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  3. Wolfram Newald

Beiträge von Wolfram Newald

  • Naturholz fürs Terrarium – macht ihr das auch? Eure Erfahrungen und Tipps interessieren mich!

    • Wolfram Newald
    • 2. August 2026 um 21:52

    Servus,

    Ich kann Irene nur zustimmen. Meine einzigen schlechen Erfahrungen habe ich mit Treibholz aus den Donauauen gemacht, da sind mir dann die Trauermücken explodiert. Schimmelpilze sind auch hier und da ein problem (eher mit holz als mit Rinde) aber das liegt auch eher an schlechter Belüftung als am Holz selbst. In trockenen Terrarien ist das sowieso kein Problem.

    Ich beforzuge generell Rindenstücke, damit habe ich eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und auch Nadelholzrinden waren nie ein problem, sie sind allerdings nur selten so schön wie Rinden von Eiche und co.

    Ich hab ursprünglich auch gehöhrt dass Nadelgehölze im Harz natürliche Insektizid wirksame Stoffe enthält die flüchtig sind und so in geschlossenen Terrarien ein problem sein könnten. Allerdings konnte ich durch Erfahrungsberichte von Freunden und mittlerweile auch eigenen Erfahrungen sagen, dass das übertrieben ist. Meine Futterschaben halte ich jetzt schon Jahrelang auf gemischten Rinden und Weichholzbrettern (Sie fressen diese auch) und habe diese auch schon Jahrelang verfüttert ohne je probleme damit zu haben. Zu harzige, oder frische Stücke würde ich aber trotzdem eher vermeiden.

    Ein toller Platz zum sammeln sind aufgestapelte Baumstämme die im Wald nach dem Schlag noch trocknen. Diese sind immer umgeben von einer Menge gut nutzbarer Rindenstücke und sind oft auch in einem besseren Zustand als die Rinden alter, verfallener Bäume die im Wald auch ökologisch noch eine wichtige rolle Spielen und somit von mir nur ungern geerntet werden.


    MfG,

    Wolfram

  • Geschlechtsbestimmung

    • Wolfram Newald
    • 23. Juli 2026 um 21:26

    Servus Jessica,

    Zitat von Jessica A.

    Wenn ich es richtig sehe, habe ich mich bisher zu sehr auf die Spermathek fixiert

    genau, ich hab das auch erst recht spät gelernt, aber wenn man die Geschlechtsbestimmungen ohne Mikroskop durchführt sind die männlichen Anhangsdrüßen nicht wirklich relevant weil man sie eh nicht sehen kann.

    Außerdem besitzen ja nicht alle Arten diese Drüßen.

    Zitat von Jessica A.

    Das müsste der Artikel sein, den Steffen auch genannt hatte, oder? Den hatte ich auf die Schnelle nicht gefunden.

    Kann sein, aber ich bin sicher Steffen kennt viele weitere gute Quellen zu dem Thema.

    Gern geschehen.

    LG,

    Wolfram

  • Geschlechtsbestimmung

    • Wolfram Newald
    • 23. Juli 2026 um 20:32

    Servus,

    dieser Artikel könnte eventuell helfen.

    World Spider Catalog

    MfG,

    Wolfram

  • Lasiodora spp.

    • Wolfram Newald
    • 19. Juli 2026 um 16:11

    0.1 Lasiodora parahybana

    ganz frisch, unglaublich wie schön und imposant große Tiere dieser Art sind. Direkt nach der Häutung sieht man auch die lachsfarbenen Setae am deutlichsten.

  • 1.0 G. pulchra mit erneutem Häutungsproblem und Blutung am Carapax

    • Wolfram Newald
    • 15. Juli 2026 um 06:50

    Servus,


    Das schaut wirklich nicht gut aus. Wie geht es dem Tier heute? Hat die Blutung gestoppt?


