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Zeigefreudige Riesen gesucht! Alternative zur Teraphosa- Gattung?

  • herbie
  • 19. Mai 2026 um 02:19
  • herbie
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    • 19. Mai 2026 um 02:19
    • #1

    Hallo liebe Vogelspinnen-Community,

    ich spezialisiere mich gerade immer mehr auf große, wuchtige Vogelspinnen mit starker Präsenz im Terrarium. Mir geht es dabei weniger um reine Spannweite, sondern eher um dieses „Monster“-Gefühl, wenn man ins Terrarium schaut und sofort denkt: „Was für ein Vieh.“

    Wichtig ist mir dabei vor allem, dass die Tiere möglichst sichtbar sind. Sie müssen jetzt nicht permanent herumrennen, aber ich mag Arten, die offen sitzen, Präsenz zeigen und nicht den Großteil ihres Lebens versteckt verbringen. Ich mag halt einfach ins Terra schauen und sie häufig sehen.

    Aktuell halte ich bereits folgende spiderlinge:

    Xenesthis immanis (I know...sie soll eher versteckt leben, aber ich liebe diese Art einfach zu sehr vom Aussehen)

    Phormictopus cancerides

    Lasiodora parahybana

    Acanthoscurria geniculata

    Gerade die Richtung gefällt mir extrem gut: große, schwere Tiere mit guter Fressreaktion und sichtbarer Präsenz.

    Deshalb hatte ich zuerst überlegt, mir eine Theraphosa-Art zuzulegen. Allerdings liest man ja doch immer wieder, dass viele Tiere recht versteckt leben und man sie teilweise selten zu Gesicht bekommt. Und daher suche ich noch eine Art, die der Teraphosas Konkurrenz macht in Sachen Wuchtigkeit, Maße, Größe. Muss nicht unbedingt in cm größer sein, aber ich fand das einfach so beeindruckend letztens ne alte blondi zu sehen, allerdings würde mich das nerven, wenn sie den Großteil ihrer Zeit versteckt lebt.

    Im Laufe meiner Suche bin ich dann vor allem bei Pamphobeteus antinous und Pamphobeteus sp. mascara hängen geblieben. Die antinous scheint ja etwas aktiver und präsenter zu sein, während die mascara eher als ruhiger, aber extrem massiv beschrieben wird. Und von der antinous habe ich ein Foto gesehen da wäre jede teraphosa neidisch, zumindest sah dieses alte Weibchen sehr groß aus auf dem Bild.

    Jetzt würde mich einfach mal eure praktische Erfahrung interessieren:

    Welche Arten geben euch wirklich dieses „Monster im Terrarium“-Gefühl, ohne dabei ständig versteckt zu sein?

    Und speziell bei Pamphobeteus: Welche Arten wirken live wirklich so wuchtig und präsent, wie es die Bilder im Internet oft vermuten lassen?

    Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Empfehlungen.

    LG Herbie

  • BOPStoni
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    • 19. Mai 2026 um 08:29
    • #2

    moin herbie,
    ich halte beide arten, die antinous und die mascara, und beide gehöhren zu meinen absoluten favoriten. die mascara kann wirklich unheimlich wuchtig werden, und ist, zumindest bei mir, eigentlich immer sichtbar. darüber hinaus ist die mascara frisch gehäutet eine richtige augenweide.
    die antinous verkörpert alles was den spinnenphobiker erfreut...groß, tief schwarz, und lange kräftige beine. für mich zusammen mit den xenesthis-arten eine der schönsten spinnen was den körperbau betrifft. allerdings leben sie etwas zurückgezogener als die mascara.
    beide arten sind richtig gute fresser und wachsen auch zügig.
    ich kann beide arten nur empfehlen!
    ich häng dir mal bilder von meinen beiden an.

    Bilder

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  • Herzli
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    • 19. Mai 2026 um 16:00
    • #3
    Zitat von herbie

    Welche Arten geben euch wirklich dieses „Monster im Terrarium“-Gefühl, ohne dabei ständig versteckt zu sein?

    Die Lasiodora parahybana kann ich wärmstens empfehlen! Die Blondi war vorher in einem 50x40x30 Terri, hatte mehrere Unterschlupfmöglichkeiten, und sass zu 70% darunter. Zusehen waren die Vorderbeine.

    Jetzt ist sie neu im 80x50x40 Terri mit einer 3D Rückwand, vielen Pflanzen und Moos, und hält sich mehrheitlich in der seitlich einsehbaren Höhle auf. Es stimmt, sie ist meistens versteckt. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie mit jeder Häutung selbstbewusster wird, und sich Tagsüber dann mehr zeigt.

  • herbie
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    • 19. Mai 2026 um 17:19
    • #4
    Zitat von BOPStoni

    darüber hinaus ist die mascara frisch gehäutet eine richtige augenweide.
    die antinous verkörpert alles was den spinnenphobiker erfreut...groß, tief schwarz, und lange kräftige beine.

