Beiträge von Irene Kirbs

    Hallo Matthias

    Wolfram hat deine Frage zur Wasserschüssel ganz in meinem Sinne beantwortet. Die Schüssel vom Foto ist noch eine von wenigen aus der Terraristik, ansonsten nehme ich Blumenuntersetzer ( in braun wegen der Optik) bei den Großen und Deckel von Wasserflaschen oder Milchtüten bei den Slings.

    Als Bodengrund fast immer die Erde von Maulwurfshügeln (gesiebt), bei den Baumbewohnern mische ich noch Kokoshumus drunter.


    Auf dem Bild vom Terrarium, das ich gerade gemacht habe, sieht man einen Deckel mit Fischfutter. Der ist nicht für die Spinne, sondern für die Schabe und die zwei Heimchen, mit denen sich der Hamorii Kerl sein Terrarium teilt. Bei mir bleiben nicht gefressene Futtertiere drin und werden versorgt, damit sie nicht Pflanzen oder sich häutende Spinnen anfressen. Ich hab nämlich sehr viele Zweige, Pflanzen und sonstiges in den Terrarien und keine Chance, nicht gefressene Futtertiere rauszufangen. Da wäre für mich und auch für die Spinnen zu stressig.

    Außer mir kenne ich aber niemanden, der das so macht und es soll deshalb auch keine generelle Empfehlung sein.

    Seine Höhle (unter der Wasserschüssel) benutzt er übrigens seit der letzten Häutung nicht mehr. Sitzt jetzt lieber rechts hinter der Wurzel.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Matthias

    Bin ja ein großer Verfechter von Wasserschüsseln und hab in jedem Terrarium eine drin, obwohl ich keine Spinne völlig trocken halte. Ich gieße zusätzlich je nach Art. Aber einen bevorzugten Ort für Wasserschüsseln habe ich nicht. Halt leicht erreichbar zum Reinigen, Auffüllen oder - in deinem Fall - Fotografieren.

    Ich seh aber schon öfter mal ein Tier trinken. Besonders nach einer Häutung.

    Brauchst halt ein bisschen Geduld.

    Liebe Grüße

    Irene

    Postfach ist gut. Du darfst dann das Präparat natürlich behalten. Oder deinem Bruder schenken. Bei den Temperaturen momentan würde die tote Spinne sicher auch gut im Postfach ankommen. Ich denke aber, dass er es noch ein Weilchen macht. Noch ist er ja ziemlich fit für so einen alten Knacker.

    Ich melde mich, wenn es soweit ist per PN, wenn du willst.

    Gruß, Irene

    Hallo Alveus

    Du suchst tote Spinnen zum Ausstopfen?

    Also ich habe ein Lasiodorides striatus Männchen, das am 17.4.2019 seine Reifehäutung hatte und wohl in den nächsten Wochen sterben wird😢. Er sieht vom etwas schrumpeligen Abdomen abgesehen noch immer richtig gut aus. Den könntest du nach seinem Ableben haben. Freut mich, wenn ich ihn nicht wegwerfen muss.

    Falls du ihn willst (natürlich gratis), hab ich ein paar Fragen:

    Darf man tote Vogelspinnen per Post in die Schweiz schicken? Lebende ja wohl nicht. Bin aus Deutschland.

    Und wie soll die Spinnenleiche vorbereitet werden? Erst einfrieren oder einfach in ein Becherchen und ab zur Post?

    Finde die Idee, tote Spinnen zu Präparieren gut und würde dich gerne unterstützen.

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Verilein

    Das beschriebene Verhalten ist normal für ein adultes Männchen. Er sucht eifrig eine Partnerin. Vielleicht gibst du ihn weiter an jemanden, der züchten möchte?

    Er wird leider vermutlich bald abbauen, schlanker werden und nach einigen Monaten sterben. Auch die Haare wachsen nicht wieder nach.

    Da kannst du auch mit bester Pflege nicht viel bewirken.