    Ich nehme an dass die Zellen, die für die Regeneration des Exosceletts verantwortlich sind unterhalb der verkrusteten Verletzung nicht vollständig nachgewachsen sind. Somit hat sich das neue exoskelett nicht komplett gebildet, oder war an dieser stelle nur sehr dünn. Bei der Häutung ist diese innere Verletzung dann eventuell schon über mehrere male mitgewachsen. Ursache könnte eine damals weit kleinere Verletzung gewesen sein, oder sogar eine interne Verletzung bei einem Sturz vor einer Früheren Häutung.

    Wenn die Wunde heilt wird dass Tier vermutlich überleben können aber ich vermute das gleiche Problem wird nach der nächsten Häutung wieder auftreten. Ist aber trotzdem kein Grund aufzugeben.


    Wenn sie nicht bald verkrustet dann stirbt das Tier vermutlich recht schnell, denn eine intakte Hydraulik ist für sie Lebensnotwendig.

    VG,

    Wolfram

  • Vogelspinnen für Zimmertemperatur

    • Wolfram Newald
    • 9. Juli 2026 um 16:22
    Zitat von Gerrit

    Der Hinweis zu den Lüftungslöchern stimmt, wäre aber doch nur ein Problem wenn man eine Art hält die eine höhere Feuchtigkeit braucht oder?

    Ich bin mal gespannt, ich berichte euch morgen gerne wie die Qualität von dem Teil ist 😅

    Nein, gute Luftströmung ist für alle Vogelspinnen wichtig, nur sind manche empfindlicher als andere. Wenn dus verwendest würde ich noch ein paar Löcher (müssen nicht viele sein) knapp über dem Substrat-Niveau bohren, dann sollte es passen.

  • Lasiodora spp.

    • Wolfram Newald
    • 9. Juli 2026 um 15:50

    0.1 Lasiodora benedeni (ex. difficilis)

    frisch gehäutet :ringelreihe:

  • Gruppenterrarium P. metallica

    • Wolfram Newald
    • 8. Juli 2026 um 09:48

    Diffenbachia ist nicht giftig im herkömmlichen Sinne, wie viele Araceae beinhalted diese Gattung nadelartige Calciumoxalat-Kristalle im Gewebe die beim Konsum die Zellen der Schleimhäute schädigen. Vergleichbar mit großflachigen inneren Verbrennungen die sehr wohl Tödlich sein können. Natürlich dosisabhängig. Der Konsum von einem Diffenbachia Blatt wurde anscheinend in der Vergangenheitals als Bestrafung eingesetzt, da es im Rachen starke schmerzen verursacht die das Sprechen schwierig machen. Daher auch der Name 'Dumb Cane'.


    Da Vogelspinnen ihre Nahrung nur in flüssiger Form aufnehmen gehe ich nicht davon aus dass diese Kristalle irgen eine Rolle spielen werden. Außerdem kann es gut sein dass diese Verteidigungsmechanismen sich strikt gegen den Konsum durch Säugetiere/Reptilien entwickelt haben oder dass Insekten eine Strategie entwickelt haben um damit umzugehen.


    Persönlich bin ich kein Freund der Gruppenhaltung von Poecilotheria Arten, aber es ist gut dass du deine Erfahrungen öffentlich Dokumentierst, so können wir alle weiter aus deinen Erfahrungen lernen. Es gibt viele Berichte über den Zusammenbruch dieser Gruppenhaltungen nach erreichen der Geschlechtsreife. Hoffentlich wird dir das erspaart bleiben.

  • Poecilotheria spp.

    • Wolfram Newald
    • 8. Juli 2026 um 09:22

    ein paar Jahre später, beim Dehnen nach der Häutung

  • Eresus spp.

