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  1. Vogelspinnenforum Schweiz
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Häufig sichtbare, tropische Art

  • Pulchfiction
  • 7. September 2025 um 15:58
  • Pulchfiction
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    • 7. September 2025 um 15:58
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich richte gerade wieder zwei neue Terrarien (40x40x35) ein - eines davon für eine heranwachsende weibliche T. apophysis (jetzt 3. FH) und das andere ist noch ungewiss. Es steht lediglich fest, dass es ebenfalls tropisch wird.

    Nun zu meiner Frage: Welche Arten fallen euch ein, die die folgenden Kriterien bestmöglich erfüllen:

    1. Häufig sichtbar

    2. Eher ruhig (keine Geniculata ;) )

    3. um die 25 Grad & 80 - 90 % LF

    4. keine zu monotone Färbung, ansprechende Optik

    Ich weiß, das sind etwas anspruchsvolle Kriterien - sie sollen aber eher Tendenzen anzeigen :)

    Wenn ich noch keine pulchra hätte, wäre es leicht für mich. Ich dachte noch an G. actaeon oder iheringi. Da die aber schwer zu kriegen sind, kommen sie zwar auf die Liste, sind aber eher in der weiteren Auswahl.

    Ach so: vielleicht ergibt sich ein Tausch in Weinstadt. Ich hätte 1.1 T. apophysis (3. FH) anzubieten.

    LG

    Pulch

  • Irene Kirbs
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    • 7. September 2025 um 16:06
    • #2

    Hallo Pulch

    Wie wäre es mit einer Vitalius chromatus?

    LG, Irene

  • Pulchfiction
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    • 7. September 2025 um 21:01
    • #3

    Hey Irene,

    danke für die Idee! :)

    Optisch tatsächlich interessant, auf die wäre ich gar nicht gekommen, könnte aber in Frage kommen. Aber sind die nicht recht hektisch und bombardierfreudig? :)

    LG

    Pulch

  • Lindner
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    • 7. September 2025 um 21:17
    • #4

    Hallo!

    Hektisch ist mein Mädel nun gar nicht, und bombardieren tut sie auch nicht.

    Ich lass sie bis auf`s Nötigste (Füttern/Tränken) aber auch völlig in Ruhe.

    Eine kleine Einschränkung vielliecht.....Madame ist ziemlich verfressen, und scheint jede Bewegung im Terrarium als Futter zu betrachten. Keine Drohgebärden, kein Angriff,sondern einfach blanke Neugier.

    Gruss!

    Gabor

  • Pulchfiction
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    • 7. September 2025 um 21:44
    • #5

    Hey Gabor, danke dir!

    Kannst du mir auch noch eine realistische Größenangabe für ein adultes Weibchen geben? :)

    LG

    Pulch

  • Irene Kirbs
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    • 7. September 2025 um 21:54
    • #6

    Hallo

    Also ich hab zwei Jugendliche dieser Art, ein Mädchen und ein junges Männchen. Beide sind oft zu sehen und ziehen sich zurück, sobald man das Terrarium öffnet. Wenn man sie rausfangen muss, zum Umsetzen oder so, bombardieren sie schon. Aber das machen fast alle Spinnen mit Brennhaaren. Und auf die Hand nehme ich meine Tiere ohnehin nur im Notfall. Ich würde die Art als eher ruhig und umgänglich beschreiben.

    Aber das kann natürlich auch ein bisschen vom Charakter des einzelnen Tieres abhängig sein.

    LG, Irene

  • Irene Kirbs
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    • 7. September 2025 um 22:29
    • #7

    Ich würde sie von Größe, Statur und Platzbedarf mit Brachypelma hamorii vergleichen.

  • Alveus
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    • 8. September 2025 um 12:53
    • #8

    Hallo.

    Die Einrichtung des Terrariums kann die Sichtbarkeit wie auch das Verhalten Stark beeinflussen.

    Ein gut strukturiertes Terrarium kann die Sichtbarkeit der Spinne reduzieren.

    Aber besonders im Falle Acanthoscurria geniculata kann es die "Aggressivität" reduzieren.

    Meine habe ich übernommen, weill sie der Vorbesitzerin zu aggresiv war, und habe ihr meine gegeben, welche ein absolut ruhiges Verhalten zeigte.

    Kaum hatte sich ihre bei mir eingewöhnt, wurde sie Ruhig und meine wurde in ihrem Terrarium wilder.

    Der Hauptunterschied war, dass ich eine grosse Wurzel hatte, unter welcher sie sich verstecken konnte.

