1. Dashboard
  2. Forum
  3. Artenteil
  4. Lexikon
    1. Andere Spinnen
    2. Skorpione
    3. Pflanzenteil
    4. Glossar
  5. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Erweiterte Suche
  1. Vogelspinnenforum Schweiz
  2. Forum
  3. Vogelspinnen
  4. Allgemein

Fütterung nach der Häutung – Brachypelma hamorii

  • Tino81
  • 20. September 2026 um 20:29
  • Tino81
    User
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    54
    • 20. September 2026 um 20:29
    • #1

    Hallo zusammen

    Meine Brachypelma hamorii (ca. 4–6 FH) hat sich Ende August gehäutet. Seitdem ist ihr Abdomen meiner Meinung nach ziemlich klein. Nach der Häutung hat sie zwei Ofenfische gefressen, diese danach aber nicht mehr beachtet.

    Ich habe nun Porcellio laevis „Orange“ bestellt und diese werden tatsächlich gefressen. Nun frage ich mich, wie lange sie wohl hauptsächlich Asseln fressen wird.

    Ich bin noch relativ neu im Hobby und vermute, dass die Ofenfische eventuell einfach zu klein waren. Mir wurden deshalb Asseln als Futter empfohlen, wobei ich etwas skeptisch bin. Ich dachte bisher immer, dass die „Bodenpolizei“ im Terrarium eher nicht gefressen wird. Wie sind eure Erfahrungen damit? Fressen eure Brachypelma hamorii regelmässig Asseln, oder werden diese eher nur gelegentlich erbeutet?

    Dubia-Schaben würde ich eigentlich gerne mit der Pinzette anbieten, da sie sich ansonsten offenbar relativ schnell vergraben können. Das ist momentan allerdings schwierig, da ich meinen Arm im Gips habe und meine Frau die Schaben nicht mit der Pinzette füttern möchte. 😅

    Was würdet ihr mir in meiner Situation empfehlen? Sollte ich die Asseln einfach weiter anbieten und beobachten, oder gibt es noch eine andere geeignete Lösung?

    Danke für eure Tipps

  • Irene Kirbs
    Foren-Guru
    Reaktionen
    384
    Beiträge
    945
    • 20. September 2026 um 20:46
    • #2

    Hallo Tino,

    Bei meinen Hamoriis musste ich die Erfahrung machen, dass sie einfach keine Schaben mögen. Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Jedenfalls füttere ich meine Brachypelmen (auch emilia, boehmei und klaasi) am liebsten mit Heimchen in der jeweils passenden Größe.
    Bei kubanischen Asseln (die orangenen) solltest du gut aufpassen, dass keine im Terrarium sind, wenn sich die Spinne häutet. Die sind dafür bekannt, auch mal ein Tier anzufressen.

    Viele Grüße, Irene

  • Tino81
    User
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    54
    • 20. September 2026 um 21:57
    • #3

    Hallo Irene

    Danke für die rasche Antwort. Ich gebe jeweils eine ins Terrarium und sie frisst die. Sollte sie die Assel nicht fressen, nehme ich sie raus. Da sie sich ende August gehäutet hat muss ich ja in den nächsten Wochen nicht mit noch einer Häutung rechnen. Hast du da Erfahrung mit den Brachypelmas?

  • Irene Kirbs
    Foren-Guru
    Reaktionen
    384
    Beiträge
    945
    • 20. September 2026 um 22:54
    • #4

    Dann kann ja nichts passieren.
    Ich hab schon viele Brachypelmen aufgezogen. Bei der Hamorii kann man die nächste Häutung ja meist gut am dunkel werdenden Abdomen erkennen.
    Wann die nächste Häutung kommt, kann ich aber so nicht sagen, hängt von zu vielen Faktoren ab: Temperatur, Ernährung.. Und auch bei gleicher Aufzucht häuten sich nicht alle Tiere zur gleichen Zeit.
    Mit Asseln als alleinige Nahrung hab ich es bei Brachypelmen aber noch nicht versucht. Bin nicht sicher, ob die als Nährstoffquelle ausreichen. Vielleicht haben da andere Forenmitglieder mehr Erfahrung.