    Tooooll jetzt will ich BEIDE 🤣 is die mascara deutlich jünger als die antinous? Auf mich wirkt die antinous deutlich wuchtiger und kräftiger und irgendwie ist das glaub ich mehr das, was ich suche....allerdings mag ich eigt keine Art die dann eher zurückgezogener lebt, hab bei der antinous jetzt verschiedenes gehört. Manche sagen aktiver als die mascara, Manche das Gegenteil, und ja hängt auch von Alter und Charakter ab....glaube wenn ich mich für eine entscheiden müsste (warte hab ich im November nicht gesagt ich hab alle Spinnen und mag eher reduzieren?😅) würde ich die antinous nehmen. Augenweiden habe ich viele, ich suche eher diese Spinnen, die wie Boris sagt den Alptraum eines Phobikers verkörpert.

    Zitat von Herzli

    Ich kann mir schon vorstellen, dass sie mit jeder Häutung selbstbewusster wird, und sich Tagsüber dann m

    Das hab ich halt auch gehört....ist ja generell so, wie bei dem alten Reitschulgaul, der schon alles gesehen hat...

    Und was macht mein Gehirn draus? "Ja dann zieh doch nebenher einfach noch ne teraphosa groß, dann hast in paar Jahren n sichtbares Säugetier da hocken. Und Mascara und antinous auch, dann schaust halt welche dir besser gefällt."

    Dieses Hobby macht komische Dinge mit uns 🤣

    Glaube aber, wenn ich die letzte Option nehme. Würde ich zu ner stirmi tendieren da net so aggro wie ne appphysis und da sie mehr verzeiht als ne blondi. Is die stirmi dann ähnlich wuchtig wie ne blondi? Find es irgendwie einfach so faszinierend ein Tier daheim zu haben und zu denken: Wow, wie groß und mächtig kann ein Spinnentier bitte werden

    2 Mal editiert, zuletzt von herbie (19. Mai 2026 um 17:57)

  • herbie
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    • 19. Mai 2026 um 17:41
    • #5

    Hab mal auf die schnelle diese Arten rausgesucht:

    Pamphobeteus cf. antinous9cm40x40
    Pamphobeteus cf. fortis7cm30x30
    Pamphobeteus sp. backfire9cm40x40
    Pamphobeteus sp. cascada7cm30x40
    Pamphobeteus sp. esmeraldas8cm30x30
    Pamphobeteus sp. flammifera8cm30x40
    Pamphobeteus sp. hexa7cm30x30
    Pamphobeteus sp. machala9cm40x40
    Pamphobeteus sp. manabi8cm30x30
    Pamphobeteus sp. mascara9cm30x30
    Pamphobeteus sp. platyomma9cm40x40
    Pamphobeteus sp. pucallpa8cm30x40
    Pamphobeteus sp. santo domingo goliath9cm40x40
    Pamphobeteus sp. santo domingo klein6cm30x30
    Pamphobeteus sp. solaris9cm40x40
    Pamphobeteus sp. tigris9cm40x40
    Pamphobeteus sp. wuschig9cm30x40
    Pamphobeteus ultramarinus6cm30x30

    und dann nur die größte KL gefiltert:

    Pamphobeteus cf. antinous9cm40x40
    Pamphobeteus sp. backfire9cm40x40
    Pamphobeteus sp. machala9cm40x40
    Pamphobeteus sp. mascara9cm30x30
    Pamphobeteus sp. platyomma9cm40x40
    Pamphobeteus sp. santo domingo goliath9cm40x40
    Pamphobeteus sp. solaris9cm40x40
    Pamphobeteus sp. tigris9cm40x40
    Pamphobeteus sp. wuschig9cm30x40

    Finde die mascara ja weniger wuchtig, wie ja auch Boris meinte.ä, machala sah auch sehr wichtig aus..habt ihr hier im Forum einer der Spinnen gehalten und gibt es Alternativen die der teraphosa bzw antinous an Wuchtigkeit, Masse und Präsenz/Sichtbarkeit Konkurrenz machen?

    Die Kl sind Angaben der Maximalgröße die ich auf Websites gefunden habe und sind jetzt ohne Statistisches Mittel ;) eher als grobe Hausnummer...

    Zum Vergleich:

    A. geniculata8cm40x40
    L. parahybana9cm40x40
    P. cancerides8cm40x40
    X. immanis9cm40x40
    T. blondi10cm40x40

    In der dritten Spalte habe ich die minimale Größe eingetragen, die ich gefunden habe, wenn es ging von der gleichen Websites da meiner Meinung nach neben der Spannweite auch klar wird: bewegt sich die spinne viel oder ist es ein sitzender, präsenter Panzer?

    Freu mich auf eure Erfahrung mit den Arten, wie ihr sie haltet und in welche Becken und welche dee blondi am nächsten kommt an Wuchtigkeit aber sich dennoch gerne zeigt und oft driaßen sitzt oder aktiv ist wenn man ins Becken schaut.

    Einmal editiert, zuletzt von herbie (19. Mai 2026 um 17:58)

  • BOPStoni
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    • 19. Mai 2026 um 18:15
    • #6

    herbie du hast noch eine pamphobeteus-art vergessen, die auch richtig groß wird und die ich seit längerem verzweifelt suche...die p.duran.
    ich habe die bei tom moran gesehen und war sofort schock-verliebt!!!

