Beiträge von Phili Zimmer

    Ich muss hier leider auch eine Warnung aussprechen...


    Ich hatte im Frühjahr, wenn die Fliegen am häufigsten auftreten, SF Nematoden gesprüht. Das mach ich seit mehreren Jahren jedes Frühjahr und hatte bisher auch absolut keine Probleme.


    Leider musste ich dann feststellen, dass mir ein Kokon nach dem anderen kaputt gegangen ist. Erst bei den Balfouris. Da waren es gleich 5 Kokons. Zu dem Zeitpunkt hab ich es noch auf die weissen Asseln geschoben, da ich die jedem Kokon (oder was davon übrig war) gefunden hatte. Normalerweise gehen die aber ja nicht an intakte Kokons. Zumindest hab ich das noch nie erlebt. Da war es schon ärgerlich aber ich hab nicht weiter darüber nachgedacht.


    Als mir dann noch 4 Pamphobeteus spec. Kokons kaputt gegangen sind hab ich genauer unter dem Bino nachgeschaut und dort die Nematoden entdeckt. Alle Kokons waren befallen. Ich hab natürlich zuerst des schlimmste befürchtet und alle Spinnen genauestens angeschaut, konnte hier aber absolut nix entdecken.


    Dann ist mir eingefallen, dass ich davor schon 2 Kokons von Neostenotarsus spec. suriname verloren hatte die einfach "verfault" sind.


    Ja und erst dann bin ich drauf gekommen, dass die SF Nematoden ja dadurch wirken, dass sie die Larven und Eier der Fliegen befallen und diese fressen... Nahe liegend, dass dies eben auch bei den Spinnenkokons passiert ist.


    Einen Befall der schädlichen Nematoden kann ich bisher komplett ausschließen, da ich absolut keine Anzeichen dafür entdeckt habe und den Bestand regelmäßig darauf kontrolliere.




    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

    Hallo,


    ich kann dir leider auch nicht weiter helfen, da es anhand deiner Beschreibung und ohne Bilder nicht möglich ist eine halbwegs gerechte und vernünftige Aussage zu treffen.


    Aber ich kann dir diese Seite ans Herz legen:


    http://www.arachnomedicine.de/


    Hier bekommst du evtl. die Hilfe die du brauchst! Leider kann man nicht sehen wo du herkommst aber vielleicht ist ja was in deiner Nähe dabei.


    Marc Eichelmann aus Frankfurt kenne ich persönlich. Ihn kann ich nur empfehlen. Auch die tote Tiere kannst du gefroren oder konserviert (nach Absprache) hinschicken und ihm zur Untersuchung überlassen, dann war das Sterben wenigstens nicht ganz umsonst. Soweit ich weiss arbeitet er an einem Buch über Vogelspinnenkrankheiten und ist über "Forschungsmaterial" daher immer sehr dankbar.


    Weisst du ungefähr wie du vorgehen musst oder solltest falls es Nematoden sind?


    Hast du einen übermäßigen Mückenbefall?


    Verwendest du Raumsprays? Hast du Katzen und diese mit einem SpotOn gegen Flöhe behandelt? Oder andere Chemische Stoffe im Haushalt verwendet?


    Die Bilder zeigen einen krassen Nematodenbefall einer Spinne die ich vor 3 Jahren erworben habe. Glücklicherweise hatte ich das Tiere noch in Quarantäne und es hat sich nichts weiter übertragen.


    Servus,


    ich kenne dein Problem und kann es sehr gut nachvollziehen. Bin selbst seit über 10 Jahren beim Militär (Bundeswehr). Seit 6 Jahren habe ich Spinnen und hatte da bisher diesbezüglich noch nie Probleme. Wie Basti schon gesagt hat ist es eine Frage des Managements. Selbst wenn du nur jedes 2. Wochenende was an den Spinnen machen kannst, passiert da eigentlich nix. Wenn du weißt es geht ins Manöver oder auf den Übungsplatz dann kann deine Freundin aushelfen, ansonsten reicht es völlig aus wenn du am Wochenende ein paar Minuten opferst. Selbst wenn du mal 2 Wochen nicht heim kannst und deine Freundin keine Möglichkeit hat was zu tun, kannst du ja etwas "vorsorgen" indem die Terras gut feucht machst und ordentlich fütterst. Geh in Wald und hol dir Moos (Achtung einige Arten sind geschützt), dann hast du einen super Speicher für Wasser und somit eine gute LF.


    Wünsche dir eine Gute Zeit beim Militär! Dort ist es wie überall... Es ist immer das, was man selber draus macht. An den Ton gewöhnt man sich schnell und wenn du immer mit ziehst, bekommst da auch nie Probleme.

    Na entweder, wenn du wirklich gesehen hast, dass er sie richtig genommen hat oder eben dann, wenn sie den Kokon gebaut hat. Spätestens aber wenn der Nachwuchs im Terra unterwegs ist.

    Ich bin da auch immer etwas faul was die Aufzucht und das Füttern angeht...


    Ich habe immer eine Kiste voll Erde mit Asseln und Springschwänzen angesetzt. Diese Erde gebe ich in eine Heimchendose (ca. halb voll) und drücke das mit einer anderen Heimchendose platt, dann hast keine Unebenheiten und findest die Spinne jederzeit wieder. In diese Dose lege ich jetzt 2-3 getrocknete Blätter aus dem Wald. Buche eignet sich gut da es sich rollt wenn es trocken ist, so hast gleich ein Versteck. So hab ich direkt ein kleines Biotop geschaffen. Die Asseln fressen das Laub, die Spinne frisst die Asseln... Bei Asseln hast den Vorteil, das die nicht so schnell weg springen und nicht an die Spinne gehen außer die Spinne geht ein, was bei den Winzlingen öfter mal passieren kann. Und für Futternachschub in jeder Größe sorgen die Asseln selbst. Später kannst dann anfangen zu zu füttern mit Heimchen.

