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  1. Vogelspinnenforum Schweiz
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  3. Irene Kirbs

Beiträge von Irene Kirbs

  • Vogelspinnen für Zimmertemperatur

    • Irene Kirbs
    • 4. Juli 2026 um 08:27

    Das sind eher Männchen. Weibchen wären in der Größe längst bestimmt. Ich hab übrigens ein Männchen von 2019 aus eigener Nachzucht. Und meine Tiere stehen warm und werden mehr gefüttert als beim Händler. Ist also 7 Jahre alt.

    Bist du aus der Schweiz? Sonst schau mal auf Spidercity Kleinanzeigen. T. albopilosus bekommst du da in allen Größen. Und bestimmte Weibchen auch für wenig Geld.

  • Vogelspinnen für Zimmertemperatur

    • Irene Kirbs
    • 3. Juli 2026 um 17:41

    Wenn es für die Spinne nicht taugt, kannst du ja immer noch Futtertiere wie Schaben oder Heimchen darin pflegen. Die brauchen auch eine gute Unterkunft mit Versteckmöglichkeiten und Feuchtfutter, wenn sie länger als ein paar Tage leben sollen.

  • Vogelspinnen für Zimmertemperatur

    • Irene Kirbs
    • 3. Juli 2026 um 15:46

    Ich hab keine Erfahrung mit Acrylterrarien, aber das auf dem Foto ist schlecht belüftet. Es hat zwar viele Löcher, aber alle oben. Für guten Luftaustausch sollten auch unten Löcher sein. Am besten ist vorne unten und hinten oben, dann gibt’s im ganzen Terrarium Frischluft.
    Das Terrarium auf dem Foto eignet sich eher für Wüstenbewohner. Bei sehr feuchtem Bodengrund steht unten das Wasser und oben ist es durch die löchrige Decke trocken.

    Und Zugriff hast du wohl nur von oben. Bei meinen Terrarien kann ich durch Fall- oder Schiebetüren von vorne reingreifen. Beim Füttern, Wasserschüssel auffüllen oder Reinigungsarbeiten kann das Tier nach hinten ausweichen. Da bin ich nicht das Raubtier, das von oben angreift.

  • „Unbestimmte“ Schnäppchen

    • Irene Kirbs
    • 2. Juli 2026 um 22:44

    Bei zweiter oder dritter Fresshaut ist das völlig ok, hab letztens vier kleine P. cambridgei als Tausch bekommen. Alles Jungs. Die waren sicher zu klein zum Bestimmen. Ist halt Zufall.

    Aber Theraphosa kann man wohl auch frühzeitig bestimmen. Glaubst du, der Verkäufer wollte dir dann keine drei Kerle verpassen, weil du ihm sympathisch warst? Und der nächste bekommt dann alle „unbestimmten“ Buben? Kein schöner Zug.

    Aber ich kenne auch das Gegenbeispiel: Hab in Weinstadt mal eine Pamphobeteus ultramarinus in der zweiten Fresshaut gekauft. Die Exuvie lag noch im Döschen dabei. Der Verkäufer bot an, das Tier zu tauschen, wenn es sich als Männchen herausstellt. Die sind sehr gesucht. Ich konnte das Tier anhand dieser Haut bestimmen. War ein Kerl und ich hab ihn natürlich behalten. Das fand ich mal richtig fair.

    Alles in allem finde ich die Spinnenlotterie immer super spannend.
    LG, Irene

  • „Unbestimmte“ Schnäppchen

    • Irene Kirbs
    • 2. Juli 2026 um 17:21

    Hallo,

    Auf der Frühjahrsbörse in Weinstadt wollte ich mir ein kleines Männchen für meine Aphonopelma bicoloratum kaufen. Die Kleine hat jetzt gut 4cm und wird wohl in 3-4 Jahren adult sein. Also jetzt ein Männchen zum Aufziehen kaufen, dann bleibt das Ganze erschwinglich. Adulte Tiere sind ja richtig teuer. Soweit der Plan.

    Es gab nur kein kleines bestimmtes Männchen. Oder ich hab halt keines gefunden 🤷‍♀️.

    Aber es gab ein „wirklich unbestimmtes“ Tier mit 2(!)cm Körperlänge. Ich dachte mir, dass das wohl ein Kerl ist, der weg soll. Hab ich gekauft. Heute hat er sich gehäutet. Jetzt ist er ein sicher bestimmtes Männchen und wird wohl die nächsten Jahre ein bisschen kühler stehen als mein Weibchen. Ich denke, der Größenabstand passt gut.

