Beiträge von Nucleolus

    Hallo Jessica,


    danke für deinen Beitrag und super Idee mit dem Seramis. Wenn ich es auf dem Foto richtig erkenne, dann liegen die Seramis Kügelchen auf dem Substrat verteilt, also an der Oberfläche. Hast du auch welche mit in den Bodengrund gemischt? Ich weiß nicht, wie sinnvoll so was ist, aber zu mir meinte jemand, ich soll das Moos auch ruhig mit in die Erde mischen, so würde sich die Feuchtigkeit noch besser regulieren. Egal, super Idee und eine tolle Anregung von dir für die Zukunft.


    Dein Kleiner auf dem Foto ist ja auch so was von schön und das Terrarium ist super eingerichtet, gefällt mir sehr gut :liebe: Gehäutet haben sie sich bei mir bereits einmal, beide ziemlich gleichzeitig und sehr dicht nach ihrer Ankunft.


    Bei meinen beiden Caribenas ist seit gestern wieder konstant alles okay. Dass sie ab und zu ihren Standort wechseln oder etwas umherlaufen, stufe ich trotzdem mal als normal ein. Beunruhigt war ich deshalb, weil sie vor zwei Tagen wirklich gar keine Ruhe mehr zu finden schienen, das ging in einer Tour im Kreis um den Deckel herum.


    Dir auch weiterhin viel Freude an den wunderschönen Caribenas :liebe2:

    Hallo Irene, Jannik und Roger,


    Tausend Dank für so viele hilfreiche Antworten!


    Vorab ein kleines Update von den Kleinen, gestern habe ich sie beide mal aus ihren Boxen rausgefangen und ich ein anderes Gefäß gesetzt, damit ich ihre Behälter in Ruhe auf verschiedene Parameter prüfen kann. Das Umherwandern hat eigentlich auch in der Übergangsbox außerhalb der Wärmequelle nicht wirklich aufgehört. Weil ich es ohnehin vorhatte und die beiden außerdem von Nahem betrachtet schon recht schlank aussahen, hab ich ihnen zwei Microheimchen in die kleine, leere Box geworfen. Ich hab nicht damit gerechnet, dass sie unter diesen Umständen drangehen, ich wollte es nur einmal anbieten und tatsächlich wurden jeweils beide Heimchen umgehend überwältigt, inzwischen ist von denen nichts mehr übrig, die Spinnen waren heute morgen sichtbar praller und vor allem sehr ruhig. Um sie beim Essen nicht zu stören sind sie über Nacht in dieser kleinen Box geblieben, ihre richtigen Behälter hab ich mit offenem Deckel stehen lassen.


    Den Bodengrund hab ich mir genau angesehen, um ihn ggf auszutauschen, aber völlig trocken soll er ja auch nicht sein, ich denke die Menge Feuchtigkeit im Boden ist ziemlich genau in der Mitte: definitiv nicht nass, an manchen Stellen feucht, an anderen trockener, aber nirgendwo komplett ausgetrocknet oder durchnässt. Das Moos ist jetzt ein bisschen gleichmäßiger verteilt, einen kleinen Teil hab ich aber mal rausgenommen und gegen trockenes Substrat ausgetauscht. Spinnchen sind beide zurück in ihr altes Zuhause überführt, anfangs natürlich Hektik und Panik, aber nun ist Ruhe drin. Die Entfernung zur Wärmequelle bringt gerade zwischen 25,5 und 26 Grad.


    Ich dachte eigentlich, dass sie es toll finden direkt bestrahlt zu werden, weil sie sich sobald die Lampe anging zum "sonnen" auf die Korkröhre gesetzt haben. Ich nehme ja an, dass sie bei Überhitzung eher den kühleren Grund aufgesucht hätten und konnte mir dieses Unbehagen gestern dann höchstens durch zu viel Feuchtigkeit im Behälter erklären. Schade, dass ich sie nicht einfach fragen kann, was sie gestört hat :)


    Zusammengefasst nehme ich von aus euren lieben Beiträgen mit, dass 26 Grad in Ordnung sein dürften und ich die Temperatur zumindest jetzt am Anfang eher nach unten statt nach oben korrieregen soll, wenn die Tiere erneut in Unruhe verfallen sollten. Zwei bis dreimal die Woche, also alle paar Tage in etwa, Wasser eintropfen lassen und damit nicht übertrieben großzügig sein.


    Ich hoffe natürlich jetzt alles richtig zu machen und bin für Anregungen, Feedback und Kritik immer offen, Hauptsache den Tieren geht es gut.


