Beiträge von Jessica A.

    Hallo,


    ob Pinienrinde denselben Effekt hat, weiß ich nicht. Ich habe auch keine hier zum Ausprobieren, Seramis liegt dafür öfter herum.


    Der Bodengrund ist durchgehend gemischt, größtenteils Seramis und ein ganz bisschen Erde, damit die weißen Asseln sich auch schön einrichten können. Je höher der Bodengrund, desto mehr Wasser kann gespeichert werden, deshalb würde ich schon so 1/4 der Höhe einfüllen. Bei mir ist es jetzt minimal weniger, weil ich die Lüftung zu weit unten angebracht habe, aber es funktioniert trotzdem ganz gut.


    Ein wenig umherwandern tun sie gerne, so richtig aktiv mit endlosen Kreisen um den Deckel waren sie bei mir nur direkt nach dem Umsetzen, bevor sie ihre Wohnröhre gesponnen haben. Hauptsache, sie fühlen sich jetzt wieder wohl :)


    Liebe Grüße!

    Hey Julia,


    ich habe mir für meine C.versicolor das Setup von Basti abgeschaut und die Aufzuchtboxen mit einer Mischung aus Seramis und Erde gefüllt. Das sieht nicht so schön aus wie Moos, aber es hält die Feuchtigkeit gut und gibt sie dann langsam ab, es beschlägt also nichts, selbst wenn man versehentlich zu viel gießt. Außerdem lässt sich die Restfeuchte sehr leicht an der Farbe des Substrats erkennen, ich muss nur alle 2-3 Wochen mal etwas nachgießen. Hier ist ein Bild.


    Das aber eher als Tipp für die nächsten Slings, du fährst mit deinem aktuellen Bodengrund und dem Moos ja ganz gut und nochmal umsetzen wäre für die Kleinen bestimmt zu viel Stress.


    Meine Slings sind übrigens auch aktiver, wenn sie Hunger haben, und lauern dann nicht nur im Netz - Ich war die letzten Monate öfter ein paar Wochen am Stück weg und konnte genau erkennen, ob meine Mitbewohner zwischendurch gefüttert haben (alle Spinnen in der Röhre) oder ob sie auch unterwegs waren - Dann lauerten die C.versicolor entweder vorne an der Futterluke oder wanderten gemächlich durch die Aufzuchtbox. Als Notration hatte ich auch ein paar Asseln in die Box gegeben, die waren nach dem Urlaub alle aufgefressen - Die Slings müssen also bodennah gejagt haben.


    Temperaturmäßig haben meine beiden die Wahl - ca. 26° in ihrer Sonnenecke, auf der anderen Seite der Box und unten 22-23°. Sie nutzen beide Zonen unterschiedlich oft, die eine hat ihre Röhre direkt unter der Lampe gesponnen und ist fast immer dort, die andere hat sich in der kühlen Seite eingerichtet und sonnt sich tagsüber gelegentlich in der warmen Ecke.


    Viel Spaß noch mit den kleinen Blauen! Ich finde, sie sind unglaublich spannend zu beobachten, besonders, wenn sie Fliegen jagen. Und sie häuten sich im Vergleich zu den T.vagans auch ziemlich oft und sind danach immer so wunderbar blau :)


    Liebe Grüße, Jessica

    Hallo Mr. Gibbs,


    schöne Terrarien hast du da eingerichtet! Das für die A. chalcodes gefällt mir am besten. Der Bodengrund sieht oben so schön fest aus, aber trotzdem sandig. Ist das eine Sand-Lehm-Mischung? Und sind die "Wüstensträucher" echt (Gras?) oder künstlich? Gibt auf jeden Fall ein richtiges Wüstenfeeling, dieses Terrarium.


    Das mit dem Moos ist mir bei meinem ersten Terrarium auch passiert. Die Lasiodora parahybana fand Moos an den Füßen so unangenehm, dass sie alles ausgerissen und fein säuberlich in der Ecke gestapelt hat :D


    Bei der B. hamorii fällt mir auf, dass der Unterschlupf sehr leicht einsehbar ist und auch nicht so viel Platz zum Buddeln bleibt, falls sie sich mal richtig verstecken möchte. Aber der Rest sieht super aus, besonders der eingebuddelte Ast - fast wie echt :)


    Liebe Grüße!

    Richtig, es war Kukulcania hibernalis! :thumbup: Inspiriert von diesem alten Beitrag, über den ich gestern gestolpert bin.

    Alle Achtung, dass ihr die Art so schnell gefunden habt. Ich dachte, ich hätte etwas zu wenige Infos gegeben.


