1. Dashboard
  2. Forum
  3. Artenteil
  4. Lexikon
    1. Andere Spinnen
    2. Skorpione
    3. Pflanzenteil
    4. Glossar
  5. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Erweiterte Suche
  1. Vogelspinnenforum Schweiz
  2. Mitglieder
  3. Nucleolus

Beiträge von Nucleolus

  • Adultes (?) Männchen für Verpaarung abzugeben (G. pulchripes)

    • Nucleolus
    • 21. Mai 2026 um 12:28

    Hallo ihr Lieben,


    anbei zeige ich euch ein besonders hübsches G. pulchripes Exemplar. Ich habe ihn vor etwa 5 Jahren als unbestimmte Jungspinne erworben und glaube, dass er diesen Monat seine Adulthäutung hatte.

    Bei der Geschlechtsbestimmung bin ich mir zu 95-99% sicher, dass es sich auch wirklich um ein Männchen handelt, ich hab mich in der Vergangenheit aber auch schon ein paar Mal vertan, also Irrtum nicht ausgeschlossen.

    Mit der Adultreife bin ich mir auch relativ sicher, da ich die Tibiaapophysen und verdickte, kolbenartige Enden an den Pedipalpen zu sehen glaube. Ich habe das mal so gut es geht fotografiert, kann aber sicher noch bessere/genauere Bilder nachliefern, wenn es nicht eindeutig erkennbar ist.

    Auf alle Fälle würde ich ihn gerne an eine Partnerin abgeben. Ich hab schon so viele meiner Jungs abtreten sehen, ohne dass ich ein passendes Weibchen anbieten konnte, leider habe ich in meinem Bestand auch für ihn keine Mädels dabei, die zeitnah die Geschlechtsreife erreichen werden.

    Die Abgabe erfolgt ausschließlich im Sinn einer möglichen Verpaarung. Ich würde ihn auf meine Kosten versenden/ überbringen und auch kostenlos abgeben, wünsche mir nur eine kleine Kokonbeteiligung, bei erfolgreicher Verpaarung und natürlich, dass er sein restliches Leben, unabhängig vom Erfolg der Verpaarung, bei guter und liebevoller Pflege verbringen darf. Das wären meine einzigen Bedingungen.

    Hat jemand ein passendes Weibchen für ihn und entsprechende Zuchtambitionen? Ich selbst wohne in Deutschland und weiß leider nicht genau, wie das mit dem Verschicken über die Grenze ist, aber ich denke auch da würde sich eine Lösung finden.

    Ich hoffe wir finden ein passendes Weibchen für meinen Buben <3

    Liebe Grüße

    Julia - ein Spinner

  • "Einfache" Asiatische und Afrikanische Arten

    • Nucleolus
    • 18. Februar 2024 um 21:31

    Wie süß! Sie sind beide ganz und gar bezaubernd :liebe:

  • Geschwür am Abdomen - Chilobrachys sp

    • Nucleolus
    • 10. November 2023 um 16:50

    Vielen Dank, liebe Irene :liebe2:

  • "Einfache" Asiatische und Afrikanische Arten

    • Nucleolus
    • 10. November 2023 um 16:43

    Das Bild stammt aus diesem Sommer und zeigt mein mittleres Weibchen, relativ frisch gehäutet. Besonders hübsch sind die blauen Füßchen, meist das einzige, was ich von meinem Tier zu sehen kriege, wenn sie sie unter ihrer Falltür herausstreckt und auf Beute lauert :liebe:

  • "Einfache" Asiatische und Afrikanische Arten

    • Nucleolus
    • 10. November 2023 um 16:29

    Hallo Julia,

    unter entspannt bei einer Spinne verstehe ich ein Verhalten, welches ich -Ausnahmen bestätigen die Regel- insbesondere Grammostola-, Brachypelma- und Tliltocatl-Arten zuschreiben würde. Wobei ich jedoch bei allen genannten Gattungen Vertreter im Bestand habe, die sehen das anders ;)

    Eine afrikanische Spinne, welche ich persönlich am ehesten in diese Richtung packen würde, die vielleicht nicht immer und überall angeboten wird, aber doch relativ gut zu bekommen ist, außerdem meiner Meinung nach super hübsch ausschaut und eine coole Lebensweise an den Tag legt ist Idiothele mira. Sie wird nicht besonders groß (ich bin mir grade nicht sicher, ob sie zu den Zwergvogelspinnen gezählt wird) und kann zwar durchaus hektisch sein, aber es ist problemlos machbar. Beim letzten Umsetzen hab ich sogar ein hübsches Fotoshooting mit der Dame hinbekommen, wenn ich die Bilder auf dem Computer finde, hänge ich sie dir vielleicht noch an.

