gesagt alles nur anekdotisch, würde mich interessieren was du schlussendlich beobachten kannst und ob sich das mit den "Berichten" die ich irgendwann einmal gelesen habe deckt.


    MfG,

    Wolfram

    Servus,


    Erdläufer (vermutlich auch eine Geophilus sp.) und auch winzig kleine Steinläufer hatte ich auch schon mit Walderde im Terrarium aber bei einer sehr großen 0.1 Lasiodora parahybana.


    Ich würde mir aber allgemein keine Sorgen machen wenn deine Spinne nicht ein winziger Spiderling ist und gemeinsam mit dem Erdläufer in einer Filmdose sitzt, das wäre mir dann doch nicht geheuer.


    Ich kann natürlich nichts garantieren aber ich würde es einfach lassen, sobald es ihm einmal zu trocken wird stirbt der Erdläuder dann eh irgendwann, oder entkommt in die Wohnung wo er verendet.


    MfG,

    Wolfram

    Hey Steven,


    Wenn es zur Heteroscodra maculata kommt ist dass echt kein gutes Einsteigetier. Sie sind zwar wunderschön aber so scheu dass man sie eigentlich nie zu gesicht bekommt und zudem noch extrem schnell und schreckhaft. Starkes Gift zudem. Keine gute Kombination für Anfänger.


    Natürlich könntest du es trotzdem hinbekommen. Die meißten guten Optionen haben Nachteile, generell würde ich aber Folgende Arten empfehlen:


    Caribena versicolor

    Psalmopoeus irminia


    Beide sind recht gut erhältlich, die C. versicolor hat nur den Makel, dass sie Anfängerfehler in der Haltung nicht so gut wegsteckt (Verträgt keine Stauluft) ist aber vom Verhalten dafür verhältnismäßig ruhig für Baumbewohner und natürlich unglaublich Farbenprächtig. Die P. irminia im Gegensatz dazu meist recht scheu und tickt abgesehen von der Potenz des Giftes (Annahme) alle Boxen wie die H. maculata.


    Das ist so ein Klassische Fall von " Do as I say, not as I do", ich habe mir damals als erste Baumbewohner gleich einen Großteil der Poecilotheria Arten als auch eine H. maculata zugelegt und habe noch keine der beiden Arten die ich dir empfehle selbst besessen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber bereits 3 Jahre Erfahrung. Zudem muss ich leider gestehen, so Toll diese Arten auch sind, die Haltung von Boden- bzw. Rohrenbewohnern ist unkomplizierter und macht mir dadurch bislang eigentlich mehr Spaß.


    MfG,

    Wolfram

    Hey Zusammen,


    Mittlerweile gibt es ja schon wieder neue Importe. Chilobrachys sp. "tropical blue" war das letzte was ich diesbezüglich gesehen habe. Die haben den blauen Schimmer sogar auf der ventralen Seite vom Prosoma wenn mich nicht alles täuscht. Ich muss schon sagen bislang gefallen mir Chilobrachis sp. echt gut. Sehr anpassungsfähige unkomplizierte Tiere.


    Und ich denke dieses Verhalten hat vermutlich mehr mit der Einrichtung (Haplotank oder doch normales terrestrisches Terrarium, etc.) und in zweiter Linie auch mit der Gewöhnung an das Umfeld zu tun, als mit der Art selbst. Zumindest wenn es so unterschiedliche Erfahrungen zu geben scheint. Wenn für die Tiere Erschütterungen des Regals zur Tagesordnung gehören werden sie sich an diese gewöhnen und trotzdem sichtbar sein. Dann kommt noch dazu dass jedes Tier sich individuell anders verhält, da kann man Glück oder Pech haben.


    Mein Chilobrachis sp. "Kaeng Krachan" Männchen war zum Beispiel bis zur RH immer nur in der Höhle oder im Eingang, seit dem sitzt er gerne im Netz das er rundherum gesponnen hat und zieht sich nur bei gröberer Störung ganz zurück.


    Ein zweites, jüngeres Tier habe ich versuchsweis in eine flache Box gesetzt die bereits die eigentliche Wohnhöhle simuliert und sie gräbt tatsächlich garnicht und spinnt nur alles zu. Man sieht das Tier also immer (zumindest bis die Schicht dicker wird). Zum Füttern reicht ja auch ein kleiner Spalt. Die Box steht üblicherweise dunkel, so fühlt sie sich dann auch nicht übermäßig bedroht und es reicht locker bis ich ein Endterrarium besorge.


    MfG,

    Wolfram