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Monocentropus balfouri Gruppenhaltung

  • L.D.
  • 21. Dezember 2025 um 11:55
  • L.D.
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    7
    • 21. Dezember 2025 um 11:55
    • #1

    Hallo ihr lieben, ich plane mir eine Monocentropus balfouri Gruppe zuzulegen. Könnte ziemlich preiswert ein Exoterra mit den Maßen 60x45x45 bekommen. Entgegen einiger Meinungen ich soll ganz viele spinnen auf kleinsten Raum halten, möchte ich den Spinnen gern Raum geben das jede ihr eigenes Revier bilden kann.

    Langt das Terrarium Maß dafür? Ich dachte an entweder 10 Spiderlinge (die müssten wahrscheinlich eh erst in einen kleineren aufgezogen werden) oder 3-5 Subadult - Adulte Tiere oder ein Verpaartes Weibchen dort ihren Kokon bauen und die Spiderlinge aufziehen lassen. Was sagen denn die Profis dazu? Wo habe ich die größte Chance das alles friedlich verläuft und ire Tiere sich wohl fühlen? Und passen die Maße überhaupt?

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag :)

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    Irene Kirbs
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    • 21. Dezember 2025 um 13:19
    • #2

    Hallo

    Meiner Meinung nach passt das schon. Hauptsache ordentlich Bodengrund rein und immer genug Futter.

    Kleiner Tipp: Spiderlinge lassen sich sehr einfach mit großen Schaben aufziehen. Die Schaben einfrieren, bei Bedarf eine rausnehmen, längs halbieren, auftauen und ins Terrarium legen. Dann siehst du sie gemeinsam fressen.

    Wenn du 10 Spiderlinge zuvor in einer kleineren Box aufziehst, dann solltest du dir zum Umsetzen ins Endterrarium einen Kumpel suchen, der beim Rausfangen hilft. Die sind verdammt flink. Und es kann passieren, dass wenn eine losrennt, alle anderen auch starten.

    Viel Spaß

    Irene

    Liebe Grüße

    Irene

  • L.D.
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    • 21. Dezember 2025 um 13:54
    • #3

    Hey danke für die Antwort, Mein Mann steht mir zur Seite beim Umsetzen, hab hier schon ein paar Sachen gelesen zum "teleportieren" :D

    Ab welcher Größe könnte ich sie denn direkt in das große Terrarium setzen?

    Muss eh erstmal schauen welche FH ich in meiner Nähe finde...

    Wird wahrscheinlich eh erst auf der nächsten Börse was geben.

    Liebe Grüße

  • Online
    Irene Kirbs
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    • 21. Dezember 2025 um 14:59
    • #4

    Ich selber würde sie so ab 1,5 cm Körperlänge ins große Terrarium setzten. Vor allem aber deshalb, weil ich ziemlichen Respekt vor dem Rausfangen von Bafourigruppen hab. Da muss man die Augen überall haben.

    Ein weiterer Vorteil wenn man sie frühzeitig ins große Terrarium setzt: Sie bilden von Anfang an ein gemeinsames Höhlensystem und gemeinsame Gespinste, also geringes Risiko für Streit oder Revierkämpfe.

    Du musst halt auch aushalten können, dass du oft nur ein oder zwei Tiere siehst. Dann keine Angst: Die anderen sind auch noch da.

  • herbie
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    • 21. Dezember 2025 um 16:03
    • #5

    ....und vllt bevor du sie umsetzt nicht wenn sie gerade 3h angestrahlt wurden bei sommerlichen Temperaturen. Wenn sie bei 20°C "temperiert" sind arbeitet es sich womöglich anders als bei 30°C 🙃 bitte halte uns auf dem Laufenden, klingt nach nem coolen Projekt 😊

  • L.D.
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    7
    • 21. Dezember 2025 um 19:33
    • #6

    Also das Terrarium hab ich gerade geholt (Für 40€ kann man da nix falsch machen). Der Deckel muss zwar repariert oder ersetzt werden aber das ist halb so wild. Morgen wird alles nochmal gereinigt und die Lüftungslöcher vorn möchte ich noch abdichten das kein Jungtier abhauen kann. Soweit ich weiß soll man feinmaschiges Edelstahlgewebe nehmen weil da die Spinnen nicht drin hängen bleiben. Ich füge mal ein Bild ein, kann ich das nehmen? Wenn nein bitte ich um einen Vorschlag was ich stattdessen nehmen kann.

    Und noch eine Frage, gerade bei Gruppenhaltung mit beiden Geschlechtern wird es ja früher oder später Jungtiere geben. Bis zu welcher Größe bleiben die denn im Kokon? Muss ich dann Angst haben das ich ganz viele Spiderlinge in der Wohnung rumkrabbeln habe oder bleiben die bis sie groß genug sind um nicht durch Lüftung oder Ritzen zu fliehen bei ihrer Mutter?

    Bilder

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    Irene Kirbs
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    • 21. Dezember 2025 um 20:51
    • #7

    Wenn du das Terrarium mit so feinem Drahtgitter abdichtest, kann kein Balfouri-Spiderling entwischen. Dafür sind sie zu groß. Sie bleiben zwar eigentlich recht brav in der Gruppe (anders als H. villosella!) aber man weiß ja nie. Kann immer mal ein besonders neugieriger Draufgänger dabei sein.

  • Alveus
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    • 31. Dezember 2025 um 09:46
    • #8

    Hallo.

    Die Aussage, dass man Balfouris möglichst eng zusammenhalten muss, halte ich durch persönliche Erfahrung für falsch. Wichtig ist, wie Irene schon schrieb, dass sie genügen Platz zum graben haben. Hier kannst du meinen Aufbau für ein ähnlich grosses Terarium nachlesen.

