Beiträge von Karsten

    Na es gibt für die Reptilienhaltung sich verfestigende Sandmischungen (wahrscheinlich auch mit einem fein "dispergierten" Tonanteil?)... gut bei P.muticus, aber sonst imho eher nicht so gut für Vogelspinnen geeignet. Feuchtigkeit bringe ich da durch Aufgießen in nur einer äußeren Ecke mit deutlicher Vertiefung einmal in 1-2 Monaten ein, so dass das Wasser direkt nach unten versickert und der größte Teil der Oberfläche im Terrarium trocken bleibt. Auch "Wüstenspinnen" brauchen es leicht feucht in ihren Röhren!


    Ich zumindest würde den Lehm immer erstmal mit faserigem Bodengrund (Blumenerde oder Kokosfasersubstrat) ordentlich vermischen - dann sollte er modellierbar sein, aber später trotzdem noch halbwegs felxibel bleiben; darf halt nie wirklich austrocknen. Bei einer Mischung aus Lehm und Sand würde ich eher eine sehr starke Verfestigung erwarten.

    Grüß Dich Gibbs,

    ist schon relativ alt der Beitrag hier... vllt antwortet sonst keiner mehr.

    Mich würde auch einmal die Historie der letzten Jahre speziell zu dem Steppenterrarium für die H.pulchripes interessieren, gerade auch dahingehend, wie sich die lehmhaltige Erdschicht entwickelt hat.

    Ich hatte selbst für meine ehem. B.harmorii ein Tarrarium mit einer Lehm-Mutterbodenmischung ausgekleidet (inkl. der Seitenwände und Rückwand) und da hinein eine Torferde-Sandmischung eingefüllt... sah am Anfang gut aus, aber wurde immer sehr schnell zu trocken und der Lehm hat dann irgendwann relativ schnell weiße Krusten (Salz/Kalk ???) gebildet. Die Spinne selbst hat sich darin augenscheinlich nie wirklich wohl gefühlt.


    Jetzt halte ich in diesem Terrarium eine 0.1 Meg.mesomelas und entsprechend das Terrarium sehr feucht - das geht mit der lehmhaltigen Auskleidung super.


    Für ein Trockenterrarium (die aber im Inneren trotzdem eine gewisse Feuchte haben und halten müssen) würde ich jetzt eher verfestigende Sande o.ä. verwenden.

    Grüß Dich,

    Ich musste grad nochmal kurz mein Postfach durchstöbern - Jimmy… willkommen hier! 👍😀

    Wir hatten wegen mesomelas geschrieben, aber womit gehandelt? 🤔 Mein Gedächtnis ist wirklich super…. 🤦‍♂️


    Das mit der Temperaturerhöhung klingt nicht schlecht… hattest ja schonmal Erfolg damit - guter Tipp!

    Zu welcher Jahreszeit hattest Du das so gemacht?



    P.S.:

    Ich habe es gerade gefunden - der iheringi-Kerl war es :-) ! Hat er denn schon seinen Job gemacht?

    Grüße,

    wie bei mir... sehr ärgerlich!

    Eventuell ist es vielleicht doch ganz gut, in der Zeit des Kokonbaus die Feuchtigkeit etwas abzusenken?

    Ich habe derzeit nur ein junges Männchen, das wahrscheinlich erst im nächsten Jahr adult wird - ich werde es dann noch einmal so versuchen... muss doch zu schaffen sein!

    Hallo Mike,

    Ja, das ist natürlich ärgerlich für Dich… Ich denke aber, Du findest bestimmt noch einen Anbieter, der in Frage kommt. Ansonsten ist ja die gute alte Klebepistole grundsätzlich einsatzbereit und mit ein wenig Übung hält sich auch das Fadenziehen in Grenzen 😉

    Hallo,

    Joachim Borkenhagen

    Ich benutze die Gitter erst etwa 3 Monate… machen sich bis jetzt aber ganz ok; die ergeben ohne das Bohren von jeder Menge kleiner Löcher eine ganz ordentliche Lüftungsfläche. Die Montage in dünnwandigen BraPlastdosen ist recht einfach, aber die Gewinde sind bestimmt nicht für öfteren Wechsel gemacht (sofern überhaupt nötig).


    Mike

    Ich muss erst einmal nachschauen, wo genau ich die eigentlich her habe - war eine Anzeige bei terraristik.com

    Hallo Mike,

    das orange Ding ist eigentlich eher golden und ein 30 mm Lüfttungsgitter zur nachträglichen Montage in Kunststoffboxen - Trauermücken- und Buckelfliegen-sicher. Es gibt die Dinger auch mit Gelenk zum Öffnen (fürs Füttern und so).

    Mein Fazit bisher: die lassen sich gut einbauen bei dünner Wandstärke und tun, was sie sollen. Lediglich der Preis ist etwas hoch... für so'n bisschen Plasteschei... ;-)


    Tja, Gruppenhaltung bei Poecis - immer ein schönes Thema. Also bis jetzt habe ich das bei dieser Art und bei Rufilata "gewagt" - bei Rufilata ging es bis zum Einsetzen der Geschlechstreife problemlos - dann habe ich aber 2 adulte Männchen verkauft (die waren 6 Monate vor den Weibchen reif) und 3 übrige Weibchen letztlich auch, sicherheitshalber. Allerdings habe ich da nie irgendwelche Verletzungen o.ä. bemerkt. Züchten wollte ich die Art eh nicht.


    Bei Subfusca "highland" lief es einmal super (das sind meine Weibchen - insgesamt waren es 5 von 5!)... allerdings habe ich sie auch vor der Geschlechtsreife getrennt, weil ich dachte, es wären nur noch 2 übrig. Die waren in einem eher sehr kleinen Terra mit nur 1 Höhle untergebracht.

    Die zweite Gruppe habe ich von Anfang an in einem schönen großen Terra (6 Tiere in 40er Würfel mit jeder Menge Verstecken) gehalten - am Anfang ok, aber letztlich konnte ich nur 2 von denen retten - auch Weibchen :-) .


    Gefüttert habe ich in allen Fällen reichlich. Scheinbar ist die erzwungene Sozialität ein entscheidender Faktor.


    Ich hoffe allerdings, meine Tiere recht bald verkaufen zun können - hatte nur noch keine Zeit, mit einem Händler Kontakt aufzunehmen.

    Hallo,

    die Aufnahme ist leider nicht "zu berühmt", aber zumindest zeigt sie, dass die Kleinen ganz gut gefressen haben - Ofenfischchen satt ;-) . Es sind insgesamt immernoch 55 Jungtiere - alle derzeit 1.FH und untergebracht zu 2 Großgruppen (25 - 30 Tiere) in je einer 5 Liter BraPlast Box und die 9 Tiere aus dem zweiten Kokon in ihrer 9er Gruppe in einer separaten, kleineren Box.