Beiträge von Irene Kirbs

    Hallo Nicole


    Kleines Update:

    Meine Kleinen sitzen ja noch immer im 15er Würfel. Das wird langsam eng, d.h. sie müssen umziehen. Und ich hab tatsächlich jemanden gefunden, der sie haben will! Diese Arbeit geht also an mir vorbei!🤣!

    Ich hab sie heute weggetauscht, inclusive Miniterrarium, gegen je 5 Avicularia avicularia und 5 Psalmopoeus reduncus Nymphen. Jetzt kann der neue Besitzer die flinken Villosellas fangen. Nur schade, dass ich so nicht weiß, wie viele es letztendlich noch waren.


    Die große ursprüngliche Gruppe hab ich ja noch. Ist inzwischen auch stärker zugesponnen und ziemlich unübersichtlich.


    Konntest du deine Nachzuchten eigentlich verkaufen?


    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Also am Morgen habe ich ihn in der gleichen Lage vorgefunden. Jetzt genauer angeschaut: Erstaunlicherweise lebt er noch, bewegt leicht die Chelizeren. Er hatte es noch geschafft, den Carapax abzusprengen und die Haut am Abdomen abzustreifen. Dann war Schluss.

    Ich hab zwar schon ab und zu einer feststeckenden Spinne erfolgreich aus der Haut geholfen. Das hier ist aber aussichtslos. Ich werde ihn jetzt erlösen.

    Die negativen Geschichten, die ich gelesen habe, scheinen sich leider zu bestätigen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Traurige Nachrichten. Wollte gerade schlafen gehen und hab nochmal ins Terrarienzimmer geschaut. Da liegt er nun. Tot. Teile der Haut neben sich. Werde ihn mir morgen genauer anschauen. Es muss schnell gegangen sein, da er so gegen 19 Uhr noch unauffällig im Terrarium stand. 😢Schade.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Die Lady hat jetzt einen Partner. Er ist seit geraumer Zeit in ihrem Terrarium, freiwillig eingezogen, nachdem ich beide Terrarien aneinander gestellt hatte. Sie haben sich gegenseitig ignoriert.

    Als ich gerade im Terrarienzimmer nachgeschaut habe, waren sie beide unterwegs. Trommeln oder sonstiges Balzen konnte ich leider nicht beobachten.

    Ein bisschen machen mir die Größenverhältnisse Sorgen. Die sind schon speziell: Wie soll der kleine Hering denn jemals diesen Brummer hochstemmen 😳?

    Leider habe ich kein besseres Foto hinbekommen. Ich wollte die Szene auch nicht länger ausleuchten. Sie kauert etwas zusammen, ausgestreckt ist sie noch wesentlich größer.

    Ich fürchte, dass die den Kleinen für einen Snack hält und nicht für den potenziellen Vater ihrer Kinder.


    An Wolfram: Falls du mal mit dieser Art züchten willst, warte lieber nicht, bis das Weibchen sooo groß ist. Da wirds eher schwieriger. Es ist nicht mein erster Versuch mit ihr.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Wolfram

    Ich werde auf alle Fälle berichten, wenn sich was tut.

    Auffällig ist, dass er sich auch mit viel gutem Willen nicht überreden lässt, was zu fressen. Auch nicht bestes „Seniorenessen“(Schabenstück).

    Das Bild täuscht übrigens ein bisschen durch die Perspektive. Er ist deutlich schlanker, als er aussieht.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Das ist das Foto eines adulten Pseudhapalopus sp. blue Männchens. Die anfangs rosa Glatze wird seit Tagen immer dunkler, ohne künstliche Beleuchtung wirkt sie inzwischen fast schwarz. Wäre er nicht adult, würde ich meinen, der wird sich bald häuten.

    Ich hab zwar schon von Häutungsversuchen adulter Männchen gehört, es selbst aber noch nicht beobachtet. Und auch noch nichts Gutes gehört. Die Tiere scheinen gerne in der Haut stecken zu bleiben.

    Er ist ansonsten fit. Ich habe ihn als adultes Tier gekauft und einmal verpaart. Seine Partnerin hat noch keinen Kokon gebaut. Ich hab nochmal einen zweiten Verpaarungsversuch gemacht, da hatten aber beide kein Interesse.

    Zum Weiterverkaufen ist er inzwischen zu alt. Daher werde ich sowieso die weitere Entwicklung abwarten.

    Hat jemand Erfahrung mit sowas?

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Nicole

    Also ich glaub ja, dass diese Stäbchen Eier von Heimchen sind.


    Die runden Dinger würde ich samt Spinnenhaut auf ein feuchtes Küchentuch in einem fest schließenden Behälter warm stellen und abwarten, was daraus schlüpft. Fruchtfliegeneier oder -puppen sind das meiner Meinung nach beides nicht. Auch keine Buckelfliegen.

    Wenn du sonst keine anhaftenden Eier an den lebenden Spinnen hast, würde ich nicht gleich von Parasiten ausgehen.


    Ein paar Fruchtfliegen in den Terrarien sind auch nicht schlimm, müssen die Springspinnenzüchter sogar für teueres Geld kaufen :grins:.


    Ich würde jedenfalls im Moment nichts unternehmen, sondern abwarten und das Ganze aufmerksam beobachten.

