Beiträge von olaf.l

    Hallo zusammen,


    ist spät geworden, neuer PC neu aufgesetzt und auch alle alten Bilder wieder an Ort und Stelle. Nachfolgend hänge ich dann nochmal 3 Aufnahmen der selben Homoeomma sp. blue Peru 2, deren Spermathek / Uterus externus auch beim ersten Bild vom 02.01.16 abgebildet ist. Auch sind sämtliche Bilder zur selben Zeit aufgenommen worden. Trotzdem scheint die Form der Spermathek leicht zu variieren, was einzig an den unterschiedlichen Perspektiven während der Aufnahme liegt. Ich denke, dass dies auch der Grund für das leichte Abweichen der Spermathekenform auf Genes Bild ist. Möglicherweise kommt auch noch ein Altersunterschied mit entsprechendem Entwicklungsstadium der Geschlechtsorgane hinzu, je nachdem, ob das Tier von Gene bereits adult ist oder nicht.


    Die alte Aufnahme in meinem Post vom Anfang des letzten Jahres zeigt die Ansicht des freipräparierten Bereiches von cranial, die jetzigen von mir (noch in situ), wie auch die von Genes von caudal. Bei Genes Bildern verdeckt der Uterus externus große Teile der Spermathek. Bei meinen nicht, weil der U. externus umgeklappt wurde. Trotzdem sind insbesondere die "Hörnchen" durch die verschiedenen Blickwinkel auch scheinbar verschieden geformt. Versuche doch mal, die Aufnahmen im gleichen Blickwinkel, wie dem vom Januar 2016 von mir verwendeten abzulichten. Und dann vergleichen wir nochmals. Wenn das Präparat zwar noch nicht trocken, aber auch nicht mehr tropfnass ist, lassen sich die Strukturen am besten nach dem Willen des Photographen bändigen ;). Wenn man genau hinschaut, ist auch der etwa 45 Grad Winkel schräg von vorn (cranial) und oben (dorsal) meiner Aufnahme (Januar 2016) erkennen. Der Uterus externus liegt dabei auf der Unterlage und die Spermathek wurde Richtung Betrachter umgeklappt, bis der Abbildungszustand erreicht war und alle Strukturen gut zu erkennen waren. Ich denke, dass sich die Aufnahmen Eurer Tiere dann sehr ähnlich zu meiner darstellen, selbst wenn leichte Varianzen auftreten können. Wobei ich finde, dass die Bilder von Ananias' Spinnen meinen ohnehin schon ziemlich ähneln.


    In jedem Falle ist die Spermathekenform von Genes Vogelspinne aber deutlich von der einer "echten" Thrixopelma lagunas zu unterscheiden. Vergleicht hierzu einfach die entsprechende Abbildung im WSC in der Beschreibung der Thrixopelma lagunas durch SCHMIDT/RUDLOFF (2010). Und damit wird auch das ohnehin schon von Beginn an falsch benutzte "cf" obsolet, da die mit diesem Namen bezeichneten Spinnen keine Aussicht haben werden, jemals als Thrixopelma lagunas bestätigt zu werden. Wie in den vergangen Posts bereits erwähnt, wäre dies aber der einzige Grund, das "cf" zu benutzen.


    Grüße
    Olaf


    ...schnell von unterwegs: ich glaube eher, dass alle drei gezeigten der gleichen Art angehören. Also H. sp. blue, Peru 2. Bin mir auch sicher, dass "sp. blue" (oder "sp. blau") und "Peru 2" (oder "Peru II") das gleiche ist. Nur zwei nachträglich zusammengeführte vorherige Namen, die vorher einzeln benutzt wurden, aber schon immer die gleiche Art meinten. So hatte ich es beim näheren Befassen mit der ganzen Materie herausgelesen. Sollte das doch anders sein, bitte berichtigen. Daneben gab und gibt es dann auch noch sp. Peru 1.


    Ich melde mich später nochmal mit Begründung und weiteren Bildern dazu. Geht grad mit Handy nicht. Muss aber auch vorher noch mein neues Laptop einrichten. Dann kann es nach langer Abstinenz auch öfters wieder zur Sache gehen


    Bis später
    Olaf

    Hallo Florian,


    es ist sicher auch für den Tierarzt schwierig, auf Anhieb sagen zu können, um welche Art von Flüssigkeit es sich da handelt. Es müssten ja umfangreiche Laboruntersuchungen stattfinden. Um aber das Ergebnis dann auch noch benennen zu können, müsste der Untersuchende ja erstmal wissen, wie sich denn Hämolymphe oder Verdauungssekrete zusammensetzen. Ich weiß nicht, ob das gerade bei letzteren schon jemals irgendwer bestimmt hat.


