Beiträge von Irene Kirbs

    Hallo Alveus

    Das mag schon stimmen. Aber ich hab kaum noch abgestorbene Pflanzen, wenn ich ein Stück Karotte oder ähnliches unters Wasserschüsselchen lege. Die Asseln sammeln sich dann dort. Kann natürlich auch sein, dass sich eine angeschlagene Pflanze dann doch noch erholt.

    Ich beleuchte meine Terrarienanlage übrigens seit Jahren mit LED-stripes. Bekommt sowohl Wüsten- als auch Dschungelpflanzen recht gut.

    Ich hätte in meinem vorherigen Beitrag schreiben sollen: Mir „gingen“ Pflanzen ein...😉

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Mr. Gibbs

    Auch bei mir gehen öfters mal Pflanzen in den Terrarien ein. Wenn ich aber der Ursache auf den Grund gehe, sind es fast immer die weißen Asseln, die die Wurzeln gefressen haben. Es lag nie am Licht.

    Bei zu wenig Licht wachsen zwar lange, dünne Triebe, aber die Pflanze überlebt.

    Hast du weiße Asseln drin? Dann schau dir mal die Wurzeln deiner eingegangenen Pflanzen an.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Rätselfans,

    Hat noch jemand eine Idee zu dem gesuchten großen Schrecken?

    Falls nicht werde ich am Mittwoch Abend die Lösung verraten, da ich die Rätselseite nicht unnötig lange blockieren will.

    Würde mich aber freuen, wenn es noch jemand löst.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Sven,

    Du hast das Tier doch aus einem Zoofachgeschäft. Die züchten ja nicht selbst sondern kaufen ihre Tiere. Bei Brachypelma vagans (jetzt Tliltocatl) haben die ja auch Cites- Papiere erhalten. Da muss die Art und auch der Züchter drauf stehen.

    Wäre das nicht ein Ansatz für deine Recherche?

    Grüße, Irene

    Hallo Jannik

    Ich gebe dir recht. Rechtssicherheit muss her. Und die bietet eine gute Liste. Mit Betonung auf gut.

    Da stellt man die Pöcis unter Artenschutz, was ich voll und ganz unterstütze, aber verbietet die Haltung durch Privatpersonen. Die natürlichen Lebensräume schwinden, aber wir dürfen sie nicht züchten. Es geht mir nicht um Wildfänge, aber Nachzuchten sollten erlaubt sein. Und wenn man schon was regeln muss, wäre die Verpflichtung, seine Sachkenntnis nachzuweisen besser als ein generelles Verbot.


    Übrigens sind Pferde viel gefährlicher als Vogelspinnen. Das nur nebenbei, falls jemand still mitliest, der irgendwann diese Liste schreibt.

    Viele Grüße, Irene

    Hallo Jannik,

    Vielleicht hast du ja recht. Aber wir Deutschen neigen ja ohnehin gerne mal zu vorauseilendem Gehorsam.🤨

    Ich denke, so pauschal formulierte Gesetze führen eher zu Verunsicherung, sowohl bei Ämtern, die es umsetzen sollen als auch beim Bürger.


    Aber auch Listen können es in sich haben. In Bayern steht die Tegenaria neben der Phoneutria. Hab trotzdem keine der Winkelspinnen in meinen Kellerecken als Gifttiere gemeldet und die Haltung beantragt. 😖(hab nicht überprüft, ob das inzwischen geändert wurde)


    Jetzt bin ich schon gespannt, was die Frau vom Amt sagt.


    Finde das Thema übrigens gut. War mir überhaupt nicht bewusst, dass die Vogelspinnenhaltung in einem der deutschen Bundesländer verboten sein könnte. Einzelne Arten klar, aber komplett?


    Liebe Grüße, Irene

    Hallo Lars,

    Das ist eine Cites- Bescheinigung, die braucht man für alle im Anhang des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelisteten Tiere, bei Vogelspinnen Brachypelma, Tliltocatl und Poecilotheria.

