Beiträge von Joachim Borkenhagen

    Hast du auch eine Erklärung warum einige spinnen versterben und aber völlig "lasch" sind?

    Hallo Nando


    Nein, habe ich nicht. Dazu mangelt es mir zu sehr an nachprüfbare Angaben hinsictlich Gattung, Art und sonstige Hinweise zu Herkunft und Haltungsbedingungen.


    Hier die Frage:


    Welche Vogelspinnengattung setzt sich aus ---- das Lied, der Psalm und ----

    dichten, singen = Psalmensänger zusammen, und welcher Arachnologe verwendete Stridulationsorgane als taxonomisch wichtige Strukturen.


    Was andere Autoren offenbar nicht immer taten, sonst hätte er nicht darauf hingewiesen.


    Gruß

    Joachim B.

    Grüazi


    Die meißten Gelenke der Spinnen funktioniere mechanisch über die Muskulatur der Beuger und Strecker. Außnahmem sind die Gelenke von Femur-Patella und Tibia-Metatarsus.


    Diese besitzen nur mechanische Beuger, hingegen werden die Strecker hydraulisch über Heben und Senken des Hämolymphedruckes gesteuert.


    Stirbt die Spinne, sinkt der Hämolymphedruck und die Spinne "zieht die Beine unter" wie es sich nennt.


    Quelle: Raine F. Foelix, Biologie der Spinnen

    Thieme Verlag, Stuttgart 1979


    Gruß

    Joachim B.

    Sherwood, D. & Gabriel, R. (2021b). Eine neue Art von Spinosatibiapalpus Gabriel & Sherwood, 2020 aus Peru (Araneae: Theraphosidae).


    Eine neue Art der Gattung Spinosatibiapalpus Gabriel & Sherwood, 2020 wird aus Peru beschrieben.


    Spinosatibiapalpus bora sp. nov., basierend auf der Morphologie des Palpenkolbens eines männlichen Exemplars aus Pebas, einem Ort und Distrikt der Provinz Mariscal Ramón Castilla in Peru.


    https://wsc.nmbe.ch/reference/15975


    Gruß

    Joachim B.

    Sherwood, D., Gabriel, R., Kaderka, R., Lucas, S. M. & Brescovit, A. D. (2021c). Stabilisierung einer chaotischen Taxonomie: Neubeschreibung und Neudefinition der Gattungen Lasiodorides Schmidt & Bischoff, 1997 und Thrixopelma Schmidt, 1994 (Araneae: Theraphosidae).

    Die Gattungen Lasiodorides Schmidt & Bischoff, 1997 und Thrixopelma Schmidt, 1994 werden vorläufig revidiert, und ihre Taxonomie wird stabilisiert.


    Beide Geschlechter von Lasiodorides polycuspulatus Schmidt & Bischoff, 1997, und das Männchen von Lasiodorides striatus (Schmidt & Antonelli, 1996) werden neu beschrieben, und die Gattung Lasiodorides wird neu eingeordnet.


    Lasiodorides rolinae Tesmoingt, 1999 wird als Junior-Synonym von Lasiodorides polycuspulatus syn. nov. vorgeschlagen, basierend auf Färbung und Morphologie des Spermathek.


    Lasiodorides remotus Schmidt, 2007 wird als jüngeres Synonym von Lasiodorides polycuspulatus syn.nov. vorgeschlagen, basierend auf der Morphologie der Spermathek.


    Thrixopelma aymara (Chamberlin, 1916) und Thrixopelma lagunas Schmidt & Rudloff, 2010 werden neu beschrieben.


    Thrixopelma ockerti Schmidt, 1994 wird aus der Syntypenserie abgebildet und anhand eines Nicht-Typ-Weibchens aus Iquitos, Peru, aus den Sammlungen des Museo de Historia Natural, Universidad Nacional Mayor de San Marcos, Lima, Peru, neu beschrieben.


    Thrixopelma longicolli (Schmidt, 2003) comb. nov. wird aufgrund der Morphologie des Palpenkolbens von Lasiodorides zu Thrixopelma transferiert und das Holotypus Männchen wird neu beschrieben.


    Die Probleme, die mit den Paratypus-Exuvien dieses Taxons verbunden sind, werden ebenfalls diskutiert.
    Thrixopelma peruvianum (Schmidt, 2007) comb. nov. wird nach Untersuchung der holotypischen weiblichen Exuvie und einer kon-spezifischen nicht-typischen weiblichen Exuvie neu von Euathlus Ausserer, 1875 übertragen.


    Thrixopelma cyaneolum Schmidt, Friebolin & Friebolin, 2005 wird anhand der syntypischen weiblichen Exuvien diskutiert und illustriert.


    Thrixopelma pruriens Schmidt, 1998 wird anhand der weiblichen Exuvien des Holotyps diskutiert und illustriert, und das problematische Nicht-Typusmaterial wird diskutiert.


    Abschließend argumentieren wir, dass die zukünftige Benennung von Exuvien als Typusexemplare von neuen theraphosiden Spinnen als inakzeptable Praxis in der Arachnologie angesehen werden sollte.


    https://wsc.nmbe.ch/reference/15967


    Gruß

    Joachim B.


    Sherwood, D., Gabriel, R., Brescovit, A. D. & Lucas, S. M. (2021b).Eine neue Art von Cymbiapophysa Gabriel & Sherwood, 2020 aus Kolumbien und eine Übertragung von Proshapalopus Mello-Leitão, 1923 (Araneae: Theraphosidae).

    Eine neue Art von Cymbiapophysa Gabriel & Sherwood, 2020, Cxmbiapophysa magna sp. nov.wird aus Kolumbien beschrieben.