    Dass in den dunklen Ablagerungen ein Pilzbefall vorliegt, ist natürlich vorstellbar. Schon die ständig warme und vor allem feuchte Umgebung begünstigt das sehr. Es hört sich auch nach der Einschätzung des Vets so an, als ob dies eine Sekundärinfektion ist. Trotzdem sollte doch dann durch den Tierarzt ein Therapievorschlag erfolgen. Beim Gespräch warst ja nur Du mit dabei. Hat er denn dazu nichts gesagt? Gibt es auch kein Medikament oder von mir aus auch Hausmittel, um dem Pilzbefall entgegenzuwirken? Ich würde dazu auf jeden fall nochmal einen Anruf in der Tierklinik tätigen und direkt hierzu nachfragen. Auch wenn eine eindeutige Diagnose schwierig ist, gehört neben dieser doch immer der Ansatz einer Therapie zu einem Arztbesuch. Und wenn es nur eine ist, die einer weitergehenden (Super-)Infektion vorbeugt.


    Das mit der Absonderung von Hämolymphe aufgrund von Abmagerung kann wohl auch niemand wirklich ausschließen. Aber hier lesen doch etliche langjährige Spinnenhalter mit. Das müsste doch schon mal jemand beobachtet haben? Evtl. kommen dazu ja auch noch Rückmeldungen. Ich selbst hab das auch noch nie so erlebt, weder bei ab und an abgemagert wirkenden, neu übernommenen Tieren, noch bei den immer dünner werdenden Männchen, wenn sie langsam ihrem Ende entgegengehen.


    Es bleibt also scheinbar dabei, dass Du bei der Ursache für den Zustand Deiner Spinne weiter im Dunklen tappst. Parasiten sind aber wohl jetzt wenigstens ausgeschlossen. Eine systemische Erkrankung wird sich nicht diagnostizieren lassen, ebenso wenig, wie ein Häutungsdefekt, der vielleicht Oesophagus oder Saugmagen betroffen haben kann und ein Austreten von Hämolymphe oder Verdauungssekret hervorruft.


    Dass die letzte Häutung aber erst kürzlich stattgefunden hat, kann ich mir auch nicht vorstellen. Sämtliche Theraphosen, die ich bisher hatte, bzw. zur Zeit im Bestand habe, sind nach einer Häutung eher dunkelbraun. So braunrote Färbung nehmen sie eigentlich immer erst an, wenn sie sich schon in Richtung der nächsten Häutung befinden. Aber Du bist selbst in Kontakt mit dem Züchter/Verkäufer und musst daher auch selbst einschätzen, wie glaubhaft seine Aussage dazu ist. Hat aber natürlich keine Auswirkung aufs jetzige Handeln...


    Es bleibt wohl nur, der Spinne bestmögliche Bedingungen zu bieten und auf Besserung zu hoffen. Ich selbst würde sie 24h bei 20-21 Grad halten. Auch, wie schon geschrieben, eher trocken, zur Vorbeugung einer weiteren Verpilzung, aber mit Trinkgefäß und einer etwas feuchteren Ecke. Nicht jede Spinne nimmt auch den Wasserbehälter an und drückt sich lieber feuchtes Erdreich gegen's Labium.


    Im Spinnengriff könntest Du auch noch versuchen, z.B. mittels Küchenkrepp, das mit lauwarmem Wasser befeuchtet wurde, die verkrusteten Stellen abzuweichen, wenn es nicht zu stressig für das Tier wird. Unterhalb der Verkrustungen sind eventuelle Verpilzungen schwer in den Griff zu bekommen, weil es dort nicht trocknen kann. Wenn Du den Griff nicht anwenden kannst - es gibt auch noch die Methode mit einer Heimchendose, in die am Boden ein schmaler Spalt geschnitten wird und das Tier in der Dose direkt darüber ebenfalls mit Küchenkrepp o.ä. fixiert wird. Die Breite des Spaltes ist der praktikabelste Kompromiss zwischen genug Platz zum Beseitigen der Verkrustungen und der Größe des Tieres. Es sollt auf keinen Fall hindurchpassen, auch nicht ausschließlich mit dem Prosoma (Verletzungsgefahr...)


    So ließe sich auch erstmal sagen, ob es denn nun lediglich Auflagerungen sind, oder ob Sternum, Gliedmaßen etc. selbst Teil der Verkrustungen sind. Nur im ersten Fall könntest Du natürlich hier was entfernen. Also erstmal ausschließen, dass Du die Spinne nicht noch zusätzlich schädigen würdest, wenn Du etwas aufweichst. Du musst auch selbst einschätzen, wie fit Dein Tier noch ist. Das Ganze wäre sicher langwierig und stressig für sie.


