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  1. Vogelspinnenforum Schweiz
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Zu viele Futtertiere, kennt ihr das auch?

  • Tino81
  • 5. August 2026 um 12:31
  • Online
    Tino81
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    • 5. August 2026 um 12:31
    • #1

    Hallo allerseits.

    Meine Züchterin hat mir freundlicherweise eine Dose mit Ofenfischen für meine beiden Spinnen mitgegeben.

    Die beiden sind nun seit über zwei Wochen bei uns, haben aber bisher noch nichts gefressen.

    Meine Brachypelma hat sich komplett in ihrer Höhle eingegraben und meine Springspinne verweigert das Futter ebenfalls.

    Ich vermute, dass bei ihr eine Häutung bevorsteht.

    Entsprechend habe ich jetzt noch sehr viele Ofenfische übrig.

    Kennt ihr dieses Problem auch, wenn man nur wenige Tiere hält?

    Wie lange kann man Ofenfische problemlos in ihrer Box halten?

    Reicht das Fischfutter als Nahrung aus oder sollte ich ihnen noch etwas anderes anbieten?

    Liebe Grüsse


    Tino

  • Tino81 5. August 2026 um 12:32

    Hat den Titel des Themas von „Zu viele Futtertiere. kennt ihr das auch?“ zu „Zu viele Futtertiere, kennt ihr das auch?“ geändert.
  • BOPStoni
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    • 5. August 2026 um 13:57
    • #2

    ofenfischchen können bei guter haltung bis zu 5 jahren leben. ich würde ihnen aber zusätzlich zum fischfutter maismehl oder sojamehl füttern...und warm brauchen sie es auch.

  • Biohazard
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    • 6. August 2026 um 00:01
    • #3

    Ich nehme die auch als Bodenpolizei mit den Asseln bei den größeren Spinnen ... und bei bedarf hole ich ein paar raus zum verfüttern ...

  • Shiro
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    • 7. August 2026 um 10:11
    • #4

    Zu viele Futtertiere ist leider oft ein Problem, sofern man nicht dutzende Tiere hält, die die Tiere fressen. Oft hat man ja leider verschiedene Futtertiergrößen.

    Ich habe alle meine Futtertiere in größeren, separaten Behältern und hole mir immer nur raus, was ich brauche. Vermehren tun sie sich von alleine und so habe ich immer alle Größen dabei. Ich füttere die Tiere fleißig mit frischem und selbst gemixtem Trockenfutter immer getreu dem Motto Gesunde Futtertiere = Gesunde Haustiere.

    Ich würde grundsätzlich empfehlen alle Futtertiere aus dem Transport-/Verkaufsbehälter in eine Box zu setzen, die den Ansprüchen der Tiere enspricht. Wenn du sie fleißig pflegst, halten die sich meistens ewig. :)

  • Karin
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    • 8. August 2026 um 11:51
    • #5

    Ach ja, schlussendlich hast mehr Futtertiere in Boxen als Spinnen😂

    Meine Besucher mögen das Zirpen bei mir😁

  • Lindner
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    • 10. August 2026 um 12:16
    • #6

    Hallo!

    Jaaaa...das Zirpen. Heimchen gehen ja noch, aber bei Singgrillen (Meloimorpha japonicus)wird es schnell nervig. Die Jungs sind wahre Ausbruchskünstler, und so ein Bursche in der Nähe des Schlafzimmers ist dann gar nicht mehr lustig.

    Auf gut deutsch......das ist SCHE:SSE laut! ;)

    Gruss!

    Gabor

  • Online
    Tino81
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    • 10. August 2026 um 13:13
    • #7

    Ist es möglich „laute“ Futtertiere im Winter in der Garage zu halten? Temperatur um die 5 Grad, oder ist das zu kalt?

  • BOPStoni
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    • 10. August 2026 um 15:40
    • #8

    also für heimchen oder singgrilen dürfte das das todesurteil sein.
    warum ersetzt ihr eure lauten grillen nicht durch steppengrillen, oder höhlengrillen (phaeophilacris bredoides)?
    die steppengrillen zirpen zwar auch etwas...aber kein vergleich zu heimchen oder singgrillen. die höhlengrille zirpt sogar überhaupt nicht!

  • Shiro
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    • 10. August 2026 um 15:50
    • #9

    Wir sind auch zu 95% auf Grillen umgestiegen. Deutlich angenehmer als Heimchen. Sonst einfach Schaben (Wald/Schoko).. Die machen gar keine Geräusche :D

  • JulianD
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    • 10. August 2026 um 17:21
    • #10

    Schaben sind doch eigentlich die Lösung für alles. Aber nicht ideal für die Baumbewohner.

  • BOPStoni
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    • 10. August 2026 um 18:19
    • #11

    warum sind schaben nicht für baumbewohner geeignet?

  • Kevin Wyss
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    • 10. August 2026 um 19:27
    • #12
    Zitat von JulianD

    Schaben sind doch eigentlich die Lösung für alles. Aber nicht ideal für die Baumbewohner.

    hab auch für poecis wie auch avis früher immer schaben verfüttert funktioniert bestens. weshalb sollte dies den nicht ideal sein?