    Ich kann ohne Probleme in dem Terrarium hantieren. Wenn ich die Scheibe öffne, flitzt sie blos unter die Wurzel und das wars.

    Das eine Jungtiere, welches in einem weniger strukturierten Terrarium sitzt, zeigt wiederum ein deutlich wilderes Verhalten. Das andere Jungtier, welches auch ein gut strukturiertes Terri hat. Flieht lieber in ihren Unterstand.

    Gruss, Alveus.

  • Pulchfiction
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    • 9. September 2025 um 09:07
    • #9

    Danke Alveus :)

    Tatsächlich bin ich mittlerweile doch am Überlegen mit der geniculata - eine von beiden (geniculata/chromatis) wird es jedenfalls.

    Das Terrarium ist in dieser Hinsicht eher ungünstig strukturiert, ich stelle gleich mal ein Bild ein. Wenn die chromatus da entspannter ist, wird sie es - will ja keinen Stresspatienten hier, auch wenn eine geniculata größenmäßig natürlich mehr hermacht.

    LG

    Pulch

  • Pulchfiction
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    • 9. September 2025 um 09:16
    • #10

    Hier das betreffende Terrarium. Die Wurzeln bieten an der Rückwand zwar eine Rückzugsmöglichkeit, aber eine Höhle ist das natürlich nicht.

  • Alveus
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    • 9. September 2025 um 12:20
    • #11

    Hallo.

    Hübsches Terrarium!

    Es ist schwierig auf einem Foto die Dimensionen abzuschätzen. Aber evt könntest du in der linken hintere Ecke eine Wurzel oder Rinde einbringen, als Unterstand für die Geni.

    Ob der Platz reicht für eine ausgewachsene Geniculata, kann ich aber eben nicht abschätzen.

    Wenn ich es richtich sehe ist es aber eine einfache, flache Rückwand und einfach Äste hinein geklemmt? So mit könntest du es ja problemlos umstrukturieren?

    Gruss, Alveus.

  • Lindner
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    • 9. September 2025 um 20:05
    • #12

    Hallo!

    Na ab in den Wald, und ein schönes Stück Rinde geklaut. Ist eigentlich egal, ob Laub, oder Nadelholz, aber die Spinne sollte schon drunter passen.

    Gruss!

    Gabor

    P.S.: Und keine Angst vor blinden Passagieren. Pack die Rinde einfach in die pralle Sonne, oder in Ermangelung dieser, auf die Heizung/Ofen. 24h reichen völlig.

    Gruss!

    Gabor

  • Irene Kirbs
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    • 9. September 2025 um 20:41
    • #13

    Hallo

    Stimmt. Es ist ein schönes Terrarium. Aber sowohl die A. geniculata als auch die V. chromatus sind klassische Bodenbewohner. Beide mögen deutlich mehr Bodenfläche und auch eine Höhle. Oder eine Wurzel, ein großes Rindenstück oder ähnliches, unter dem sich eine Höhle graben lässt.

    Bei der aktuellen Einrichtung werden die meisten Bodenbewohner vermutlich unruhig sein und nicht entspannt reagieren können, sobald du das Terrarium öffnest. Wenn eine Spinne nicht ausweichen kann, bleibt auch der friedlichsten Geni nur Bombardieren und Drohstellung.

    Wenn du die Einrichtung aber so lassen möchtest, käme eine Baumbewohnerin in Frage, die selber ein Gespinst anlegt und nicht auf eine Korkröhre angewiesen ist. Eine Caribena versicolor würde vermutlich ein großes Gespinst bei den „Baumstämmen“ oben ins Eck bauen. Allerdings sieht man die Art nicht so oft und eher erst abends. Wäre aber auch bunt und nicht aggressiv.

    Viele Grüße

    Irene

  • Pulchfiction
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    • 10. September 2025 um 09:08
    • #14

    Danke für die vielen Antworten :)

    In der Tat bietet das Terrarium so nur eine mittelmäßige Rückzugsmöglichkeit insbs. für Bodenbewohner - entweder mir fällt noch eine gute Lösung für ein Versteck ein, das nicht zu viel Platz kostet und die Gesamtoptik nicht negativ beeinflusst, oder es wird wohl eine Bodenbewohnerin. An meine Versi hatte ich auch schon gedacht, aber da ist mir dann der Platz in Anbetracht der geringen Zeigefreudigkeit zu schade. Für eine Poeci ist es schon wieder nicht hoch genug... :D

    Und Lindner ich hole mir sogar gezielt ein wenig Erde aus dem Wald dazu, für eine gesunde Mikrofauna (Schimmel etc.).

