Beiträge von Irene Kirbs

    Hallo Sarah

    Erst mal willkommen im Hobby.

    Mich würde interessieren, wie das restliche Terrarium aussieht. Was hast du denn als Bodengrund drin? Sieht für mich irgendwie bröselig und trocken aus. Kann es sein, dass sie so stark gräbt, weil sie hofft, auf festeren und feuchteren Boden zu kommen?

    Für einen guten Rat bräuchte ich mehr Infos. Wie alt ist die Wühlmaus, adult oder Spiderling? Wie warm und wie feucht ist ihr Zuhause? Wie groß ist das Terrarium, gibt es feuchtere und trockenere Zonen? Vielleicht ein Foto vom Ganzen😉?

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Marie

    Einer Parahybana auflauern und dann auch noch schneller sein als sie? Keine Chance.

    Ich denke, das läuft letztendlich darauf hinaus, dass der Skorpion entnommen und dann die Parahybana ausgegraben werden muss. Alveus blutet sicher das Herz, wenn er seine schöne Einrichtung zerstören muss. Aber so wirds kommen.

    Alveus, du hältst uns doch sicher auf dem Laufenden, oder?

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Marie


    Also ich kann so leider nichts erkennen.

    Hast du die Haut noch so liegen? Wenn ja, kannst du versuchen, sie zwischen den oberen Buchlungen noch etwas mehr auseinander zu ziehen. Ich fürchte aber, dass der relevante Bereich zerstört ist.

    Schade zwar, aber so bleibt die Spannung bis zur nächsten Haut erhalten.


    Frohe Weihnachten wünsche ich dir und allen Anderen

    Irene

    Hallo Marie

    Von der Feuchtigkeit her passt das schon.

    Die Parahybana läuft gerne mal an der Scheibe entlang. Lass dich davon nicht irritieren.

    Sie wird am Anfang viel graben und vielleicht auch die eine oder andere Pflanze ausbuddeln, aber wenn sie die Einrichtung fertig hat, gibt sie auch Ruhe. Ich hab zur Zeit zwei adulte Weibchen und einen jungen Kerl. Die Weibchen leben in 50/30/30cm Terrarien, reicht auch. Von daher denke ich, deine Kleine hats gut getroffen. :)

    Wo ist denn bei deinem Terrarium die Tür? Parahybanas sind sehr einfallsreiche Ausbrecher. Schiebetüren brauchen unbedingt ein gutes Schloss. Auch beim Füttern oder so nie eine Minute unbeobachtet lassen. Die nutzen jede Gelegenheit für einen Ausflug. Ich spreche aus Erfahrung!


    Großes Lob übrigens, dass du ihr ein so schönes Zuhause gibst.

    Viele Grüße

    Irene

    Guten Morgen


    Eine kleine Geschichte, nur zur Unterhaltung:

    Gestern habe ich zwei Männchen versendet, die Temperaturen passen, die Kerle sind auch nicht mehr die Jüngsten...

    Einer ist ein Psalmopoeus cambridgei Mann, nett, umgänglich und viel auf Partnersuche.

    Morgens saß er natürlich in seiner Korkrindenröhre. Also hab ich wie so oft meinen kleinen Pinsel genommen und ihn angestupst, damit er ins Terrarium läuft. Klappt in der Regel recht gut.

    Er aber dreht sich in der Röhre um, rennt raus und springt mich an. Waren bestimmt 30cm Flug! War mir gar nicht klar, dass die das können. Dann am Pulli entlang und auf den Boden. Und - was sonst- Vollgas unter den Schrank. 🥴!

    Also alles um den Schrank entfernt und ihn auf dem Bauch liegend mit Stöckchen und Taschenlampe rausgestuppert.

    Da hab ich erst gesehen, welche unerwartet staubigen Ecken es in meinem Terrarienzimmer gibt.

    Hab ihn erwischt und bin sogar noch pünktlich zur Spätschicht gekommen.


    Würde die Mensch-Spinnenkomunikation besser funktionieren, hätte ich ihm einfach gesagt: „Hey Junge, du hast ein Date!“

    Er wäre mit Sicherheit freiwillig in die Dose marschiert!


    Viele Grüße

    Irene

    Ich schlage folgendes vor: ein kleiner Becher mit Wasser, darüber Fliegengaze oder ähnliches spannen. Darf das Wasser nicht berühren. Da kommen Eier oder Kokon drauf. Dann das Ganze in einen großen Behälter, mit Deckel. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit.