    Sein einziges Ziel ist jetzt noch, sich zu paaren.

    Liebe Grüße

    Irene

    Außerdem fressen Balfouris gerne gemeinsam. Da bietet eine Schabe natürlich auch mehr Platz für alle und der Konkurrenzdruck ist nicht so hoch.

    Schaben einfrieren hat zwei Vorteile: sie sterben hoffentlich ohne große Qualen und sind gefroren leicht zu teilen, ohne dass sich der weiche Inhalt auf dem Schneidebrett verteilt. Die kleinen Spinnen fressen ja nur das Innere. Deshalb auch halbe, möglichst große Schaben: viel weicher Inhalt. Die kleinen jagen ja noch nicht selber, können gar nicht in so was hartes wie einen Mehlwurm beißen. Ohne Muttertier sind sie ja auf was weiches angewiesen. Halbe Schaben nehmen sie aber auch später noch gerne.

    Hallo Wolfram

    Wie wäre es, wenn du mal eine große Schabe tötest (einfrieren) und halbierst. (Dann natürlich wieder auftauen). Meine N1 Balfouris haben da immer gerne in Gruppen dran gefressen. Vielleicht gehen die Larven ja auch dran und lassen sich gegenseitig in Ruhe.

    Lg, Irene

    Hallo Basti

    Du bist natürlich ein Spinnenhalter mit großer Erfahrung und großem Wissen. Du erkennst mit Sicherheit, wenn dein Tier Feuchtigkeit braucht.

    Wahrscheinlich kannst du in deinen Terrarien die Natur auch relativ gut nachbilden.

    Den meisten von uns wird das aber nicht so gut gelingen können.


    In der Natur kann die Spinne den Standort wechseln, wenn es nicht passt, hat Nebel und Tau oft auch in Wüsten zu Verfügung oder kann sich zur Not einen Meter tief eingraben.

    Und selbst dann überleben aus einem Kokon nur wenige Tiere.


    Deshalb finde ich eine Wasserschüssel wichtig. Für alle Fälle.


    Weißt du zufällig, warum Spinnen ihre Futterreste so oft in die Wasserschüssel ablegen und sie auch gerne als Toilette nutzen? Vielleicht denken meine Tiere ja Sch... drauf?🥴


    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Du mit dem großen Herzen

    Erst mal: Klasse von dir, dass du die Spinne aufgenommen hast. So viele Gedanken wie du dir machst, ist sie sicher bei dir gut aufgehoben. Zu deiner Beruhigung: Man wächst da rein.


    Also:

    Terrarium: Größe passt, Münze zu Belüftung ist gut, Wasserschüssel vorhanden.

    Bodengrund: Gut festgedrückt, Höhle, Pflanzen. Scheint alles vorhanden zu sein, auch wenn ich festeres, nicht so humusreiches, also lehmigeres Substrat bevorzuge. Würde ich aber aktuell nicht ändern.

    Feuchtigkeit: Wasserschüssel überlaufen lassen, nicht sprühen. Sprühen ist höchstens für Baumbewohner und auch da nicht immer gut. Lass dich nicht vom Hygrometer kirre machen.

    Wärme: Die kleine Wärmematte kannst du direkt an eine Seitenwand anbringen. Die Spinne wird sich nicht verbrennen. Nicht unters Terrarium legen. Das ist wichtig. Und die Seitenwand so wählen, dass die Höhle nicht anliegt. Auch sollte dort kein Substrat und auch keine Pflanzen sein, also freie Wand. Sonst bringt es auch wenig.

    Futter: Wenn die Spinne sich gierig aufs Futter stürzt, ruhig auch ein zweites Heimchen spendieren. Das Abdomen sollte aber nicht wie ein Tischtennisball aussehen. Dann wars zu viel.😉

    Verhalten: Eine Spinne, die ruhig in der Höhle sitzt, ist meist zufrieden. Wenn sie viel im Terrarium rumläuft, passt was nicht ( adulte Männchen ausgenommen). Nicht jede Albopilosum spinnt viel. Kleine Fäden, die sie zur Orientierung spinnt, sieht man oft kaum.