  • Herzli
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    • 20. Mai 2026 um 00:40
    • #7
    Zitat von herbie

    "teraphosa groß,Und Mascara und antinous auch,

    Dieses Hobby macht komische Dinge mit uns 🤣

    Würde ich zu ner stirmi tendieren da net so aggro wie ne appphysis

    Ha ha ha na dann holst dr halt alle 3 Spinnen! So kannst du am besten staunen, lernen, und uns berichten :popcorn: ergibt bestes Kino ;) LOL

  • Phili Zimmer
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    • 20. Mai 2026 um 08:17
    • #8

    Einige Phormictopus Arten werden auch richtig groß und sind zudem sehr zeigefreudig.

  • herbie
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    • 21. Mai 2026 um 00:41
    • #9
    Zitat von Phili Zimmer

    Einige Phormictopus Arten werden auch richtig groß und sind zudem sehr zeigefreu

    Von der Gattung Phormictopus habe ich mir schon die cancerides geholt :) wollte jetzt quasi noch was wuchtigeres wie ne blondi, aber halt etwas zeigefreudiger.

  • Karin
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    • 21. Mai 2026 um 18:07
    • #10

    Vermutlich hast du die bewusst ausgelassen aber ich bin Fan von meinen

    B.hamoriis,

    sind noch nicht gross aber ziemlich flink und immer zu sehen, als adult sind sie ruhig aber eben auch präsent, tolle Erscheinung und die Farben😍

    auch die a.seemani finde ich beeindruckend🫠

    Ich persönlich würde Terris biz grösser wählen, es muss ja nicht gleich ein (glaub) 120cm langes Terri sein wie beim Kolleg aber seine t.blondi nutzt es inzwischen, war so toll anzusehen😍

    Lg karin

  • JulianD
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    • 22. Mai 2026 um 14:27
    • #11

    Hi,


    einen echten zeigefreudigen Brummer würde ich noch beachten: Pamphobeteus spec. machala. (Erscheint ja auch in deiner Liste). Schöne Färbung, immer präsent, sehr reaktiv und „bullig“.

    P. antinous lebt bei mir etwas versteckter, ist aber auch eine Traumspinne.

    Beste Grüße

    Julian

  • herbie
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    • 8. Juni 2026 um 16:50
    • #12

    Also danke für die ganze Infos. Ich halte mal fest, dass erfahrungshemäß Teraphosa spp. und P. antinous eher versteckt leben.

    Sprich es bleiben von den rausgesuchten Arten noch zwei....

    P. mascara und machala sind zeigefreudiger als ihre Artgenossen und werden wuchtig. Habe mir mal verschiedenste Bilder angesehen der beiden Arten und muss aber sagen die machala hat was Carapaxbreite und Beindicke betrifft ein deutlich wuchtigeres Erscheinungsbild. Ich hatte allerdings kein Infos ob die Tiere älter waren oder frisch adult.

    Grad tendiere ich dann eher wieder zur machala 😅 merke wie sehr mich das nervt wenn Tiere wirklich ausschließlich versteckt leben.

    Viel konnt ich für die jetztigen über die Einrichtung erreichen in dem ich viel Struktur bis nach obenhin biete und somit der Vogelspinne das Gefühl von: ich bin in einer lichtdurchlässigen Höhle und hab Überblick und von oben kann nix großes kommen....Ergebnis: Spinnen sind happy und wirklich immer sichtbar wenn auch manchmal schattig unter ner umgekippten Hut einsehbaren Holzrinde

  • BOPStoni
    User
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    • 9. Juni 2026 um 09:41
    • #13
    Zitat von herbie

    Viel konnt ich für die jetztigen über die Einrichtung erreichen in dem ich viel Struktur bis nach obenhin biete und somit der Vogelspinne das Gefühl von: ich bin in einer lichtdurchlässigen Höhle und hab Überblick und von oben kann nix großes kommen....Ergebnis: Spinnen sind happy und wirklich immer sichtbar wenn auch manchmal schattig unter ner umgekippten Hut einsehbaren Holzrinde

    da kann ich dir nur absolut recht geben...die einrichtung hat großen einfluss auf das verhalten unserer schützlinge.
    so ist es mir gelungen meine beiden fleißigsten grubenarbeiter in ihren endterris davon abzuhalten alles umzudekorieren.
    meiner geni habe ich vor ihrer höhle eine art tal eingerichtet, dass ihr das gefühl vermitteln soll nicht gleich im freien zu stehen wenn sie raus kommt, sondern immer noch etwas geschützt ist...und das nutzt sie auch wie gedacht.
    meiner parahybana habe ich das terri, gemäß ihres normalen lebensraumes in trockenwäldern, mit viel felsen und totholz eingerichtet auf denen sie sich aufhalten kann und dabei den überblick hat...auch das hat funktioniert. sie buddelt überhaupt nicht, und ihre höhle benutzt sie nur wenn ich sprühe.

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