    So schimmelt es nicht.

    Eier oder Kokon zweimal täglich etwas bewegen.

    Hallo

    Kann ich bestätigen. Ich hatte in meiner Terraristiklaufbahn bisher zweimal Buckelfliegen und bin sie beide Male wieder losgeworden. Hat aber beide Male etwa ein halbes Jahr gedauert.

    An Nicole: Wenn du das Balfouri Terrarium nicht ausräumen willst, solltest du zumindest die tote Heuschrecke rausnehmen, damit die nächste Generation Fliegen kein Futter findet. Dann gehen die schon in die Fallen. Vielleicht wäre auch Fliegengaze über das befallene Terrarium gut, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.


    Falls du dich doch noch für die Sanierung des Balfouri Terrariums entscheidest, würde ich es gleich machen. Bevor Kokons gebaut werden. Sonst ärgerst du dich, wenn ein Kokon vergammelt und du nicht weißt, ob die Fliegen schuld waren.

    Geduld wirst du bei der Bekämpfung sowieso brauchen. Ich glaube, ich würde aber die Balfouris umsetzen, das Terrarium ausräumen und gründlich Putzen. Du brauchst dafür übrigens kein Desinfektionsmittel. Buckelfliegeneier lassen sich mechanisch (Putzschwamm, warmes Wasser mit etwas Spüli) gut entfernen. Danach in der Dusche gründlich abspülen. Fertig.


    So würde ich jedenfalls vorgehen.

    Viel Erfolg

    Irene

    Buckelfliegen kann man mit Fallen fangen, braucht man aber etwas Geduld:

    Ein totes, gammeliges Heimchen in einen leeren Becher, Folie darüber spannen. Dann ein kleines Loch in die Folie. Die Fliegen fliegen rein, finden aber nicht wieder raus. Die gefangenen Fliegen täglich entsorgen und den Becher alle 5-6 Tage reinigen und neu bestücken. Sonst vermehren sich die Viecher im Becher🥴.

    Aus dem befallenen Terrarium müssen natürlich alle Futterreste und tote Heimchen raus. Das Mückenfangen kann sich über Wochen hinziehen und wird erst beendet, wenn zwei Wochen keine Mücken mehr in der Falle auftauchen.


    Wenn die Fliegen nicht in eine solche Falle gehen, sind es zumindest keine Buckelfliegen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Nicole

    Geduldet? Na ja. Ich bezweifle ja, dass die Große die Kleine überhaupt bemerkt hat.


    Was mich eigentlich wundert: Die Sazimai wird seit langem mit adulten Heimchen und Schaben gefüttert. Was hat die Kleine denn gefressen? Wenn ich mir überlege, welche Mühe ich mir manchmal mit Spiderlingen gebe...🤔

    Und dann überleben sie quasi nebenbei in fremden Terrarien oder wie eines ihrer Geschwister zwischen Kartonstapeln (hatte ich beim Putzen entdeckt).

    Wahrscheinlich ist Tliltocatl albopilosus auch einfach eine sehr robuste Art. Dass sie auch als kleine Tiere schon große Beute erlegen können, war mir schon zuvor aufgefallen.

    Ich bewundere sie fast ein bisschen. Die können echt mit widrigen Umständen umgehen!

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Gerade habe ich bei meinem adulten Pterinopelma sazimai Weibchen einen Mitbewohner entdeckt.

    Es kann sich eigentlich nur um eines der Tliltocatl albopilosus Jungtiere handeln, die im September 2021 entwischt sind. Da ich ja nicht mit den Spinnchen rechnete, waren etliche in meinem Terrarienzimmer unterwegs.

    Dieses hier hat sich wohl ins Terrarium der Sazimai geflüchtet und sich dort so eingerichtet, dass es bis heute überlebt hat, ohne dass ich es überhaupt bemerkt habe.

    Es ist kleiner als seine Geschwister, sitzt aber mit einer Selbstverständlichkeit am Höhleneingang, so dass es erst mal da lassen werde. Wenns größer wird und eine Gefahr für die Sazimai muss es allerdings raus. Fast ein bisschen schade.


