Beiträge von Pulchfiction

    Hey Jannik,


    meine Frage richtet sich in erster Linie an Züchter, weil ich mich Frage, ob für eine erfolgreiche NZ nachweislich immer die Diapause Voraussetzung ist. Sprichst du aus Erfahrung mit anderen Arten? :-)


    Ich habe sommers bis zu 32 Grad im Zimmer (Dachgeschoss ;)) und im Winter gehts dank Wintergarten nachts leider auf bis zu 16,5 Grad runter. Von den teilweise empfohlenen 12 Grad also ein gutes Stück weg + tags immer mind. 20 Grad.


    LG

    Hier noch ein Videolink:

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    Hallo zusammen,


    da mein Pulchra-Weibchen in näherer Zukunft adult sein müsste, überlege ich mir diese tolle Art nachzuzüchten. Allerdings ist es mir nicht möglich, eine Diapause zu simulieren, wie es vielerorts beschrieben wird.

    Nachdem ich mir das Klimadiagramm von Rio de Janeiro angeguckt habe, frage ich mich allerdings auch, ob eine Diapause überhaupt nötig ist. Die Temperaturen fallen dort nicht auf unter 25 Grad (tags) bzw. 18 Grad (nachts).

    Hat hier jemand Zuchterfahrung und kann mir da weiterhelfen? :-)


    Viele Grüße

    Hallo, oh da kann ich auch mithalten. Als ich das gesehen habe, durfte sie direkt ausziehen. Siehe Bilder

    Keine Ahnung, was das für eine ist, aber da schüttelt es mich. Ja, ich liebe meine Vogelspinnen HINTER der Scheibe, aber ich bekomme Panik bei jeder anderen Spinne in Freiheit. 🙈 LG Nicole

    Sieht nach einer Fettspinne aus - die vermehren sich bei mir auch extrem. Allerdings bin ich bis zu einem gewissen Vermehrungsgrad froh darum, da sie verlässlich Trauermücken und entkommene Heimchen futtern, ohne zu stören. Die sind im Übrigen mit der schwarzen Witwe (Latrodectus) verwandt und haben bei mir schon eine mittelgroße (KL 1,5cm) entlaufene Heteropoda boiei gefuttert.

    Hi zusammen,


    Naja die Frage stellt sich, wie "wissenschaftlich" dieser Bericht sein soll. Es kann auch einfach ein Erfahrungsbericht sein. Was passierte bei dir zu Hause, ohne dass man dann die Vermutung nach dem Warum und die Abklärung von anderen Artikeln tätigen muss. Mit Bildern gibt das einen schönen Zwei- oder Dreiseiter, welcher sicher Interessant zu lesen ist. Wer dann mal eine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema schreiben möchte, der hat wenigstens noch einen "Beweis" mehr.


    Gruss Basti

    Hallo Basti,


    da hast du natürlich Recht. Und bevor es ganz offensichtlich halbwissenschaftlich wird, weil von einem Laien verfasst, würde ich mich lieber auf ein paar Zitate aus der einschlägigen Literatur beschränken.

    Jetzt bleibt allerdings abzuwarten, ob die Arachne-Redaktion daran auch Interesse hat :-)


    Viele Grüße

    Danke für deine Links und den Aufwand der Buchbestellung! Auf jeden Fall, die grundlegenden Fressgewohnheiten und evtl. ein Verweis auf Bagheera kiplingi gehören zu so einem Artikel dann schon dazu. Und die lokale Bibliothek wird da sicherlich auch noch manches Aufschlussreiches zu bieten haben, das zitiert werden könnte.

    Ein Scan oder eine gute Fotografie aus Schultz& Schultz + bibliographische Angaben wären auf jeden Fall sehr freundlich von dir!

    Hey Basti,



    ich kann es mir auch nur damit erklären, dass die erhöhten Temperaturen in meiner Dachgeschosswohnung einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf bei ihr zur Folge haben und ihr die Mango da eine willkommene Erfrischung war.

    Zur Arachne: Ich habe ein Abo des Hefts und wäre durchaus bereit, eine kleine "Reportage" darüber zu schreiben. Wenn "Karo-Koenig" ggf. noch bereit wäre, mir einen Verweis für die Traubenanekdote zukommen zu lassen, ließe sich da schon eine Seite füllen.


    Viele Grüße

    Aktueller Stand: Das Mangostück ist fast völlig verzehrt! Sie hat dafür, ins Verhältnis zur Größe des Stücks gesetzt, um einiges länger gebraucht als für ein Heimchen o.Ä. (ca. 07:00- 18:00 Uhr).

    Mal schauen, ob sie das nächste Mal auch an Banane interessiert ist 8o Nein, im Ernst: Ich hoffe, ihr schadet das nicht in irgendeiner Form.

    Hey Karsten,


    genau, und als nächstes schlägt sie mir die Pinzette aus der Hand, weil ich doch keine unschuldigen Heimchenleben verbrauchen sollte ;)

    Aktueller Stand: Das Mangostück ist um die Hälfte geschrumpft und es hängen auch Fasern der Frucht in den Chelizeren - sie scheint also tatsächlich etwas aufnehmen zu können.

    Hier noch aktuelle Bilder Ich versuch auch gleich mal, ein Video hochzuladen.

    Hallo miteinander,


    gestern Abend legte ich ein Stück reife Mango in das Terrarium meiner G. pulchra - gedacht war es für die weißen Asseln und die Mittelmeergrille, die seit Tagen darin rumwuselt. Heute morgen stellte ich dann zu meinem großen Erstaunen fest, dass meine kleine Pulchra sich selbst über die Mango zu freuen scheint. Sie hat einen Spinnteppich gewebt und sitzt mit dem Obst zwischen den Chelizeren darauf (schon seit Stunden). Die Mango wird auch in Spinnenmanier hin- und hergewendet, die Chelizeren arbeiten gut sichtbar mit. Da mir derartiges noch nie untergekommen ist, teile ich es hier, vielleicht hat das ja schon mal jemand so erlebt. Im Übrigen: Ein gefülltes Trinkgefäß steht ihr jederzeit zur Verfügung.