Servus,
Ich kann Irene nur zustimmen. Meine einzigen schlechen Erfahrungen habe ich mit Treibholz aus den Donauauen gemacht, da sind mir dann die Trauermücken explodiert. Schimmelpilze sind auch hier und da ein problem (eher mit holz als mit Rinde) aber das liegt auch eher an schlechter Belüftung als am Holz selbst. In trockenen Terrarien ist das sowieso kein Problem.
Ich beforzuge generell Rindenstücke, damit habe ich eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und auch Nadelholzrinden waren nie ein problem, sie sind allerdings nur selten so schön wie Rinden von Eiche und co.
Ich hab ursprünglich auch gehöhrt dass Nadelgehölze im Harz natürliche Insektizid wirksame Stoffe enthält die flüchtig sind und so in geschlossenen Terrarien ein problem sein könnten. Allerdings konnte ich durch Erfahrungsberichte von Freunden und mittlerweile auch eigenen Erfahrungen sagen, dass das übertrieben ist. Meine Futterschaben halte ich jetzt schon Jahrelang auf gemischten Rinden und Weichholzbrettern (Sie fressen diese auch) und habe diese auch schon Jahrelang verfüttert ohne je probleme damit zu haben. Zu harzige, oder frische Stücke würde ich aber trotzdem eher vermeiden.
Ein toller Platz zum sammeln sind aufgestapelte Baumstämme die im Wald nach dem Schlag noch trocknen. Diese sind immer umgeben von einer Menge gut nutzbarer Rindenstücke und sind oft auch in einem besseren Zustand als die Rinden alter, verfallener Bäume die im Wald auch ökologisch noch eine wichtige rolle Spielen und somit von mir nur ungern geerntet werden.
MfG,
Wolfram