Beiträge von Irene Kirbs

    Für das Muttertier macht es erst mal keinen Unterschied auf welchem Kokon sie sitzt. Die merkt erst nach drei Monaten, dass etwas nicht stimmt und legt ihn dann ab. Gefressen wird ein unbefruchteter Kokon in der Regel nicht. Das passiert eher bei Stress.

    Viele kokontragende Weibchen fressen zwischendurch auch mal was. Mein Tl. vagans Weibchen hat vor ein paar Tagen eine Schabe gefressen. Ich dachte, ich nutze die Gelegenheit und schau mir mal den Kokon an. Da hat sie die halbverdaute Schabe weggeworfen, den Kokon gepackt und ab in die Höhle.

    Deshalb denke ich, die Spinnenweibchen sorgen schon für sich, auch wenn sie mal eine zeitlang sehr schlank sind.


    Zum Üben sind die Eier sicher nicht schlecht. Dann siehst du zumindest, wann was anfängt zu schimmeln. Würde mich freuen, wenn du uns über das Ergebnis auf dem Laufenden hältst. Selbst wenn es nichts werden sollte, können wir alle was draus lernen. Und wenns klappt: umso besser. Also viel Erfolg, ich drück die Daumen!

    Hmm… Also ich hätte es anders gemacht. Wenn da noch nicht mal Beinchen sind, hätte ich den Kokon wieder zugenäht und verschlossen in den Inkubator gelegt (Gaze über feuchtes Substrat spannen und in geschlossenen Behälter oder ähnliches). Dann mehrmals täglich wenden.


    Aber für mich sieht das Ganze sowieso nach unbefruchtetem Kokon aus. Würde auch erklären, warum dich niemand über eine Verpaarung informiert hat.

    Meine Tiere machen auch öfter solche Scheinkokons. Aktuell sitzt wieder eine Tapinauchenius violaceus auf einem wunderschönen Kokon. Konnte kein Männchen auftreiben. Kaum war der Kokon gebaut, hätte ich einen passenden Kerl haben können 😖.


    Langer Rede kurzer Sinn: Ich denke, das wird nix. Aber natürlich kannst du es versuchen. Vielleicht irre ich mich ja.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Karin

    Meine ersten Balfouris waren auch eine Fünfergruppe noch sehr kleiner Nymphen. Sie entpuppen sich als drei Jungs und zwei Mädchen. Beide Mädels paarten sich mit ihren Brüdern und hatten dann auch beide Kokons mit unterschiedlich vielen Nachzuchten. Das eine Weibchen hab ich einzeln gesetzt, die Jungs blieben beim anderen. Als dort Nymphen geschlüpft waren, nahm ich auch die Kerle raus, weil die ständig über die Kleinen gelaufen sind.

    Geschwister verpaaren klappt also recht gut. Nur bei der jetzigen Gruppe waren die Männchen viel schneller adult. Es wurde zwar fleißig gesexelt, aber bis jetzt ohne Erfolg. Deshalb hab ich die zwei kleinen Jungs besorgt. Wenn die adult sind, setze ich sie entweder in die Gruppe oder zu einem einzelnen Weibchen.

    Gruppenfremde Tiere hab ich bisher noch nicht vergesellschaftet, so wie du es ja vorhast. Das trau ich mich nur mit adulten Männchen, die ja in der Natur auch zuwandern.

    Das blutfremde Tier, wird das ein Männchen oder Weibchen sein? Würde mich auch interessieren, wie die reagieren.

    Inzucht ist bei Spinnen meines Wissens kein großes Thema. Gerade bei Wildfängen, die neu ins Hobby kommen, werden ja gerne die Muttertiere mit ihren Söhnen verpaart oder gezielt Geschwister.

    Wobei ich schon glaube, dass die beiden fremden Männchen meiner Gruppe gut tun.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Spreisel

    Hab gerade meine Schaben ganz genau angeschaut. Keine sieht so aus. Aber wenn mal wieder eine stirbt, werde ich darauf achten.

    Wirken sie denn ansonsten fit?


    Bei Heimchen gabs vor Jahren eine Krankheit. Da bekamen sie einen roten Hinterleib, wenn ich mich richtig erinnere. Leider weiß ich nicht mehr, was das war.

    Haben die Züchter offensichtlich in den Griff bekommen.