    Da Roger ein paar Minuten schneller war, ist er jetzt dran. Sobald die Augen wieder erholt sind, natürlich :D


    Liebe Grüße!

    Leider nein, die gesuchte Spinne ist in weiten Teilen Amerikas zu finden und nicht endemisch auf Madagaskar. Allerdings hatte bei Viridasius fasciatus 1967 der finnische Arachnologe seine Finger im Spiel, der im selben Jahr auch die Gattung der gesuchten Spinne beschrieben hat.


    Liebe Grüße!

    Besser spät als nie :blume:


    Wir suchen diesmal nicht nach einer Vogelspinne. Die gesuchte Art fängt ihre Beute mittels Fangwolle und zeigt ausgeprägten Dimorphismus, wobei die Männchen nur etwa halb so groß sind wie die Weibchen und von nicht-spinnenkundigen Menschen wohl gelegentlich mit einer der drei giftigsten Spinnenarten Nordamerikas verwechselt werden. Ihre Gattung wurde 1967 von einem finnischen Arachnologen beschrieben und hat etwas mit einer gefiederten Schlange zu. Die Art selbst wurde bereits 1842 beschrieben, allerdings unter einem anderen Gattungsnamen.


    Ich hoffe, ich habe das halbwegs richtig formuliert :)

    Hallo,


    ist es Dolichothele diamantinensis?

    Sie wurde 2009 von Bertani, Santos und Righi als Olygoxystre beschrieben und 2015 von Lucas und Indicatti revalidiert. Seitdem gibt es die Gattung Olygoxystre nicht mehr. Das metallische Farbmuster und die roten Haare auf dem Abdomen würden auch passen, zu Spermathek und Bulben habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.


    Liebe Grüße,

    Jessica

    Hallo Johannes,


    ich hatte nach Weibchen geguckt - die kosten meist um einiges mehr als noch unbestimmte Tiere oder Männchen (da diese kürzer leben und deshalb meistens eher für Züchter interessant sind).


    Junge Weibchen gibt es auch günstiger, aber die sind dann natürlich noch klein und Brachypelmen wachsen auch ziemlich langsam. Natürlich spielen die Haltung und Aufzuchtbedingen eine Rolle, was die Robustheit der Tiere angeht ("zahm" werden können sie ja ohnehin nicht) und es gibt auch Züchter, die eher langsam wachsende Arten "turbo-aufziehen" (mit viel Futter und sehr hohen Temperaturen wachsen sie schon schneller), das wirkt sich bestimmt nicht unbedingt positiv aus.


    In den Shops, von denen du schreibst, sind es aber vermutlich eher junge, unbestimmte Tiere (oder je nach Seriosität vielleicht auch junge Männchen, die sich als unbestimmt besser verkaufen lassen).

    Wie groß soll deine Spinne denn sein? Ich finde, es spricht nichts dagegen, mit einer juvenilen Spinne anzufangen. Meine L.parahybana war 3,5-4cm groß und ich konnte bei jeder Häutung sehen, wie sie (bzw. Er, inzwischen 2 Jahre nach der Reifehäutung) größer wird. Du musst dir nur überlegen, ob es ein Weibchen sein soll oder auch ein Männchen werden kann, was du im Zweifelsfall später zur Zucht abgibst oder weiterhin hältst (nur eben kürzer, als es bei einem Weibchen der Fall wäre).


    Ich habe einige Spinnen per Versand bekommen (immer Express und Styrobox) und sie haben es gut überstanden, aber Börsen oder Züchter würde ich trotzdem vorziehen, besonders für die erste Spinne. Kontaktlose Abholung mit Maske etc. ist bestimmt möglich, und bei einem Züchter/Halter wirst du auch nochmal ganz anders beraten und kannst gleich noch andere Tiere bestaunen :) (Wer weiß, vielleicht fährst du dann doch mit zwei Spinnen statt nur einer nach Hause...).


    Allein die Tatsache, dass du einen festen Ansprechpartner hast, das Gesicht kennst und im Zweifel jederzeit kurz anrufen/vorbeifahren kannst, gibt am Anfang viel Sicherheit.


    Liebe Grüße!

    Hallo Johannes,


    Brachypelma hamorii klingt nach einer guten Wahl :) Wenn du auf den Artnamen klickst, leitet das Forum dich zum Artenteil weiter, da findest du schon ganz viele Infos (der zweite Absatz unter "Bemerkungen bezieht sich auf die Haltung".


