Beiträge von Wolfram Newald

    0.1 Lasiodora benedeni (ex. difficilis)


    oder besser gesagt, die Art die früher unter dem Namen Lasiodora difficilis verkauft wurde, wenn man bedenkt warum all die Arten die unter dem Binomial L. benedeni zusammengefasst wurden ist das schwer 100% sicher zu sagen ob die Tiere im Hobby auch wirklich den wiss. Beschreibungen entsprechen.

    Kann ich gut nachvollziehen, stimmt aquatisce Wirbellose sind da vermutlich echt in gefahr!! Dann besser nicht.


    Wie gesagt mit Alkohol abwischen hilft auch super, wenn man ein ganzes Wohnzimmer voller Pflanzen abwischen muss, kann man leider unmöglich alle erwischen, aber bei einer Einzelnen müsste man schon viel erreichen können. Leider tauchen Tripse dann immer wieder mal auf und auch verschiedene Typen, letztes Jahr hatte ich es mit schwarzen Tripsen zu tun, gerade heute bin ich wieder alle relevanten Pflanzen durchgegangen und habe eine orange/durchsichtige Art an einem meiner Philodendrons entdeckt, zum Glück waren noch keine Schäden zu sehen und ich hab alles in einem 1/2 m2 mit Gift abgeduscht :böse:. Ist echt zum verzweifeln das ganze aber mittlerweile bin ich erbarmungslos.


    MfG,

    Wolfram

    Hey, wenn dir die Pflanze so wichtig ist ist es vielleicht doch wert zu behandeln...


    Was du machen könntest wäre ein Systemisches Gift zu besorgen, aber dann nicht zu sprühen sondern das Gift mit einem Wattestäbchen aufzunehmen, und dann so jedes einzelne Blatt ganz vorsichtig abzuwischen, oben und unten, möglichtst ohne das es tropft natürlich.


    Auf den behandelten Pflanzen laufen Springtails ohne Probleme rum, aber sobald ein Tier Pflanzensaft saugt ist es hin :).


    MfG,

    Wolfram

    Sehr traurig,

    Thripse sind wirklich die Schlimmsten :C

    Leider funktioniert die Sprudelwassermethode nur mit Pflanzen die Klein genug/flexibel genug sind darin ertränkt zu werden, ich hab vermutlich ein halbes Jahr lang ohne Giftmittel dagegen angekämpft, regelmäßig Abuduschen, Mit Wattestäbchen und Reinigungsalkohol manuell killen, etc. bis ichs aufgegeben habe und mir einen heftigen Systemischen Spray vom Bauhaus geholt habe, das hat dann geholfen ist aber natürlich dann auch nicht permanent und in Terrarien oder Tiernähe unbrauchbar.


    Viel Glück,

    Wolfram

    Servus,

    Pflanze raus, oder komplett entlauben und neu austreiben lassen, Thripse wird man schon bei perfekten Bedingungen im Blumentopf nur mit systemischen Pestiziden los und das ist im Spinnenterrarium nicht möglich.


    Wenn jemand eine weitere Methode kennt die funktioniert wäre ich interessiert aber skeptisch :)


    MfG,

    Wolfram

    Sehr nice Irene,


    ich stehe im Baumarkt immer wieder vor dem Regal mit den LED streifen aber bislang konnte ich mich noch nicht überwinden eine Rolle zu kaufen.


    Mir hat mal ein Spinnenhalter aus Bayern eine Lampenserie von Ikea für die Terrarien empfohlen, allerdings gibt es die nichtmehr sonst hätte ich vermutlich schon ein System.


    Bislang reicht bei mir noch das indirekte Tageslicht meines westseitigen Fensters aus, aber ich merke bei den entfernteren Terrarien schon das die Pflanzen mehr schlecht als recht wachsen, für einen Ficus wäre das in denen schon zu dunkel....


    Schönen Tag,

    Wolfram

    Hey Alveus,

    Ist das eine eigenart bei der tigrinawesseli?

    Bei meinen metallicas konnte ich das nicht beobachten.

    Nein ich denke nicht, ich vermute eher eine individuelle Eigenschaft, ich bemerke immer wieder das einzelne Tiere sich anders verhalten, und da ich nur eine P. tigrinawesseli besitze kann ich unmöglich von diesem Tier auf Eigenschaften der "Art" schließen.


    Ich habe gestern zwei sehr hübsch eingerichtete Terrarien übernommen, danke dafür Lukas, falls du das ließt. Es sind also nicht meine eigenen Kreationen aber sehr hübsch gestaltet und jahrelang gepflegt, ich werde das definitiv so beibehalten.


    0.1 Lasiodora parahybana

    0.1 Lasiodora benedeni (ex. difficilis)


    Es macht einfach einen Untershied wenn die Pflanzen schon Jahrelang im Becken wachsen und ich denke in Zukunft werde ich auch ein paar Ficus-Bäumchen in meine zukünftigen Terrarien einpflanzen, gefallen mir wirklich gut wie sie am "Dach" entlang wachsen.


    Aproppos Poecilotherias. Ich habe eine regalis Dame bekommen und bastle gerade fleissig an ihrer neuen Bleibe.


    Ich habe für die Rückwand eine neue Technik ersonnen um die Rinde zu machen und habe gerade recht Freude daran.


    Wow, sieht ja toll aus, sind das Holzfasern getränkt in Fliesenkleber oder so? Sieht echt klasse aus wenn das hält ist es struckturmäßig top, gibt dem Terrarium sicher auch extra stabilität XD. So ein Ficus pumila könnte da sich toll hochranken!




    MfG,

    Wolfram

    Ziemlich sicher dass sie sehr wohl Nährstoffe pflanzlichen Ursprungs verdauen können, alle ihre Futtertiere werden wohl Magen/Darminhalt mitbringen, der auch verdaut werden muss....