    Ich halte sie bei 25-26 Grad , tendenziell eher trocken als feucht.

    Viel Spaß bei der Auswahl neuer Spinnen und liebe Grüße

    Julia :blume:

  • Geschwür am Abdomen - Chilobrachys sp

    • Nucleolus
    • 9. November 2023 um 11:08

    Liebe Irene,

    vielen Dank für deine Antwort. Deine Erklärung scheint komplett stimmig zu sein, trotzdem hoffe ich sehr, dass sie die Haut irgendwie doch wieder stabilisieren kann. Man hängt halt doch sehr an den Tierchen und ein Verlust tut mir jedes Mal weh, ich denke das kann hier jeder nachfühlen.

    Ich glaube genau solch einen Fall hatte ich schon mal bei einem Caribena Sling, da habe ich auch Fotos hier gepostet. Kann man das irgendwie in diesen Post verlinken?

    Thema

    Caribena versicolor - Tumor oder Pilzbefall?

    Hallo mal wieder,

    ich habe mich schon mal wegen meinen beiden Caribenas gemeldet und schrieb damals, dass bei mir scheinbar nur bodenbewohnende Vogelspinnen wohlbehalten aufwachsen. Leider scheint sich diese Prophezeiung erneut zu erfüllen und ich bin grade einfach nur traurig :(

    Die Kleinen haben sich nach meinem letzten Post super entwickelt, jeweils (bei mir) dreimal gehäutet, super schön gefressen und sich wohnlich eingerichtet. Haltungsparameter haben sich bei 25 Grad unter Tage…
    Nucleolus
    13. Januar 2022 um 23:43

    Ich hab mal probiert mit dem verlinken, jedenfalls konnte ich mir da überhaupt nicht erklären, was das ist und wo es plötzlich herkam. Unterschiede waren, ich habe es direkt nach der Häutung entdeckt und die Blase war nicht intakt, das Tier verlor Flüssigkeit und verendete nur wenige Tage später, ich glaube es waren keine zwei Tage dazwischen...

    (Apropos Caribena, nachdem ich den Tipp mit dem Seramis beherzigt habe, wächst und gedeiht bei mir jede Spinne aus diesen Reihen, ich bin absolut begeistert und hab Avicularia und Caribena damit ganz neu für mich entdeckt. So macht die Haltung Freude :kette: )

    Hältst du es für möglich, dass diese dünnen Stellen am Abdomen durch Reibung entstehen? Sowohl beim aktuellen Fall der kleinen Chilobrachys als auch bei der Caribena käme das als Erklärung in Frage. Die meisten meiner Tiere, sofern sie eben einen Tunnel bauen, lassen diesen parallel zu ihrer eigenen Größe wachsen, also sprich sie verbreitern die Gänge oder bauen komplett um, wenn sie älter und größer werden. Die Chilobrachys drückt sich aber trotz genug Raum immer noch durch ihren einst angelegten Mini Tunnel und schrappt dabei jedes Mal direkt an der Scheibe entlang. Diese ist nun nicht kantig oder rau, aber womöglich hat sie sich die Haut auf diesem Weg verletzt?

    Lieben Dank nochmals für deine Antwort

    Liebe Grüße

    Julia :blume:

  • Geschwür am Abdomen - Chilobrachys sp

    • Nucleolus
    • 7. November 2023 um 23:45

    Ich habe vergessen zu schreiben, dass die Blase trocken zu sein scheint und nicht nässt. Alles in allem sieht sie unter direktem Licht wie ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum aus, ähnlich wie eine Hautblase an den Fußsohlen in etwa und eher prall als eingefallen.

  • Geschwür am Abdomen - Chilobrachys sp

    • Nucleolus
    • 7. November 2023 um 23:18

    Guten Abend,

    ich denke die Bilder sind selbsterklärend, was das Problem betrifft, an der Seite hat sich diese "Bubble" gebildet, Verletzungen vor oder nach der letzten Häutung sind mir keine aufgefallen.