    Man liest mancherorts von Alkohol zur Behandlung von Pilzbefall. Falls Du da auch drauf stößt - Ich selbst würde das auf keinen Fall machen. Entfernen und trocknen lassen würde ich auf jeden Fall vorziehen. Eigentlich lässt sich ein oberflächlicher Pilz dadurch eindämmen. Ein tieferer Befall liegt hoffentlich nicht vor. Würde ich aber nicht von ausgehen. Und ob dann überhaupt noch etwas zu machen wäre, glaube ich auch nicht. Aber vielleicht hat ja noch jemand eigene Erfahrungen mit Pilzen und deren Beseitigung hier vorzuweisen. Interessiert sicher alle.


    Ein Problem ist auch die Abmagerung des Tieres.Wenn sie (nach Augenschein) eher VOR als nach einer Häutung steht, sollte sie noch etwas zusetzen. Auch hier - höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn Du keinen wirklichen Fachmann in der Nähe hast, der sich das Tier zusammen mit Dir anschauen kann, bleibt Dir nur dieses. Wenn Du denkst, die Spinne soll dringend mehr Nahrung aufnehmen, als das bisher der Fall ist, versuche es mit Zwangsfütterung. Gib dieses Wort einfach mal hier oben ins Suchfeld ein. Hab an anderer Stelle schon mal mein Vorgehen hierbei ausführlich erläutert. Wenn dann noch Fragen sind, immer nur zu! :) Es lässt sich auch einiges an Erfahrungen hierzu beim Googeln finden.


    Du würdest sicher schnell feststellen, ob es etwas bringt oder nicht. Aber es spricht nichts dagegen, wenigstens einen Versuch zu starten, wenn es Dir notwendig erscheint. Besser jedenfalls, als bei weiterer Verschlechterung ihres Zustandes nur abzuwarten, denke ich.


    Also nochmal zusammengefasst:
    - Optimierung der Haltungsparameter, wie oben und von anderen beschrieben
    - Tierarzt nochmal anrufen, wegen Beratung zur Pilzbekämpfung
    - wenn möglich, Ablagerungen aufweichen und entfernen
    - wenn nötig, Zwangsfütterung (selbiges Prozedere ist auch für Wasserzufuhr möglich, wenn sie diese nicht allein ausreichend sicherstellen kann)


    So jedenfalls wäre mein Vorgehen, wenn es meine blondi wäre und mir keiner noch bessere Vorschläge machen könnte.
    Wenn Du Dich so oder ähnlich entscheidest - frage gerne nochmals nach!!!


    Grüße
    Olaf

    Hi Florian,


    was konkret die Erkrankung ist, würde sicher erst eine genaue Unterrsuchung vom Fachmann klären.


    Bei der gezeigten Schwarzfärbung gehe ich aber ganz stark von Verdauungssekret, bzw. von einer durch dieses hervorgerufenen Zersetzung des betroffenen Gewebes aus. Es hat den Anschein, als ob die Verdauungssäfte, sei es durch Parasiten oder etwas anderes, durchs Labium bis nach außen dringen und sich dann verteilen. Dort, wo das Sekret dauerhaft in Kontakt ist, verfärbt sich das Gewebe dann grau bis schwarz, wie es auch bei der Nahrungsaufnahme am jeweiligen Beutetier zu sehen ist. Die eher klare Flüssigkeit zwischen den Trochantern auf den ersten Bildern wäre dann auch Verdauungssaft, der durch Kapillarwirkung bis dorthin gelangt ist, nur eben noch nicht so lange in Kontakt mit den benetzten Stellen stand.


    Wenn ich ganz sicher gehen wollte, würde ich vor dem Erlösen des Tieres noch einen spezialisierten Veterinär konsultieren, wenigstens telefonisch. Aber wahrscheinlich kann der auch nicht mehr helfen...


    Kannst das Tier dann höchstens noch in Alkohol einlegen. Evtl. will ja doch noch jemand Nachforschungen anstellen.


    Grüße
    Olaf

    sowas kommt von sowas...


    eieiei - was war denn da passiert ?( nix ahnend,nach paar Tagen offline, mal wieder reingeschaut und dann das!!! Leider seid Ihr alle zu weit weg. Deshalb hab ich mir selbst ordentlich aufs Hirn geschlagen. Ich hoffe, den Rest des Jahres bin ich etwas aufmerksamer.


    Also, mir ist ein "kleiner" Lapsus passiert - als ich das Thema dieses Threads sah, war ich natürlich gleich hoch motiviert. Hab dann gleich hier und auf andern "Kanälen" nach weiteren Informationen gesucht. Und, wie immer, alles in extra Tabs geöffnet. Darunter auch den Post von HazelBerlin in diesem Thema:
    Diskussionen Vogelspinnenbilder
    Und irgendwie hab ich dann beim Verfassen meiner Antwort an Dirk die Bilder und den Text von Karen (HazelBerlin) in meinem Kopf mit denen von Dirk vermengt. Bin also von einem etwa subadulten Männchen ausgegangen, das hier bei Dirk in Frage stand. Daher auch die zwar nicht grundsätzlich falsche, aber hier gar nicht unbedingt zutreffende Feststellung dass

    das fragliche Männchen zu Lebzeiten nicht zu einer eingehenden Betrachtung seiner Bulben und Tibiaapophysen bereit sein dürfte.