    Allterdings laufen Früchte nicht oft an den Bauten vorbei, wäre also nicht besonders produktiv sich darauf zu spezialisieren und zu riskant auf die Suche zu gehen...


    Außerdem sind sie nicht in der Lage faserreiche Pflanzenteile zu zermahlen.


    VG,

    Wolfram

    Servus Alveus,


    ja genau, wobei die auch als Nagerkäfige verkauft werden, ich persönlich mag Terrarien die sich von oben öffnen lassen bin als sehr zufrieden damit.


    Besonders da die meisten Terrarien den Steg so tief ansetzen dass kaum richtig Erde eingebracht werden kann... und wenn mall eine heraussprintet beim öffnen wäre das auch nicht ideal...




    Oh doch, in der Natur verlängern sie auch oft die Höhlen mit Netzröhren, das ist normal und wenn ich sie störe flüchtet sie hinein. In der Natur werden ihre Netzte aber regelmäßiger wieder durch regen oder anderes zerstört, hier fühlt sie sich mittlerweile auch oben im Netz sicher und ich sehe sie öfter. Freut mich als sehr.


    ich kann den link zum Bild leider nicht öffnen, bin aber gespannt! :popcorn:


    Cheers,

    Wolfram

    Freut mich zu hören Alveus,


    ja das ist wirklich top, geworden!



    i tried my best to get the other parts on the picture, essentially the log creates a figure 8, like the old hotwheel racing tracks.


    (sorry ich vergesse manches mal dass ich in einem deutschsprachigen Forum bin XD)



    und hier noch eines mit meiner vermtlich 1.0 Poecilotheria tigrinawesseli



    Viele Grüße,

    Wolfram

    Keine Ahnung ob dass hier passt da es nur 1/3 des Terrariums zeigt (80x35x40), aber ich bin noch immer stolz, dass es nach 4 Jahren noch immer so toll aussieht, auch wenn die Pflanzen ohne künstliche Beleuchtung und unter regelmäßigen Vernichtungsversuchen der Spinne eher schlecht als recht wachsen.


    Lasiodora parahybana.


    Die 3 potenziellen höhlen wureden von Anfang an ignoriert, zugeschüttet oder als Müllplatz verwendet :grins: .

    Servus Steffen,


    Ohne Bilder ist es schwierig zu urteilen, aber hast du zum Beispiel Zophobas morio oder ander Schwarzkäferlarfen verfüttert/in den Kolonien? Die höhlen Kork richtig aus, graben sich gänge im Kork und schaffen sich Verpuppungskammern dern Wandstärke oft nur noch 1mm beträgt, wenn sie sich dann vollständig in einen Schwarzkäfer entwickelt haben brechen diese aus der Kammer und ein dickes Loch bleibt zurück.


    Auch Holz, Rinde, Pappe, alles was feucht ist wird von den Schaben leicht angefressen, aber normalerweise nicht ausgehöhlt, und so ein Karton ist dann schnell mal weg, bei Holz und Rinde dauert es viel länger passiert aber auch.


    MfG,

    Wolfram

    Jetzt neuerdings Nhandu --> Vitalius chromatus.


    Wäre gespannt was die Urtiere im Forum zu dieser Entscheidung sagen, ist die Verlegung in die Gattung Vitalius angebracht?


    Ich denke so unberechenbar wird sie immer bleiben ... aber das ärgste hast du jetzt ja jetzt hinter dir.


    LG,

    Wolfram

    Hab mich gerade erst wieder mit einem Bekannten unterhalten, seine ~ 15er Poecilotheria subfusca Gruppe aus ENZ existieren nur mehr als 2 fette Weibchen.

    :krücke:


    Zur Aufzucht ist so eine Gruppe sicher geeignet aber Adulte würde ich nicht zusammen lassen oder nur als Experiment mit eigenen Nachzuchten...


    Ich bleibe gespannt auf deine Berichte, ich hoffe auch Fehlschläge werden dokumentiert! Irgendwann sind es dann vielleicht einmal genug ^^.


    MfG,

    Wolfram

    Hmmm,

    ja könnte sein, dass sie noch zu steil für die Art aufgestellt sind. Horizontal ginge aber zu weit, der Zweck ist ja, wie Twizzler schon erwähnt hat, dass der gesammte Dreck nach unten durch fällt. Daher wären auch mehr "Klötze" kontraproduktiv.


    Daher auch meine ursprüngliche Empfehlung der U-Hakerl als Trenner, da bleibt nichts hängen.


    MfG,

    Wolfram

    Ja ich bin auch kein großer Freund der Buffalo-Würmer, wobei ich mir selbst versehentlich Zophobas eingeschleppt habe, die ich immer sofort absammle wenn ich sie sehe und trotzdem vermehren sie sich.


    Die kleinen Zophobas sind einfach immer im Bodengrund vergraben, die wird man nichtmehr los.

    Zumindest werden sie groß genug zum Verfüttern.


    Und nochmal bez. Schabenernährung, ich hab nochmal mit meinen Biologen Freunden gesprochen und wir sind uns einig, dass die Art die ich habe (Lucihormetica verrucosa) auch ohne tierische Eiweise alle notwendigen AS herstellen können muss, sonst würde das nicht über Generationen ohne Größenreduktion und großteils ohne Fraßschäden an den Flügelkappen laufen, und sie füttern ihren nur Laub und Gemüseabfall.


    Eiweiße schaden natürlich nicht sind q

    aber nicht zwangsweise notwendig.


    Sind glaube ich auch sonst auf Detritus und Guano spezialisiert, also SEHR anspruchslos.


    MfG,

    Wolfram