    Ich habe in meinem Terrarienzimmer immer zwischen 60 und 80 Becken besetzt, dazu noch einige (hundert) Dosen und Aufzuchtbehälter. Eine "Trauermückenplage" ist fast unvermeidbar. Die Fliegen kommen so oder so, da bist du machtlos. Ich habe die eigentlich immer. Jeder neue Sack Blumenerde oder jede neue Pflanze kann die einschleppen. Solange die nicht Überhand nehmen stört das auch nicht.


    Ich habe in jedem Terra weisse Asseln. Die fressen die Futterreste und alles andere weg, was die Mücken anlockt. Vor allem tote Futtertiere sind ein richtiger Mückenmagnet. Die kleine Putzkolonne ist aber nur eine gute Vorsorge und keine Mittel dagegen!


    Ich muss eigentlich jährlich im Frühjahr einen Rundumschlag starten, weil die sich da besonders stark vermehren. Ich hänge Gelbtafeln auf für die Fliegen selbst und sprühe großzügig SF Nematoden. Bisher hatte ich keinerlei Ausfälle dadurch. Kannst also bedenkenlos sprühen.

    Bei der DGHT in Stuttgart habe ich einen Vortrag von Tierarzt Hermann Kempf zum Thema "Zehn Jahre Reptilientierarzt - Skurriles aus dem Alltag" gehört.


    Unter anderem ging es da um die Futterbestäubung... Ein Präparat, das für die Anwendung an Tieren bestimmt ist, wird lange nicht so geprüft wie das zur Behandlung an Menschen. Bei diesen ganzen Pulverchen ist es so, dass lediglich die Angabe der Zutaten ausreicht um eine Zulassung zu erhalten. Das wird oft nicht weiter geprüft. Außerdem gibt es noch keine einzige Studie wonach man eine Dosierung usw. festlegen könnte. Viele Tiere (vor allem Echsen und Schildkröten) leiden sogar darunter wenn sie zu viel Kalk, Vitamine usw. bekommen. Man konnte eine Verkalkung sehr gut anhand von Röntgenbildern sehen...


    Hab ich auf der Börse geschenkt bekommen... Einzige Infos: Angeblich aus Kolumbien und bleibt kleiner. Außerdem soll sie ordentlich wehrhaft gewesen sein, was ich bei mir aber noch nicht feststellen konnte.

    Guten Morgen,


    ich habe ein Paar Spinnen in Gruppenhaltung:


    1. P. subfusca: vermutliche Zusammensetzung 1.1.2, Sind aus dem selben Kokon und inzwischen ca. 3 Jahre zusammen. Bisher hatte ich nur einen Ausfall wegen Fehlhäutung. Terra: 40er Grundfläche und 60 hoch mit mehreren Versteckmöglichkeiten, genutzt wird aber gemeinsam die selbe Höhle


    2. P hanumavillasumica: Zusammensetzung 0.0.5, sind auch aus dem selben Kokon und seit ca. 1 Jahr zusammen, Bisher keine Ausfälle, Terra 30er Grundfläche und 40 hoch, verschiedene Verstecke werden genutzt


    3. M. balfouri: Zusammensetzung 0.0.5, sind auch aus dem selben Kokon, seit 1,5 Jahren zusammen, Terra ist 20x30x30, müssen bald umgesetzt werden, teilen sich das selbe Versteck, fressen zusammen usw.


    4. N. incei: Zusammensetzung 0.0.12, sind aus dem selben Kokon, seit 6 Monaten zusammen, Terra ist noch 30x30x20, jede hat ihr eigenes Gespinst, gefressen wird teilweise gemeinsam, Ausfälle möglich


    Ein Versuch mit P. metallica ging schief. Hatte 2 Gruppen a 0.0.5, die ich dann nach den ersten Ausfällen vereinzeln musste. Sicher bin ich mir nicht, aber ich nehme an, dass es sich um jeweils ein Tier handelte das größer und kräftiger war als die anderen das angefangen hat die anderen zu jagen und zu fressen... Mir war bewusst das es schief gehen kann aber die Vorstellung einer Gruppe metallicas war eben zu verlockend.


    Ich bin jemand, der da gerne mal probiert und testet da ich das sehr interessant finde. Natürlich muss man den Verlust immer einkalkulieren. Auch nach Monaten und Jahren kann da mal noch was schief gehen. Man setzt natürlich nichts zusammen von dem man weiß, das es ganz sicher nicht klappt aber nur durch Ausprobieren erfährt man ob es klappt.

    Hei,


    Glückwunsch erst mal! hatte dieses Jahr auch einen N. tripepii Kokon liegen und unsere Dame hat ihn nicht vernascht. Allerding muss ich dazu sagen, dass die Spinne sehr lange im Wohnzimmer stand, oft von den Katzen unterhalten wurde und Unruhe bzw. Bewegungen und Geräusche gewohnt war. Das Tier ist allgemein ruhig und ich hatte keine Probleme den Kokon 7 Wochen bei ihr liegen zu lassen. Als ich den Kokon raus hab waren die kleinen aber noch Larven...


    Meinen kleinen Zuchtbericht kannst du hier lesen:
    Zuchtbericht Nhandu tripepii


    Grüße und viel Erfolg!