    • Wolfram Newald
    • 15. März 2026 um 22:03


    Eresus walckenaeri, das (vermutlich) weibliche Tier ist leider noch nicht adult

    (beide sind jetzt ca. ein-einhalb Jahre alt, männchen ca. 1cm KL)

  • Skolopender

    • Wolfram Newald
    • 10. März 2026 um 16:53

    trinkender Scolopendra hainanum 'black' ~5cm

    vermutlich ein Weibchen wenn meine Theorie stimmt und man den Sexualdimorphismus tatsächlich bereits jetzt sehen kann.

    adulte Männchen der Art besitzen ja gelb/orange Beine ohne der dunklen Tigerung

  • Fertiler Kokon eines unverpaarten Weibchens

    • Wolfram Newald
    • 15. August 2025 um 12:42

    Servus Zusammen,

    Zitat von Alveus

    Ich verstehe nicht ganz, weshalb das Thema so wehement auf Gegenwind trifft. Fakultative Parthenogenesis ist ja jetzt nicht gerade unverbreitet bei vielen Wirbelosen und gar Wirbeltieren.

    sehe ich genauso.

    Ich persönlich gehe mittlerweile davon aus dass es eine Eigenschaft ist die sich schon lange vor der Evolution der Theraphosidae in Arthropoden entwickelt haben muss.

    Ich hoffe das es zu dem Thema vielleicht auch irgendwann ein Paper geben wird. Es wäre sehr spannend zu verstehen wie bei Tieren mit Geschlechtschromosomen bei parthenogenetischer Fortpflanzung wieder beide Geschlechter entstehen können.

    MfG,

    Wolfram

  • Quizrunde ;)

    • Wolfram Newald
    • 15. Juli 2025 um 21:22
    Zitat von Irene Kirbs

    Stimmt. Hatte schon den Verdacht, dass das viel zu leicht ist.

    Jetzt bist du dran. Dir fällt bestimmt was Spannendes ein :idee:

    Ich liebe es zu raten aber zu fragen ist immer verflixt schwierig. :D

    Hmm, .... ich überlege mir bis morgen etwas, aber falls Jemand in der Zwischenzeit ein Rätsel posten möchte nur zu. :^)

  • Quizrunde ;)

    • Wolfram Newald
    • 15. Juli 2025 um 18:23

    Stromatopelma calceatum (sieht man doch XD)

  • Quizrunde ;)

    • Wolfram Newald
    • 13. Juli 2025 um 17:06
    Zitat von Lindner

    Hallo!

    Ich hab mal wieder netten Besuch.Wem könnte die Behausung gehören?

    https://www.directupload.eu/file/d/8977/oah2tcin_jpg.htm

    Gruss!

    Gabor

    Atypus affinis oder A. muralis ?

  • Grammostola spp.

    • Wolfram Newald
    • 13. Juli 2025 um 16:47

    0.1 Grammostola rosea (2015)

  • Brachypelma spp.

    • Wolfram Newald
    • 4. Juli 2025 um 21:14

    0.1 Brachypelma cf. boehmei

  • A. brocklehursti oder geniculata?

    • Wolfram Newald
    • 26. Juni 2025 um 16:33

    Hey Irene,

    du könntest eventuell noch ein Bild ohne den Uterus externus machen.

    & ich glaube die Spermathek wird normalerweise ausgeschnitten und von der anderen Seite photographiert, aber da bin ich mir nicht 100% sicher.

    MfG,

    Wolfram

  • Haltung bei Raumtemperatur

    • Wolfram Newald
    • 3. Juni 2025 um 18:24

    Hallo zusammen,

    also ich muss sagen ich sehe absolut keine Notwendigkeit für Heiztechnik.

    Als ich vor mittlerweile ca. 6 Jahren in das Hobby eingestiegen bin hatte ich lange recherchiert und etliche Berichte gefunden bei denen die Heiztechnik Schuld am Tod der Spinnen hatte.

    Ob das jetzt Heizmatten waren die ohne Termostat, unter dem Terrarium angebracht, oder doch Heitzlampen unter denen die Tiere vertrocknet sind etc. ... in allen Fällen waren entweder fälschlicher Gebrauch, Unwissenheit oder Neglekt die eigentliche Ursache, aber die Tatsache besteht:

    Heizelemente sind nicht ungefährlich.