    Hat 'ne Weile gedauert, bis mir jetzt klar wurde, wo mein Fehler gelegen hatte. Das subadulte Männchen im "falschen" Post hab ich dann als H. sp. blue ausgeschlossen...


    Also danke an Steffen für's Relativieren meiner Aussage, H. sp. blue ausschließen zu können!!! Das Tier von Dirk dürfte in der Tat noch zu jung sein, um etwas ausschließen oder gar festlegen zu können, da auch die besagte Homoeomma in jüngeren Stadien nicht so fast durchgehend blaui st, wie im Adultstadium und kurz davor. Weiß ich selbst gut genug, da ich mein Weibchen zwei Jahre lang bis jetzt großgezogen hab.
    Ich hoffe, die Gemeinde verzeiht mir den Fehler :sorry:


    @Gene - ich denke, viele wissen, welche


    Info, warum sie so genannt wird und die Geschichte dahinter


    gemeint ist. (Wer nicht, kann Dich ja anschreiben). Ich selbst habe hierzu nur die Informationen der "einen Seite", Du (auch?) die der anderen. Wenn ich davon ausgehe, dass erstere nicht böswillig sind, ist ja das Problem, dass sehr lange wider besseres Wissen, Tiere unter falschem Namen verkauft wurden. Natürlich kann immer passieren, dass aufgrund fehlerhafter Informationen Tiere unter falschem Namen in den Verkauf gelangen. Möglicherweise auch, dass dies mit den gleichen Tieren zweimal hintereinander passiert. Aber wenn doch dann eindeutige Hinweise, wie z.B. das völlige Abweichen der Spermathekenform, vorliegen, muss ich als Züchter / Händler doch entsprechend reagieren.


    Ich weiß nicht, ob Deine Thrixopelma "cf" lagunas noch aus der gleichen Zucht stammt, wie die strittigen Tiere, um die es seinerzeit ging. Es sieht zumindest so aus, als ob da schnell ein "cf" eingefügt wurde, weil sich Thrixopelma lagunas anhand der Beschreibung durch Schmidt/Rudloff nicht mehr als Bezeichnung halten ließ. Meiner Meinung ist allerdings das "cf" hier fehl am Platze, da dies eigentlich angewendet wird, wenn jemand davon ausgeht, dass eine bestimmte Art (hier Thr. lagunas) vorliegt. aber noch nicht ganz sicher ist, noch sichernde Hinweise benötigt. Hier allerdings wurde "cf" benutzt, um nachträglich eine Falschbezeichnung wegen aufgetauchter Hinweise, die deutlich auf die Nichtzugehörigkeit zu einer Art aufmerksam machen, irgendwie schönzureden. Warum, verstehe ich allerdings nicht. Es sind allesamt interessante und schöne Tiere.
    Daher hast Du natürlich Recht, dass wir alle "die schöne Blaue" haben. Und solange keine Weiterzucht erfolgen soll, ist es ja eigentlich auch kein wirkliches Problem. Außer natürlich, dass wir gern wissen, was da im Terrarium sitzt. Aber spätestens, wenn man ans Verpaaren seiner Tiere gehen möchte, will man sich sicher sein, denke ich.


    Neu war für mich, das Euathlus pulcherrimaklaasi als Species gar nicht wirklich existent war/ist. Ich werde wohl in Zukunft immer erst den WSC besuchen, bevor ich entsprechende Links oder Aussagen zu Arten treffe. Es ändert sich schließlich auch ständig etwas an der Systematik/Taxonomie. Es gibt also, wie ich es lese, jetzt nur noch ein beschriebenes pulcherrimaklaasi-Männchen, dass mittlerweile in der Gattung Bumba geführt wird. Das fälschlich dazu gestellte Weibchen soll wohl am ehesten Euathlus truculentus gewesen sein.
    Frage an Steffen - hab ich das jetzt korrekt gelesen? (Ich hatte u.a. auch bei aracmania nachgeschaut, wo die E. pulcherrimaklaasi auch noch als Artbeschreibung zu sehen ist. Mit den wohl gleichen Tieren im Bild, wie die in meinem Link zu arachnoboards.) In jedem Fall sind diese doch deutlich sowohl von H. sp. blue, als auch von Thr. lagunas zu unterscheiden.


    Ich hänge mal noch eine Spermathekenaufnahme meiner H. sp. blue Peru 2 an. Die von Thr. laugunas ist gut in der Beschreibung von Schmidt/Rudloff zu sehen. Spätestens, wenn man also ein heranwachsendes Weibchen des eigenen Tieres identifizieren konnte, kann man zumindest diese beiden Arten mit der eigenen Spinne vergleichen.