    Aber grundsätzlich: Ich kann auch nicht jedes Tier immer bestimmen. Manchmal ist die Haut sehr zerkaut. Aber hochpreisige Tiere mit 2cm Körperlänge? Auf ein Weibchen sollte man da gar nicht erst hoffen.

    Für mich hat es ja perfekt gepasst.;)

    Viele Grüße, Irene

  • Vogelspinnen für Zimmertemperatur

    • Irene Kirbs
    • 1. Juli 2026 um 22:38

    Hallo Gerrit,

    Deine Temperaturen passen für sehr viele Vogelspinnen. Da kannst du ohne Probleme fast alle gängigen Arten halten.

    Bei den Grammostolas soll man einigen Arten aber eine Winterpause ermöglichen. Da kommt es also darauf an, welche Art es genau sein soll. Aber auch ohne Winterruhe sterben die Tiere ja nicht gleich, es ist halt nicht nicht ganz artgerecht.

    Aber ich würde dir sowieso eher zu den Brachypelmen raten, da Grammostolas zu Fresspausen neigen, was du ja eher nicht möchtest. Beide Brachypelma Arten, die du in Erwägung ziehst, finde ich gut geeignet. Die Boehmei ist bei mir die nervösere, bombardierfreudigere. Mir gefällt sie trotzdem besser. Tolle Tiere.

    Falls doch Grammostola, dann würde ich eine Pulchripes empfehlen.

    Mein Rat: Schau auch mal die Arten Vitalius chromatus und Nhandu coloratovillosus an. Zeigefreudig und verfressen.

    Viele Grüße, Irene

  • Darmverschluss trotz Häutung

    • Irene Kirbs
    • 26. Juni 2026 um 14:59

    Versuch doch mal, mit einem nassen Wattestäbchen den Kot zu lösen. Einfach mehrfach über die Stelle streichen, an der der harte Kot war. Das weicht den Kot am Anus etwas auf und regt gleichzeitig die Ausscheidung an.
    Hatte damit zumindest bei Harpactira pulchripes schon Erfolg. Und schaden kann es nichts.
    Viel Glück,

    Irene

  • Pamphobeteus spp.

    • Irene Kirbs
    • 25. Juni 2026 um 12:32

    1.0 Pamphobeteus sp. mascara

    Der Kerl sucht eine Partnerin in Deutschland für eine Kokonbeteiligung.

    Liebe Grüße, Irene

    Bilder

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  • Tapinauchenius plumipes erfolgreich verpaart

    • Irene Kirbs
    • 22. Juni 2026 um 21:38

    Hallo Michael,

    Hoffentlich klappt es. Ich hab das ja auch mehrfach versucht. Leider erfolglos, nur drei unbefruchtete Kokons. Trotz unterschiedlicher Männchen. Dabei ist es die Art echt wert, im Hobby erhalten zu werden. Freu mich schon auf Fotos. Viel Erfolg.

    Liebe Grüße, Irene

  • Häutung erkennen

    • Irene Kirbs
    • 19. Juni 2026 um 09:03

    Hallo,

    Hier hab ich mal ein Beispiel für alle Neueinsteiger, wie man eine bevorstehende Häutung erkennen kann:

    Das untere Foto ist vom 3.6., das obere von heute. An der Glatze auf dem Abdomen sieht man deutlich die beginnende Dunkelfärbung. Dann dauert es bis zur Häutung noch etwa zwei Wochen. Das Tier hier ist eine weibliche, subadulte Brachypelma klaasi. Bei jüngeren Tieren ist der Zeitraum zwischen Dunkelfärbung und Häutung auch kürzer.


    Liebe Grüße

    Irene

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 15. Juni 2026 um 21:45

    Ich lasse Futtertiere grundsätzlich drin und füttere sie gelegentlich mit Fischfutterpellets. Dann lassen sie Pflanzen und frisch gehäutete Spinnen in Ruhe. Und solange das Fischfutter gefressen wird, bekommt die Spinne kein neues Futtertier. Muss sich eben ein bisschen anstrengen beim Jagen. Aber ich verfüttere auch keine Heuschrecken, nur Heimchen und diverse Schaben. Heimchen vermehren sich bei mir in den Terrarien nicht, aber bei Totenkopfschaben ist es schon mal vorgekommen. Seitdem verfüttere ich schwangere Schaben nur noch an Spinnen, die echt Kohldampf haben.:grins:

    Ansonsten klappt mein System aber sehr stressfrei. Bei über 80 Terrarien wäre es aber auch viel Arbeit, alle Futtertiere immer im Blick zu haben.

