Hi zusammen
Ich stelle mich auch mal vor ![]()
Die Spinnenliebe begann bei mir eigentlich in jungen Jahren, kaufte 1 Spinnenbuch mit tollen Bildern drin, aber die erste angeschafft erst im hohen Alter.
Wie kam ich dazu?
Nun meine kleine Tochter wollte eines Tages an die Messe in Oberglatt gefahren werden, und so nahm alles seinen Lauf. Sie kaufte sich gleich ein "richtig grosses" Spinnentier Namens sazimai
ich beschränkte mich auf eine Springspinne. Ich hatte nämlich eine Spinnenphobie seit Kindheit, und wusste das musst du angehen. Ich wusste nur nicht wie??
Kaum war das Terri 20x20x30 eingerichtet, zog die regius auch gleich ein. Mein Problem war, wie schaff ich es die Fronttür zu öffnen um ein Futtertier rein zu geben, ohne das ich Schweisskrämpfe erleide
. Also bat ich meine Tochter um Mithilfe (uff). Ein paar Wochen später schaffte ich es den Deckel zu öffnen, und die kleine Spinne zu beobachten. Natürlich kam sie nach oben, was die meisten Jumpspiders machen, aber aussen runterspringen war nicht
geplant. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was für ein Gejuffel ich hatte sie einzufangen und zurück zu befördern ins Terrarium.
So kaufte ich mir dann immer mehr Spinnen von klein bis Mittelgross. Alle Spinnen die ich privat für mich gekauft habe, sind meine Lieblingstiere. Jedes einzelne für sich. Ich verbringe sehr viel Zeit mit ihnen, spüre sie, pflege sie und manchmal habe ich das Gefühl sie richtig gut zu verstehen (telepathisch). Ihr müsst wissen, ich bin ein sehr, sehr sensibler Mensch, der Dinge spürt wo andere nur den Kopf schütteln und mich kritisieren. Das macht nix, ich kenn das mein ganzes Leben lang.
Ich habe jedes Tier mit bestem Wissen und Gewissen hier einziehen lassen, und wenn was nicht stimmt, bin ich die erste die sofort zum Exoten Tierarzt rennt. Meistens wird nichts gefunden, und ich hab wieder mal viel zu schnell mir Sorgen um die Gesundheit der Spinne gemacht.
Wenn ich ein neues Terrarium einrichte, recherchiere ich vorher in alle Richtungen (mind. 3 Quellen). Auch im Gespräch mit anderen Tierbesitzern, Tierarzt, Züchter erfahre ich viel über die möglichen Bodengrundmaterialien, Dekos, Verstecke, Wasserschale, Beleuchtung, geeignete Pflanzen, bis hin zur Bodenpolizei
ich sauge die Informationen auf was ich bekommen kann. Ziel ist das Tierwohl genau zu treffen, so gut wie möglich.
Auffangstation
Terrarien kaufe ich grundsätzlich nicht neu, dabei kommt oder kam es dazu, dass die Verkäufer mir so nebenbei Spinnen mitgeben Gratis. Ich weiss nicht, ob das auf meiner Stirn geschrieben steht, aber es passiert. Ein Bekannter meinte da nur, Carla du bist ein Zufluchtsort, eine Auffangstation. Also haben meine Familie und ich uns dazu entschlossen, Tiere aufzunehmen ganz Offiziell. Der Zuspruch von versch. Organisationen ist Gewiss. Noch finanzieren wir die Station Privat. Die Anzahl Verzichtstiere/Findeltiere beschränkt sich auf 10, das ist überschaubar. Wenn sich jemand bei uns meldet der Hilfe sucht, versuchen wir immer im Erstgespräch herauszufinden, was die beste Lösung sein kann. Wie können wir helfen, was für Möglichkeiten existieren, das alles hilft uns sehr, da wir Aussenstehende sind. Hilft alles nichts die Spinne wird aufgenommen, füllen die Personen vorgängig zwei Fomulare aus. Diese helfen uns, das Tier besser zu verstehen, die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen. Wenn ein Verzichtstier einen Schaden erlitten hat, ist es nicht mehr Vermittlebar, es bleibt bei uns. Zum Glück ist das nicht bei allen so.
Ich für meinen Teil wünschte mir, dass jeder Verkäufer/Händler ob gewerblich oder privat, ein Caresheet dem neuen Besitzer mitgibt. Die Leute recherchieren nicht richtig, oder gar nicht, und machen dabei frappante Fehler beim Terri einrichten. Diese Spinnen leiden u. U. unermesslich, und können sich nicht wehren. Das was schlussendlich bei uns landet geht an die Nieren
Ich setze mich ein, dass dem Thema mehr Aufmerksamkeit zukommt
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Ich bedanke mich für die Aufnahme als Mitglied in dieses Forum, und werde mich gerne einbringen mit dem bescheidenen Wissen was ich habe ![]()
Liebe Grüsse Carla