    Bei der Kleinen handelt es sich um ein Weibchen mit ca 1,5 cm KL, Deutsche Nachzucht Chilobrachys sp "Tropical Blue". Gemäß Empfehlung der Züchter halte ich sie eher trocken, insbesondere für Chilobrachys Verhältnisse. Tagestemperatur liegt bei 25-26 Grad, die letzte Häutung war am 28.10. +/- ein bis zwei Tage. Die gierigste Fresserin war sie noch nie, was laut den Infos der Züchter jedoch bei diesen Tieren normal sein soll. Bisher hat sie - seit der Häutung - noch kein Futter angenommen. Also alles in allem verhält sie sich wie gewohnt, relativ hektisch und schreckhaft. Seit wann diese Blase da ist, kann ich gar nicht genau sagen, aber ich vermute seit der Häutung, da ich seitdem schon einige Male dachte, die Kleine kommt mir irgendwie "asymmetrisch" vor, jedoch hab ich erst heute durch Zufall einen genaueren Blick darauf erhalten.

    Wenn man nun die Größe der Blase im Verhältnis zum Abdomen nimmt, ist die schon ganz schön gewaltig. Wer kennt denn so ein fieses Teil und kann mir sagen, was das ist, ob man etwas dagegen tun kann und vor allem, wie so die Prognose aussieht. Kann so etwas durch mechanische Reizung bei einer äußerlichen Verletzung oder gar Parasiten entstehen oder handelt es sich hierbei um so etwas wie Krebs? Natürlich würde ich nun am liebsten hören, dass das harmlos ist und mit der nächsten Häutung verschwinden wird oder ihr zumindest keinen Schaden zufügen kann. Wenn mich jemand beruhigen kann, würde mir das tierisch die Laune versüßen, jedoch will ich natürlich die Wahrheit wissen, egal wie bitter die dann ausschaut.

    Bilder

    • IMG_20231107_224604.jpg
      • 171,31 kB
      • 903 × 1.200
  • Geschlechtsbestimmung P. sazimai

    • Nucleolus
    • 21. Juni 2022 um 22:11

    Hallo Wolfram,

    Wow danke für die ausführliche Recherche :) Ja das ist schon ziemlich eindeutig und müsste wohl mit bloßem Auge erkennbar sein. Schade! Aber gegen einen strammen Kerl ist ja auch nix einzuwenden ;)

    Danke nochmals für die Mühe!

    Gruß Julia

  • Geschlechtsbestimmung P. sazimai

    • Nucleolus
    • 18. Juni 2022 um 20:44

    Hi Malte,

    Danke für deine Einschätzung! Am Ende ist es mir ja egal, was ich da großziehe, Hauptsache meine Süßen sind gesund und munter. Aber ab und zu mal ein Mädel zu erwischen wäre zur Abwechslung auch schön gewesen :traurig2:

    Gruß Julia

  • Geschlechtsbestimmung P. sazimai

    • Nucleolus
    • 16. Juni 2022 um 18:07

    Hallo ihr Lieben,

    ich hoffe ihr könnt alle das sommerliche Wetter genießen :blume:

    Ich habe heute früh eine nahezu unversehrte Haut meiner P. sazimai aufgesammelt und auf mögliche Geschlechtsmerkmale untersucht. Leider habe ich keinen Zugang mehr zu einem Binocular, die Bilder entstanden ohne Vergrößerung. Das Tier hat eine KL von etwa 3 cm und ich habe die Hoffnung, dass es sich um ein Mädchen handelt, so ganz sicher dabei bin ich mir aber nicht. Kann jemand etwas erkennen?

    Liebe Grüße und einen schönen Tag :dance:

    Julia


  • Caribena versicolor - Tumor oder Pilzbefall?

    • Nucleolus
    • 16. Januar 2022 um 18:18

    Hallo Basti,

    Vielen Dank für deine Antwort. Leider hat es mein Kleines nicht geschafft, was mich echt runter zieht. Es war zuletzt wie eine offene Wunde und hat wie eine Kruste gebildet. Außerdem fand ich das ganze Abdomen sah, auch im Vergleich zum andern Spiderling, sehr seltsam und irgendwie verformt aus.

    Ich kann nur aufrichtig und guten Gewissens sagen, dass von mir bewusst insbesondere in der letzten Zeit vor der anstehenden Häutung (die beiden waren sonst immer fast exakt parallel, haben sich entweder am gleichen Tag oder mit einem Tag Abstand voneinander gehäutet. Als es bei der anderen soweit war, dachte ich, die zweite legt wie gewohnt zeitnah nach) keinerlei Störung ausging. Generell versuche ich für meine Tiere so unsichtbar wie möglich zu bleiben, es war auch kein abgelehntes Futtertier noch unbemerkt in der Box unterwegs und von mir gab es nur noch gelegentlich ein paar Tropfen Wasser.

