Beiträge von Generc

    @ Bastian Rast


    Ich werde morgen in jedem Fall nachfragen.
    Ich habe die Futtertiere in einem kleinen Terraristik Laden gekauft. Das ging einige Monate gut. Bis jetzt.
    Sie stammen von einem großen Futterinsekten Züchter, der viele Zooläden und Terraristik Geschäfte beliefert.
    Weiß nicht, ob ich hier Namen nennen darf. Vielleicht könnt ihr euch auch schon denken, um wen es sich handelt.


    Zwei Fragen fallen mir in dem Zusamnenhang noch ein:
    - Kann durch eine Vergiftung das Opisthosoma so einschrumpeln/einfallen?
    -Können Nematoden auch mit weniger Symptomen oder nur dem eingeschrumpelten Opisthosoma einher gehen?

    Hallo,
    mir war bislang ehrlich gesagt auch nicht bewusst, wie schnell so etwas gehen kann.
    Ich habe zwar schon gewisse Dinge beachtet, Quarantäne eingehalten, Futtertiere vorher erst einige Tage angeschaut, bevor sie verfüttert wurden etc. aber nun hat es uns doch getroffen.


    Vielen Dank für den Link zu Arachnomedicine. Ich komme aus der Nähe von Dortmund.
    Werde morgen mal bei Dr. Eichelmann anrufen, denn ich denke, ohne Untersuchung, um was es sich hier eigentlich handelt, komme ich nicht weiter.
    Vielleicht kann ich ihm wirklich ein Tier zur Untersuchung schicken.


    Ich habe mir im Internet einige Informationen zusammen gesucht, was ich tun soll, falls es Nematoden sind, wäre aber für weitere Tipps sehr dankbar.
    Ich habe gestern angefangen, die Terrarien auszuräumen und habe augenscheinlich gesunde Tiere in andere Räume gestellt und auf Zewa gesetzt.
    Ich weiß aber nicht, was ich mit Baumbewohnern machen soll.
    Wenn ich sie in Deckeldosen und auf Zewa setze, was biete ich als Versteck an? (Muss ja im Zweifel gut zu reinigen sein)
    Wie halte ich die Luftfeuchtigkeit?
    Wie biete ich Wasser an?
    Normal sprühe ich die Scheiben des Terras ein, aber in einer Deckeldose wird mir dann das Zewa dabei wahrscheinlich zu nass?


    Einen starken Mückenbefall kann ich nicht beobachten. Wir hatten im Sommer aber viele Mücken und Fliegen in der Wohnung.


    Raumsprays verwende ich nicht.
    Wir haben Katzen und Hunde, diese werden aber nicht mit Spot ons behandelt.
    Der Hund hat vor einigen Wochen etwas gegen eine Allergie unter die Haut gespritzt bekommen.


    Chemische Stoffe verwenden wir wegen der Tiere und unserer Kinder im Grunde nicht.


    Vielen Dank für das gezeigte Foto, so kann ich mir wenigstens mal etwas darunter vorstellen, wie sowas aussieht.
    Sowas habe ich (auch nicht weniger stark ausgeprägt) bei meinen Spinnen nicht beobachten können.


    Das erste Tier, was ich verloren habe, hatte Milben und eine Ladung Heimchen hatte zeitgleich auch Milben. Im Regal um die Faunabox war alles voll damit und ich habe alles samt Regal entsorgt.
    Kann es da einen Zusammenhang geben?


    Meine Hercules die derzeit geschwächt ist, habe ich Freitag in eine Dose mit Zewa umgesetzt. In der ersten Nacht schied sie viel bräunliches Sekret aus. Das Zewa war voll davon. Im Wassernapf waren braune Verunreinigungen, so wie Futterreste sah es in etwa aus. Samstag besorgte ich Panacur Lösung und behandelte sie damit. Ich habe es ins Wasser gegeben und sie hat drei mal davon getrunken. In der Nacht kam wieder viel bräunliches Sekret. Ich weiß nicht genau, ob es aus ihrer Mundöffnung, oder von hinten kommt.
    Von unten sieht sie sauber aus, so wie alle anderen auch.
    Das Zewa ist seit gestern sauber geblieben und ich finde kein bräunliches Sekret mehr.
    Sie trinkt weniger und hält sie Spinnwarzen nicht mehr so waagerecht, wie anfangs, sondern wieder senkrecht.
    Gestern bewegte sie die Spinnwarzen, als wollte sie spinnen.
    Das wertete ich vorsichtig als gutes Zeichen.
    Heute gefällt sie mir aber trotzdem nicht so gut, wie gestern.
    Keine Ahnung, was daraus wird.


