Beiträge von Martin Hüsser

    Hi zusammen


    Ich war bei Nadine und Sascha zu Besuch umd durfte freundlicherweise ein Jungtier von Typhochlaena costae fotografieren. Unfassbar schöne Tiere - sobald sie etwas grösser sind, wirds mit dem fotografieren auch einfacher =) Danke euch!



    beste Grüsse

    Martin

    Hi zusammen


    DIe Beschreibung der neuen Guyrita Art hat sich mit der Publikation von Almeida & Bertani gekreuzt, wo eine neue Gattung erstellt und G. waikoshiemi transferiert wurde.

    aufgestellt wurde. Nach bestem Wissen und Gewissen müsste diese hier als Guyruita beschriebene Art ebenfalls in die neu erstelle Gattung Yanomamius gesellen, das muss aber noch formell in einem weiteren Paper der Autoren passieren.


    Die Zeichnung diverser Schismatothelinae verfügt über ein solch gezacktes Muster auf dem Opisthosoma, nur leider sehr oft in den fast identischen brauntönen und ist meist erst in Alkoholleichen erkennbar. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zu Psalmopoeinae kann man so in Zukunft vermutlich die aussergewöhnliche Jungtierzeichnung von P. ecclesiasticus erklären, da sich diese von allen anderen bekannten Arten der Unterfamilie unterscheidet.


    Beste Grüsse

    Martin


    • Bertani, R. & Almeida, M. Q. (2021). Yanomamius n. gen., a new genus of tarantula from Brazilian and Venezuelan Amazon (Araneae, Theraphosidae), with description of three new species. Zootaxa 4933(3): 324-340. doi:10.11646/zootaxa.4933.3.2
    • Sherwood, D. & Gabriel, R. (2021). A new species of Guyruita Guadanucci, Lucas, Indicatti & Yamamoto, 2007 from French Guiana (Araneae: Theraphosidae). Arachnology 18(7): 708-710.

    Hi zusammen


    Danke für die Rückmeldungen!

    Wünsche und Anregungen gerne weiter hier melden. Die Portalansicht wird leider nicht mehr unterstützt, wir suchen aber nach Alternativen.


    Tapatalkunterstützung kann wieder angeboten werden, sollte dies gewünscht sein.


    Beste Grüsse

    Martin

    Hi zusammen


    Es ist vollbracht! Ohne grössere Probleme dürfen wir nun die neuste Version der Forensoftware geniessen. Mit die wichtigste Neuerung ist bestimmt die optimierte Nutzung auf Smartphone & weiteren mobilen Endgeräten, der einfachere Upload von Bilder, der neuen mächtigen Suche über alle Inhalte (inkl. Privatnachrichten und Lexikoneinträge) sowie der simplen Verknüpfung der Bilder und externer Medien in euren Beiträgen.


    Viel Spass weiterhin und bei Problemen und weiteren Wünschen, lasst es uns direkt in diesem Thread hier wissen. Es wird noch einige kosmetische Anpassung geben in den nächsten Tagen, da wir so hoffen die Übersicht für euch weiter verbessern zu können.


    Beste Grüsse und ein schönes Wochenende euch allen
    Martin und das Forenteam

    Hi Sven


    sorry, hab auf deine Facebook Markierung auch nicht reagiert - deshalb nun hier.


    Die Tiere die wir in Chile gefunden haben und als E. trucculentus bezeichnen, leben direkt am Meer. Luftlinie evtl. 300 Meter, dann bist du mit den Füssen im Wasser. Da ich den Fundort nur ungern angeben möchte, habe ich unten Screenshots der Klimadiagramme der nächsten Wetterstation angehängt. Hoffe das hilft dir das Klima etwas nachzustellen. Wir waren im April dort und es war definitiv wärmer als 15 Grad, in der Sonne wars "T-Shirt Wetter" mit guten >25 Grad... deshalb auch hier die Werte mit vorsicht geniessen. Ohne Sonne kühlt es bestimmt sehr gut ab, deshalb würd ich mit lokalen Wärmespots arbeiten um punktuell die Temperature im Terrarium zu erhöhen. Wie bei eigentlich allen Euathlus spp. nehmen wir auch bei dieser Art an, dass sie eher nomadisch unterwegs sind und somit den Platz wechseln, sollten sie es wärmer brauchen oder eben kühler. Die Anzahl der Exuvien von adulten Weibchen unter unebwohnten Steinen ist die Grundlage dieser Annahme.



    Beste Grüsse
    Martin

    Hi zusammen!


    Am Freitag, 15. Januar 2021 um 20:00 Uhr findet der erste Digitale Stammtisch der DeArGe statt.
    Dabei darf ich die Reise von Reto und mir nach Chile präsentieren - rund 4 Wochen Vogelspinnen & andere interessante Tiere aus Chile.


    Es würde mich freuen ein paar eurer Gesichter zu sehen :-)


    Die Anmeldung läuft über Tim Lüddecke, bitte eine E-Mail an lueddecke@dearge.de mit Name & Mitgliedsnummer an Ihn senden, dann erhaltet ihr den Teilnahmelink.
    Solltet ihr kein DeArGe Mitglied sein, wird sich bestimmt eine Möglichkeit finden, dass ihr den Vortrag trotzdem sehen könnt :-)


    Anmeldeschluss ist Freitag, 08.01 - also diese Woche! Beeilt euch :-)


    Beste Grüsse
    Martin





    Hi Yves


    Herzlich Willkommen hier bei uns!
    Viel Spass beim stöbern :) Bei technischen Fragen zum Forum, melde dich ungeniert via PN bei mir.


