Beiträge von Irene Kirbs

    Hallo Nicole

    Also ich glaub ja, dass diese Stäbchen Eier von Heimchen sind.


    Die runden Dinger würde ich samt Spinnenhaut auf ein feuchtes Küchentuch in einem fest schließenden Behälter warm stellen und abwarten, was daraus schlüpft. Fruchtfliegeneier oder -puppen sind das meiner Meinung nach beides nicht. Auch keine Buckelfliegen.

    Wenn du sonst keine anhaftenden Eier an den lebenden Spinnen hast, würde ich nicht gleich von Parasiten ausgehen.


    Ein paar Fruchtfliegen in den Terrarien sind auch nicht schlimm, müssen die Springspinnenzüchter sogar für teueres Geld kaufen :grins:.


    Ich würde jedenfalls im Moment nichts unternehmen, sondern abwarten und das Ganze aufmerksam beobachten.

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Da ich meine Terrarienerde und Einrichtung auch in der Natur hole, habe ich auch öfters Hundertfüßler, Tausendfüßlers oder Asseln drin. Größere einheimische Tiere fange ich raus, bevor ich die Spinne einziehen lasse. Zum einen, weil sich ein einheimisches Tier in einem Tropenterrarium nicht wohlfühlen wird, zum anderen (und das ist der Hauptgrund) weil ich fürchte, dass die Spinne dieses Tier fressen und sich dadurch Parasiten wie Nematoden einfangen könnte. Bin dabei aber nicht sehr gründlich und hatte trotzdem nie Probleme.

    Kleine Tiere in der Erde sehe ich aber als Teil des Biotops, solange es nicht gerade Ameisen sind 😉.


    Der gemeine Erdläufer soll als Insektenjäger ja gut gegen Trauermücken sein. Falls du ihn also nicht erwischt, wäre es aus meiner Sicht kein Grund, die Erde auszutauschen.

    Ich gehe dabei davon aus, dass die geplante Spinne deutlich größer als besagter Erdläufer ist und als Beute für diesen nicht infrage kommt.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Ich greife dieses etwas ältere Thema auf, weil ich glaube, es ist der perfekte Platz, um ein bisschen von meiner Lieblingsspinne zu schwärmen:

    Es ist eine junge weibliche Aphonopelma bicoloratum, die ich seit N1 oder N2 habe. Sie ist inzwischen knapp 3cm groß und immer zu sehen. Sie scheint mich immer zu beobachten, sobald ich in ihrer Nähe hantiere. Heute habe ich zum Beispiel die Wasserschüssel gereinigt. Sie ging dabei ganz gemütlich in ihre Höhle, drehte sich um und sah mir vom Eingang aus ganz interessiert zu. Hungrig war sie sicher nicht. Einfach nur auf freundliche Weise neugierig.

    Spinnen sollen ja schlecht sehen und eher auf Vibration reagieren. Ich bin sicher: Die Kleine schaut mich richtig an!


    Ich würde nicht sagen, dass Aphonopelma bicoloratum per se meine Lieblingsart ist, das ist wohl eher Acanthoscurria geniculata oder Lasiodora parahybana, wegen ihrer Präsenz und ihres Temperaments. Aber dieses junge Weibchen hat eine Persönlichkeit, die mich sehr anspricht.


    Habt ihr auch solche Favoriten? Ich meine nicht in erster Linie „Lieblingsarten“, sondern dieses eine Individuum, an dem das Herz hängt.

    Falls ja, beschreibt doch kurz warum ;).


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Alveus

    Stimmt. Es sind keine Kopien des Muttertiers. Schließlich waren fast die Hälfte der Nachkommen männlich.


    Tliltocatl albopilosus „Hobbyform“ sollen ja Hybride von albopilosus und vagans sein. Ich habe ja den Verdacht, dass durch die fehlenden Gene des Männchens bei einem Teil der Tiere der Vagans-Anteil im Genom stärker durchschlägt. Wäre beim Muttertier ein Viertel der Gene „Vagans, könnten es bei einem Teil der Jungtiere die Hälfte sein. Werden ja nicht durch die Gene des Männchens „verdünnt“. Oder irre ich mich da?


    Und ja: Schreib bitte einen Beitrag zu Pellonia. Eine Pflanze, die sich so gut bewährt hat, hat einen Beitrag verdient. Danke schon mal im Voraus.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Wolfram


    Danke für die Anleitung. Aber können könnt ich schon, wollen will ich nicht ;).

    Durch die hohen Kosten ist das meiner Meinung nach eine Sackgasse.


    Da gefällt mir der empirische Ansatz von Alveus viel besser: Werden sich die Tiere der nächsten Generation auch parthenogenetisch vermehren oder nicht.


    Volker will seine Tiere ja ohnehin genetisch untersuchen lassen. Meine auch noch untersuchen zu lassen wären hohe Kosten für wenig zusätzliche Informationen. Es sollen wohl 80€ pro Spinnenbein sein, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Übrigens: Falls du auch beim weiteren Aufziehen und Beobachten mitmachen willst: Gegen Übernahme der Versandkosten kannst gerne welche der Mädels haben. Sind inzwischen 3cm groß.

