Beiträge von Karsten

    Oh Mann, das will man eigentlich nicht erleben! Wenn man irgendwann schon einmal Theraphosas/Psalmopeus o.ä. aufgezogen hat, lernt man das fast schon automatisch - erst öffnen, dann füttern, dann hantieren 😀😇

    Ich wünsche Dir gute Besserung!

    Hallo,

    bei Grammostola Arten, auch bei Nachzuchten merkt man den ursprünglichen Rhythmus an der Nahrungsaufnahme und dem Hang, sich einzugraben (sehr extrem bei mir mit G.pulchra und G.rosae; bei G.pulchripes und G.iheringi nicht so sehr ausgeprägt). Ihr könnt ja gern versuchen ob es gelingt, die Tiere „umzuprogrammieren“… mir ist es bis jetzt noch nie wirklich gelungen.

    Zudem ist bei ganzjährig hohen Haltungstemperaturen zu befürchten, dass sich die Tiere auch zu unfruchtbaren Exemplaren entwickeln können, die in der Nahrungsaufnahme generell schwierig und unwillig sind und dann kränkeln können (bei M.mesomelas ist diese Vermutung sogar schon bestätigt worden - s. Ronny Struchen).


    Meine A.chalcodes halte ich über den Winter bei durchgehend 13- max. 15*C… kein Problem und ich finde, die Tiere kommen wieder viel besser ins Jahr, wenn das so gemacht wird.

    Hallo Alveus,

    Wo hat Dein Bruder denn sein Büro - in irgend einem Kellerraum, der Arme ;-) ?

    Beim Temperaturfenster 15-22°C fällt mir adhoc Megaphobema mesomelas ein, kritisch könnten da nur die 25°C sein... allerdings, wenn diese "hohen" Werte nur ein paar Tage im Jahr zu erwarten sind (und Zucht keine Option ist), dann wäre diese Art mein erster Tipp.Poecilotheria subfusca "highland" käme auch in Frage oder vielleicht noch

    Pseudhapalopus spinulopalpus (wenn die überhaupt z.Z. zu bekommen ist).

    Von Encyocratella olivacea wird ebenfalls behauptet, dass sie kühler gehalten werden kann - ich halte das aber nur insofern für richtig, als dass für diese Art starke tageszeitliche Schwankungen akzeptabel sind und nicht eine kühle Haltung über längere Zeit... da hatte ich anfangs viele Ausfälle :-(


    Grammostola spp. haben imho einen inversen Klimazyklus, d.h. die brauchen es in unseren Sommermonaten kühl (10-15°C je nach Art) und im Winter warm... eben Südhalbkugel.... und "drehen" lässt sich dieser Rhythmus nicht wirklich.


    Bei jahres- und tageszeitlichen Schwankungen der Temperatur (tags und im Sommer eher warm, nachts und im Winter kühler) könnte auch eine Aphonopelma spp. aus ariden Gebieten (z.B. A.chalcodes, A.schmidti, A.bicoloratum oder A.hentzi) eine Überlegung wert sein.

    Ah ok - ich verstehe... warme Sommer sind dann aber auch kein Problem?


    Ich frage deshalb - meine "Highlands" halte (und züchte) ich in meinem Keller - da habe ich im Hochsommer (2018, 2019 & 2020) auch nur in Fußbodennähe so um die 22°C und darüber wärmer. Das ist etwas, worüber man sich bei der Art durchaus Gedanken machen sollte.


    Ich drücke Dir auf jeden Fall aber die Daumen bei Deiner Auswahl! Wenn man neu mit etwas anfängt, ist es immer besonders spannend. :-)

    Hallo Michel,

    Poecilotheria spp. sind schon tolle Tiere - unbestritten! Ich verstehe überhaupt nicht, warum die mittlerweile und vor allem hier in D so "gedisst" werden, da zwar das Gift relativ potent ist, aber die mir bekannten Arten alle nicht wirklich zum schnellen Biss neigen (sofern man halbwegs fachkompetent mit den Tieren umgeht)... die übliche politische Panikmache einiger überzogener Aktivisten eben!


    Naja, jedenfalls Glückwunsch auch von mir zum neu begonnenen Hobby!

    Wenn ich Dir einen Tipp geben darf?: sollte das 3. Terrarium neben den anderen stehen, würde ich Dir nicht zu einer P.subfusca (hier gemeint die Highland Variante!) raten, sondern zu P.spec. "lowland", die auch als P.bara gehandelt wird - die klimatischen Ansprüche passen eher zueinander und zum in Mitteleuropa bevorzugten Wohnraumklima.