    Die andere lebt unter exakt den gleichen Bedingungen, ihr geht es allem Anschein nach weiterhin gut. Ich bin wirklich ziemlich traurig und total geknickt.

    Deine Erklärung klingt dennoch sehr einleuchtend und beruhigt mich dennoch ein bisschen, da ich schon panische Angst davor habe es eventuell mit Bakterien, Pilzen oder Viren zu tun zu haben, die eine Gefahr für meinen kompletten Bestand darstellen. Es lässt sich jetzt leider nicht mehr rückgängig machen, sollte ich einen Fehler begangen haben. Zieht mich auf alle Fälle tierisch runter.

    Lieber Gruß

    Julia

  • Caribena versicolor - Tumor oder Pilzbefall?

    • Nucleolus
    • 13. Januar 2022 um 23:56

    Nummer 1 habe ich auch geschafft herauszulocken, wie bereits erahnt ist ihr Abdomen jeweils an den Seiten möglicherweise kahl (ich bin mir nicht ganz sicher, ob da nicht doch Haare sind), jedenfalls nicht mehr blau. So tropfenförmig herausstehen tut scheinbar nichts, der Hinterleib sieht für mich gleichmäßig und symmetrisch aus.

    Bilder

    • IMG_20220113_234919.jpg
      • 164,82 kB
      • 900 × 1.200
  • Caribena versicolor - Tumor oder Pilzbefall?

    • Nucleolus
    • 13. Januar 2022 um 23:43

    Hallo mal wieder,

    ich habe mich schon mal wegen meinen beiden Caribenas gemeldet und schrieb damals, dass bei mir scheinbar nur bodenbewohnende Vogelspinnen wohlbehalten aufwachsen. Leider scheint sich diese Prophezeiung erneut zu erfüllen und ich bin grade einfach nur traurig :(

    Die Kleinen haben sich nach meinem letzten Post super entwickelt, jeweils (bei mir) dreimal gehäutet, super schön gefressen und sich wohnlich eingerichtet. Haltungsparameter haben sich bei 25 Grad unter Tage eingependelt, für Feuchtigkeit sorgt das Moos. Bei der letzten Häutung bzw eigentlich schon davor fiel mir auf, dass insbesondere bei vollem Abdomen nach einer Mahlzeit jeweils rechts und links kahle, rosa Stellen leicht nach außen stehen.

    Nummer 1 hat sich schon letzte Woche gehäutet und inzwischen auch gespeist, leider habe ich sie bisher nicht komplett bestaunen können, da sie sich ein schickes Zuhause gesponnen hat, jedoch glaube ich bei ihr ebenso zu erkennen, dass sich diese rosa Stellen vergrößert haben und deutlicher nach außen stehen. Bei Nummer 2 wars gestern dann soweit und eigentlich war ich mal wieder hin und weg von ihrer neuen Schönheit.

    Bis ich dann eben gesehen habe, dass die rosa kahlen Stellen auf beiden Seiten des Abdomens definitiv rausstehen und alles, aber nicht gesund aussehen. Ich konnte ein relativ deutliches Foto davon machen, was ich euch anhängen werde. So etwas habe ich noch bei keinem meiner Tiere gesehen. Weiß jemand, was das ist und woher es kommt? Jetzt hoffe ich natürlich, dass es kein Tumor ist, sondern eher irgendwie mit der Häutung zusammenhängt und keine schlimmen Konsequenzen hat. Ich hänge inzwischen sehr an den Kleinen und würde grade am liebsten richtig anfangen zu heulen :( :( :(

    Liebe Grüße

    Bilder

    • IMG_20220113_230409.jpg
      • 170,95 kB
      • 900 × 1.200
  • Aufzucht Caribena versicolor

    • Nucleolus
    • 16. September 2021 um 10:04

    Hallo Jessica,

    danke für deinen Beitrag und super Idee mit dem Seramis. Wenn ich es auf dem Foto richtig erkenne, dann liegen die Seramis Kügelchen auf dem Substrat verteilt, also an der Oberfläche. Hast du auch welche mit in den Bodengrund gemischt? Ich weiß nicht, wie sinnvoll so was ist, aber zu mir meinte jemand, ich soll das Moos auch ruhig mit in die Erde mischen, so würde sich die Feuchtigkeit noch besser regulieren. Egal, super Idee und eine tolle Anregung von dir für die Zukunft.