    Viele Grüße

    Irene

    Hallo Karin

    Ich setze sie einzeln und werde wohl auch die eine oder andere verkaufen. Sonst habe ich irgendwann regalweise Balfouris.

    Mal schauen, wie viele ich rausnehmen muss, bis sich die Gruppe wieder beruhigt.

    Ich hab mir auch zwei noch sehr junge Männchen besorgt. Die brauchen aber noch bis sie adult werden. Aber dann kann ich jede Menge neuer Gruppen gründen.

    Kann aber auch passieren, dass in der Zwischenzeit Jungtiere in den Gruppenterrarien auftauchen. Ist auch schon passiert. Wirklich Überblick hab ich bei den Balfouris schon lange nicht mehr. Die machen ihr eigenes Ding. Ich bin da nur Zuschauer. Und Futterspender. Und beim Füttern immer wieder erstaunt, wer da alles zum Essen kommt!

    Mit einem bin ich sicher: Eigene Reviere haben die sicher nicht.


    Heterothele villosella hab ich auch in großen Gruppen. Die legen aber Wert auf eigene Reviere und verhalten sich auch sonst komplett anders. Wenn du gerne Gruppenverhalten beobachtest, solltest du dir Villosellas als Kontrast zulegen. Ist spannend.

    Liebe Grüße

    Irene

    Hallo

    Also ich halte Balfouris: Ein Pärchen und zwei unterschiedlich große Gruppen. Mit viel Bodengrund, der komplett durchwühlt ist. Auch die Terrarien sind komplett eingesponnen.

    Klappt sehr gut als Gruppen, auch als große. Aber wenn ich sehr, dass ein Weibchen viel im Terrarium umherwandert, nehme ich sie raus und setze sie einzeln. Einfach weil ich dieses Verhalten als Wohnungssuche interpretiere. Ist gerade in meiner Großgruppe der Fall, wo aktuell viele Weibchen adult werden. Scheinen jetzt abwandern zu wollen, was ich auch ermöglichen werde.

    Viele Grüße

    Irene

    Hmm.. Sieht schon sehr dünn aus, selbst für ein frisch gehäutetes Tier. Hast du sie mal trinken sehen?

    Sitzt sie noch immer so da wie auf dem unteren Bild?

    Hallo Herbie

    Für mich sieht die ganz ok aus. Chromatopelmen sind nicht die ganz großen Fressmaschinen. Würde eine Acanthoscurria geniculata Oder Theraphosa stirmi so schlank sein, würde ich mir Gedanken machen. Aber bei deiner Chromatopelma seh ich nichts schlimmes.

    Dass sie aus der Schüssel trinkt, wenn du sie so trocken hältst, war auch zu erwarten.

    Wenn meine Spinnen trinken, dauert das übrigens auch mehrere Minuten. Und es wird auch richtig eingetaucht.

    LG, Irene

    Hallo Julia

    Willkommen auch von mir.

    Spinnen von klein auf aufziehen find ich auch am schönsten. Freut man sich über jede Häutung, wenn man sie sie dann wachsen sieht.

    Hab übrigens auch zwei Kater :liebe2:

    Viel Spaß im Forum.

    Viele Grüße

    Irene

    Wenn sie sich so wieder zeigt, hat sie bestimmt Hunger. Die wissen selber recht gut, wann sie wieder aus der Höhle kommen. Dann sind sie in der Regel auch in der Lage wieder zu fressen. Ich denke, du kannst ihr ruhig ein Heimchen anbieten.

    Schönes Tier übrigens.🥰

    Und die Haut legt sie dir vermutlich irgendwann vor den Höhleneingang. Da kannst du abwarten.

    Liebe Grüße

    Irene

    Winkelspinnen sind ja klassische „Kellerspinnen“, also nicht zu warm und auch leicht feucht. Für eine Wohnzimmerecke deshalb nur bedingt tauglich. Wenn man sie im Terrarium hält, kann man die Nachzuchten ja auch problemlos in den kleinen Garten entlassen.

    Ich hatte schon Heterothele villosella als freilaufende Haustiere (unfreiwillig). Sind gut für warme trockene Wohnzimmerecken geeignet, wie ich feststellen durfte. Und auf den ersten Blick gehen sie sogar als Hauswinkelspinne durch.

    Also: nur Mut :grins:

    Viele Grüße

    Irene