    Jungtiere werden sich bei einer gemischten Gruppe automatisch einstellen.

    Wenn du das Terrarium aber artgerecht einrichtest, wirst du die Kokons nicht zu Gesicht bekommen. Irgendwann werden früher oder Später Jungtiere auftauchen. Diese können aber problemlos bei den Eltern verbleiben.

    Sollten es zu viele werden, wirst du ein Abwanderungsverhalten beobachten. Sprich gewisse Tiere verstecken sich nicht mehr sonder sitzen nurnoch draussen und wandern wie reife Männchen umher. Diese kannst du dann einfangen und umsiedeln.

    Gruss, Alveus

  • L.D.
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    • 31. Dezember 2025 um 11:24
    • #9

    Hey Alveus, vielen Dank für deinen Bericht :super:

    Das Terrarium wurde gereinigt und steht jetzt leer rum , ich habe die Lüftung mit Drahtgitter abgedichtet damit kein Jungtier entkommen kann und alle Silikonnähte nochmal verdichtet (vorher waren wohl nager in den terrarium und haben ein paar Nähte angeknabbert).

    Ich habe aus meinen alten Aquarium noch eine schöne große wurzel und ein Steingebilde die ich gern integrieren möchte.

    Liebe Grüße und einen guten ins neue Jahr

    Bilder

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    Irene Kirbs
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    • 31. Dezember 2025 um 17:36
    • #10

    Hallo

    Schönes großes Terra. Aber ehrlich: Schade um die schöne Deko. Nach einem halben Jahr siehst du vermutlich weder was vom Stein noch von der Wurzel. Die Balfouris bauen erst das ganze Terrarium um und spinnen dann den Rest zu. Ich hatte am Anfang sogar eine kleine Aloe reingepflanzt. Da schaut noch nicht mal mehr ein Blattspitzchen raus.

    Ich würde nur ein paar grobe Zweige für die Struktur nehmen, an denen sie ihre Gespinste festmachen können. Die hübsche Deko würde ich in einem anderen Terrarium verwenden, wäre schade drum.

    Guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr

    Irene

  • Herzli
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    • 17. Januar 2026 um 15:55
    • #11

    Hallo zusammen

    Spannendes Thema. Bei mir leben auch junge Balfouri's (1.4cm) im 30 x 30 x 30.

    Ich klinke mich ein, weil ich eine Frage Betreffs noch grösserem Terrarium habe.

    Ich lese überall dass ein 45-er Becken empfohlen wird. Kann es denn auch grösser sein?

    Ich habe eins fast Gratis bekommen mit Strukturrückwand, 10 cm Einfüllhöhe und verschiedenen Ebenen. Es "fährt" seit 1.5 Jahren mit Asseln ein. Die Asseln haben hochwertigen Humus produziert. Eingebaut sind 6 Verstecke (Amphore, Korkröhre, Kokoskugel). Siehe Bild.

    Ich habe mich von Tiny Venoms inspirieren lassen. Bei ihm hatte beim einrichten, sein Umfeld bedenken. Trotzdem hat es funktioniert. Das nehme ich als Motivation.

    Die Deko gönne ich den Spinnen, auch im Wissen dass sie alles zuspinnen. Es hat einen Spielplatz, und Rückzugorte. Ein grosses Keramikgefäss (Trinkwasser) kommt am Schluss rein. Im hinteren Teil wird der Trockenbereich sein (Heizpad an der Rückscheibe), und im vorderen Bereich die Feuchtzone. Für die ca. 200 Asseln kommt eine schwierige Zeit, aber sie werden nie aussterben. Die Balfouris kamen von Anfang an (3FH), mit Asseln in Kontakt. Sie kennen ihre Mitbewohner die das Terri sauber halten.

    Bin gespannt auf eure Antworten.

    LG Herzli

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    Irene Kirbs
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    • 18. Januar 2026 um 00:08
    • #12

    Hallo Herzli,

    Natürlich kann ein Balfouri-Terrarium auch noch größer sein. Da sie aber in der Regel viel Bodengrund bekommen, wird es dann halt sehr schwer. Das Gewicht ist der begrenzende Faktor.

    Dein Terrarium sieht sehr schön aus, ist für mich aber kein richtiges Balfouri- Terrarium. Meine Balfouris haben ihre Höhlen gerne selbst gegraben und als Jungtiere auch alle im gleichen Eck gewohnt. Erst später haben sie sich aufs ganze Terrarium verteilt (50/30/30cm). Auch heute noch bauen sie bei Bedarf mal was um und neue gesponnene Röhren oder Ausgänge entstehen.

    Kann natürlich sein, dass auch so fest vorgegebene Verstecke funktionieren, aber dann auch noch die Rückwand als Warmbereich (Heizmatte) ist suboptimal. Die Spinne geht ja immer davon aus: je tiefer die Höhle, desto kühler und feuchter wird es.

    Und falls es nicht gut läuft, wirds echt schwierig, Balfouris da wieder rauszufangen.

    Soweit mein Senf dazu. Ich würde zumindest eine Wärmelampe von oben nehmen.

    Viele Grüße

    Irene

  • Herzli
    User
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    • 18. Januar 2026 um 10:20
    • #13

    Guten Morgen Irene


    Oh vielen Dank, das nehme ich mir gerne zu Herzen (Lampe).

    Zur Einrichtung: mein Inspirator wusste auch nicht ob die vorgegebenen Höhlen angenommen werden. Er hat einfach mal gemacht, und Glück gehabt.

    Ich lass mein Herz entscheiden, wenns soweit ist (1.5cm KL).

    Danke.

    Schönen Sonntag :blume:


    Liebe Grüsse Herzli

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