    Dein Kleiner auf dem Foto ist ja auch so was von schön und das Terrarium ist super eingerichtet, gefällt mir sehr gut :liebe: Gehäutet haben sie sich bei mir bereits einmal, beide ziemlich gleichzeitig und sehr dicht nach ihrer Ankunft.

    Bei meinen beiden Caribenas ist seit gestern wieder konstant alles okay. Dass sie ab und zu ihren Standort wechseln oder etwas umherlaufen, stufe ich trotzdem mal als normal ein. Beunruhigt war ich deshalb, weil sie vor zwei Tagen wirklich gar keine Ruhe mehr zu finden schienen, das ging in einer Tour im Kreis um den Deckel herum.

    Dir auch weiterhin viel Freude an den wunderschönen Caribenas :liebe2:

  • Aufzucht Caribena versicolor

    • Nucleolus
    • 15. September 2021 um 12:13

    Hallo Irene, Jannik und Roger,

    Tausend Dank für so viele hilfreiche Antworten!

    Vorab ein kleines Update von den Kleinen, gestern habe ich sie beide mal aus ihren Boxen rausgefangen und ich ein anderes Gefäß gesetzt, damit ich ihre Behälter in Ruhe auf verschiedene Parameter prüfen kann. Das Umherwandern hat eigentlich auch in der Übergangsbox außerhalb der Wärmequelle nicht wirklich aufgehört. Weil ich es ohnehin vorhatte und die beiden außerdem von Nahem betrachtet schon recht schlank aussahen, hab ich ihnen zwei Microheimchen in die kleine, leere Box geworfen. Ich hab nicht damit gerechnet, dass sie unter diesen Umständen drangehen, ich wollte es nur einmal anbieten und tatsächlich wurden jeweils beide Heimchen umgehend überwältigt, inzwischen ist von denen nichts mehr übrig, die Spinnen waren heute morgen sichtbar praller und vor allem sehr ruhig. Um sie beim Essen nicht zu stören sind sie über Nacht in dieser kleinen Box geblieben, ihre richtigen Behälter hab ich mit offenem Deckel stehen lassen.

    Den Bodengrund hab ich mir genau angesehen, um ihn ggf auszutauschen, aber völlig trocken soll er ja auch nicht sein, ich denke die Menge Feuchtigkeit im Boden ist ziemlich genau in der Mitte: definitiv nicht nass, an manchen Stellen feucht, an anderen trockener, aber nirgendwo komplett ausgetrocknet oder durchnässt. Das Moos ist jetzt ein bisschen gleichmäßiger verteilt, einen kleinen Teil hab ich aber mal rausgenommen und gegen trockenes Substrat ausgetauscht. Spinnchen sind beide zurück in ihr altes Zuhause überführt, anfangs natürlich Hektik und Panik, aber nun ist Ruhe drin. Die Entfernung zur Wärmequelle bringt gerade zwischen 25,5 und 26 Grad.

    Ich dachte eigentlich, dass sie es toll finden direkt bestrahlt zu werden, weil sie sich sobald die Lampe anging zum "sonnen" auf die Korkröhre gesetzt haben. Ich nehme ja an, dass sie bei Überhitzung eher den kühleren Grund aufgesucht hätten und konnte mir dieses Unbehagen gestern dann höchstens durch zu viel Feuchtigkeit im Behälter erklären. Schade, dass ich sie nicht einfach fragen kann, was sie gestört hat :)

    Zusammengefasst nehme ich von aus euren lieben Beiträgen mit, dass 26 Grad in Ordnung sein dürften und ich die Temperatur zumindest jetzt am Anfang eher nach unten statt nach oben korrieregen soll, wenn die Tiere erneut in Unruhe verfallen sollten. Zwei bis dreimal die Woche, also alle paar Tage in etwa, Wasser eintropfen lassen und damit nicht übertrieben großzügig sein.

    Ich hoffe natürlich jetzt alles richtig zu machen und bin für Anregungen, Feedback und Kritik immer offen, Hauptsache den Tieren geht es gut.

    Lieber Gruß, Julia

  • Aufzucht Caribena versicolor

    • Nucleolus
    • 14. September 2021 um 17:02

    Hier noch zwei Bilder der Boxen. An den Stellen, an denen das frisch befeuchtete Moos liegt, sind die Scheiben zwar beschlagen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich hierbei um Staunässe handeln könnte - oder doch? Gefüttert wurden beide zuletzt vor fünf Tagen, da sie aber immer noch ziemlich schlank aussehen, würde ich heute gerne erneut füttern. Dass das Umherwandern mit Hunger zu tun hat, ist sehr unwahrscheinlich oder?

