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Ist meine Vogeöspinne zu schwach oder wurde ich falsch beraten?

  • 8Bein
  • 30. September 2026 um 14:26
  • 8Bein
    User
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    1
    • 30. September 2026 um 14:26
    • #1

    Ich hab erst seit kurzem eine Rotknievogelspinne und habe ihr sonnst immer Heimchen zu fressen gegeben, was gut funktioniert hat.Nun war ich neulich in einem Zoofachgeschäft und wollte mal was anderes probieren und ein Mitarbeiter dort sagte mir das ich mal Fauchschaben probieren könnte.Ich hatte ihm auch vorher gesagt das Meine weibliche Rotknievogelspinne erst 3 Jahre alt ist und demendsprechend auch noch nicht so groß.Aber er meinte das sei kein Problem.Jedenfalls hab ich die Fauchschaben gekauft und bin nach Hause hab eine Reingesetzt zu der Vogelspinne.Und sie hatt es einfach nicht geschaft sie zu erledigen.Sie hat 3 mal angesetzt, aber die Fauchschabe ist immer wieder entwischt dann hab ich sie schließluch wieder rausgenommen.Nun ist die Frage ob es an meiner Vogespinne liegt das sie einfach zu schwach war und es eigentlich besser hinkriegen sollte oder ob der Mitarbeiter des Zoofachgeschäfts mich falsch beraten hat.

  • Irene Kirbs
    Foren-Guru
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    • 30. September 2026 um 14:55
    • #2

    War die Fauchschabe erwachsen? Dann haben die einen sehr harten Panzer. Das schaffen nur wenige Spinnen. Wenn es Schaben sein sollen, würde ich mal argentinische Waldschaben versuchen.
    LG, Irene

  • Tino81
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    • 30. September 2026 um 19:52
    • #3

    Hallo 8Bein

    Ich nehme an, du bist wie ich noch relativ neu in diesem Hobby. Irene Kirbs hat meiner Meinung nach recht.

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf: Informiere dich möglichst selbst im Internet oder hier im Forum. Ich musste ebenfalls die Erfahrung machen, dass sich Zoofachgeschäfte im Bereich Terraristik nicht immer besonders gut auskennen. Sie meinen es sicher nicht böse, wissen es aber teilweise einfach nicht besser.

    Hier in der Community bekommst du von erfahrenen Haltern meistens deutlich mehr Unterstützung und praxisnahe Informationen.

    LG Tino

  • Herzli
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    • 1. Oktober 2026 um 22:11
    • #4

    Schliesse mich den vorherigen Komentaren an 8Bein

    Was die Sache zusätzlich schwierig macht, sind die Widerhaken an den Fauchschaben-Beinen. Diese sind nicht zu unterschätzen.

    Wesentlich grössere Spinnen wie Klugi, Parahybana, Blondi schaffen sie zu erledigen.

    Wenn du Abwechslung suchst, versuche Schokoschaben. Von denen hat es immer, sie vermehren sich gut, und die Spinnen nehmen sie dankbar an.

    LG Carla

  • Baumbewohner
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    • 4. Oktober 2026 um 12:01
    • #5

    Vielleicht kannst du die fauchschaben mit jemandem tauschen gegen geeignete futtertiere tauschen.

    Je nach dem woher du kommst. Für eine Vogelspinne lohnt sich auch keine futtertierzucht.

    Heimchen und Heuschrecken kann man auch als Alleinunterhalter füttern. Nur Mehlwürmer und andere „Würmer“/Maden ect sollten nur Snacks sein.

  • User J.
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    • 5. Oktober 2026 um 06:36
    • #6

    Es kann auch sein, dass deine Spinne einfach andere Beute präferiert. Gerade Brachypelma hamorii legen durchaus ungewöhnliche Essgewohnheiten an den Tag. Mein Männchen z.B. mit Angst vor großen Heuschrecken. Kleine und Mehlwürmer werden aber verputzt.

    Bezüglich der Größe - Fauchschaben lassen sich prima als Haustiere halten. Du kannst sie, bis deine Spinne größer ist, halten und schauen, ob sie bei der nächsten Häutung ihren Appetit ändert. Mein adultes Weibchen von den Hamorii packt Fauchschaben. Sie ist danach aber auch länger satt. Sollten sich deine Fauchschaben vermehren, hast du kleinere Knusperbeute für sie und bist nicht zwingend auf Futterkauf angewiesen.

    Xenesthis intermedia und die Dominican purple gehen bei mir gerne an Schaben seit dem sie eine Häutung vor subadult waren/sind. Die sind vom Temperament aber auch anders als Hamorii.

  • BOPStoni
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    • 5. Oktober 2026 um 11:35
    • #7

    ich kann noch halloweenschaben empfehlen. die sind größentechnisch ein schöner mittelweg zwischen dubias und fauchschaben. bei mir werden die von allen spinnen gerne genommen.
    für meine ganz großen halte ich pfefferschaben...die sind deutlich weicher wie fauchschaben, gleichzeitig aber fast so groß.

