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Experiment: EpiPaste + Hygrolon für 20x20x30

  • Far0
  • 12. Juli 2026 um 11:47
  • Far0
    User
    Beiträge
    5
    • 12. Juli 2026 um 11:47
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich möchte hier kurz eines meiner aktuellen Projekte mit euch teilen und eventuell hat ja der ein oder andere noch ein paar Tipps für mich.


    Angefangen hat das Projekt im März diesen Jahres als ich mir für meine Phormingochilus hati hati ein 20x20x30 Terrarium gekauft habe, in das das Tier voraussichtlich diesen Winter einziehen wird/soll.

    Da ich plane meine aborealen Tiere alle auf 30x30x40 cm Terrarien umzustellen, um ihnen mehr Platz und mir mehr Gestaltungsspielraum zu bieten wollte ich dieses Mal etwas anderes ausprobieren.

    Inspiration war u.a. ein Beitrag von Zigermandlifür ein Terrarium für eine Caribena versicolor.

    Ich habe zuächst ein paar Wurzeln/Stöcke mit Silikon am Terrarienglas befestigt. Anfangs hatte ich es mit Heißkleber versucht, der hat sich aber nach kurzer Zeit schon durch die Feuchtigkeit gelöst. Danach habe ich einzelne Stücke Hygrolon ausgeschnitten und sie mit Silikon an den Hölzern befestigt. Für das größte, zentrale Stück Hygrolon habe ich noch ein passendes Glas gefunden, welches als Reservoir dienen soll, damit das Hygrolon sich immer vollsaugen kann. Das sah dann so aus:

    Danach habe ich die Rückwand modelliert. Hierfür habe ich 2x Tüten EpiPaste verwendet, um dem Ganzen noch etwas Struktur zu geben. Ich habe auch einen Moossporenmix mit eingearbeitet, in der Hoffnung, dass die Rückwand dann noch begrünt, ich zweifle jedoch stark daran, dass das noch was wird. Da ich sowieso schon immer mal eine Beregnungsanlage ausprobieren wollte, habe ich für die Anfangsphase dann noch eine kleine Beregnungsanlage gekauft und installiert. Diese sprüht jede Stunde für ein paar Sekunden die Rückwand und das Hygrolon an, damit es schön feucht bleibt und das Moos anwachsen kann. Als Beleuchtung verwende ich eine Skylight MID-30R. Das gesamte Setup hab ich dann so für 1 1/2 Monate laufen lassen in der Hoffnung, dass ich irgendwann erste grüne Flecken sehen werde.

    Das Einzige, was mir aber zunehmend auffiel, war immer mehr Schimmel, der sich auf der Rückwand ausbreitete. Als sich der Schimmel immer weiter ausbreitete habe ich erstmal das Terrarium trocken gelegt, bevor mir die gesamte Rückwand verschimmelt. Um dem Schimmel entgegen zu wirken und die Feuchtigkeit besser zu halten hatte ich einige Wochen vorher bereits Bodengrund hinzugegeben und ihn mit jeder Menge Asseln und Springschwänzen beimpft, das half jedoch leider nicht gegen die Schimmelausbreitung.


    Aktuell sieht es so aus, dass ich jetzt noch einen letzten Versuch gestartet habe. Ich habe die Erde, die auf dem Wasserreservoir lag, entfernt, damit dieses nicht wieder so schnell austrocknet. Darüber hinaus habe ich das Hygrolon noch mit neuen Moossporen bedeckt, welche ich vorab für 2 Stunden in Wasser habe einweichen lassen. Die Beregnungsanlage sprüht nun jede Stunde für 10 sek nur auf das Hygrolon in der Hoffnung, dass dieses feucht genug bleibt und die Rückwand nicht sofort wieder schimmelt.


    Falls noch jemand ein paar Ideen oder Tipps für mich hat, immer gerne her damit. Ich würde ein ähnliches Prinzip echt gerne für spätere Terrarien verwenden. Ob ich für die Rückwand nochmal die EpiPaste verwende, sei jedoch dahingestellt, das ist bislang das 2. Terrarium wo ich mit dieser Art von Rückwand Probleme habe. Da mache ich mir beim nächsten Mal potenziell lieber mehr Aufwand und mache alles selbst.

    Abschließend eventuell noch: Die Beregnungsanlage ist eigentlich nur für die Etablierungsphase vom Terrarium vorgesehen. Falls die Begrünung mit dem Moos nicht funktioniert werde ich das Hygrolon von den Hölzern entfernen. Als Pflanze habe ich bereits eine Begonia schulzei, welche ich einsetzen werde, wenn ich keine größeren Umbaumaßnahmen mehr vornehmen muss.


    Grüße

    Far0

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  • Terrarium
  • Moos
  • Rückwand
  • Epipaste
  • Hygrolon
  • Phormingochilus hati hati
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