    Würde mich interessieren, was schließlich bei Gene, Dirk und anderen letztlich herauskommt, wenn die "cf" lagunas groß ist.


    Um es auch nochmal deutlich zu sagen- ganz klar: eine Bestimmung per Bild ist natürlich in den seltensten Fällen wirklich sicher. Es können immer nur Hinweise eingeholt werden, in welche Richtung man nachforschen sollte, wenn man sich der Artbezeichnung aus irgendeinem Grund nicht sicher ist. So sind die Artnennungen von Gene und mir auch gemeint und geschrieben. Der Ausschluss von H. sp. blue war leider auch wegen meines Irrtums nicht korrekt. Ich finde zwar jetzt auch noch, dass sich Dirks Tier in der Färbung von meiner H. sp. blue im juvenilen/semiadulten Stadium unterscheidet. Aber das kann auch am Fotoapparat, am Licht während der Aufnahme, innerartlicher Varianz etc. liegen. Ein Ausschluss wäre da viel zu gewagt. Nach der nächsten Häutung lässt sich anhand der Exuvie ja vielleicht schon mehr sagen.


    Doch was ist der Nutzen, das Ergebnis dieser Foto-ID´s und bringt man damit wirklich Ordnung in das Durcheinander?


    Stimmt natürlich, dass durch diese konkrete Fragestellung und Bitte um Beurteilung und unsere Klärungsversuche nicht mehr Ordnung ins Durcheinander kommt. Der kleine Nutzen ist hier eher nur, dass Dirk ein paar Denkansätze bekommt, wie er die Artzugehörigkeit seiner Spinne absichern oder klären kann und dafür auch Ansprechpartner findet. Und vielleicht auch, dass die Diskussion rund um solche Problemfälle in unseren Köpfen wach gehalten wird :) Irgendwann rundet sich auch das Bild um Homoeomma/Thrixopelma und co. mal ab und es wird ruhiger drum.


    Insofern nochmals auch danke an Steffen, fürs Einschalten und teilweise Richtigstellen!


    Und noch eine Bitte an Steffen - hast Du evtl. einen Link oder andere Quellen zu den Untersuchungen Yamamoto's bezüglich der Gattung Homoeomma, möglichst in Deutsch oder Englisch? Ich konnte per Google nur ein paar eventuelle Treffer in spanisch(?)/portugiesisch(?) finden, was mir nicht weiterhilft. Würde mich interessieren...


    Grüße
    Olaf


    Spermathek einer adulten Homoeomma sp. blue, Peru 2


    Edit Basti: Bitte auch du die Bilder in den Text einfügen, sonst muss ich das immer machen. Besten Dank.

    "Kleiner" Nachtrag:


    Da dies auch gefragt wurde - Die Gattung Homoeomma enthält derzeit 13 valide Arten, siehe http://www.wsc.nmbe.ch/genus/3372/Homoeomma


    Eine weitere Euathlus, die Deiner ähnelt, wäre auch noch Euathlus parvulus, auch im von Gene genannten Bilderthread zu sehen.


    Und apropos... Im selben Thread ist auch die gesuchte Homoeomma sp. blue Peru 2 zu sehen, nur eben als vermutete, weil so gekaufte, Euathlus pulcherrimaklaasi. @Basti Du kannst diese getrost umlabeln. Entgegen den anderen Verdächtigen aus dem ganzen "Kuddelmuddel " aus den genera Euathlus, Thrixopelma, Homoeomma und Lasiodorides ist diese aufgrund ihrer fast Einfarbigkeit recht gut abgrenzbar, eben dieses schöne, durchgehende blau. Sehr oft findet man bei allen anderen Arten andersfarbige (Lang-) Behaarung an einzelnen oder auch allen Körperteilen. Die wohl echte Euathlus pulcherrimaklaasi dürfte hier zu sehen sein: http://arachnoboards.com/threa…tiful-terrestrial.267774/ ...auch wunderschöne Tiere. Und deutlich gegen die H. sp. Blue abgrenzbar, die dort ebenfalls zu sehen ist.


    Schaut auch einfach mal im Aracmania nach, da finden sich auch einige Beiträge, die das Ganze etwas beleuchten, wie auch eine Artbeschreibung der H. sp. blue Peru 2. Leider sind dort einige Bilder nicht mehr zu sehen, wohl aber noch das des Weibchens.


    @Gene - Danke für die Aufklärung. :) Ist natürlich immer noch was anderes, wenn man ein Tier im Bestand hat und direkt betrachten kann. Vom Bild her ist, wie auch bei der E. parvulus, eine Ähnlichkeit da.