  • User J.
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    • 5. Oktober 2026 um 19:08
    • #8

    BOPStoni Cool! Sind die Pfefferschaben leichter nachzuziehen als Leuchtschaben? Letztere fressen gut bei mir. Haben aber irgendwie nicht so Spaß aneinander wie die anderen, die ich halte.

    Mag kommenden Sommer von Futter von Zulieferern unabhängig sein. Wer weiß, wie mordor der kommende wird.

  • BOPStoni
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    • 6. Oktober 2026 um 11:56
    • #9
    Zitat von User J.

    Cool! Sind die Pfefferschaben leichter nachzuziehen als Leuchtschaben? Letztere fressen gut bei mir. Haben aber irgendwie nicht so Spaß aneinander wie die anderen, die ich halte.

    ich habe mit leuchtschaben keine erfahrung, aber pfefferschaben sind relativ einfach nachzuziehen. sie haben nur keine so große vermehrungsrate wie z.b. totenkopfschaben, sind dafür dann adult aber auch richtige brocken.
    also sollte man die zucht bevor man regelmäßig verfüttern will erst mal richtig anlaufen lassen. aber wenn sie mal läuft dann auch richtig. ich habe meine zucht momentan in einer 80 ltr-box, muss sie jetzt aber in ein altes 240 ltr aquarium umsiedeln.

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  • User J.
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    • 7. Oktober 2026 um 20:28
    • #10

    BOPStoni Wenn ich mir die Entwicklung bei mir angucke, werde ich spätestens nächsten Sommer Brocken brauchen. Das sieht gemütlich aus bei denen! Ich packe meinen mal auch was Borke und Kork rein. Vielleicht kommen sie dann in Stimmung 😂

    So hat das bei meinen Porzellanschaben und Dominoschaben geklappt:

    8Bein

    Die Kleinen fange ich die Tage an meine Jungspinnen zu verfüttern. Man kann sie recht easy nachziehen btw. - Pappe darf nur nicht zu wellig sein. Die Babys kriechen da gern rein und ich wechsel die regelmäßig aus.

    In den Bechern kann man kleinere einfach einfangen. Die nutzen die als Jugendzentrum.😂

  • Herzli
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    • 8. Oktober 2026 um 00:31
    • #11

    Was für Schaben es alles gibt, spannendes Thema :)

    bei mir leben sie alle im gleichen Terrarium. Das funktioniert recht gut. Sie haben Äste drin, Verstecke, verschiedener Bodengrund, Trockenzone/Feuchtzone, und abwechslungsreiche Kost. Die Jungtiere befinden sich im feuchten Erdreich, und wenn was los ist, laufen sie sofort ins Holzgeschnipsel, was das einfangen recht vereinfacht. Auch der Zugriff und die Durchlüftung ist gewährleistet. Sie vermehren sich recht gut, da jede Gruppe ihr "eigenes" Revier hat.

  • BOPStoni
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    • 8. Oktober 2026 um 10:56
    • #12
    Zitat von User J.

    So hat das bei meinen Porzellanschaben und Dominoschaben geklappt:

    ich hab meine porzellanschaben ganz sporadisch mit rinde und ästen eingerichtet. als bodengrund habe ich schildkrötensubstrat.
    am schönsten finde ich die dunklen, fast schwarzen. leider ist auf dem bild nur eine zu sehen, und das auch noch etwas versteckt.

    Bilder

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  • User J.
    User
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    • 8. Oktober 2026 um 15:42
    • #13

    BOPStoni

    Von den Porzellanschaben find ich die Nymphen lustig. Unter der Schicht Moos hab ich Laub zerbröselt mit einer Schicht über dem Mix, den ich für Bodenbewohner wäldlich misch (mit Soilanteil und Futterkalkanteil). Die machen abends voll laut Party und jagen sich in dem Laub. 😂 Ich find die auch in hell hübsch. In dunkleren Tönen kommen vielleicht welche von den Nymphen noch. Das Terra von ihnen unterscheidet sich find im Duft auch von den anderen. Sie riechen süßlicher.


    Herzli

    Schaben City 👍😄 cool! Da ich zum einen auch zuordnen mag, wessen Nymphen wie aussehen und bei Überschuss die Tiere auch verkauft würde, halte ich sie noch getrennt. Wenn meine neuen Tausendfüßler sich gut vermehren sollten, kommt nächsten Sommer ein Projekt mit einem Terra in dem ich mehrere Arten, die ähnliche klimatische Bedingungen benötigen, als Biotop zu halten ausprobieren mag. Könnte die Biotonne reduzieren, wie ich es einige Jahre mit Achatschnecken gemacht hatte.

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