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Würmer im Terrarium

  • Pulchfiction
  • 8. Dezember 2025 um 19:28
  • Pulchfiction
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    • 8. Dezember 2025 um 19:28
    • #1

    Guten Abend zusammen,

    ich kriege in zwei meiner Terrarien schon seit geraumer Zeit immer wieder Würmer zu sehen, die an den Scheiben hochkriechen.

    Sie sind max. 1cm lang, wenn sie sich ausdehnen und machen einen recht wendigen Eindruck. An manchen Tagen (wie heute) kriechen über den Tag mehrere davon die Scheibe hoch, als wären sie auf der Suche nach etwas.

    Ich muss sie mir mit der Walderde, die ich untergemischt habe, eingefangen haben - kann jemand eine konkrete Identifikation bieten?

    Ich tippe auf Nematoden, wüsste es aber gerne genau.

    Da ich Spinnen in den beiden Becken sitzen habe und eine davon kurz vor der Häutung steht, wüsste ich gerne, ob Gefahr von den Tieren ausgeht.

    PS: Einmal hing einer der Würmer am Abdomen einer kleinen Waldspinne, die tags zuvor noch lebendig war; ganz harmlos scheinen sie also nicht zu sein.

  • Amazonspiders
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    • 8. Dezember 2025 um 20:29
    • #2

    Hallo,

    was ich dir mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es sich bei dem von dir gezeigten Tier, definitiv nicht um eine Nematode handelt. Wenn du, wie ich, Walderde verwendest, dann wirst du auch Nematoden in deinem Terrarium haben. Nematoden, die im Waldboden und somit auch in unseren Terrarien leben, sind nicht pathogen und haben nichts mit den endoparasitären Schädlingen zu tun. Im Gegenteil, denn auch sie fungieren, wie viele weitere, in der Erde und dem Laub befindlichen Mikroorganismen, als eine art Bodenpolizei und Müllabfuhr. Bei dem von dir gezeigten Tier, hällt es sich jedoch nicht um eine Nematode. Ich habe mich in den letzten Wochen, sehr ausführlich mit dem Thema Nematoden beschäftigt. Um was es sich in deinem Falle genau handelt, kann ich dir allerdings nicht sagen, ich bin mir jedoch sicher, dass du unbesorgt, diese "Würmer“ in deinem Terrarium lassen kannst.

    Liebe Grüße

  • Irene Kirbs
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    • 8. Dezember 2025 um 20:49
    • #3

    Hallo

    Für mich sehen die Tiere auf den ersten Blick wie kleine Egel aus. Ich würde in diesem Fall die Erde lieber austauschen.

    LG, Irene

  • Amazonspiders
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    • 8. Dezember 2025 um 21:09
    • #4

    Irene Kirbs,

    sie sehen auf dem Tuch, tatsächlich etwas aus wie ein Egel. Bei dem Foto an der Scheibe jedoch, sehen sie aus wie Enchyträen.

    Pulchfiction,

    in beiden Fällen, gäbe es allerdings keinen Grund, den Bodengrund zu wechseln. Da du ja selbst schriebst, dass diese Tiere schon seit längerem bei dir auftreten, kannst du dir sicher sein, dass sie für deine Spinnen nicht gefährlich sind und in deinem Terrarium als Nützlinge fungieren.

    Liebe Grüße

  • Lindner
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    • 9. Dezember 2025 um 11:18
    • #5

    Moin!

    Landplanarien könnten es auch sein, was dann das räuberische Verhalten erklären würde.

    Die grösseren Arten dieser Tiere sind sogar recht dekorative Pfleglinge.

    Gruss!

    Gabor

  • herbie
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    • 15. Dezember 2025 um 21:03
    • #6

    Apropos Nemathoden... bevor du die ganze Erde tauscht könntest du dir aber wirklich überlegen SF- Nemathoden mittels Lösung in den Boden zu geben. Habe damit dieses Jahr ja mein Trauermückenproblem in zwei Terrarien - ganz ohne Chemie - in den Griff bekommen. In der Erde fressen die SF die Eier der Trauermücken. Warum sollte das also nicht bei Eiern von Würmern klappen? Ein Versuch wäre es Wert!

    Außerdem würde ich die Terras erstmal sicherheitshalber in Quarantäne stellen. Nachher ist es doch parasitär - so wenig und schleimig wie die aussehen - passen die in jeden Spalt: jede Schabe wär neidisch 🪳🙃

    Und bis dahin würde ich die einzelnen Würmchen rausfischen die du dort siehst.

    Falls du den Luxus hast für deine 2 Spinnen Quarantänebecken zu haben, würde ich Sie mal dorthin umsetzen und vorher auf n Zewa setzen ne Nacht in ner Box und beobachten. Und vllt während der SF Nematodembehandlung (das dauert 1-2 Wochen) die Spinne umsetzen: musst jeden abend die Oberfläche der Erde feucht halten: das könnte etwas unangenehm werden je nach Spinne. Wenn die natürlich Feuchtigkeit lieben umso besser 😅 es reicht tatsächlich ein wenig die Oberfläche feucht zu halten, hab sie 1-2 Wochen fein neblig angesprüht die Erde und zusammen mit den (außen angebrachten) Gelbtafeln waren die Viehcher bis auf einzelne weg.

    Halt uns auf dem Laufenden!

  • Pulchfiction
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    • 16. Dezember 2025 um 10:34
    • #7

    Danke für deinen Beitrag herbie, nachdem ich nochmal recherchiert habe und insbesondere unter Berücksichtigung der Bewegungsmuster müssten es eindeutig kleine Landplanarien sein. Die jagen übrigens aktiv im Terrarium und haben schon eine kleine Waldspinne gefuttert, die nicht sicher saß. Außerdem scheinen sie aktiv an kleinen Spinnennetzen (Waldspinnen) zu ziehen, als wollten sie die anlocken...

    Nematoden sind aber auf jeden Fall ein guter Tipp :) Würde mich aber wundern, wenn die den Planarien gefährlich würden.

  • herbie
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    • 16. Dezember 2025 um 17:21
    • #8
    Zitat von Pulchfiction

    Berücksichtigung der Bewegungsmuster müssten es eindeutig kleine Landplanarien sein

    Ok und was kam bei den Recherchen raus? So wie ich es verstehe, wenn sie nicht parasitär sind, und aktiv jagen holen sie sich eher kleinere Beute und lassen große VS in Ruhe?

  • Lindner
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    • 16. Dezember 2025 um 22:23
    • #9

    Hallo!

    Ja sicher, an eine grössere Vogelspinne gehen die nicht, obwohl bei`ner Häutung möcht ich es nicht drauf ankommen lassen. Aber da können auch Asseln zum Problem werden.

    Gruss!

    Gabor

  • Pulchfiction
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    • 17. Dezember 2025 um 12:11
    • #10

    herbie, Lindner

    Ich konnte bzgl. VS nichts im Netz finden... meine geniculata hat sich vor 4 Tagen erst gehäutet, soweit ich es beurteilen kann, gehts ihr gut. Ausgesaugte Trauermücken und kleine Spinnen konnte ich aber schon sehen.

    Lindner Das mit den Asseln ist ja auch so ein kontroverses Thema, oder? Die einen sagen, die machen gar nix, die anderen sagen, sie sind gefährlich - ich habe bisher trotz unkontrollierbarem Asselbestand keine Probleme festgestellt, allerdings kämpfen sie miteinaner um Fischflocken, was mich nachdeklich stimmt.

    LG

    Pulch

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