    @ Jannik:

    Im Gifttiergesetz von Niedersachsen steht aber auch, dass die Liste mit Spinnenarten, die als Gifttier gelten, noch folgt. Das heißt doch nicht im Umkehrschluss, dass erst mal jede Vogelspinne dazu zählt. Und dass es im gleichen Bundesland jeder Landkreis anders handhabt, geht schon gar nicht.


    Was die Haltung der Poecilotheria betrifft, habe ich mich geirrt. Das betrifft uns Bayern und die Nordrhein-Westfalen.


    Viele Grüße, Irene

    Hallo Lars,

    In Niedersachsen darfst du zwar keine Poecilotheria halten. Die anderen Vogelspinnen zählen nicht als Gifttiere und müssen auch nicht genehmigt werden. Da war jemand bei dir im Landratsamt falsch informiert. Herkunftsnachweis brauchst du für Cites-tiere wie die T. albopilosum. Für die anderen brauchst du meines Wissens keinerlei Papiere. Du kannst dich sicherheitshalber bei der Dearge ( deutsche Arachnologische Gesellschaft ev.) erkundigen. Aber wenn ich den Artikel in der Arache richtig erinnere, ist da kein großer Unterschied zu uns in Bayern.

    Besorge dir die Info lieber direkt aus dem Gesetzestext, auf den Ämtern ist oft einfach jede Spinne ein Gifttier, weil die sich nicht damit befassen mögen.

    Viele Grüße, Irene

    Hallo Joachim,

    Ich bin immer wieder schwer beeindruckt, wie gebildet und belesen du bist. Und ich meine das ohne jede Ironie. Ich lese ja schon länger im Forum mit und bin immer wieder fasziniert.

    Mir völlig klar, dass ich da nicht mithalten kann. Ich kann kein bisschen griechisch und kenne auch die Mythologie nicht.

    Für mein kleines Rätsel hab ich mir ganz einfach das Vogelspinnenbuch von Herrn Klaas geschnappt.

    Übrigens fühle ich mich sehr geehrt, dass einer meiner Vorbilder mitten in der Nacht über mein Rätsel nachdenkt.😁

    Liebe Grüße, Irene

    Hallo Joachim

    Noch ein Tipp: beim Zeus! Du nix Grieche?

    Grüße, Irene


    Ähm, ich seh gerade: du kannst ja griechisch. Dann findest du locker den großen Schrecken aus meinem Rätsel 👍

    Hallo Joachim,

    an die habe ich nicht gedacht. Mein Gedankengang war viel einfacher. Wenn du es nicht sofort errätst, habe ich hoffentlich keinen Fehler reingebracht oder einen veralteten Namen verwendet.

    Sie steht hier im Artenteil aber unter diesem Namen.

    Das war jetzt aber ein großer Tipp.🤭

    Liebe Grüße, Irene

    Hallo Jannik,

    Grammostola ist sicher eine gute Empfehlung. Aber wie Roger schon schreibt: Pulchripes. Ich ziehe zur Zeit ein Rosea-Männchen auf und der Kerl war fast 9 Monate versteckt bis er sich frisch gehäutet und putzmunter wieder gezeigt hat. Da fällt man als Anfänger verzweifelt vom Glauben ab.

    Von allen bisher diskutierten Tieren ist wohl die T. albopilosum die unkomplizierteste.

    Aber wenn sich Lars erst mal eine erste Vogelspinne angeschafft hat, kommen die anderen Arten sowieso bald nach.🤣

    Liebe Grüße, Irene


    Übrigens: Meine Schwester hat eine Heizmatte zwischen zwei Terras geklemmt und so beide Terrarien ganztägig beheizt. Es gibt regelbare, mit denen man nachts die Temperatur absenken kann. Und für die Beleuchtung LED stripes. Ist energiesparend.