  • Lindner
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    • 10. August 2026 um 20:49
    • #13

    Schaben für Poeci.....absolut ideal meiner Erfahrung nach. Ich denk sogar das meine "Grand Dame" eine Grille einfach ignorieren würde. Ein fettes Blaberus Weib passt da schon eher. Und ich mag das Gepolter im Terrarium. ;)

    Höhlengrillen sind ob der langen Fühler eher abzulehnen.Die orten die Spinne lang bevor die auch nur`ne Ahnung hat, dass was zu futtern da ist.Ausserdem sind Höhlengrillen unheimlich scharf auf tierisches Protein, was dann bei einer Häutung der Spinne schnell zum Totalverlust führt. Ich verfüttere angeknackte Hainschnirkelsschnecken, überfahrene Blindschleichen, und gestern gab`s mal eine grosse Libelle (lag tot im Hof). Das Tier war innert `ner halben Stunde komplett zerlegt.

    Gruss!

    Gabor

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    Tino81
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    • 10. August 2026 um 21:57
    • #14

    Was sind das für Schaben, hat jemand ein Foto und den Namen?

  • Kevin Wyss
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    • 10. August 2026 um 22:03
    • #15

    das wären Blaptica dubia die ich verfüttere. züchte ich mitlerweile wieder selber und geht bei mir so ziemlich jedes tier dran. was halt das ganze einfacher macht bezüglich futter organisieren usw.

  • Jessica A.
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    • 10. August 2026 um 22:18
    • #16

    Blaptica dubia sind wirklich angenehme Futtertiere.

    Ich halte meine nicht wie typische Futtertiere (auf Waldboden mit Rinden, Laubschicht und Flechtenzweigen als Futter und Verstecke), deshalb ist es nicht immer einfach, die perfekt große Schabe zu finden, aber sie vermehren sich gut und die Vermehrung ist gut steuerbar durch Proteingabe und Temperatur.

    Ich finde sie auch hübsch und toll zu beobachten - Und es sind keine Scheibenläufer, also bräuchte es nicht mal einen Deckel und die Terrarien müssen nicht luftdicht verschlossen sein :D

    Meine Baumbewohner (Psalmopoeus und Avicularia sp.) gehen da aber nicht so recht dran, sondern leben teils mit mehreren Schaben friedlich zusammen. Vielleicht sind am Boden zu viele Versteckmöglichkeiten... Grillen, die direkt vor die Wohnröhre klettern, werden direkt erbeutet.

    Gebt ihr die Schaben von der Pinzette oder sind eure Spinnen einfach futtermotivierter? Die einzige, die da zuverlässig dran geht, ist meine Tapinauchenius plumipes. Die beißt aber in alles, was sich bewegt - auch Wasserstrahl und Moos...

  • JulianD
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    • 10. August 2026 um 23:49
    • #17

    Klar, wenn man die Schaben mit der Pinzette an die Poecilotheria Oder Psalmopoeus verfüttert, klappt das. Aber ich habe ja z.B. Poecilotheria-Gruppen und kann da nicht einzeln füttern. Da sind B.dubia ungeeignet, da sie sich in der Regel schnell in den Boden verziehen und dort auch nicht mehr gefunden werden, während meine Bodenbewohner sie dann ausgraben. Letztlich habe ich dann oft Schaben in Koexistenz mit den Poecilotheria, so wie es auch Jessica oben beschreibt. Grillen, Heimchen und Heuschrecken klettern dagegen sehr aktiv durch das Terrarium. Meine kleinen Poecilotheria subfusca erkennen kleine Schaben sogar gar nicht als Beutetiere, wohl aber Heimchen und Grillen. Daher halte ich B.dubia für nich ideal, wenn man nicht gezielt füttert. Bei einem Tier im Terrarium sehe ich aber natürlich auch kein Problem und würde nur Schaben verfüttern. Es sind definitiv die besten Futtertiere, aber eben mit Einschränkungen für Baumbewohner.

  • BOPStoni
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    • 11. August 2026 um 07:36
    • #18

    ich fütter meinen rufilatas adulte halloweenschaben. an denen ist mehr dran als an den dubias, und sie verbuddeln sich nicht so konsequent wie diese,
    und für meine ganz großen (parahybana, geni, immanis...) gibt's pfefferschaben.

  • Shiro
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    • 11. August 2026 um 11:02
    • #19

    Ich füttere allen meine Tiere per Pinzette sowohl Waldschaben als auch Schokoschaben. Klappt bei Boden- wie auch Baumbewohnern super.
    Bei sehr schreckhaften oder ängstlichen Tieren gibts auch mal eine Steppengrille oder ein Heimchen ins Terra aber das sind deutlich weniger. Hauptsächlich bei eigentlich allen immer Schaben :)

  • Lindner
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    • 11. August 2026 um 11:21
    • #20

    Ausgewachsene, und halbwüchsige Blaberus streben gegen Abend immer nach oben. Perfekte Futterzeit für die Spinnen.

    Nur sehr kleine Nymphen buddeln sich ein.Die sind Futtergrundlage für meine Psytalla horrida. Allerdings ist der Bodengrund dort reiner Sand, und das mögen die Schaben nicht, sondern bleiben oberirdisch. Ausserdem neigen die Wanzen dazu wirklich SOFORT zu reagieren.Alle 2 Tage fliegen da 10 kleine Schaben rein, und die sind sofort Geschichte.

    Gruss!

    Gabor

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