    P.subfusca "highland" benötigt es tatsächlich eher kühl (max. 21-22°C im Terrarium, besser um die 18-19°C, außer während der Kokonzeitigung). Die Tiere leben auch eher recht versteckt und zurückhaltend...

    …und heute gleich nochmal:

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    Ich finde es beachtlich - die Weibchen sind echte Teufel, aber bei der Paarung fast schon lammfromm 😀

    Hallo,

    Am letzten Freitag konnte ich mein adultes Weibchen einem frisch adulten Männchen von einem guten VS-Kollegen vorstellen… 2x lief es ganz gut, mit der Hoffnung auf einen baldigen Kokon.

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    Hallo,

    Herrichten und trocknen lassen, danach in eine passende Klarsichtdose - in fast 30 Jahren VS Haltung scheint mir das immer noch das Beste zu sein.

    Zumindest kenne ich kein „Konservierungsmittel“, das die Optik eines solchen Präparats nicht auch - meist zum Nachteil - verändern würde.

    Grüße

    Na es gibt für die Reptilienhaltung sich verfestigende Sandmischungen (wahrscheinlich auch mit einem fein "dispergierten" Tonanteil?)... gut bei P.muticus, aber sonst imho eher nicht so gut für Vogelspinnen geeignet. Feuchtigkeit bringe ich da durch Aufgießen in nur einer äußeren Ecke mit deutlicher Vertiefung einmal in 1-2 Monaten ein, so dass das Wasser direkt nach unten versickert und der größte Teil der Oberfläche im Terrarium trocken bleibt. Auch "Wüstenspinnen" brauchen es leicht feucht in ihren Röhren!


    Ich zumindest würde den Lehm immer erstmal mit faserigem Bodengrund (Blumenerde oder Kokosfasersubstrat) ordentlich vermischen - dann sollte er modellierbar sein, aber später trotzdem noch halbwegs felxibel bleiben; darf halt nie wirklich austrocknen. Bei einer Mischung aus Lehm und Sand würde ich eher eine sehr starke Verfestigung erwarten.

    Grüß Dich Gibbs,

    ist schon relativ alt der Beitrag hier... vllt antwortet sonst keiner mehr.

    Mich würde auch einmal die Historie der letzten Jahre speziell zu dem Steppenterrarium für die H.pulchripes interessieren, gerade auch dahingehend, wie sich die lehmhaltige Erdschicht entwickelt hat.

    Ich hatte selbst für meine ehem. B.harmorii ein Tarrarium mit einer Lehm-Mutterbodenmischung ausgekleidet (inkl. der Seitenwände und Rückwand) und da hinein eine Torferde-Sandmischung eingefüllt... sah am Anfang gut aus, aber wurde immer sehr schnell zu trocken und der Lehm hat dann irgendwann relativ schnell weiße Krusten (Salz/Kalk ???) gebildet. Die Spinne selbst hat sich darin augenscheinlich nie wirklich wohl gefühlt.


    Jetzt halte ich in diesem Terrarium eine 0.1 Meg.mesomelas und entsprechend das Terrarium sehr feucht - das geht mit der lehmhaltigen Auskleidung super.


    Für ein Trockenterrarium (die aber im Inneren trotzdem eine gewisse Feuchte haben und halten müssen) würde ich jetzt eher verfestigende Sande o.ä. verwenden.

    Grüß Dich,

    Ich musste grad nochmal kurz mein Postfach durchstöbern - Jimmy… willkommen hier! 👍😀

    Wir hatten wegen mesomelas geschrieben, aber womit gehandelt? 🤔 Mein Gedächtnis ist wirklich super…. 🤦‍♂️


    Das mit der Temperaturerhöhung klingt nicht schlecht… hattest ja schonmal Erfolg damit - guter Tipp!

    Zu welcher Jahreszeit hattest Du das so gemacht?



    P.S.:

    Ich habe es gerade gefunden - der iheringi-Kerl war es :-) ! Hat er denn schon seinen Job gemacht?

    Grüße,

    wie bei mir... sehr ärgerlich!

    Eventuell ist es vielleicht doch ganz gut, in der Zeit des Kokonbaus die Feuchtigkeit etwas abzusenken?

    Ich habe derzeit nur ein junges Männchen, das wahrscheinlich erst im nächsten Jahr adult wird - ich werde es dann noch einmal so versuchen... muss doch zu schaffen sein!