    Um es mit Ian Malcolms Worten zu sagen: „Das Leben findet einen Weg!“


    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Nicole


    Kleines Update:

    Meine Kleinen sitzen ja noch immer im 15er Würfel. Das wird langsam eng, d.h. sie müssen umziehen. Und ich hab tatsächlich jemanden gefunden, der sie haben will! Diese Arbeit geht also an mir vorbei!🤣!

    Ich hab sie heute weggetauscht, inclusive Miniterrarium, gegen je 5 Avicularia avicularia und 5 Psalmopoeus reduncus Nymphen. Jetzt kann der neue Besitzer die flinken Villosellas fangen. Nur schade, dass ich so nicht weiß, wie viele es letztendlich noch waren.


    Die große ursprüngliche Gruppe hab ich ja noch. Ist inzwischen auch stärker zugesponnen und ziemlich unübersichtlich.


    Konntest du deine Nachzuchten eigentlich verkaufen?


    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Also am Morgen habe ich ihn in der gleichen Lage vorgefunden. Jetzt genauer angeschaut: Erstaunlicherweise lebt er noch, bewegt leicht die Chelizeren. Er hatte es noch geschafft, den Carapax abzusprengen und die Haut am Abdomen abzustreifen. Dann war Schluss.

    Ich hab zwar schon ab und zu einer feststeckenden Spinne erfolgreich aus der Haut geholfen. Das hier ist aber aussichtslos. Ich werde ihn jetzt erlösen.

    Die negativen Geschichten, die ich gelesen habe, scheinen sich leider zu bestätigen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Traurige Nachrichten. Wollte gerade schlafen gehen und hab nochmal ins Terrarienzimmer geschaut. Da liegt er nun. Tot. Teile der Haut neben sich. Werde ihn mir morgen genauer anschauen. Es muss schnell gegangen sein, da er so gegen 19 Uhr noch unauffällig im Terrarium stand. 😢Schade.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Die Lady hat jetzt einen Partner. Er ist seit geraumer Zeit in ihrem Terrarium, freiwillig eingezogen, nachdem ich beide Terrarien aneinander gestellt hatte. Sie haben sich gegenseitig ignoriert.

    Als ich gerade im Terrarienzimmer nachgeschaut habe, waren sie beide unterwegs. Trommeln oder sonstiges Balzen konnte ich leider nicht beobachten.

    Ein bisschen machen mir die Größenverhältnisse Sorgen. Die sind schon speziell: Wie soll der kleine Hering denn jemals diesen Brummer hochstemmen 😳?

    Leider habe ich kein besseres Foto hinbekommen. Ich wollte die Szene auch nicht länger ausleuchten. Sie kauert etwas zusammen, ausgestreckt ist sie noch wesentlich größer.

    Ich fürchte, dass die den Kleinen für einen Snack hält und nicht für den potenziellen Vater ihrer Kinder.


    An Wolfram: Falls du mal mit dieser Art züchten willst, warte lieber nicht, bis das Weibchen sooo groß ist. Da wirds eher schwieriger. Es ist nicht mein erster Versuch mit ihr.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Wolfram

    Ich werde auf alle Fälle berichten, wenn sich was tut.

    Auffällig ist, dass er sich auch mit viel gutem Willen nicht überreden lässt, was zu fressen. Auch nicht bestes „Seniorenessen“(Schabenstück).

    Das Bild täuscht übrigens ein bisschen durch die Perspektive. Er ist deutlich schlanker, als er aussieht.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Das ist das Foto eines adulten Pseudhapalopus sp. blue Männchens. Die anfangs rosa Glatze wird seit Tagen immer dunkler, ohne künstliche Beleuchtung wirkt sie inzwischen fast schwarz. Wäre er nicht adult, würde ich meinen, der wird sich bald häuten.

    Ich hab zwar schon von Häutungsversuchen adulter Männchen gehört, es selbst aber noch nicht beobachtet. Und auch noch nichts Gutes gehört. Die Tiere scheinen gerne in der Haut stecken zu bleiben.

    Er ist ansonsten fit. Ich habe ihn als adultes Tier gekauft und einmal verpaart. Seine Partnerin hat noch keinen Kokon gebaut. Ich hab nochmal einen zweiten Verpaarungsversuch gemacht, da hatten aber beide kein Interesse.

    Zum Weiterverkaufen ist er inzwischen zu alt. Daher werde ich sowieso die weitere Entwicklung abwarten.

    Hat jemand Erfahrung mit sowas?

    Viele Grüße

    Irene