  • JulianD
    User
    Reaktionen
    36
    Beiträge
    60
    • 21. September 2026 um 08:57
    • #5

    Asseln sind - was die Frage nach Nährstoffen angeht- super Futtertiere. Wenn deine Spinne Asseln annimmt, dann kannst du es dabei belassen. Alternativ kannst du auch ein einfach mal ein frisch getötetes Heimchen oder eine dubia in entsprechender Größe hineinlegen. Sollte auch funktionieren.
    Manchmal sind es einfach die Bewegungsmuster der Futtertiere, die die Spinnen abschrecken. Meine T.albopilosus frisst z.B. keine Heimchen und Heuschrecken, aber Schaben und allen Formen und Farben. Manche Poecilotheria nehmen dafür keine Schaben an.

  • Jessica A.
    User
    Reaktionen
    45
    Beiträge
    116
    Einträge
    1
    • 22. September 2026 um 10:04
    • #6

    Ich füttere meine 10 kleinen B.boehmei (N2) gerade mit meinen weißen Asseln, weil meine gekauften Mikroheimchen leider doch nicht ganz so mikro sind, wie erhofft. Ca. 2x/groß wie die Spinnen. Werde das auch beibehalten, bis sie ihnen zu klein sind.

    In der Vergangenheit habe ich auch größere Asseln genutzt (Porcellio, die nicht so gefräßig sind wie die Porcellionides), das wurde von diversen Brachypelmen gut angenommen.

    Frischtot funktioniert auch gut bis zu einer gewissen Größe, für meine allerersten zwei Tliltocatl (ex. Brachypelma) Slings hatte ich TK-Schaben (kleine Dubias aus Überproduktion... Hatte damals nur 3 Spinnen) aufgetaut und ein bisschen "tanzen" lassen, aber wahrscheinlich hätten sie sie auch so gefressen. Oder halt halbiert.

    An Schaben müssen sich Spinnen gewöhnen. Meine große B.boehmei hatte z.B. Schwierigkeiten, sie umzudrehen. Musste ihr dabei ein paar mal helfen, bis sie verstanden hat, dass die unten weich sind. Sonst beißt sie oben zu, rutscht ab und lässt dann ab... Bei den Baumbewohnern habe ich welche als Notfallsnack drin, aber fressen tut sie nur die P.irminia regelmäßig.

  • Tino81
    User
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    54
    • 22. September 2026 um 12:28
    • #7

    Hallo Jessica, danke für den Tipp mit den Porcellio, welche Asseln kannst du sonst noch empfehlen?

  • Jessica A.
    User
    Reaktionen
    45
    Beiträge
    116
    Einträge
    1
    • 23. September 2026 um 23:42
    • #8

    Ganz eventuell habe ich auch schon Kellerasseln bei mir vor der Tür gefangen und verfüttert... :saint: Aber die Porcellio sind schon besser, die können sich nicht zusammenrollen, sondern haben eine schöne weiche Unterseite und wirken generell weicher als die Armadillidium. Außerdem vermehren sie sich schneller und laufen herum, anstatt sich zu verkriechen.


    Meine Tiere bekommen aber auch oft Fliegen oder einen dieser kleinen grünen Grashüpfer, die im Spätsommer massenweise unsere Wohnung stürmen oder auch mal die ein oder andere Lebensmittelmottenlarve, falls mal wieder befallener Weizengries gekauft wurde (?()... Was eben so anfällt. Warum kaufen, wenn passende Futtertiere quasi direkt ans Terrarium klopfen? Fliegen untersuche ich schon noch auf sichtbare Milben und entferne die, aber ansonsten bin ich da recht pragmatisch.

    Wahrscheinlich ist es in Hinblick auf Parasiten etc. keine gute Idee, aber bisher ist nichts passiert (schlechtes Argument) und bei "Masseninsektenhaltung" können sich Parasiten bestimmt noch besser vermehren als in meiner heimischen Kellerasselkolonie.