    Aber wahrscheinlich bist du mit den Parahybanas gut ausgelastet :grins:.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Alveus

    Bei dir hat sogar ein Provisorium noch höchstes Niveau. Die Einrichtung ist mit echter Pflanze und auch sonst sehr naturnah, oder?

    Ich habe selber noch ein paar von den Mädels und auch noch das Muttertier. An den Haltungsbedingungen hab ich nichts verändert. Bin auch gespannt, ob das nochmal passiert.


    Ich habe auf der Börse in Weinstadt Volker von Wirth getroffen. Er hat mir geraten, von jeder Spinne ein Bein zu entfernen und zu konservieren, damit man später den Verwandtschaftsgrad bestimmen kann.

    Da genetische Untersuchungen aber sehr teuer sind, ist es doch fraglich, ob es je dazu kommt. Deshalb konnte ich mich bisher noch nicht überwinden, Beine abzutrennen. Ich weiß natürlich, dass Spinnen an der Coxa eine Art „Sollbruchstelle“ haben, an der sie im Notfall ein Bein abwerfen können. Für mich hat das trotzdem was von Bein rausreißen.

    Werd ich erst mal nicht machen. Sorry, Volker.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Sebastian

    Danke für das Foto.

    Aber ganz ehrlich:

    So richtig schlau werd ich weder durch die Erklärung noch durch das Foto🤔. Bin gespannt, wie das Ganze eigerichtet aussehen wird.

    Die Walderdbeere ist als Teil der endgültigen Bepflanzung gedacht? Einheimische Pflanzen haben einen jahreszeitlichen Rhythmus mit Winterruhe. Das muss man bedenken. Nicht dass du viel umbauen musst, wenn das Spinnchen eingezogen ist.

    Viele Grüße

    Irene

    Wenn du die Heizmatte zwischen zwei „Wänden“ verbaust, riskierst du einen Hitzestau. Du kannst sie an der Innenwand aufliegen lassen, damit sie viel Wärme nach innen abgibt, brauchst aber etwas Abstand zur Außenwand. Wahrscheinlich musst du auch ein paar Löcher in die Außenwand bohren, damit sich die Hitze nicht staut.

    Wärmematten bauen die Hitze langsam auf. Ob die Matte genug Abstand hat, kann man sicher erst nach ein paar Stunden sagen. Also die Matte eher klein wählen (5-7W) und am besten einen Tag lang zur Probe laufen lassen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Sebastian_83


    Erst mal herzlich willkommen bei uns Spinnenfans.


    Springspinnen halte ich zwar nicht (obwohl ich die super niedlich finde), aber ich beheize Vogelspinnenterrarien im Wohnzimmer mit 20W Wärmelampen. Ich habe sie aber über den Terrarien angebracht, so dass die Spinnen keinen direkten Kontakt haben können.

    Springspinnen sind ja noch agiler als Vogelspinnen. Deshalb würde ich die Lampe nicht direkt im Terrarium anbringen. Die Verletzungsgefahr ist meiner Meinung nach zu hoch.


    Eine Heizmatte kommt auch nicht direkt ins Terrarium, sondern am besten an eine Seitenwand, nicht unter das Terra. Die Frage ist aber, wie warm es dadurch wird. Käme auf den Versuch an, wie gut das PC Gehäuse die Wärme leitet.

    Heizmatte an der Rückwand und LED als Licht wäre vielleicht die elegantere Lösung. Es gibt übrigens regelbare Heizmatten.


    Deine anderen Fragen können die Springspinnenfans sicher besser beantworten.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Mein Nhandu coloratovillosus Männchen ist schon älter und spart seine Kräfte. Er mag nicht mehr so gerne jagen. Aber ein Stück Fauchschabe nimmt er noch immer gerne.

    Er ist einmal verpaart.

    Ich habe aber noch eine zweite Coloratovillosus Lady, die sich auch bald mal häuten sollte. Mal sehen, ob er bis dahin durchhält. Am Rentneressen soll es jedenfalls nicht liegen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Hab gerade die Kleinen gefüttert. Dabei fiel mir auf, dass eines von ihnen eine eigene Röhre gebaut hat. Warum die Mühe?

    Als ich mir den Distelstiel, den ich als Röhre angeboten hatte, genauer ansah, war es klar: Bei diesem Stiel hab ich Dödel vergessen den Ring abzuschneiden😖.

    Immerhin: Die Kleine wusste sich zu helfen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Steffen

    Danke für die Antwort. Bin auch gespannt, was aus der Kleinen werden wird. Ich werde mal ein Foto hochladen, wenn sie größer ist und sich ausgefärbt hat. Obwohl Artbestimmung anhand von Fotos sowieso schwierig ist.

    Gut wäre halt, wenn unter der Hobbybezeichnung „Acanthoscurria sp. red“ wenigstens alle das gleiche verstehen würden.

    Viele Grüße

    Irene