    B.hamorii nutzt möglicherweise auch etwas mehr Platz, du kannst also gerne auch ein größeres Terrarium nehmen, und einige Tiere buddeln ziemlich gerne, also würde ich an deiner Stelle 10-12cm vorne am Steg einfüllen und nach hinten ansteigen lassen. Große Terrarien lassen sich übrigens auch viel schöner einrichten und sind dann ein richtiger Blickfang, auch wenn die Spinne sich mal nicht zeigt :) Im Unterforum "Bilder" gibt es ein paar schöne Beispiele.


    Füttern musst nicht unbedingt nach Zeitplan, sondern eher nach Fütterungszustand der Spinne - Wenn sie gut genährt sind, können sie auch ein paar Wochen-Monate ohne Futter auskommen. Als Faustregel nimmt man das Verhältnis von Opistosoma ("Hinterteil") und Prosoma (Vorderleib), wobei der Hinterleib 1,5-maximal 2x so groß sein sollte wie der Vorderleib.


    Von der Temperatur her müsste Zimmertemperatur ausreichen, gerade die Brachypelmen sonnen sich aber gerne mal unter einem Spot - ein einfacher 10-15Watt Halogenspot oder eine Schreibtischlampe können da schon ausreichen.


    Weil Brachypelmen es eher trocken mögen, ist ein Wassernapf schon gut. Gerade in der "Regenzeit" kannst du den Bodengrund in einer Ecke zusätzlich ein wenig gießen. Wenn es der Spinne doch mal zu trocken sein sollte, kann sie zum Wassernapf (der auch mal leicht überlaufen darf, damit die Erde etwas abbekommt).


    Ansonsten kann ich dir das Buch von Klaas empfehlen, entweder Vogelspinnen allgemein oder auch speziell zur Brachypelma hamorii (damals noch smithi). Die gibt es häufig günstig in online-Kleinanzeigen und sind sehr informativ.


    Die Anschaffung ist in Deutschland eher unproblematisch (anders als bei Poecilotheria spec. in manchen Bundesländern), du musst nur darauf achten, einen Herkunftsnachweis zu bekommen. Der Preis variiert natürlich etwas, aber auf der letzten Börse habe ich juvenile Weibchen (Ab 4cm) und adulte Weibchen zwischen 50-85€ gesehen.

    Futter-, Wasser- und Stromkosten sind bei einem Tier eigentlich zu vernachlässigen, ich bin bei ca. 15-20€ im Jahr für Strom gelandet, Futter züchte ich selbst (Schaben) oder kaufe selten mal Grillen am Freitag, wenn nicht mehr so viele in der Box leben, für 1-2€. Für eine Spinne sind das aber eigentlich zu viele Tiere.

    Für das Terrarium musst du auch noch Geld einplanen, neu kostet ein 40x30x30 etwa 40€, aber gebraucht gibt es sie meistens günstiger. Achte dabei am besten auf Doppellüftungen, also einmal vorne unter der Tür und oben hinten noch ein Gitter.


    Das Handling von Vogelspinnen muss jeder selbst entscheiden, ich hatte meine Tiere bisher nicht auf der Hand. Die durchaus selbstbewusste L.parahybana als erste Spinne hat da aber auch anders auf mich gewirkt als eine etwas entspanntere B.hamorii. Du musst nur bedenken, dass auch "ruhige" Spinnen sehr schnell sein können (auch in der Verteidigung) und sich bei einem Sturz von der Hand auf den Boden möglicherweise stark verletzen. Andere User können zum Handling bestimmt mehr sagen als ich, weil ich damit noch nie zu tun hatte :)


    Auch generell sind meine Antworten bestimmt nicht vollständig, ich bin auch noch nicht lange im Hobby dabei und lerne selbst noch immer weiter.


    Liebe Grüße,

    Jessica

    Hi Basti,


    dann versuche ich es doch mal. Leider war alles sehr verknotet und in meiner Ungeduld habe ich sie auch etwas zerrissen und mich dann nicht getraut, sie links weiter auszuwickeln aus Angst, sie vollends zu zerreißen (wie bei den letzten drei Exuvien).


    Der helle Fleck rechts ist die Unterlage, an der Stelle ist die Haut gerissen. Links ist die Haut noch etwas zusammengerollt, deshalb hängen da auch so Haare im Weg.


    Das gute Stück gehört einer T.vagans mit etwa 2,5cm Körperlänge.


