Beiträge von Dominic Albrecht

    Kann ja jeder selbst entscheiden. Aber gerade Röhrenbewohner sind Mangelware. Daher kaufe ich gerne frische trächtige Wildfänge und ziehe dann die Slings auf, welche das Hobby später um Röhrenbewohner bereichern und es dann irgendwann wieder regelmäßig NZ gibt.
    Aber bei Tieren wie roseas etc. bin ich auch dagegen. Gut das Chile jetzt dicht gemacht hat.


    Gruß,
    Dominic

    Ja Milben schützen vor Krankheiten. Gerade alte Spinnen, die sich wenig putzen erkranken durch ihre schlechtere Sauberkeit manchmal an Pilzen, was durch Milben vermieden werden kann, da sie die Futterreste an der Spinne fressen.
    Und nur so am Rande? Wer geht denn in der Natur hin und pinselt die Spinnen ab? Keine meiner Wildfänge die voll mit Milben sind/waren hatten je Probleme damit und leben alle.
    Und was heißt Überhand? Eine Spinne die nicht nur an Gelenken und Chelizeren Milben hat, sondern am ganzen Körper muss befreit werden, aber sonst sind die kein Problem.


    Gruß,
    Dominic

    Hey,
    warum willst Du die Milben entfernen? Sie halten das Tier ja sauber und schützen es vor Krankheiten. Alle meine Tiere haben einige Putzermilben und es stört sie nicht. Meine O. sp. Surat Thani war ein frischer Wildfang und besteht fast nur aus Milben. Sie stört es aber nicht und es geht ihr spitze.
    Du kannst das Tier trocken halten, aber selbst da werden einige Milben übrig bleiben. Fütter sie einfach sehr viel, sodass sie sich häutet. Dann musst du nur die alte Haut schnell genug entfernen damit die Milben nicht wieder von der Haut aufs Tier wandern können.


    Gruß,
    Dominic

    Morgen,
    doch ich habe die Antwort verstanden. Nur ist eine Haplopelma nie schlaff....zeig mor eine gesunde haplo deren Bein Du mit deinen Fingern anheben kannst ohne, dass sie etwas macht.
    Wenn man es nicht sieht kann mans schwer nachvollziehen. Stellt euch eine Haplopelma vor die droht. Nun geht mit eurem Finger an ein abein und drückt es nach hinten oder unten. Eine normale Haplo würde jetzt zurückzucken und noch mehr drohen. Mein hainanum hingegen lässt das alles mot sich machen.


    Gruß,
    Dominic

    Hallo,
    ich habe in Hamm eine 0.1 H. hainanum gekauft. Das Tier saß auf staubtrockener Erde und war offensichtlich stark dehydriert. Das Tier hat sehr viel getrunken, ist aber weiterhin schlaff und teilnahmslos. Laufen tut sie normal. Soe droht nur wenn man sie lange ärgert, nicht wie bei Haplopelma üblich. Direkt als sie in der neuen Dose war hat sie eine dubia gefressen und eine nur halb. Gestern habe ich ihr eine zwischen die Chelizeren geklemmt und sie hat sie gefressen. Trotzdem ist das Tier schlaff und hat nicht gegraben, nur etwas gesponnen. Nematoden sind keine zu finden. Habe einen Abstrich gemacht. Taster sind auch nicht angezogen.


    Gruß,
    Dominic

    Danke für die Ausführliche Antwort!
    Ich war in Hamm und habe mal geschaut, ob dort O. sp. Surat Thani angeboten wird. Tatsächlich habe ich ein Tier bei Olaf Hopp finden können und das sah meinem zwar ähnlich, aber doch anders. Nun habe ich mich mal hingesetzt und mein Tier betrachtet wobei ich feststellen musste, dass sich 2! minimal goldfarbene Haare an den Patella befinden. Daher kann mein Tier ebenfalls nur eine alte aureotibialis sein.


