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  4. Nachzucht und Aufzucht

Verpaarung Lasiodora parahybana

  • Irene Kirbs
  • 17. September 2026 um 11:50
  • Irene Kirbs
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    • 17. September 2026 um 11:50
    • #1

    Hallo,

    Von BOBStoni hab ich einen sehr schönen und fitten Parahybana Kerl bekommen. Für die Verpaarung stellte ich dann die beiden Terrarien aneinander. Jetzt schon zum zweiten Mal. Beide trommeln eifrig, jetzt beim zweiten Mal vor allem das Weibchen.

    Sie gibt sich große Mühe, lockt ihn, nähert sich ganz langsam und vorsichtig. Aber jedesmal wenn sie sich bis auf ein paar Zentimeter angenähert haben, dreht er ab.

    Ich habe die beiden jetzt zweimal für mehrere Tage zusammen gelassen. Natürlich hab ich sie nicht ständig beobachtet, aber ich glaube nicht, dass sie sich gepaart haben. Kein Putzen am nächsten Tag, kein neues Spermanetz und auch sonst keine Anzeichen.
    Kann ich irgendetwas tun? Hab nicht erwartet, dass diese Art so zögerlich ist.

    Viele Grüße, Irene

  • JulianD
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    • 17. September 2026 um 22:29
    • #2

    Hallo,

    das erinnert mich direkt an meine erste Verpaarung überhaupt. (Also eine von Spinnen)

    Der L.parahybana-Mann hat erst wild getrommelt, um dann immer wieder zurückzuziehen. Das ging über Tage. Die riesige Dame war zu allem entschlossen, aber letztlich hat es nie geklappt. Habe den Mann dann irgendwann tagelang bei ihr gelassen und eines Tages wurde er verspeist. Damals konnte mir auch niemand helfen; es gibt wohl letztlich manchmal solche Konstellationen. Der Mann war auch wirklich winzig gegen das riesige Weibchen, aber daran kann es eigentlich nicht liegen.


    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

    Julian

  • User J.
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    • 26. September 2026 um 09:54
    • #3

    Hallo Irene!

    Klingt nach Muffensausen! 😂 Ich bin gespannt, ob er sich überwindet. Muss kein schlechtes Omen sein. Gute Fluchtinstinkte sind für ihn von Vorteil. Allerdings könnte sie ihn aufgrunddessen auch als Beute betrachten. Selbst wenn sie sehr geduldig und freundlich augenscheinlich gestimmt sein mag. 🫢😬


    Ich drücke dir und ihm die Daumen! 👍

  • BOPStoni
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    • 26. September 2026 um 10:37
    • #4
    Zitat von User J.

    Klingt nach Muffensausen!

    HALLO...das kerlchen ist von mir und hat ganz sicher kein muffensausen!!! der ist schlicht und einfach etwas introvertiert und wählerisch!!! er braucht einfach etwas um zu entscheiden ob er sich länger bindet...ist eben kein mann für eine nacht!!! :D

  • Irene Kirbs
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    • 26. September 2026 um 12:56
    • #5

    Ich hab ihn zu meinem zweiten großen Weibchen gelassen. Sie hat ihm besser gefallen, war anfangs auch recht freundlich zu ihm. Da wurde er schnell mutiger. Leider hat er das kurze Vergnügen mit dem Leben bezahlt. Sie hat ihn schneller gepackt, als ich reagieren konnte.

    Ich glaube, der wusste ganz genau, warum er so vorsichtig war. Schade um das schöne Männchen. Aber letztendlich hatte ich den Eindruck, der wusste genau was er tat. Und es war es ihm wert.

    Wäre schön, wenn es mit dem Nachwuchs klappt .

  • Baumbewohner
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    • 26. September 2026 um 13:06
    • #6

    Wie schade. Drück die Daumen dass er sein Lebensziel erreicht hat

  • Tino81
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    • 26. September 2026 um 15:51
    • #7

    Oh, schade.

    Wie geht man da als Züchter untereinander vor? BOPStoni schickt Irene Kirbs ein Männchen zur Verpaarung, es wird gefressen, was ja passieren kann.
    Nimmt man das als Besitzer vom Männchen in Kauf, ich nehme mal an, oder?

  • JulianD
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    • 26. September 2026 um 16:51
    • #8

    Klar. Im Idealfall hast du ja selbst schon verpaart oder das Tier verkauft. Bei Arten wie L.parahybana läuft das aber auch oft kostenlos oder halt nur Versand. Die Art bekommt sehr viele Jungtiere und die sind kaum wegzubekommen.

  • Irene Kirbs
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    • 26. September 2026 um 17:11
    • #9

    Boris und ich haben abgesprochen, dass wir den Nachwuchs 50:50 teilen. Wenn es welchen gibt. Den Versand des Männchens zahlt er, ich dann den Versand der Jungtiere.

    Kokonbeteiligung bei anderen Arten ist aber meist 1/3 der Jungtiere für den Besitzer des Männchens. Der Besitzer des Männchens trägt auch das Risiko, dass er leer ausgeht. Oft gibts dann aber eine kleine Entschädigung, z.B. ein paar Spiderlinge einer anderen Art. Man möchte ja seine Kontakte nicht enttäuschen ;)

  • BOPStoni
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    • 26. September 2026 um 19:02
    • #10

    alles ok. dass das passieren kann ist vollkommen normal! bei mir wäre das kerlchen rastlos im terri rumgerannt und wäre auch nicht glücklich geworden...das ist völlig in ordnung so.
    mal abgesehen davon habe ich noch 3 wahrscheinlich subadulte parahybanas hier...könnte also durchaus sein, dass es noch eine weitere chance gibt. ;)

  • User J.
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    • 26. September 2026 um 20:37
    • #11

    Cool! Für sowas wäre ich in Zukunft auch offen mit den Arten, die ich habe. Habe einige Spinnlinge, wo ich auch gern Nachwuchs von in Zukunft hätte.

    Wenn das mit Nachwuchs klappt, wär spannend wie die Nachkommen so werden.

    Schade um das Kerlchen. Vom Verhalten erinnert er mich an meinen Geronimo. Der hatte selbst vor großen Heuschrecken Angst und rannte weg selbst vor großen Heuschrecken. 😂😂😂

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