    Proshapalopus marinbai Perafán & Valencia-Cuéllar, 2018 wird von Proshapalopus Mello-Leitão, 1923 zu Cymbiapophysa transferiert, basierend auf der Morphologie des männlichen Palpenkolbens und der Tibiaapophyse, der Morphologie der weiblichen Spermathek, der vergleichenden Anzahl von Labialhöckern in beiden Geschlechtern und der Biogeographie, wodurch die neue Kombination Cymbiapophysa marimbai comb. nov. entsteht.


    Aspekte einiger Strukturen des männlichen Palpenkolbens werden ebenfalls erörtert


    https://wsc.nmbe.ch/reference/15961


    Gruß

    Joachim B.


    Galleti-Lima, A., Indicatti, R. P. & Guadanucci, J. P. L. (2021). Catumiri Guadanucci, 2004: neue Diagnose, Erstbeschreibung des Weibchens von C. petropolium Guadanucci, 2004, und neue Nachweise der Gattung aus Brasilien und Uruguay (Theraphosidae: Ischnocolinae).

    Die ischnocoline Gattung Catumiri Guadanucci, 2004 umfasst vier Arten, die in Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay verbreitet sind. Die Typusart Catumiri petropolium Guadanucci, 2004 ist nur vom Männchen bekannt.
    Wir stellen hier eine neue Diagnose für Catumiri, beschreiben das Weibchen von Catumiri petropolium und melden neue Nachweise dieser Art aus dem Parque Nacional da Serrados Órgãos, Reserva Biológica do Tinguá und Parque Nacionalda Serra da Bocaina, Rio de Janeiro, Brasilien.
    Wir erweitern außerdem die Verbreitung von Catumiri parvum (Keyserling, 1878) auf den Parque Nacional de Aparados da Serra, Praia Grande, Santa Catarina,Brasilien, Alegrete, Rosário do Sul, Santana do Livramento, Pin-heiro Machado, Bagé, und Jaguarão, alle aus Rio Grande do Sul,Brasilien und Cerro de Los Cuervos, Lavalleja, Uruguay


    https://wsc.nmbe.ch/reference/15962


    Gruß

    Joachim B.

    Borges, L. M., Paladini, A. & Bertani, R. (2021). Zwei neue Arten von Eupalaestrus Pocock, 1901 (Araneae: Theraphosidae) aus Südbrasilien und dem nordöstlichen Argentinien.


    Zusammenfassung: Nach einer morphologischen Analyse mehrerer Vogelspinnenexemplare der Gattung Eupalaestrus, darunter auch kürzlich gesammelte Exemplare von bisher nicht erfassten Fundorten, beschreiben wir hier zwei neue Arten.

    A - Sie unterscheiden sich von ihren Verwandten durch das Vorhandensein eines großen Bereichs mit stachelartigen Seten zwischen den Coxae IV.

    B - Sie unterscheiden sich voneinander in der allgemeinen Größe und in der Verdickung der Tibia und des Metatarsus IV.


    Eupalaestrus crassimetatarsis sp. nov. ist in den brasilianischen Bundesstaaten Paraná, Rio Grande do Sul und Santa Catarina sowie in der Provinz Misiones in Argentinien verbreitet.


    Eupalaestrus rocci sp. nov. ist im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul verbreitet.


    Diese natürlichen Graslandschaften sind durch die sich schnell ausbreitende Ackerbau- und Viehwirtschaft bedroht.



    https://wsc.nmbe.ch/reference/15940


    Gruß

    Joachim B.

    Das Bein Funktioniert einwandfrei.

    Dann dürfte sich die Angelegenheit unter Zuhilfenahme der für die Spinne bestmöglichen Haltungsparameter, von sellbst erledigen. Zeit zum Eingewöhnen dabei beachten - da sind sie meist etwas aus den Regeln - für Ruhe sorgen, weter gut beobachten und ein kleines Gewässer für den Durst.


    Gruß

    Joachim B.

    ausgewachsen?

    Hallo Tina


    Das mit dem "ausgewachsen", ist eine Sache der Auslegung bzw. Beweisführung.


    Brachypelma hamorii kann so an die 20 Jahre oder noch etwas werden. Wenn du ab N1 bis zu ihrem Ableben alle Häutungen registriert hast, dann war sie ab der letzten Häutung ausgwachsen. Sofern sie an Alterschwäche stitbt.


    Deine Vermutung mit der Körperlänge ist richtig. Im Allgemeinen wird gesagt:

    " Kl = ohne Cheliceren und Spinnwarzen".


    Gruß

    Joachim B.

    Wenn jemand etwas mehr weiss, wäre ich auch an einer Diagnose und entsprechender Therapie interessiert.


    Hallo Roger


    Da gibt es gar keine Therapie, sondern lediglich eine sachbezogen, objektive Definition der Angelegenheit, und keine subjektive.


    Die standardmäßig vertretene Formel als Größenverhältnis von Carapax zu Opisthosoma als vernünftige Obergrenze gibt an, 2 x Carapax = 1 x Opisthosoma. Das sind reale Rahmenbedingungen, die sich nachvollziehen lassen.


    Ein natürliches Detail - nämlich die standardmäßige Obergrenze des Opisthosoma - aus der Gesamtheit der Angelegenheit mit individueller Deutung herauszunehmen und als Fragestellung eine Lösung zu suchen bzw. zu finden, kann einfach nicht möglich sein weil doch das Detail, bereits eine nachvollziehbare Folge eines nachvollziehbaren Zustandes ist.


    Gruß

    Joachim B.