    LG
    Pulch

  • Irene Kirbs
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    • 10. September 2025 um 09:51
    • #15

    Hallo Pulch,

    Kannst du uns mal die Maße des Terrariums sagen? Ich tippe auf 40/30/30cm mit Falltür. Das könnte für Psalmopoeus Arten reichen, wäre aber für alle Poecis zu klein.

    LG, Irene

  • Alveus
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    • 10. September 2025 um 17:27
    • #16

    Hallo.

    Bei dieser Einrichtung habe ich das gefühl, dasses optimal für eine Cyriopagopus art währe.

    Aber diese Art als häufig sichtbar zu beschreiben grenzt an eine glatte Lüge..

    Umstellen währe keine Option? Eine U-Anordnung der Stämme mit einer überdachten Lücke zu einem der Ecken währe gar nicht schlecht für eine Acanthoscurria.

    Gruss, Alveus

  • Pulchfiction
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    • 11. September 2025 um 08:47
    • #17

    Hey Irene,

    wie oben beschrieben sind es 40x40x35, aber eigentlich will ich da einen Bodenbewohner drin haben :D

    Ich habe jetzt noch eine Wurzel hinten reingeklemmt, sodass sich die zukünftige Bewohnerin auf jeden Fall zurückziehen kann - Bilder folgen noch.

    Alveus da hast du Recht. Aber Sichtbarkeit ist mir dann doch zu wichtig, insbs. wenn das Terrarium als Deko-Element im Wohnzimmer dient :)

    Hmm, Umstellen - ungern! Die Würzeln sind mit Lehmgemisch im Boden befestigt (sind also in der gesamten Höhe), da willich ungern alles wieder rausholen... Aber danke für die Inspiration :)

    LG

    Pulch

  • Irene Kirbs
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    • 11. September 2025 um 14:42
    • #18

    Hallo Pulch,

    Ich ziehe aktuell einige Nhandu coloratovillosus auf. Mit einer Versteckmöglichkeit wäre das auch noch eine Art, die den gewünschten Parametern (brav, sichtbar, mehrfarbig und Boden bewohnend) entsprechen könnte. Kommt noch flauschig hinzu.

    LG, Irene

  • Pulchfiction
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    • 12. September 2025 um 11:52
    • #19

    Hey Irene, danke für den Hinweis, die sehen auch echt schick aus :)

    Nachdem ich jetzt aber mehrfach gelesen habe, dass Nhandus doch recht scheu und nervös sind (schnell bombardieren) und geniculatas vergleichsweise entspannt sind, tendiere ich nun doch eher in diese Richtung.

    Gibt es Meinung dazu von Haltern beider Arten? :)

    LG

    Pulch

  • Jessica A.
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    • 12. September 2025 um 12:17
    • #20

    Ich hatte drei Monate eine ca. 4cm große A.geniculata zur Urlaubsbetreuung hier, die war immer sichtbar und zwar neugierig (Wasserstrahl etc. mussten immer erkundet werden), aber aggressiv fand ich sie nicht.

    Wenn ich mal richtig was im Terrarium machen musste, hat sie sich immer in ihre Höhle zurückgezogen. Und beim Öffnen der Tür war sie auch nie hektisch, hat unter Umständen mal gedroht, aber stand sonst still, was mir deutlich lieber ist als Spinnen, die panisch losrennen.

    Also ein tolles Schautier, wo der Besuch auch bei offenem Terri mal gucken und fotografieren konnte.

    Meine V. chromatus war als ganz kleiner Sling quasi ein Maulwurf und etwas hektisch beim Füttern. Jetzt hat sie knapp 3,5cm und ich sehe sie nur nachts. Dann zwar zuverlässig, aber tagsüber taucht nicht ein Bein am Höhleneingang auf. Und sobald das Licht zu direkt auf sie scheint oder ich mich zu schnell nähere, ist sie weg. Beim Umsetzen war sie sehr... selbstbewusst und not amused. Also die Spinne hat definitiv Charakter und ich mag sie inzwischen (hatte ursprünglich vor, sie abzugeben, aber beim Umsetzen war ich dann doch fasziniert). Als adultes Tier wird sie sich sicher häufiger zeigen.

    Ist bestimmt ganz individuell, bei einer A. geniculata stehen die Chancen aber eventuell höher, dass sie viel zu sehen ist, auch als juveniles Tier.

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