    Außerdem wird oft vergessen die min/max Temperaturen der Herkunftsgebiete sowie das Mikroklima zu beachten. Oft können die Tiere mit kälteren Temperaturen gut zurecht kommen.

    Nach zwei Jahren im Hobby habe ich dann beschlossen etwas zu riskieren.

    Poecilotheria sp. kommen ja aus verhältnismäßig warmen Regionen, ebenso Chromatopelma cyaneopubescens und ich entschloss mich zu testen ob man auch diese Arten von einem kleinen Spiderling bis zu einer Adulten Spinne heranziehen kann, bei Zimmertemperatur. Online fand ich Berichte das es geht und siehe da, es geht tatsächlich. Anfänglich (2020/21) hatte ich Wintertemperaturen von 18°C von Oktober bis März , seit 2022 halte ich die Temperatur im Winter bei 20°C und heute habe ich 3 junge Adlte/Subadulte mädels:

    0.1 P. ornata, 0.1 P. subfusca 'lowland', 0.1 P. tigrinawesseli sowie 1.0.1 P. regalis

    & ein 1.0 P. miranda sowie 1.0 P. subfusca 'lowland' Männchen durften zur Verpaarung bereits auf reisen gehen.

    Ich habe damals auch Zwei Tiere verloren (0.0.2 P. metallica) aber ich bin mir sicher das es an konkreten Fehlern lag die ich damals in der Haltung dieser beiden Spinnen gemacht habe. Ich werde da aber jetzt nicht weiter darauf eingehen und kann aber leider deshalb keine Aussage darüber machen ob Zimmertemperatur für P. metallica ausreicht.

    Bei Chromatopelma cyaneopubescense sah ich absolut keine negativen auswirkungen einer Temperatur unter ihren natürlichen Habitatstemperaturen.

    Natürlich waren die Häutungsintervalle etwas länger aber das stört mich persönlich nicht. Ist vermutlich sogar natürlicher als die kürzeren Intervalle bei durchgehend warmer Haltung.

    Ich nenne diese Beispiele konkret weil es Arten sind die es Vergleichsweise "warm" brauchen und offensichtlich reicht Zimmertemperatur sogar bei diesen Arten vollkommen aus. Das heißt nicht dass es "besser" ist sie kühler zu halten aber ich möchte euch einfach die unnötige Angst davor nehmen.

    Zitat von Shiro

    Also ich glaube sofern die restlichen Haltungsparameter passen, entwickeln sich die meisten Tiere einfach nur "langsamer". Vorteil: Man hat länger was von ihnen :)!

    sehe ich genauso :super: .

    Ich verwende mittlerweile LED strips als Lichtqelle für die Terrarienpflanzen gerade weil sie wenig Wärme produzieren.

    MfG,

    Wolfram

  • Kahle Stelle zwischen Prosoma und Opistosoma

    • Wolfram Newald
    • 17. Mai 2025 um 14:57

    Gerne,

    nein, normalerweise ist das völlig in Ordnung.

    Nur muss sie beim Bewegen immer die Körperspannung aufrecht halten und je fetter das Opisthosoma desto schwerer fällt es ihnen. Da ist es kein Wunder wenn sie diese Muskeln zwischendurch mal entspannen lassen. In extremen Fällen und bei Vorhandensein von rauem, grobkörnigem Bodengrund oder scharfkantigen Einrichtungsgegenständen können sie auf der Ventralseite Schürfwunden entwickeln.

    Ist aber sehr selten und hat oft eher mit der Einrichtung zu tun als mit der Größe des Abdomen.

    Wenn man das Häutungsintervall kennt kann man natürlich versuchen die Fütterungen so zu verteilen, dass man sie erst ein zwei Monate vor der nächsten Häutung so weit angefüttert hat um die Zeit in der sie so fett sind/die Fastenzeit zu minimieren. Ist aber eher eine Spielerei.

    MfG,

    Wolfram

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