    Es wird leider schwierig werden, eine exakte Bestimmung vorzunehmen, da das fragliche Männchen zu Lebzeiten nicht zu einer eingehenden Betrachtung seiner Bulben und Tibiaapophysen bereit sein dürfte. Aber vielleicht findet sich ja auch irgendwo ein Experte für die in Frage kommenden Gattungen/Arten, damit Du vielleicht doch noch heraus bekommst, was Du da sitzen hast und nicht nur, was es denn nicht ist...


    Drück mal die Daumen für meine verpaarten Tiere. Dann gibts auch in paar Monaten Nachwuchs für die blauen Peruaner ;) Es gibt aber auch jetzt schon einige Anbieter, die wissen was sie verkaufen. Wirst sicher fündig werden. Halte Dich aber sicherheitshalber auch nur an diese, wenn Du nochmal auf die Suche gehst. Könnte Dir zumindest hier in D ein, zwei aufzählen. Namen, wie immer, aber nur per PN, wenn gewünscht.



    Grüße
    Olaf

    Hallo Dirk,


    es gab über einige Jahre ein ziemliches Durcheinander, was den Verkauf von Tieren aus den Gattungen Homoeomma, Euathlus und Thrixopelma betraf. Evtl. auch noch andere, mir aber im Moment auf die Schnelle nicht bekannt. So langsam kann man zwar zu allen fundierte Infos finden, aber, wie man sieht, ist das Wirrwarr beim Verkauf noch nicht vorbei.
    Es gibt da einige Beiträge hier im Forum, wie auch bspw. bei aracmania-forum.com. Gib einfach mal im hiesigen oben rechts in der Suche "Thrixopelma lagunas" ein. Auch, wenn man die nicht ganz einwandfreie Bestimmbarkeit per Foto bedenkt, ist sicher eine Homoeomma sp. blue Peru 2 auszuschließen. Sieht eher nach Thrixopelma (cf.) lagunas aus. Hab diese aber nicht im Bestand und kann selbst nur Bilder vergleichen.
    Sicher bin ich nur, dass es keine Homoeomma sp. blue Peru 2 ist. Diese habe ich, gesichert bestimmt, im Terrarium, Männchen wie Weibchen. Bilder zu Beginn einer kürzlich vorgenommen Verpaarung, siehe unten. Nicht ganz scharf, da durchs Glas aufgenommen, aber deutlich genug zur Unterscheidung von Deinem Tier, denke ich.




    Grüße
    Olaf

    ...jepp! Ergibt Sinn!


    Es sind also die zwei Paare von Punkten "und" der "After" scharlachrot. Was jetzt genau der "After" des beschriebenen Tieres ist, müsste man am Objekt sehen. Spinnwarzen, hinterer Teil des Abdomens oder was auch immer...
    Danke für's Aufklären. Ganz hinten im Oberstübchen meine ich, das mit dem -que auch schon mal so gelernt zu haben. Lang ist's her :oha:

    Hallo zusammen,


    mit 'ner sehr guten Übersetzungsseite (http://www.frag-caesar.de) und ein paar rudimentären eigenen Lateinresten ergibt sich:


    >A. Abdomen oval, dunkel; scharlachrote dorsale Linien. Habitat in Amerika. Lewin (Erstbeschreiber, Entdecker?)
    ->Klein. Thorax und Füße (hier eher Gliedmaßen...) erscheinen dunkel (auch: schwarzbraun). Abdomen oval, dunkel (schwarzbraun), scharlachrote dorsale Linien.
    -> Andere haben wir ähnlich gesehen, aber ein wenig größer, am Hinterleib mit zwei Paaren von scharlachroten Punkten.
    ...
    anoque? konnte ich bisher nicht wirklich ergründen, wird aber in diversen wiss. Schriften/Beschreibungen verwendet…
    ovato? heißt eigentlich "jubeln/frohlocken", es dürfte aber "oval" mit etwas fehlerhafter Überlieferung gemeint sein...
    letzteres gilt wohl auch für "lines dorfali" und "obseure fusei" - müsste heißen: "linea dorsalis" und "obscure fusci", damit es Sinn ergibt


    Wenn jemand 'ne Erklärung für anoque hat - bitte her damit! Interessiert mich jetzt auch...


    Grüße
    Olaf

    Hallo miteinander,


    ich kann aus eigener Erfahrung auch nur den vollständigen Ersatz einer Chelizerenklaue bestätigen. Diese war direkt am Übergang zum Grundglied meiner Xenesthis sp. white im Zuge einer Häutung abgebrochen. Die andere, rechte Klaue war "nur" deformiert, stand im rechten Winkel ab. Sowohl die fehlende als auch die deformierte Klaue waren bei der folgenden Häutung wieder vollständig ersetzt bzw. repariert, die ehemals fehlende vielleicht 1-2 mm kürzer als die vormals deformierte.


