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Thripse bekämpfen

  • Pulchfiction
  • 16. Februar 2024 um 11:04
  • Pulchfiction
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    • 16. Februar 2024 um 11:04
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich wundere mich seit einiger Zeit darüber, dass die Efeutute bei meiner Pulchra so rumkränkelt und jedes neue Blatt kaputt ist, bevor es sich entrollt hat.

    Gerade eben habe ich dann entdeckt, dass Thripse unterwegs sind...

    Hat mir jemand aus eigener Erfahrung einen Tipp, wie ich die Schädlinge loswerde, während die Spinne im Terra ist? Raubmilben, Nematoden o.Ä.?

    Da ich bald Pflanzezuwachs (von der lieben Marie Senne) bekomme, ist es mir umso wichtiger, dass da alles sauber ist :)

    LG

    Pulch

  • Wolfram Newald
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    • 16. Februar 2024 um 11:50
    • #2

    Servus,

    Pflanze raus, oder komplett entlauben und neu austreiben lassen, Thripse wird man schon bei perfekten Bedingungen im Blumentopf nur mit systemischen Pestiziden los und das ist im Spinnenterrarium nicht möglich.

    Wenn jemand eine weitere Methode kennt die funktioniert wäre ich interessiert aber skeptisch :)

    MfG,

    Wolfram

  • Alveus
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    • 16. Februar 2024 um 13:37
    • #3

    Hallo

    Zitat von Wolfram Newald

    Wenn jemand eine weitere Methode kennt die funktioniert wäre ich interessiert aber skeptisch

    In Sprudelwasser ertränken. Alles was keine Photosynthese betreibt, stirbt darin. Die meisten(!) Pflanzen überleben es eine Weile

    Das ist die radikalste Methode die ich kenne ohne Pestizide.

    Gruss, Alveus

    Einmal editiert, zuletzt von Alveus (18. Februar 2024 um 21:51)

  • Marie Senne
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    • 19. Februar 2024 um 23:22
    • #4

    Moin ihr Lieben.

    Ja, haha, was für ein Zufall, ich frag mich seit zwei Wochen, was mit meiner Mangrove los ist und hatte noch keine Zeit mich damit zu beschäftigen… die hat dann wohl Thripse auf den groben Blick.

    Dumm nur, dass die in einem offenen Brackwasseraquarium mit Wirbellosen steht. 3 Jahre lang hab ich die zu nem Bäumchen herangezogen. ;(

    Jetzt muss ich mir erstmal ausdenken wie ich das Becken in Quarantäne packe, damit die nicht weiterhüpfen….

    Ach man eh, das ist ärgerlich.

    Die Pflanze behandeln ist keine Option, neuaustreiben packt das Pflänzchen glaube ich nicht.

    Alveus - Reagieren die auf das kohlensäurehaltige Wasser wegen des Ph-Wertes?

    Ich könnte versuchen den Ph-Wert im Becken für eine Weile etwas abzusenken und die Tiere solange umsetzen, als verzweifelten Versuch, der vermutlich viel Mühe kostet und wenig Nutzen bringt.

    Eventuell packt sie es in Süßwasser neu auszutreiben, aber dann müsste ich auch schon direkt anfangen sie umzugewöhnen….

    Das passt mir grad so gar nicht, ich bekomme morgen eine Menge neuer Tiere ins Haus und hab gar keinen Kopf für so ne Notfallaktion on top…

    Feststellung - ARGHHH!!!!!

    Pulchfiction Die Pflanzen sind auf dem Weg - die standen abgesondert in verschlossenen Behältern und wirkten nicht befallen, aber stell die mal besser erstmal in Quarantäne dann…die meisten sollten auch ein neu Austreiben packen, sollten sie befallen sein, speziell die Fittonien sind da sehr robust und ich kann ja immer noch was neu nachziehen…


    Liebe Grüße,

    Marie

  • Wolfram Newald
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    • 20. Februar 2024 um 00:10
    • #5

    Sehr traurig,

    Thripse sind wirklich die Schlimmsten :C

    Leider funktioniert die Sprudelwassermethode nur mit Pflanzen die Klein genug/flexibel genug sind darin ertränkt zu werden, ich hab vermutlich ein halbes Jahr lang ohne Giftmittel dagegen angekämpft, regelmäßig Abuduschen, Mit Wattestäbchen und Reinigungsalkohol manuell killen, etc. bis ichs aufgegeben habe und mir einen heftigen Systemischen Spray vom Bauhaus geholt habe, das hat dann geholfen ist aber natürlich dann auch nicht permanent und in Terrarien oder Tiernähe unbrauchbar.