    Ich bekam von einer Bekannten dann noch den Tipp, die Spinnen alle in geschlossene Dosen ohne Gaze zu setzen, damit sich nichts von Box zu Box übertragen kann.
    Mit der Luft in der Dose würden sie auskommen, wenn man einmal die Woche füttert.
    Kennt sich damit jemand genauer aus?

    Dringend - Vogelspinnen sterben eine nach der anderen
    Hallo,
    ich brauche dringend einen kompetenten Rat.
    Ich halte seit Ende 2015 Vogelspinnen und hatte bisher auch nie Probleme mit meinen Pfleglingen.
    Vor gut drei Monaten starb mir dann plötzlich ein Tier. (Eine Cyriopagopus spec. Hati Hati) Sie hatte Milben und alle Versuche, diese loszuwerden scheiterten leider.
    Zudem hatte sie ein ganz eingefallenes Opisthosoma.
    Eine weitere Ausbreitung der Milben konnte ich verhindern aber es sind mir seitdem noch weitere 9 Vogelspinnen verstorben.


    Ich bin am verzweifeln und weiß nicht, wie ich meine restlichen Tiere retten soll.
    Es trifft auch augenscheinlich gesunde Tiere, ohne eingefallenes Opisthosoma. Das waren bisher zwei.
    Die anderen verstorbenen hatten ein eingefallenes Opisthosoma, aber sahen sonst gut aus.
    Kein Schleim an den Chelizeren / der Mundöffnung und auch keine Kotverschmierungen hinten.
    Sie „trocknen“ trotz ausreichendem Nahrungsmittel- und Wasserangebot einfach aus, ziehen die Beine unter den Körper und sterben.
    Gegenwärtig verendet mir scheinbar das nächste Tier, eine Hysterocrates Hercules.
    Ich habe sie gestern bei der Fütterung geschwächt vorgefunden.
    Ihr Opisthosoma ist eingefallen, schrumpelig und sie zieht die Beine zum Körper hin. Wenn sie läuft, sieht es aus, als wäre sie geschwächt und als würden die Beine beim laufen „weg knicken“.
    Ich gab gestern noch zwei Heimchen ins Terra, eins hat sie getötet, aber nicht ausgelutscht, das andere Heimchen sitzt heute „benommen“ in einer Ecke und rührt sich nicht mehr.
    Es scheint als würde das gleiche, was meine Spinnen tötet auch die Heimchen befallen und töten.


    Alles fing vermutlich damit an, dass ich meine Futtertiere wo anders holen musste, als sonst.
    Bei dem neuen Anbieter kaufte ich sie jetzt schon seit einigen Monaten, anfangs war alles gut, aber einmal hatte ich wohl offensichtlich Pech und es war etwas nicht in Ordnung.
    Habe die letzten Futtertiere dieses Anbieters vernichtet und kaufe jetzt wieder wo anders. Sie scheinen in Ordnung.


    Neuzugänge hatte ich seit 2016 nicht mehr.


    Auf Anraten, des Züchters meines Vertrauens habe ich die Hercules nun trocken in eine Dose auf Zewa gesetzt und eine Wasserschale angeboten.


    Dabei fiel auf, dass sie rötlichen Schleim ins Zewa geschmiert hat. Woher auch immer.
    Dies legt nun wohl den Verdacht nahe, dass es Nematoden sein könnten.


    Ich kann mir gleich Panacur besorgen und versuchen, damit zu behandeln.
    Laut Züchter soll ich es ins Wasser geben.
    Ich fürchte nur, sie ist bereits zu geschwächt, um es zu trinken und es ist zu spät.


    Habt ihr noch weiter Tipps, was ich noch tun kann, um nicht noch mehr Tiere zu verlieren?
    Überträgt sich das von Terra zu Terra, oder hat sich jedes Tier einzeln über das Futter infiziert?


    Es ist ein Trauerspiel. Die Hercules war meine Lieblingsspinne, ein so stolzes und schönes Tier und nun geht es ihr so schlecht.


    Danke fürs lesen.

    Hallo ich freue mich hier zu sein.
    Mein Name ist Frank (35 Jahre) und bin noch neu auf diesem Gebiet(Hatte vorher Schlangen usw. aus schlechter Haltung).
    Nun hab ich die Leidenschaft zu den Spinnen gefunden.
    Im Moment hab ich eine Brachypelma Auratum und eine Grammostola sp.Conception.


    Lg
    Frank