    Beste Grüsse
    Martin

    Wie auch in der Natur, da wird auch auch allfällige Regenfälle gewartet um die Wohnröhren anzulegen.
    M. balfouri legt ihre Wohnröhren unter Steinen an, ohne tiefe Bauten. Die Qualität des Substrats ist für die erfolgreiche Haltung der Art nicht extrem wichtig - eher trockene Blumenerde passt ideal.


    beste Grüsse
    Martin

    Hi Marc


    Avicularia sp. "braunshauseni" ist scho gut vom Namen her. Lies dir doch bei Zeiten unseren Artikel zu Avicularia im Hobby durch, wäre super - gerade wenn ihr euch noch weitere zulegen möchtet.


    Du kannst dich bei der Seite gratis registrieren
    https://wsc.nmbe.ch/pdfdownloa…03da501f869iobymII13Rk7kf


    Hildebrand, A., Hüsser, M. & Rast, B. (2020). Revision Avicularia und Änderungen fürs Hobby. Arachne 25(2): 22-38


    Beste Grüsse
    Martin

    Hi zusammen


    Von meinen Tieren hat sich zum Glück noch keine bei einem Sturz innerhalb des Terrariums verletzt. Die Möglichkeit würde aber durchaus bestehen, somit versuche ich grösstenteils auf scharfkantige Objekte im Terrarium zu verzichten.
    Solange die Haltungsparameter eingehalten werden, fühlt sich eine Vogelspinne selten Veranlasst in den höhen des Terrariums rumzuturnen, speziell Bodenbewohner tun dies nur wenn Ihnen etwas nicht passt, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Mein Vorschlag wäre soviel Bodengrund wie möglich anzubieten, damit die Tiere sich in ihre Höhle zurückziehen können. Die potentielle Fallhöhe spielt dann weniger eine Rolle, speziell dann nicht wenn grossflächig Pflanzen vorhanden sind, welche einen Fall abfedern würden.


    Beste Grüsse
    Martin


    Kurze Annektote zur Fragilität. Meine frisch gehäutete Nhandu trippepi fühlte sich von mir gestört und bombardierte in meine Richtung. Die Bestachelung an Bein IV, mit welchem sie über das Opisthosoma streifte führte zu einer Selbstverletzung mit einer offenen Wunde, welche sofort "zu bluten" begann. Die Haemolymphe tropfte stetig aus dem Hinterleib der adulten N. trippepi. Nach rund 2-3 Minuten stoppte die Blutung von selbst, dem TIer geht es gut - die Tiere sind jedoch unglaublich fragil und schaffen es auch sich, ohne Absicht, selbst zu verletzen.

    Hi Karo


    Im Zusammenhang mit angebotenen Futtertieren ist mir dies noch nicht aufgefallen, jedoch bei einer tieferen Tonlage und Sprecheinlagen vor dem Terrarium - da hab ich zwei drei adulte Weibchen die immer mal wieder auf meine Stimme mit einem trommeln bzw. vibrieren wie bei einem Paarungsverhalten bei einem adulten Männchen im Terrarium des Tieres. Die Trommelsignale bzw. das bekannte Paarungsvheralten sind somit ganz klar nicht abhängig von einem passender Partnerspinne im Terrarium - oftmals ist dies bei Monocentropus balfouri zu beobachten, wo juvenile Tiere sich mit adulten Tieren "verpaaren" und auch mal zwei adulte Männchen miteinander Ihr Glück versuchen... lustige Zeitgenossen diese M. balfouri.


    Also meine Erkenntnis zusammengefasst:

    • Adulte Weibchen können auch durch andere Reize, in meinem bekannten Fall durch Vibration im passenden Frequenzbereich, in einen "Paarungsmodus" versetzt werden, wo diese trommeln und vibrieren können
    • Auch juvenile und subadulte Tiere, in meinem bekannten Fall M. balfouri, können in den "Paarungsmodus" verfallen


    Beste Grüsse
    Martin

    Ist nicht meine gesuchte Art, passt aber bis auf ein Detail auf meine Beschreibung zu. Mir ist nicht bekannt, dass sich die Art im
    Hobby unter einem speziellen Namen etabliert hat vor der Erstbeschreibung, trotzdem - gute Detektivarbeit! Sogar der Artname, welche auf die optische Erscheinung anspielen soll, passt bei diesem Beispiel sowie eine mögliche Schwesterart vom Festland Mittelamerikas, beispielsweise aus Honduras.



    Meine gesuchte Art wäre Neoholothele fasciaaurinigra aus Kolumbien gewesen. Vor der Erstbeschreibung als "sp. Bumblebee" erhältlich und deutlich schwieriger in der Nachzucht als die Schwesterart Neoholothele incei aus Trinidad.


    Joachim, du bist dran :thumbsup: :thumbup:


    grüsse, Martin

    Nicht ganz, Ephebopus gehört momentan nicht mehr dazu (:


    Eine andere Unterfamilie halt :P
    Tipp: Meine optische Erscheinung war vor der Erstbeschreibung lange Zeit mein Begleitname zur Gattung (sp. "") und wird auch heute noch gerne verwendet, trotz meines ausgeklügelten Artnamens welche die Optik durchaus passend beschreibt.


    Grüsse
    Martin