    Ich habe heute festgestellt, dass mein Mehlwurm-Nachwuchs gerade die perfekte Größe für die Brachypelma-Slings hat. Wird nicht lange so bleiben, weil die Mehlwürmer sehr schnell wachsen, aber die Gunst der Stunde habe ich genutzt und allen hungrigen Slings eine kleine Larve gereicht. Zum unbeaufsichtigt drin lassen sind sie mir aber doch zu gefräßig, deshalb gab es bei den Slings, die nicht gleich zugebissen haben, wieder ein paar Asseln in die Dose.

  • User J.
    User
    Reaktionen
    49
    Beiträge
    85
    • 26. September 2026 um 09:23
    • #9

    Hi Tino!

    Jedes Tier hat seine Vorlieben, die sich im Laufe der Zeit durchaus verändern können. Das ist meine Erfahrung.

    Zu dieser zählt auch eine unangenehme mit Organe-Asseln. Mein Tipp wäre hier auch vorsichtig zu sein und diese nicht sich im Terra vermehren zu lassen! Sie haben mir nämlich sowohl meine Gigas von Tausendfüßlern platt gemacht, als auch vor paar Jahren den Nachwuchs meiner Fauchschaben vertilgt.

    Bodenpolizei wird von einigen meiner Tier seit sie Slings sind nicht nur gern versnackt - sondern regelmäßig gejagt und weggefressen. Meine Xenesthis und beide Lasiocyano buddeln regelmäßig den Trinknapf zu und fressen die weißen Asseln auf, die sich darin versammeln. Und das so erfolgreich, dass ich in regelmäßigen Zyklen sie im Terra nachsteuern muss, weil sie sonst vollkommen weg sind.

    Manche Feinschmecker verschmähen bei mir tatsächlich Schaben und ziehen Heuschrecken oder Grillen vor. Einige habe ich dennoch zu Schaben bekommen - durch die Bananenschaben. Für Tiere, die mittelgroße Grillen verputzt kriegen, sind sie eine gute Alternative. Besonders für Baum- und Höhlenbewohner meiner Meinung nach geeignet, weil sie gerne im Terra umher stomern.

    Ist das Terra/die Aufzuchtbox mit einer Gaze versehen, kann man auch im Sommer versuchen "natürlich" Futter zu ziehen. Hab ich dieses Jahr ausprobiert. Hab Scheiben von Banane halbiert und in die Packung mit Fruchtfliegen gelegt. Als auf ihnen Maden sich tümmelten (passierte nach 1 Tag - Box war voll mit Zuchtansatz), hab ich die Stücke in die Boxen der Spinnlinge reingelegt. Die weißen Asseln fanden das gut und die Fliegen schlüpfen im Terra. Einige der Maden wurden neben den Asseln verputzt von den Spinnen. Meine Seemani haben so meinen Urlaub gut überstanden.

    Für besonders kleine Spinne in Asselgröße wären vielleich Buffalowürmer eine gut haltbare und ungefährliche Alternativ auch zu Häutungszeiten. Ich pack die einfach in einen Trinkflaschendeckel. So verkrieche sie sich nicht im Erdreich und sind wie ein Buffe für die Spinnlinge.

    Ich experimentiere ab diese Woche mit Schokoschaben. Mal gucken ob ich die vermehrt krieg und wie deren Nachkommen sich für Verfütternung an Slings eignen.

    Meine Brachypelma sind im Vergleich zu den anderen Arten nicht so gefräßig und legen öfter eine Essenspause. Sie sind alle mit die ruhigeren Tiere.

  • Tino81
    User
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    54
    • 26. September 2026 um 15:31
    • #10

    Hallo User J.

    Danke für den interessanten Bericht.

    Was würdest du mir für Futter empfehlen für die Brachypelma Hamorii FH 4-6?

    LG Tino

  • User J.
    User
    Reaktionen
    49
    Beiträge
    85
    • 26. September 2026 um 20:50
    • #11

    Meine Püppi hab ich mit Fruchtfliegen gefüttert. Dann mit Buffalowürmern. Aktuell kriegt sie kleine Heuschrecken erlegt und ist in etwa so groß wie eine. Man erkennt inzwischen gut ihre finale Färbung.


    EDIT: hier mit Größenvergleich

    Einmal editiert, zuletzt von User J. (27. September 2026 um 20:23) aus folgendem Grund: Foto eingefügt

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Wer war online?

  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™