    Lieber Gruß, Julia


    Hier noch zwei Bilder der Boxen. An den Stellen, an denen das frisch befeuchtete Moos liegt, sind die Scheiben zwar beschlagen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich hierbei um Staunässe handeln könnte - oder doch? Gefüttert wurden beide zuletzt vor fünf Tagen, da sie aber immer noch ziemlich schlank aussehen, würde ich heute gerne erneut füttern. Dass das Umherwandern mit Hunger zu tun hat, ist sehr unwahrscheinlich oder?

    Hallo,


    ich habe mich neu hier angemeldet, weil ich total verunsichert wurde und Hilfe brauche. Kurz zu mir, eigentlich habe ich mir nach echt schmerzhaften Verlusten vorgenommen, außer bodenbewohnenden Vogelspinnen keine anderen Spinnen mehr zu pflegen. Alles andere scheint sich bei mir einfach nicht wohlzufühlen :( Dieser "Entschluss" liegt nun schon etwas zurück und inzwischen wollte ich mich dann doch wieder an etwas Neues wagen. C. versicolor hat es mir schon lange angetan, jedoch liest sich ja leider auch überall, wie heikel die Aufzucht der Jungtiere ist. Da ich aber unbedingt mit Spiderlingen starten möchte, war dieser Hintergedanke schon mal etwas drückend.


    Eingezogen sind zwei wunderschöne Vertreter dieser Art, laut Verkäufer 2. FH, bei mir bereits jeweils einmal gehäutet. Ich halte sie einzeln in 550 ml Aufzuchtboxen, Gaze im Deckel. Zusätzlich habe ich noch ringsherum in drei Reihen kleine Luftlöcher in den Behälter gestochen. Der Bodengrund ist ca. 4 cm hoch eingefüllt und besteht aus einem Erde/Sand Gemisch, das speziell für Spiderlinge verkauft wird ("Sling-Dirt") und Spagnum Moos, von dem ich eine kleine Hand voll auf einer Seite eingefüllt hab. Das Moos lasse ich so um die zwei Tage ausdünsten und sprühe dann wieder moderat Wasser drauf, den restlichen Bodengrund musste ich bisher nicht nachfeuchten bzw. weiß noch gar nicht, ob das überhaupt notwendig wird? Dann stecken jeweils noch eine kleine Korkröhre senkrecht im Boden und ein kleiner Zweig Kunstpflanze. Beides wurde bereits eingewebt, die Korkröhre wurde schon wohnlich eingerichtet. Als Wärmequelle nutze ich bei den Spinnen ausschließlich die Beleuchtung. Die Kleinen stehen in einer Regalanlage mit Leuchtröhren. Je nachdem, wie warm es jahreszeitlich bedingt im Zimmer ist, bleibt die Röhre aus oder ich mache sie an. Für die Tiere, die es etwas wärmer haben wollen, wurde es in den letzten Tagen wieder kühl genug, dass ich die Heizung für sie angeworfen habe. Nach meinen Quellen ging ich davon aus, dass C. versicolor zwischen 25 und 28 Grad gehalten werden sollte, mit Röhre liegt die Temperatur bei etwa 27 bis 27,5.


    Nun fängt aber die Unsicherheit an, erstens gibt es auch Quellen, die eine Haltung bei ZT um die 23 Grad für optimal anpreisen, anderswo heißt es maximal 26 und zu allem Überfluss kam ich nun auch noch in eine Diskussion mit einem Züchter (also gehe ich schon irgendwie davon aus, dass er ganz affin ist), der mir sagte die Kombination aus dem Moos (sprich Feuchtigkeit) und der Wärmequelle seien der sichere Tod.


    Tatsächlich stelle ich seitdem die Heizung an ist wirklich fest, dass die Tiere unruhiger scheinen. Ich hab sie etwas aus der direkten Bestrahlung genommen, dennoch laufen sie alle beide fast ununterbrochen Kreise am Deckel. Bevor ich nun wild mit dem Herumexperimentieren anfange und dadurch noch meine Tiere verliere, frage ich lieber gleich Menschen mit der richtigen Erfahrung, was jetzt das beste ist. Mein erster Gedanke wäre, dass die Luftfeuchtigkeit zu weit oben ist. LF hab ich jetzt nicht gemessen, aber heute morgen hab ich frisch gesprüht, also schätze ich, dass sie bei ca. 80% liegen wird. Soll ich vielleicht das Moos rausnehmen? Heizung aus? Oder beides? Häufiger sprühen, seltener sprühen, den Boden gleichmäßig befeuchten oder weiterhin nur einen Fleck feuchter halten? Bin total verunsichert und möchte einfach nur alles richtig machen :/


    Danke für eure Aufmerksamkeit und Antworten!