    Liebe Grüße, Jessica

    Nach ein paar Wochen kann ich jetzt berichten, dass die C.versicolor nicht durch die Lüftungslöcher gehen. Seit sie ihre Röhre gesponnen haben, habe ich den Feinstrumpf entfernt.


    Eine der beiden hat sich auch vorgestern gehäutet und erschien in frischem neuen Blau:


    Jetzt dürfte sie auf jeden Fall zu groß sein für die Löcher.


    Die T.albopilosus haben sich gut gemacht, glaube ich - ich sehe die allerdings nie, denn sie haben sich noch immer eingebuddelt. Wenn ich das Laub zur Seite nehme, kann ich diese Höhle erkennen:

    Die Dose mit Erde vollzustopfen hat sich also definitiv gelohnt, sie nutzen den gesamten Erdraum (es geht richtig tief rein, das kommt auf dem Foto nicht so raus) und bauen die Höhle noch immer weiter aus.


    Bei meinen T.vagans gab es auch gestern eine Häutung. Gibt es hier irgendwo einen Thread zur Beurteilung von wackeligen Binokular-Aufnahmen? So ganz sicher bin ich mir nämlich nicht.


    Liebe Grüße,

    Jessica

    Hallo Nando,


    wir entfernen uns vom Thema, aber weil es so spannend ist: Ich würde tatsächlich auf einen anderen Grund tippen. Einmal, weil ich den Tipp von einem Züchter habe, der all seine Slings mit Hedera helix als Kletter-/Versteckmöglichkeit hält und außerdem, weil auch andere in der Terraristik so beliebte Pflanzen wie die "Efeutute" (z.B. Epipremnum spec., Aronstabgewächse generell) mittel bis stark giftig sind. Nicht zu vergessen ist dabei, dass viele Gifte auf Menschen/Säugetiere vollkommen anders wirken als auf Spinnen und gerade Efeu wird von Insekten und auch Milben (Spinnentiere) gerne gefressen.


    Als Zuchtformen und gerade bei Jungpflanzen dürfte die Giftigkeit außerdem umso mehr zu vernachlässigen sein.


    Dennoch herzliches Beileid zu deinem Verlust. Ob es nun am Efeu lag oder nicht, wird im Nachhinein schwierig festzustellen sein, aber ein so großes Tier plötzlich zu verlieren ist in der Tat ungewöhnlich und ich kann es absolut verstehen, dass du vor dieser Pflanze warnst. Bei zukünftigen Terrarien werde ich die Pflanzen bzw. ihre Giftigkeit im vorhinein noch einmal genau recherchieren.


    Liebe Grüße,

    Jessica

    Hallo Nando,


    Danke für den Hinweis.

    Ich hatte bei meinen bisherigen Spinnen auch schon Efeu im Terrarium und kenne es auch von anderen Haltern so - Da ist bisher nichts passiert. Allerdings füttere ich meine Futtertiere (Schaben und Asseln) auch immer sehr ausgiebig, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass diese so viel Efeu fressen würden, dass das darin erhaltene Gift ihnen oder einer Spinne schaden könnte.

    Da beide Spinnen die Pflanze in ihr Gespinst eingebaut haben (einmal das oberste und einmal das unterste Blatt), möchte ich sie auch nicht mehr entfernen.


    Liebe Grüße!

    Danke :)


    Die Boxen habe ich von Woolworth, da gibt es verschiedene Größen von. Ähnliche gibt es auch von Rösti Mepal zu bestellen. Sind eigentlich zur Aufbewahrung von Nudeln, Mehl, Müsli etc. gedacht und absolut sichtklar, nicht so milchig wie Braplast.


    Kosten allerdings auch mehr (Ich meine ca. 4€ das Stück, bin mir aber nicht ganz sicher). Wenn man nur so wenige Spiderlinge hat wie ich, lohnt sich das für die ungetrübte Sicht, im großen Stil sind sie dann aber wohl zu teuer und aufwändig.


    Lüftung und Türklappe sind Marke Eigenbau, die Tür besteht aus dünnem Plexiglas (lässt sich mit dem Cutter anritzen und dann abknicken), verklebt mit Mini-Acryl-Scharnieren und Magneten als Verschluss (beides günstig im Internet bestellt). Beim Bohren und Schneiden auf keinen Fall zu viel Druck ausüben, das Plastik reißt sonst schnell. Metallgaze und Plexiglas hatte ich noch von den Ameisen hier.


    Prinzipiell ginge es auch ohne Gaze (Lüftungslöcher reichen bestimmt) und auch ohne Tür, ich dachte nur, dass die Spinnen ihre Röhre bestimmt oben am Deckel bauen und wollte deshalb auch vorne eine Tür haben, um ihr Netz nicht ständig zerstören zu müssen.