    LG, Irene

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 15. Juni 2026 um 17:26

    Und noch ein bisserl spannender ist es, wenn man bei einem Kokonbau zuschauen darf. Meine P. everetti macht das gerade in aller Öffentlichkeit. Kann es nur nicht richtig fotografieren, da ich sie keinesfalls stören will.

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 12. Juni 2026 um 10:04

    Hallo Gerrit,

    Einfach in Ruhe lassen und auch während der Häutung nicht stören.

    Das mit dem Sprühen ist nur dann vorher nötig, wenn die Spinne nicht trinken kann. Dann trinkt sie die Tröpfchen . Mehr Luftfeuchtigkeit hilft nicht. Das Tier braucht die Flüssigkeit ja im Körper, um genug Druck zum Absprengen dieser Carapaxplatte aufzubauen . Und als Gleitmittel zwischen alter und neuer Haut. Manche Spinnen zerkauen die alte Haut nach der Häutung regelrecht, um die übrige Flüssigkeit wieder aufzunehmen.

    Vielleicht lässt sie dich ja bei der Häutung zuschauen. Ist spannend.

    Liebe Grüße

    Irene

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 7. Juni 2026 um 18:04

    Drei Möglichkeiten: Sie ist satt. Sie mag keine Maden. Sie muss erst wieder genug Gift produzieren, um sich an die Made ranzuwagen.

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 7. Juni 2026 um 10:51

    Eine Häutung steht bevor, wenn sich diese Glatze dunkel färbt. Dann dauert es noch etwa eine Woche bis 10 Tage bis sie sich häutet.

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 6. Juni 2026 um 22:21

    Hallo Gerrit,

    Solange sie sich das Futter hungrig schnappt, passt das. Wenn sie das Futter ignoriert oder danach schlägt, ohne es zu greifen, will sie nicht gefüttert werden. Dann ist sie satt, will sich häuten, ist frisch gehäutet oder will halt ihre Ruhe…

    Dann entweder Futtertier rausnehmen oder mit ein paar Haferflocken eben auch füttern. Dann kann sie das Heimchen und die Schabe auch später noch fressen.

    Wie Karin sagt: Verhalten beobachten und dann entsprechend reagieren. Ich selber bin kein großer Freund von festen Futterzeiten, füttere ein hungriges Tier auch mal jeden zweiten Tag und ein vergrabenes mal einen Monat gar nicht. Aber dafür gehöre ich zur „Wasserschüsselfraktion“! Hab in jedem Terrarium einen Wassernapf. Da gehen die Meinungen ja auch auseinander.
    LG, Irene

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 6. Juni 2026 um 09:26

    Spinnen können mit sehr warmen Wänden umgehen und meiden Stellen, die ihnen zu warm sind. In Mexico heizen sich ja auch die Felsen auf. Da brät sich auch kein Tier selber. Heizmatte an der Seite finde ich sehr gut. Mir gefällt das genau so wie es aktuell ist.
    An Herbie: Ich glaube du irrst in dem Punkt, dass die Spinne eine warme Stelle aufsucht, die zu warm für sie ist. Die weicht dann schon aus. Und in diesem Terrarium kann sie das ja. Das ist wichtig.

    LG, Irene

  • Vogelspinne sitzt nur an Heizmatte

    • Irene Kirbs
    • 5. Juni 2026 um 16:24

    Sie mag halt die Wärme. Ich würde nichts ändern. Verschiedene Temperaturzonen sind eine gute Sache, da hat das Tier die Wahl. Wenns ihr zu warm wird, kann sie ausweichen. Das passt schon. Viel schlimmer ist es, wenn Tiere anfangen zu wandern oder zu graben, weil es zu warm ist und sie nicht ausweichen können. Die Tiere kommen mit ein bisschen zu kühl viel besser zurecht, als wenn es zu warm wird.

    LG, Irene

  • Terrarium für Brachypelma auratum

    • Irene Kirbs
    • 31. Mai 2026 um 20:54

    Du meinst die grüne Tischdecke? Das ist zur Sicherheit, da im Sommer die Sonne für kurze Zeit direkt drauf scheinen könnte. Das will ich nicht riskieren. Außerdem lauf ich da oft und nah vorbei. Will meine Tiere auch nicht jedesmal erschrecken. Hat sich gut bewährt.

  • Terrarium für Brachypelma auratum

    • Irene Kirbs
    • 31. Mai 2026 um 11:11

    War auch mein Gedanke vor vielen Jahren. Das Ergebnis:

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