    Viel Glück,

    Wolfram

  • Marie Senne
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    • 20. Februar 2024 um 18:26
    • #6

    Danke für die Antwort Wolfram!

    Dieses Pflänzchen ist mir ein bisschen heilig.

    Der getriebene Samen kam mit nem Kälteschaden an, ist neu ausgetrieben, wurde dann von meiner Katze abgebrochen und ist nochmal neuausgetrieben. Ich hab die schon zwei Mal fast aufgegeben, die darf mir jetzt nicht wegsterben.

    Realistisch betrachtet kann ich sie retten, bedeutet nur eben einen extremen Aufwand für mich. Ich hab mir schon einen Plan zurechtgelegt, aber der schmeckt erwartbar schlecht.

    Langfristig sicher sinnvoll, auch wenn ich bedenke, dass Schädlinge wieder auftreten können und sicher auch werden, aber aktuell passt mir das einfach nicht.

    Ich versuch den Befall jetzt erstmal zu verlangsamen, indem ich manuell gegen wirke und bastel derweil an ihrem neuen Zuhause im Keller für die Pestizidbehandlung….

    Liebe Grüße,

    Marie

  • Wolfram Newald
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    • 20. Februar 2024 um 19:49
    • #7

    Hey, wenn dir die Pflanze so wichtig ist ist es vielleicht doch wert zu behandeln...

    Was du machen könntest wäre ein Systemisches Gift zu besorgen, aber dann nicht zu sprühen sondern das Gift mit einem Wattestäbchen aufzunehmen, und dann so jedes einzelne Blatt ganz vorsichtig abzuwischen, oben und unten, möglichtst ohne das es tropft natürlich.

    Auf den behandelten Pflanzen laufen Springtails ohne Probleme rum, aber sobald ein Tier Pflanzensaft saugt ist es hin :).

    MfG,

    Wolfram

  • Marie Senne
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    • 20. Februar 2024 um 22:32
    • #8

    Nabend!

    Das ist ein guter Tipp, das reduziert die Belastung auf jeden Fall, ändert aber leider nix daran, dass mir Pestizide partout nicht in die Wohnung kommen, vor allem nicht in die Nähe von aquatischen Wirbellosen. Ich behaupte mal ganz freizügig die sind da noch ein deutliches Stück empfindlicher als die Spinnen und Insekten es wären. Luft gibts in meiner Wohnung mehr als Wasser in den Aquarien, als blöder Vergleich. :x Sicher ist sicher.

    Da brauch nur ein My von ins Wasser kommen und alles im Becken geht hops.

    Die Pflanze kommt lange Zeit nicht mehr in die Nähe meiner Tiere, sobald die behandelt wurde. Deswegen verursacht es ja leider so eine immense Mühe. Danke trotzdem für die Idee <3

    Sie hat noch einiges an grün und ich hab jetzt mehrfach täglich die Viecher mit Alkohol runtergewischt. Ich hab also noch ein bisschen Zeit zu reagieren.

    Da muss ich jetzt durch.

    Vielen lieben Dank!

    Liebe Grüße,

    Marie

  • Wolfram Newald
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    • 20. Februar 2024 um 22:49
    • #9

    Kann ich gut nachvollziehen, stimmt aquatisce Wirbellose sind da vermutlich echt in gefahr!! Dann besser nicht.

    Wie gesagt mit Alkohol abwischen hilft auch super, wenn man ein ganzes Wohnzimmer voller Pflanzen abwischen muss, kann man leider unmöglich alle erwischen, aber bei einer Einzelnen müsste man schon viel erreichen können. Leider tauchen Tripse dann immer wieder mal auf und auch verschiedene Typen, letztes Jahr hatte ich es mit schwarzen Tripsen zu tun, gerade heute bin ich wieder alle relevanten Pflanzen durchgegangen und habe eine orange/durchsichtige Art an einem meiner Philodendrons entdeckt, zum Glück waren noch keine Schäden zu sehen und ich hab alles in einem 1/2 m2 mit Gift abgeduscht :böse:. Ist echt zum verzweifeln das ganze aber mittlerweile bin ich erbarmungslos.

    MfG,

    Wolfram

  • Alveus
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    • 21. Februar 2024 um 10:48
    • #10

    Hallo.

    Ich persönlich würde es noch auch einen Versuch mit Raubmilben gegen Tripse ankommen lassen. Laut Google sollte das ja gehen.

    Bei mir hat es in jeden nichtariden Terrarien und Blumentöpfe Raubmilben, welche den Trauermücken und Buckelfliegen den gar aus machen, aber alles andere in ruhe lassen.

    Gruss, Alveus

  • Marie Senne
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    • 22. Februar 2024 um 13:43
    • #11

    So ihr Lieben!