    Das Tier war N4 und mit der Häutung zu N5 war der Schaden also wieder behoben. Ich hatte an anderer Stelle hier im Forum schon mal die erforderliche Zwangsfütterung beschrieben - nur nochmal soviel dazu: ich denke, dass die Verflüssigung der Nahrung hauptsächlich durch Verdauungssäfte erfolgt, die die Spinne aus ihrem Magen nach außen pumpt. Dies konnte ich genau so bei der Zwangsfütterung mit zerquetschten Heimchen beobachten. Die Chelizeren waren wegen Fehlens bzw. Fehlstellung überhaupt nicht beteiligt. Nach dem Umspülen mit dem austretenden Verdauungssaft wurde aus dem ehemals gelblich weißen Heimchen-"Innenleben" langsam eine graue vorverdaute Flüssigkeit, die dann Richtung Saugmagen verschwand. Das Gift aus den Chelizeren hat sicher auch eine gewisse Wirkung auf den Prozess, aber in wahrscheinlich eher geringerem Maße. Erscheint auch logisch, da die Spinnen ihr Gift wohl meist sehr sparsam dosiert einsetzen.


    Zum Ergreifen ihrer Beute und zum Kneten während des Fressvorgangs wird aber die eine Chelizere ausreichen. Es wäre aber wirklich im weiteren Verlauf bei diesem Tier interessant zu erfahren, ob denn nun die vollständig fehlende Chelizere, also incl. Grundglied, wieder erneuert wird.


    Grüße
    Olaf

    Hi Gene,


    ich sehe , was Du meinst. Aber da ist halt beim Betrachten des Bildes erstmal Ende :)


    Wenn Du diese kleinen Gebilde oder Hörnchen mit einer feinen Nadel oder sehr feinen Pinzette anheben kannst, so dass sie deutlich von der Haut trennen lassen und Du dies auch am besten noch unterm echten Bino (Stereoblick) räumlich sehen kannst, dann könnten es die Vorläufer einer Spermathek sein. Aber auch der Uterus externus sollte dann auf diese Art darstellbar sein. Und bei 2 cm KL gehe ich eigentlich von beidem als sichtbar aus. In dieser Größe hatte ich aber noch keine P. murinus, lasse mich also da gern eines Besseren belehren. Wenn sich da nix anheben lässt, sind es eben nur "Flecken".


    Vom jetzigen Bild her bin ich aber immer noch bei Pigmentierungen. Bleibt aber wegen der Einschränkung auf Bildmaterial natürlich bei einem Deutungsversuch, also nicht 100 %.


    Schönen Sonntag noch!
    Olaf

    Hallo Gene,


    die Fotos sind eigentlich recht gut von der Qualität. Daher denke ich, dass das, was zu sehen sein müsste auch deutlich erkennbar wäre.


    Ich kann aber weder bei der 1., noch bei der 2. Haut eine Spermathek oder einen Uterus externus entdecken. So ganz festlegen würde ich mich aber nur, wenn ich die beiden Exuvien auch selbst unterm Bino hätte, da ich da auch räumlich auf das Ganze blicken könnte. Das unterschiedliche Aussehen könnte einfach auch nur verschiedene Pigmentierung sein, o.ä.


    Mit 2cm KL dürften die Tiere so etwa N5 sein. Oder weißt Du da Genaueres? In dem Stadium müsste aber ein Weibchen wohl schon bestimmbar sein.


    Also - unter dem Vorbehalt einer nie ganz sicheren Bestimmung nur nach Bildern - ich halte beide Tiere für Männchen...



    Grüße
    Olaf


    P.S. Hier im Artenteil ist die recht ausgeprägte Spermathek gut abgelichtet.

    Hallo Joachim,


    hm, am Interpretieren finde ich erstmal nix grundsätzlich verkehrt. Man hat da einen Text, der etwas unverständlich daher kommt. Sicher auch darin begründet, dass er aus einer reichlich vergangenen Zeit stammt. Den Urheber dieses Textes kann man nicht mehr fragen, was er denn nun genau gemeint hat.


    Zwei Möglichkeiten bleiben:
    1. Man sagt "mir Wurscht", lässt den Text Text sein und wendet sich anderen sinnvollen Dingen zu. Geht am schnellsten.
    2. Man versucht aus dem, was da steht, sich einen eigenen Reim zu machen, den man zuerst mal selbst versteht und, wenn man Glück hat, auch für andere etwas verständlicher gemacht hat. In jedem Falle ist dies zwangsläufig immer eine Interpretation, da der genaue Wortlaut ja nicht ausreicht, um die dahinter verborgene Aussage zu entschlüsseln. Dass die eigene Interpretation richtig ist, sei grundsätzlich erstmal dahingestellt... Wenn man deshalb aber eine Interpretation vermeiden möchte, kehrt man zurück zu Möglichkeit 1


    Von daher ist es völlig korrekt von Dir eingeschätzt und auch definitiv von mir gewollt, dass ich das Geschriebene interpretiert habe. Sollte es eine andere Möglichkeit geben, zu einer Antwort auf Deine Frage danach, was Koch mit B) gemeint hat, zu kommen, lasse ich mich aber gerne dahingehend weiterbilden ;)


    Der weitere noch von Dir angefügte Textauszug (Anmerkung von Seite 39) ist für mich, ehrlich gesagt, derart abstrus, dass ich mich hier zu keinerlei weiteren Interpretationen hinreißen lassen möchte.