    Buddeln: Nicht jede ist die große Wühlmaus. Kann aber gut sein, dass sie zum Graben anfängt, wenn sie sich häuten will.


    Weißt du ungefähr, wie alt dein Tier ist?


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

    Viel Spaß mit dem neuen Hobby.

    Irene

    Hallo Prix

    Wie gehts dir denn inzwischen? Hast du noch Symptome?

    Ich hoffe, dir geht es inzwischen wieder richtig gut.

    Bin aber auch ein bisschen neugierig, wie es weiter ging und wie lange die ganze Geschichte gedauert hat. Gerade auch, weil es eine Poeci war, die dich erwischt hatte.

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo Andrea

    Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Du kannst natürlich deinen Händler fragen, ob er dir einzelne Tiere verkauft. Hat die Zoohandlung eine Terraristikabteilung müssen sie ja auch ihre Tiere füttern und daher sowieso Heimchendosen öffnen.


    Oder du suchst dir einen Futterpartner über Aushang ( im Geschäft, in der Nachbarschaft oder über Kleinanzeigen).


    Außerdem nehmen die meisten Spinnen auch tote Futtertiere an. Man kann die nicht benötigten Futtertiere einfrieren und bei Bedarf auftauen.

    Das würde ich machen, wenn ich nur eine Spinne hätte. Allerdings verpasst man dann auch das Erlebnis, wenn die Spinne Beute jagt.


    Insekten aus der Natur würde ich nicht verfüttern, auch wenn das vielleicht naheliegend wäre. Das Risiko, Parasiten einzuschleppen, wäre mir zu groß.

    Liebe Grüße

    Irene

    Kann drin bleiben bis Jungtiere geschlüpft sind. Und selbst dann werden die Nymphen nicht gefressen werden. Das Männchen tritt lediglich auf die Kleinen, wenn die nicht ausweichen.

    Liegt also völlig im eigenen ermessen.

    Weiße Asseln sind überall, wo es ein bisschen feucht ist, also auch auf Futterresten, die noch Feuchtigkeit enthalten. Wenn du das Terrarium abseits der Wasserschüssel völlig trocken hältst, werden sie dort abgelegte Futterreste eher nicht fressen. Das sind dann einfach bröselige Kugeln, die aber auch kaum Ungeziefer anlocken werden. Die verwesen ja in völliger Trockenheit nicht.


    Fazit: Asseln rein machen. Ist es feucht genug für Verwesung und folglich Ungeziefer, werden die Asseln helfen. Und in den Bereichen wo es für die Asseln zu trocken ist, braucht man sie auch nicht.


    Kenne aber keine Vogelspinne, die es so völlig ausgetrocknet mag. Das sind dann doch eher die Solifugen. Bitte sagt mir, falls ich da falsch liege.

    Lg

    Irene

    Hallo Wolfram

    So viele Jungtiere pro Kokon waren es bei mir bisher nicht. Wobei ich aber auch schlecht zählen kann, wenn ich den Kokon im Terrarium lasse. Ich kann auch jetzt nicht genau sagen, wie viele Tiere es sind und die aktuellen sind schon subadult.

    Allerdings haben sich bei mir Geschwister gepaart, d.h. die Weibchen waren sehr jung. Das ging ruckzuck, weil adulte Balfouri Männchen alles hochstemmen, was in Reichweite kommt: Weibchen jeden Alters, subadulte Männchen, sogar andere adulte Männchen.

    Dachte anfangs, die würden kämpfen. Bis ich mal genauer hingeschaut hab.

    Dass sich Balfouris in Gruppen nicht vermehren, ist ein Märchen. Wenn du die ganze Bande ausreichend fütterst und die ansonsten machen lässt, bist du vermutlich schneller als dir lieb ist, Besitzer einer sehr großen Gruppe.😅

    Liebe Grüße

    Irene