    @Tobias. Nein mein Tier hat sich nicht gehäutet. Es ist ein sehr frischer Wildfang von November 2015. Zudem ist das Tier scheinbar trächtig. Es stimmt schon, dass das Tier wirklich sehr gelitten hat. Kaum mehr Haftpolster, die Borster im Labium fehlen fast völlig und die Spitze einer Chelizere ist abgebrochen. Auch wenn sie trächtig ist, häutet sie sich sicher vorher....Aber ich werde berichten welche Farbgebung mein Exemplar nach der Häutung aufweißt.
    Das von dir gezeigte Wildfangtier ist aber von der Farbe und dem wenigen Gold sehr ansprechend.


    Gruß,
    Dominic

    Hallo zusammen,
    ich wollte fragen wie ihr eure Buffalos haltet? Meine sitzen in einer BraPlast Dose mit Blumenerde drin bei Zimmertemperatur. Als Futter bekommen sie Apfel und Fischfutter, aber irgendwie sterben die Tiere sehr schnell. Ist das normal oder mache ich etwas falsch?
    Kann mir noch jemand eine Alternative empfehlen? Ich brauch diese größe dann dür meine Haplopelma Slings. Grillen nicht.


    Gruß,
    Dominic

    Genau wie Herr von Wirth beschrieben hat, haben die spec. Surat Thani ausgeprägte Gelenkringe und sind kräftiger gebaut.
    sp. Silver Grey hat weder diese Beinringe noch ist sie kräftiger gebaut. Und es wurde auf H. aureopilosum verwiesen. Über diesen Namen gab es in der Arachne einen Bericht. Heft 11, November 2002.


    Daher wäre zumindest ein Vermerkt angebracht, damit der Irrglaube, dass es eine Fabform von aureotibialis gibt, endlich aus der Welt geschafft wird. Dies wird nämlich eindeutig in diesem Artblatt gesagt.


    Gruß,
    Dominic

    Hey,
    aber sicher doch. Zitat aus dem Artenteil. Artenblatt über. O. aureotibialis:


    Ornithoctonus aureotibialis wurde früher unter dem Synonym Haplopelma spec. "aureopilosum" gehandelt. Auffallend und speziell ist bei dieser Art der orange Haarsaum an den Tibienaussenseiten. In Südthailand wurden Tiere ohne Haarsaum und deutlicheren Gelenkringen gefunden, welche zudem ein wenig grösser sind. Vermutlich handelt es sich dabei um eine andere Farbform von O. aureotibialis.


    Das sollte eventuell mal geändert werden.

    Im folgenden die Antwort von Herrn von Wirth.


    Hallo Dominic,


    wo steht denn in dem neuen Buch von Cleton et al. etwas über Ornithoctonus sp. "Surat Thani"? Ich habe das Buch zwar, aber ich bin erst auf den vorderen Seiten. Wer redet denn davon, dass es sich bei der O. sp. Surat Thani um eine "Farbform" von O. aureotibialis handelt? Ich bin und war schon immer der Meinung, dass es sich um zwei syntopisch lebende ARTEN handelt, denn ich habe jahrelang Hybridisationsversuche bei beiden "Formen" durchgeführt, wobei es mir aber nie gelungen ist die artfremden Tiere in Paarungsstimmung zu bekommen geschweige denn das es zur Verpaarung gekommen wäre. O. sp. Surat Thani ist in der Tat etwas größer und robuster als O. aureotibialis und hat keinen orangenen Haarsaum an den Aussenseiten der Patellen und Tibien der Vorderbeine, wohingegen diese Spezies deutlich hellere und breitere Gelenkringe im vergleich zu O. aureot. hat. Die Männchen beider Arten sind leider kaum zu unterscheiden, da sie sich sowohl farblich als auch in Bezug auf die taxonomischen Merkmale äußerst ähnlich sind.Offizielle Publikationen in der beide Arten vergleichen werden, liegen nicht vor. Die Ergebnisse zum Vergleich beider Arten habe ich selber durchgeführt sind aber noch nicht öffentlich publiziert.


    Viele Grüße, Volker