    Dass ich Dir eine Interpretation untergejubelt habe, war übrigens wohl meinerseits dann eine klassische Fehlinterpretation Deiner Frage, resp. Deines in dieser Frage etwas umformulierten Zitates. (Kam so bei mir rüber, wäre die einfache Umschreibung) :)


    Aber eines lehrt mich das Gelesene - wenn ich mal gerne etwas wirr im Kopf sein möchte, werde ich mich eingehender mit Koch's Aufzeichnungen beschäftigen. Ist ja vielleicht auch mal ganz nett. 8|


    Um vielleicht auch nochmal zur Sache, also zu Deiner ursprünglichen Frage, zu schreiben - ich glaube (interpretiere) wirklich, dass er mit "Rücken" hier nur die obere, dorsale Seite der "Fresszangen" gemeint hat, um dann das Aussehen der dort befindlichen Behaarung zu beschreiben. Oder er sagt "Rücken", meint die gesamte obere Seite der Spinne und bezieht sich in diesem speziellen Satz dann nur noch auf den Teil dieses "Rückens" im Bereich der "Fresszangen". Was aber beides auf dasselbe hinauskommt.




    Dann wünsche ich noch viel Spaß bei der weiteren Lektüre! ;)



    Gruß
    Olaf

    Hallo Joachim,


    ich denke, dass seine Formulierung einfach nicht ganz klar ist und dass er nicht, wie Du interpretierst, "Fresszangen auf dem Rücken, die gleichfalls steif borstig sind", meint. Sondern, dass damit, wenn so zutreffend, die Dorsalseite der Chelicerengrundglieder, also deren "Rücken" beschrieben wurde.


    Der irreführende Begriff wäre somit der "Rücken". Es liest sich erstmal wirklich so, als ob die Spinne auf dem Rücken auch noch Fresszangen hätte. Wäre ja auch mal nett, aber wohl auszuschließen ;)
    Wenn er mit "Rücken" aber den gesamten dorsalen Bereich der gesamten Spinne und hier eben bezogen auf den Bereich der "Fresszangen", also deren "Rücken", meint, löst sich die seltsame Lesart auf. Danach vergleicht er die Behaarung des "Rückens" der "Fresszangen" noch mit der auf Tastern und Beinen.


    Man kann ihn ja nicht mehr fragen, aber so macht es wohl am ehesten Sinn.



    Gruß
    Olaf

    So, wie Dominic schon geschrieben hat. In der Gefriertruhe wird die Spinne erst, wie auch bei tieferen Außentemperaturen in der Natur, langsam den Stoffwechsel runterfahren. Die tiefen Minusgrade allerdings machen dann den Rest...


    Wenn Du vermeiden willst, dass sie gleich den ganz tiefen Temperaturen ausgesetzt ist, solltest Du sie in eine Box setzen, in der es dann etwas langsamer runter geht.
    Grüße

    Danke für den Link! War schon mal auf der Seite von arachnomedicine und hatte vergessen, sie gleich in meinen "Lesezeichen" abzulegen. Ist jetzt sofort passiert.


    Zürich z.B. wäre ja nicht ganz so weit weg. Einen Anruf würde ich in jedem Fall unter wenigstens einer der Nummern machen.


    Gruß
    Olaf

    Hi Dominic,


    gut möglich, dass Du mit Deiner Einschätzung recht hast und auch ein Tierarzt nichts mehr bewerkstelligen könnte. Ich denke auch, dass das mit dem Saugmagen und den Gliedmaßen wirklich der schwierigste Teil wäre, wenn es denn überhaupt geht. Ich würde dennoch hingehen. Immerhin kann der dann genau nachschauen, ob das mit der verfehlten Häutung auch so stimmt. Und dann entsprechend eine Entscheidung treffen.


    Es besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass wir es doch nicht richtig anhand des Bildes einschätzen. Auch die Tatsache, dass man sich wohl ein wenig besser fühlt, wenn man alles versucht hat. Die definitive Einschätzung des Fachmanns hilft da auf jeden Fall, egal wie die Antwort sein wird.


    Es gibt sicher auch richtig erfahrene VS-Halter, die einen Blick drauf werfen und eine Einschätzung geben können.