  • Aufzucht Caribena versicolor

    • Nucleolus
    • 14. September 2021 um 16:48

    Hallo,

    ich habe mich neu hier angemeldet, weil ich total verunsichert wurde und Hilfe brauche. Kurz zu mir, eigentlich habe ich mir nach echt schmerzhaften Verlusten vorgenommen, außer bodenbewohnenden Vogelspinnen keine anderen Spinnen mehr zu pflegen. Alles andere scheint sich bei mir einfach nicht wohlzufühlen :( Dieser "Entschluss" liegt nun schon etwas zurück und inzwischen wollte ich mich dann doch wieder an etwas Neues wagen. C. versicolor hat es mir schon lange angetan, jedoch liest sich ja leider auch überall, wie heikel die Aufzucht der Jungtiere ist. Da ich aber unbedingt mit Spiderlingen starten möchte, war dieser Hintergedanke schon mal etwas drückend.

    Eingezogen sind zwei wunderschöne Vertreter dieser Art, laut Verkäufer 2. FH, bei mir bereits jeweils einmal gehäutet. Ich halte sie einzeln in 550 ml Aufzuchtboxen, Gaze im Deckel. Zusätzlich habe ich noch ringsherum in drei Reihen kleine Luftlöcher in den Behälter gestochen. Der Bodengrund ist ca. 4 cm hoch eingefüllt und besteht aus einem Erde/Sand Gemisch, das speziell für Spiderlinge verkauft wird ("Sling-Dirt") und Spagnum Moos, von dem ich eine kleine Hand voll auf einer Seite eingefüllt hab. Das Moos lasse ich so um die zwei Tage ausdünsten und sprühe dann wieder moderat Wasser drauf, den restlichen Bodengrund musste ich bisher nicht nachfeuchten bzw. weiß noch gar nicht, ob das überhaupt notwendig wird? Dann stecken jeweils noch eine kleine Korkröhre senkrecht im Boden und ein kleiner Zweig Kunstpflanze. Beides wurde bereits eingewebt, die Korkröhre wurde schon wohnlich eingerichtet. Als Wärmequelle nutze ich bei den Spinnen ausschließlich die Beleuchtung. Die Kleinen stehen in einer Regalanlage mit Leuchtröhren. Je nachdem, wie warm es jahreszeitlich bedingt im Zimmer ist, bleibt die Röhre aus oder ich mache sie an. Für die Tiere, die es etwas wärmer haben wollen, wurde es in den letzten Tagen wieder kühl genug, dass ich die Heizung für sie angeworfen habe. Nach meinen Quellen ging ich davon aus, dass C. versicolor zwischen 25 und 28 Grad gehalten werden sollte, mit Röhre liegt die Temperatur bei etwa 27 bis 27,5.

    Nun fängt aber die Unsicherheit an, erstens gibt es auch Quellen, die eine Haltung bei ZT um die 23 Grad für optimal anpreisen, anderswo heißt es maximal 26 und zu allem Überfluss kam ich nun auch noch in eine Diskussion mit einem Züchter (also gehe ich schon irgendwie davon aus, dass er ganz affin ist), der mir sagte die Kombination aus dem Moos (sprich Feuchtigkeit) und der Wärmequelle seien der sichere Tod.

    Tatsächlich stelle ich seitdem die Heizung an ist wirklich fest, dass die Tiere unruhiger scheinen. Ich hab sie etwas aus der direkten Bestrahlung genommen, dennoch laufen sie alle beide fast ununterbrochen Kreise am Deckel. Bevor ich nun wild mit dem Herumexperimentieren anfange und dadurch noch meine Tiere verliere, frage ich lieber gleich Menschen mit der richtigen Erfahrung, was jetzt das beste ist. Mein erster Gedanke wäre, dass die Luftfeuchtigkeit zu weit oben ist. LF hab ich jetzt nicht gemessen, aber heute morgen hab ich frisch gesprüht, also schätze ich, dass sie bei ca. 80% liegen wird. Soll ich vielleicht das Moos rausnehmen? Heizung aus? Oder beides? Häufiger sprühen, seltener sprühen, den Boden gleichmäßig befeuchten oder weiterhin nur einen Fleck feuchter halten? Bin total verunsichert und möchte einfach nur alles richtig machen :/

    Danke für eure Aufmerksamkeit und Antworten!

Wer war online?

  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™