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Da ich meine Terrarienerde und Einrichtung auch in der Natur hole, habe ich auch öfters Hundertfüßler, Tausendfüßlers oder Asseln drin. Größere einheimische Tiere fange ich raus, bevor ich die Spinne einziehen lasse. Zum einen, weil sich ein einheimisches Tier in einem Tropenterrarium nicht wohlfühlen wird, zum anderen (und das ist der Hauptgrund) weil ich fürchte, dass die Spinne dieses Tier fressen und sich dadurch Parasiten wie Nematoden einfangen könnte. Bin dabei aber nicht sehr gründlich und hatte trotzdem nie Probleme.

    Kleine Tiere in der Erde sehe ich aber als Teil des Biotops, solange es nicht gerade Ameisen sind 😉.


    Der gemeine Erdläufer soll als Insektenjäger ja gut gegen Trauermücken sein. Falls du ihn also nicht erwischt, wäre es aus meiner Sicht kein Grund, die Erde auszutauschen.

    Ich gehe dabei davon aus, dass die geplante Spinne deutlich größer als besagter Erdläufer ist und als Beute für diesen nicht infrage kommt.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo

    Ich greife dieses etwas ältere Thema auf, weil ich glaube, es ist der perfekte Platz, um ein bisschen von meiner Lieblingsspinne zu schwärmen:

    Es ist eine junge weibliche Aphonopelma bicoloratum, die ich seit N1 oder N2 habe. Sie ist inzwischen knapp 3cm groß und immer zu sehen. Sie scheint mich immer zu beobachten, sobald ich in ihrer Nähe hantiere. Heute habe ich zum Beispiel die Wasserschüssel gereinigt. Sie ging dabei ganz gemütlich in ihre Höhle, drehte sich um und sah mir vom Eingang aus ganz interessiert zu. Hungrig war sie sicher nicht. Einfach nur auf freundliche Weise neugierig.

    Spinnen sollen ja schlecht sehen und eher auf Vibration reagieren. Ich bin sicher: Die Kleine schaut mich richtig an!


    Ich würde nicht sagen, dass Aphonopelma bicoloratum per se meine Lieblingsart ist, das ist wohl eher Acanthoscurria geniculata oder Lasiodora parahybana, wegen ihrer Präsenz und ihres Temperaments. Aber dieses junge Weibchen hat eine Persönlichkeit, die mich sehr anspricht.


    Habt ihr auch solche Favoriten? Ich meine nicht in erster Linie „Lieblingsarten“, sondern dieses eine Individuum, an dem das Herz hängt.

    Falls ja, beschreibt doch kurz warum ;).


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Alveus

    Stimmt. Es sind keine Kopien des Muttertiers. Schließlich waren fast die Hälfte der Nachkommen männlich.


    Tliltocatl albopilosus „Hobbyform“ sollen ja Hybride von albopilosus und vagans sein. Ich habe ja den Verdacht, dass durch die fehlenden Gene des Männchens bei einem Teil der Tiere der Vagans-Anteil im Genom stärker durchschlägt. Wäre beim Muttertier ein Viertel der Gene „Vagans, könnten es bei einem Teil der Jungtiere die Hälfte sein. Werden ja nicht durch die Gene des Männchens „verdünnt“. Oder irre ich mich da?


    Und ja: Schreib bitte einen Beitrag zu Pellonia. Eine Pflanze, die sich so gut bewährt hat, hat einen Beitrag verdient. Danke schon mal im Voraus.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Wolfram


    Danke für die Anleitung. Aber können könnt ich schon, wollen will ich nicht ;).

    Durch die hohen Kosten ist das meiner Meinung nach eine Sackgasse.


    Da gefällt mir der empirische Ansatz von Alveus viel besser: Werden sich die Tiere der nächsten Generation auch parthenogenetisch vermehren oder nicht.


    Volker will seine Tiere ja ohnehin genetisch untersuchen lassen. Meine auch noch untersuchen zu lassen wären hohe Kosten für wenig zusätzliche Informationen. Es sollen wohl 80€ pro Spinnenbein sein, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Übrigens: Falls du auch beim weiteren Aufziehen und Beobachten mitmachen willst: Gegen Übernahme der Versandkosten kannst gerne welche der Mädels haben. Sind inzwischen 3cm groß.

    Aber wahrscheinlich bist du mit den Parahybanas gut ausgelastet :grins:.


    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Alveus

    Bei dir hat sogar ein Provisorium noch höchstes Niveau. Die Einrichtung ist mit echter Pflanze und auch sonst sehr naturnah, oder?

    Ich habe selber noch ein paar von den Mädels und auch noch das Muttertier. An den Haltungsbedingungen hab ich nichts verändert. Bin auch gespannt, ob das nochmal passiert.


    Ich habe auf der Börse in Weinstadt Volker von Wirth getroffen. Er hat mir geraten, von jeder Spinne ein Bein zu entfernen und zu konservieren, damit man später den Verwandtschaftsgrad bestimmen kann.

    Da genetische Untersuchungen aber sehr teuer sind, ist es doch fraglich, ob es je dazu kommt. Deshalb konnte ich mich bisher noch nicht überwinden, Beine abzutrennen. Ich weiß natürlich, dass Spinnen an der Coxa eine Art „Sollbruchstelle“ haben, an der sie im Notfall ein Bein abwerfen können. Für mich hat das trotzdem was von Bein rausreißen.

    Werd ich erst mal nicht machen. Sorry, Volker.


    Viele Grüße

    Irene