    Raubmilben sind heute angekommen, mir ist nix besseres eingefallen um sie nah an die Pflanze zu bekommen.

    Ich hab keine große Hoffnung, da ich in der Charge beim groben Durchgucken genau eine Raubmilbe klar identifizieren konnte. Rest reinigt jetzt meine Schaben von ihren Futtermilben - hoffentlich, bevor es in die neu konzipierten Zuchtboxen geht. Da drin können sich die Raubmilben auf jeden Fall vermehren, wenns genug sind und dann kann ich zur Not über das Schabensubstrat nochmal impfen.

    Ich hoff mal das klappt, so oder so, ihr erfahrt es als Erstes.

    Lieben Gruß,

    Marie

  • Marie Senne
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    • 7. März 2024 um 15:27
    • #12

    So ihr Lieben.

    Ich hab extra nochmal Raubmilben gegen Thripse gekauft und die ausprobiert, die waren sogar ziemlich günstig. Ich zerquetsche hier und da weiterhin die erwachsenen Thripse, wenn ich noch welche sehe, aber alles in Allem muss ich sagen, der Erfolg scheint sich zu zeigen, die Pflanze sitzt voller Milben, Thripse seh ich aber kaum mehr welche. Also klare Versuchsempfehlung, insofern es eine Pflanze betrifft.

    Vielen Dank nochmal für den Tipp!

    Liebe Grüße,

    Marie

  • Jannik Eng
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    • 9. März 2024 um 12:48
    • #13

    Hallo Zusammen

    Neemöl wäre auch noch eine Alternative, das ist bei Kontakt nicht giftig, erst beim Anstechen der Blätter durch die Larven.

    Bei Blätter beissenden Spinnen würde ich jedoch davon abraten.

    Habe aber auch aktuell zwei Arten Raubmilben ausgesetzt. Das benötigt sicher noch etwas Zeit.

    Grüsse

  • Marie Senne
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    • 9. März 2024 um 23:04
    • #14

    Hallo Jannik!

    Neemöl wär vermutlich auch einen Versuch wert, damit hab ich schon oft Schildläuse kalt gemacht, auch eventuell interessant für die mögliche Nutzung in Terrariennähe.

    Pflanzen die damit behandelt wurden könnten zumindest theoretisch wieder zeitnah in das Terrarium gebracht werden.

    Da wär ich nur wieder ganz besonders vorsichtig bis abgeneigt, weil :

    Löst/Mischt sich das Zeug durch Beregnung im Wasser, killt dir das eventuell auch deine Bodencrew. Im aquatischen Zusammenhang wärs für mich aus denselben Gründen raus, alles schneller hops, als man gucken kann. Hochtoxisch für aquatische Wirbellose und damit dürfte es Asseln halt auf jeden Fall killen.

    Einfach mal so als Info.

    Also für die Vogelspinne vielleicht auf den ersten Blick nicht gefährlich, (Edit: ja außer natürlich man hat die Sorte Spinne, die ausgiebiger Gärtner ist - und danke Alveus, genau das was du geschrieben hast ) wenns bioaktiv ist, kannste nach der Nutzung auf jeden Fall nacharbeiten. Und da wäre dann auch die Frage, wie lange das toxisch bleibt.

    Also lassen wir einfach lieber die Pfoten davon und bleiben bei Milben.

    Milben brav und gut in dem Fall. :D <3

    Liebe Grüße,

    Marie

    2 Mal editiert, zuletzt von Marie Senne (12. März 2024 um 14:14)

  • Pulchfiction
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    • 11. März 2024 um 12:49
    • #15

    Ich kann die Erfahrung von Marie Senne nur bestätigen! Habe es auch mit Raubmilben versucht und kann mittlerweile keine Thripse mehr auf den blättern finden :)

    LG

    Pulch

  • Alveus
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    • 11. März 2024 um 23:21
    • #16

    Hallo.

    Zitat von Rierie

    Also für die Vogelspinne wohl eher nicht gefährlich

    Na ich weiss nicht.

    Ich beobachte meine Spinnen oft dabei, wie sie von Blättern trinken.

    Da währe mir das ganze zu heiss...

    Gruss, Alveus

  • Marie Senne
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    • 12. März 2024 um 14:09
    • #17
    Zitat von Alveus

    Hallo.

    Na ich weiss nicht.

    Ich beobachte meine Spinnen oft dabei, wie sie von Blättern trinken.

    Da währe mir das ganze zu heiss...

    Gruss, Alveus

    Ja, hast du vollkommen recht, ich editiere das.

    Liebe Grüße,

    Marie

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