Beiträge von Christof Mazenauer

    Hi Dominic,


    Eigentlich lässt sich die Diskussion einfach "beantworten": Das verfüttern von lebenden Mäusen ist nämlich an Vogelspinnen / Spinnen nicht erlaubt. Und einer Spinne tote Mäuse füttern? Wozu?


    Grundsätzlich gibt es einfach keinen Grund irgendeiner Spinne eine Maus vorzusetzen. Meiner Meinung nach läuft bei den meisten Leuten die lebendige Mäuse verfüttern irgendwas falsch - weiss nicht ob ich jetzt jemandem auf den Schlipps getreten bin hier. ;) Oftmals machen die den Eindruck, dass sie schlicht und einfach darauf stehen, diesen Kampf zu beobachten.


    Aber die Diskussion ist so alt wie das Hobby.


    P.s.: Ich habe allerdings mal munkeln hören, dass es den Kokonbau etc. begünstige. Würde mich eigentlich von jemandem der da Erfahrung hat interessieren ob das stimmt - ich denke das wäre der einzige legitime Grund - wenn überhaupt.

    Hi,


    Klingt ehrlich gesagt nicht sehr dramatisch. Sofern sie kein seltsames Verhalten zeigt würde ich da nicht eingreifen. Aber du kannst ja nach Möglichkeit ein Foto machen. Nach der Häutung sehen die immer etwas speziell aus, man nehme die Spiderlinge die manchmal fast durchsichtig sind. ;)


    Manchmal macht man sich auch nur zuviele Gedanken.

    Tag wohl,


    Auch wenn ich die Intention auch nicht so ganz erkennen kann (Spinne am Arbeitsplatz?)... was spricht gegen ein kleines Terra? Für eine Heterothele villosella reicht zum Beispiel ein 20x20x20 Terra, für Cyrios evtl. sogar 15x15x15. Soviel mehr Platz nimmt das nun wirklich nicht ein. Eine ausgewachsene Spinne als Dauerzustand in einer Heimchendose aufzubewahren (mehr ist das in meinen Augen nicht), finde ich nicht sehr praktikabel - um es nett auszudrücken.


    Edit: Du meinst im Eingangspost wohl "Es muss keine Vogelspinne sein" und nicht, "Es soll keine Vogelspinne sein", oder? Weil C. elegans ist eine Vogelspinne. Deshalb habe ich auch VS erwähnt. ;)

    Hi Dominic,


    Einmal pro Woche ein Futtertier das etwa ihrer Körperlänge entspricht, damit habe ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Wieso sollte man auch erwarten, dass sie nach nichtmal einer Woche wieder das normale Verhältnis hat? Manchmal dauert es halt etwas.


    Nebenbei, willst du mir wirklich sagen du hast ihr seit dem 24. Juli schon 7 Futtertiere gegeben? Ist in meinen Augen viel zu viel.

    Guten Abend Dominic,


    Sobald ihre Beisserchen wieder die normale Farbe haben, sprich komplett ausgefärbt sind. Ich warte bei den kleinen einfach immer eine Woche und bei den grösseren zwei Wochen, das geht sich immer aus - verhungern werden sie nicht.


    Nebenbei erwähnt solltest du aber in Zukunft nicht so schnell nach der Häutung das Gespinst öffnen und da rumfummeln. Lieber etwas in Geduld üben.

    Guten Morgen,


    Im Prinzip sind Brachys ziemlich aktive Tiere. Das rumklettern kann ich bei meinem Smithi Weibchen und meinem subadulten Auratum Männchen oft beobachten - auch das runterfallen, was eigentlich normal ist. Wichtig ist, dass nicht zuviel Fallhöhe besteht. Auch würde ich bei Bodenbewohnern die gerne klettern auf Steine etc. verzichten. Ebenso sollte man die Tiere zusätzlich nicht überfüttern, da dann die Gefahr noch grösser ist, sich bei einem Sturz zu verletzen. Gibt ja einige Leute bei denen die Vogelspinnen oft die Proportionen von Zecken haben. ;)


    Ich würde das Terrarium neu gestalten, und zwar mit Blumenerde oder Universalerde ohne zusätzlichen Lehm oder Ähnlichem. Meine Tiere buddeln alle sehr ausgiebig und viel, und Ihnen ist noch nie die Decke über dem Kopf zusammengefallen.


    Trotzdem: Sie haben immer Phasen, in denen sie gerne rumklettern.


    Was ist denn das für ein Bodengrund? Sieht nicht sehr erdig aus.


    P.s.: War nicht ganz klar im Text - benutzt du eine Heizmatte?



    Gruss,
    Christof

    Hallo Amos,


    Bedenke, dass du die Feuchtigkeit im Terrarium messen musst, das kommt in deiner Aussage nicht ganz rüber. ;) In einem geschlossenen Raum verhält sich diese natürlich anders. Für den Anfang würde ich wie von Reno erwähnt diese Beneblungszeugs weglassen und einfach ab und an giessen. Du kannst natürlich auch ein Hygrometer verwenden um die Feuchtigkeit etwas im Überblick zu behalten. Da allerdings bedenken, dass sie nicht auf 1 % genau sind. ;)

    Guten Abend Madame,


    Terrariumgrösse ist 30x30x50 okay, wie übliche doppelt Belüftet.


    Als Unterschlupf bevorzuge ich jeweils ganz einfach halbe Korkröhren die an die Seiten des Terrariums gestellt werden. Der Vorteil ist, dass du die Tiere dann auch siehst, und sie selber kaum was davon bemerken. Gibt zum Beispiel in einigen QualiPets ganze Kisten voller Korkstücke in denen man prima wühlen kann - kann man ja auch gut von Hand zerteilen.


    Pflanzen pflanze ich direkt in die Erde, Erde selber verwende ich ganz normale Blumenerde oder Universalerde mit Dünger. Das ist auch ganz gut für die Pflanzen und es wächst auch bisschen was.


    Als Rückwand nehme ich einfach Korkrückwände. Kokos hat für mich generell einen etwas speziellen Beigeschmack wenn es um VS geht. ;)


    Eine Trinkschale sollte aufjedenfall rein, um allfällige dehydration vorzeubaugen falls mal was "falsch läuft".


    Als Beheizung ist eigentlich alles gut was "von oben" kommt. Die Tiere haben es gerne mal bisschen wärmer und meiner Erfahrung nach sitzen sie auch gerne an warmen Spots bis zu 27°. Der Vorteil wenn die Wärme von oben kommt ist klar, dass sie nach unten hin ausweichen können, deshalb würde ich die Röhren auch nicht die ganze Höhe einnehmen lassen.


    Hab ich alles? ;)


    Edit: Im Anhang noch ein Bild meines P. regalis Terrariums. War mal ein Vergleichsfoto um zu zeigen wie die Dschungel gewuchert hat. ;)

    Hi,


    Da gibt es nicht viel zu erklären. ;) Die SF-Nematoden fressen halt die Larven dieser kleinen Biester. Offenbar reicht es sie einmal anzuwenden. Ich habe sie bisher noch nicht verwendent, liegen noch im Kühlschrank, aber wenn man den Leuten glauben schenkt, helfen diese extrem.