    Hallo Roger,

    Das mit der Sonne aufs Terra scheinen bezog sich in erster Linie auf die Erwärmung. Als Anfänger unterschätzt man gerne, wie viel Hitze bei 15min Sonne im Terra entstehen können.😉

    Sind deine Genis echt so angriffslustig?

    Ich hab zur Zeit die dritte nachdem die beiden Vorgänger an Altersschwäche starben. Keine war beisswütig, aber alle neugierig und nicht ängstlich. Es stimmt, sei kommen, wenn sich was rührt, aber in die Pinzette (oder gar Finger) hat bei mir keine gebissen.

    Ich halte sie für gute Anfängertiere, weil sie zeigefreudig, verfressen und schön groß sind. Sie wachsen schnell und verzeihen auch mal einen Pflegefehler. Man kann meist sogar die Häutung beobachten, selbst dabei verstecken sie sich nicht.


    An Lars


    Alle die von dir in Betracht gezogenen Tiere kannst du problemlos mit argentinischen Waldschaben füttern. Die sind geräuschlos, stinken nicht und sie schaden weder der Spinne noch den Terrarienpflanzen, wenn sie nicht gleich gefressen werden. Falls eine entkommt, hast du bei den Temperaturen in deiner Wohnung auch nicht gleich eine Schabenplage, die vertrocknen bevor sie sich vermehren. Entwischte Heimchen können dagegen nerven, z.B. wenn ein männliches hinterm Schrank zirpt.


    Wie man sieht, schreib ich auch gerne Romane, aber nicht so gut strukturiert wie Roger.

    Viele Grüße, Irene

    Hallo Lars,


    Erst mal willkommen im Hobby.

    Ich denke, ich kann dir was zu den Tieren sagen, da ich alle außer der N. chromatus zur Zeit halte. Keines der Tiere ist aggressiv, aber A. geniculata und die Parahybana sind neugierig und flüchteten nicht gleich, wenn sich was im Terrarium rührt. Die kommen schon mal nachschauen, wenn man den Wassernapf reinigt. In dieser Situation bombardiert die Boehmei übrigens sofort.

    Die Chilobrachys wirst du kaum zu sehen bekommen, schon gar nicht, wenn sich in deinem Wohnzimmer was bewegt.

    Parahybana und Geni habe ich beide schon im Wohnzimmer gehalten bei ähnlichen Bedingungen wie du es planst. Ich habe tags eine 20 Watt Glühbirne (Halogen Mini Sun) direkt über dem Terrarium etwas seitlich und nachts eine Heizmatte außen an der gleichen Seite angebracht. Funktionierte für die beiden Arten gut. Die Parahybana steht noch immer im Wohnzimmer, aber seit einigen Jahren ohne nächtliche Heizung. Scheint sie nicht zu stören.

    Geräusche von Radio und Fernsehen stören die Tiere nicht, das flackernde Bild des Fernsehers aber schon. Da hilft ein Sichtschutz. Spinnen mögen es auch nicht, wenn man ständig an ihnen vorbei läuft. Außerdem darf die Sonne nicht aufs Terra scheinen.

    Zum Futter:

    Die Spinnen nehmen zwar auch tote Heimchen, aber eine Vogelspinne beim Jagen beobachten macht viel vom Reiz des Hobbys aus. Und auch für die Spinne ist es eine willkommene Abwechslung.

    In einer Faunabox mit Haferflocken, Katzentrockenfutter und einer Dochttränke kannst du Heimchen oder Schaben ohne Aufwand halten.

    Buchtipp: Vogelspinnen von Peter Klaas.


    So, das war mal wieder viel Text von mir. Ich hoffe, es war was dabei, das dir weiterhilft 😁.


    Übrigens: Wenn du in drei Jahren ne T. albopilosum willst, kannst dich gerne melden 😇.


    Viele Grüße, Irene