    Das war eine gute Idee, eine der C.versicolor hat sich bereits zwischen Efeu und Deckel eine Röhre gesponnen, die andere baut ihr Netz interessanterweise am Boden hinter einem Stein :grins:


    Hier noch die Boxen der T.vagans (Mepal-Boxen 4,5l):


    Die neuen T.albopilosus haben sich in der ersten Nacht kurz gezeigt und sind seitdem in ihrer Höhle verbarrikadiert. Immerhin einen Blick konnte ich erhaschen:



    Liebe Grüße, Jessica

    Hei Roger,


    In der Tat, Ceratogyrus war die gesuchte Gattung :blume: Dann hat die Hängematte also doch geholfen :)


    Das Horn ist übrigens nicht nur der Common name, sondern auch im "Cerato" zu finden (Keras, griechisch für Horn bzw. Kerato für verhornte Teile).

    -gyrus steht dann für rund oder krumm/gebogen.

    Einhörner sollen je nach Überlieferung auch gebogene Hörner haben (auch wenn die sicher nicht mit dem "Horn" bzw. Höcker der Ceratogyrus spec. vergleichbar sind).


    Laut Klaas haben die Männchen zudem an diversen Gelenken weiße Ringe (auf Fotos trugen allerdings auch Weibchen welche), auf jeden Fall haben sie auch ein deutlich kleineres Horn.


    Ich wusste zuvor gar nichts von dieser Gattung und ihrer Besonderheit und habe sie letztens beim Durchblättern entdeckt. Möchte ich unbedingt mal live sehen :)


    Also, jetzt bist du an der Reihe, Roger! :super:

    Hallo,


    die vier Spinnen sind heute eingezogen und ich bin total verliebt :liebe2:



    Sie sind sooo klein, es ist unglaublich. Trotzdem bin ich relativ zuversichtlich, dass die C.versicolor nicht durch die Lüftungslöcher passen... Zur Sicherheit bleibt der Strumpf aber noch eine Weile drüber.


    Von den T.albopilosus habe ich leider keine Fotos, weil sie sich direkt in der Höhle bzw. unter einem Blatt verkrochen haben. Sie müssten so 7mm groß sein, fast so groß wie meine T.vagans in N6 waren (9mm KL, davon 3,5mm Carapax).


    Jetzt gehe ich weiter Spinnen gucken. Die C.versicolor sind unglaublich aktiv, erkunden Pflanze und "Terrarium" und spinnen mal hier, mal da einen Faden. Bin schon gespannt, wo sie sich niederlassen... Ich hoffe, es ist ihnen nicht zu kahl.


    Verliebte Grüße,

    Jessica

    Das sieht wirklich richtig gut aus! Und danke fürs Neu-Einstellen der Fotos, jetzt kann ich alles sehen :geburi:


    Die Angst vor Verschlimmbesserung verstehe ich... Aber mithilfe der Fotos von Joachim wird das bestimmt was.

    Ich weiß nicht, womit du gerade bemalst, aber für weiche Übergänge oder z.B. Andeuten von Moos eignet sich vielleicht Pigmentpulver (Einfach mit weichem Pinsel auftupfen) Da müsste dann nur jede Schicht mit Sprühlack versiegelt werden, da das Pulver sonst lose bleibt. Habe das bisher aber nur an Modelltieren ausprobiert, bei so großen Gegenständen ist es wahrscheinlich recht mühsam...


    Im Zweifelsfall einfach mit Pflanzen überwuchern lassen. Besser als kaufbares Kunstholz wird es allemal aussehen!


    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg mit dem coolen Projekt,

    Jessica

    Hallo zusammen,

    Ich gehe mal davon aus, dass du die Gattung Unicorn aus der Familie der Oonopidae meinst.

    Leider negativ. In gewisser Hinsicht aber in die richtige Richtung.


    Ich sollte wohl ergänzen, dass sich das Merkmal im Gattungsnamen widerspiegelt, nicht aber das Fabelwesen.

    Zumindestens die Weibchen meiner Art machen diesem Namen alle Ehre!... außerdem trage ich weiße Ringe" ging dann garnichts mehr.

    Bei den weißen Ringen habe ich Unterschiedliches gelesen - wird vermutlich bei den Männchen stärker ausgeprägt sein.


    Also, legt euch in die Hängematte und rätselt ein wenig weiter :)


    Liebe Grüße,

    Jessica