Füttern Monocentropus balfouri ihre Jungen direkt?

Werbung - Partner für qualitativ hochwertige Futterinsekten!
  • Hallo


    In meiner Balfourikommune hat sich Nachwuchs eingestellt.

    Durch ein Loch in der "Felswand" kann ich die kleinen Rakker beobachten.


    Nun habe ich ein Muttertier beobachtet, welches ein Jungtier längere Zeit an den Chelizeren sitzen hatte. Ich dachte erst. Nuja... hat sie sich eines geschnappt. Aber das Junge bewegte sich plötzlich, im gegensatz zu den Chelizeren des Muttertieres.


    Ich habe es mal versucht zu Knipsen, gelang mir eher schlecht als recht.

    Dieser Bobbel hier ist das Opisthosoma des Jungtiers. Undeutlich erkennt mann auch noch ein paar Beine. Der Rest hängt wie zwischen den Chelizeren, des Muttertieres.


    Blöderweise ist mir das Handy aus den Fingern gerutscht. Das Jungtier war danach weg. Daher konnte ich es nicht weiter beobachten.


    Aber es zeigte mir, dass das Junge nicht von der grossen Spinne gehalten wurde und sich noch quickfidel aus dem Staub machen konnte.


    Jetzt frage ich mich natürlich was das sollte. Klaubt das Junge einfach noch alte Futterreste zwischen den Chelizeren der Grossen herraus, oder konnte ich da tatsächlich beobachten, dass die Mutter das Jungen bewust nährte?


    Was meint ihr?

    Bisher habe ich nur gehört, dass die Adulten, den jungen getötete Beute hinlegen, aber nicht, dass sie einen auf Pinguin machen.


    Gruss, Alveus


    Ps:

    Durch diese kleine Öffnung musste ich mit dem Handy und der Taschenlampe knipsen. Daher die miesen Bilder...


  • Hallo.


    Von Auge sah ich es natürlich besser als auf den Bildern, aber einfach ist es durch den spalt auch nicht.

    Natürlich weiss mein Hirn jetzt auch wo was auf den Bildern ist....

    Ich Markier sonst das ganze mal farblich bei Gelegenheit.


    Gruss Alveus.

  • Ich bin extrem gespannt, ob du das öfter beobachten kannst!


    Komplett abwegig ist das ja nicht.

    Wir haben ja auch Vogelspinnen die Mangos essen! Haha.


    Vom Grundsatzgedanken her, könnte eine Vogelspinne sich das ja leisten, wenn die Ressourcen da sind und dazu in der Lage wären sie ja auch, zumindest von den physischen Gegebenheiten.

    Würde ja letztlich die Überlebensquote steigern.

    Andererseits sind sie ja auch bekanntermaßen besonders große Opportunisten als Slings.

    Dementsprechend wärs ja so oder so mehr als interessant wenn du das öfter siehst.


    Liebe Grüße Marie

  • Hallo Desiree.


    Müssen sie können, sonst würden sie verhungern. Sie erbrechen ja auch den Verdauungssaft um die Beute zwischen den Chelizeren vorverdauen zu können.

    (Klik auf das Wort, da steht es auch).


    Marie Senne

    Ich kann es versuchen. Aber das Muttertier verschliest den Spalt immer mit ihrem Gespinst. Und ich möchte das nicht zu oft zerstören und das Tier so eventuell stressen.


    Gruss, Alveus

  • Hallo


    Die kleinen werden langsam selbsständiger und kommen aus der höhle geströmt wenn ich Wasser gebe.

    So kann ich sie nun auch gezielt füttern.

    Das ist übrigens nur ein kleiner Teil. Die meisten haben sich versteckt, kaum habe ich die Scheibe geöffnet.



    und hier hängt wieder mal ein kleines zwischen den Chelizeren der Mutter.


    Gruss, Alveus

  • Hammer Bilder, dafür, dass es kaum einsehbar war. Das gefärbte find ich besonders spannend, da sie ja dort in ihrem Versteck ist und das wohl etwas über ihr Verhalten zeigt, was sie nicht außerhalb der Höhle macht. Gegen Ende scheint sie ja aber doch zutraulich geworden zu sein.


    Was die Chelizeren und die "Fütter-Theorie" betrifft, ich könnte mir vorstellen, dass das Weibchen zulässt, dass ihre Jungen zu ihren Cehlizeren kommen, und diese lediglich die Reste rausputzen, bzw. das was hängen bleibt. Viel zu Essen brauchen die ja im Vergleich zur Futtergröße der Mutter nicht. Sprich eher ein selbstständiger Trieb der Jungtiere und die Mutter lässt es zu, dass sie ihr die "Zähne putzen" ^^


    Andere Frage: hältst du mehrere M.Balfouris in dem Terra künftig? Scheint ja recht groß zu sein, oder ist der Plan genug Platz für die kleinen zu haben? Würde mich interessieren was so geplant ist für das Terra, sieht auf jeden Fall cool aus mit den kleinen Felsspalten. :popcorn:

  • Naaaaw!

    Ich bin so hart an Babies interessiert, wenn du noch welche abzugeben hast Alveus!

    Ich möchte unbedingt ne große Kommune halten, meine kleine ist ZU klein! ^^


    Zu deiner Frage Herbie - er kann auf jeden Fall einige drinnen lassen. Ich meine Alveus hält auch schon eine Kommune in einem wunderschönen Terra. Ne Kommune startet man auch nur mit Tieren aus einem Kokon, die Erfolgsquote sieht sonst eher mager aus, nach den Erfahrungen die ich kenne.

    Wenn genug Futter da ist, kümmern sie sich echt eher umeinander, solange es nicht ZU voll ist. Wollte man das Projekt starten einen Kokon komplett bei seiner Mutter zu belassen müsste man ganz sicher mit dem ein oder anderen Ausfall rechnen und du musst die Größe des Terrariums regelmäßig der Größe der Tiere anpassen, damit sie eben kein Revier bilden können, weil es zu viel Platz ist, es aber auch nicht irgendwann zu eng wird.


    Gerade bei so vielen Babies in einem Größeren Terrarium bilden sie eben mal ganz schnell Reviere und sobald ein Tier territorial wird solltest du es entnehmen, weil Besucher sonst angegriffen werden. Ich stell mir das alles in allem schwierig vor. Ich würd sowas immer mit Slings starten um die Größenverhältnisse unter Kontrolle zu haben.

    Soweit mein Kenntnisstand.

    Alveus erzählt uns aber bestimmt gerne, was er machen wird.

    Hoffentlich mir ein paar Babies verkaufen, haha.


    Lieben Gruß,

    Marie

  • Hallo

    ich könnte mir vorstellen, dass das Weibchen zulässt, dass ihre Jungen zu ihren Cehlizeren kommen, und diese lediglich die Reste rausputzen, bzw. das was hängen bleibt.

    Ich tendiere auch eher zu dieser Annahme. Komisch war nur, dass ich beim ersten, gefärbten Bild noch kein Futter gegeben have.

    Hatte da auch erst erfahren, dass es junge Balfouries hat.

    Andere Frage: hältst du mehrere M.Balfouris in dem Terra künftig? Scheint ja recht groß zu sein, oder ist der Plan genug Platz für die kleinen zu haben?

    Hier ist der Beitrag zu dem Terrarium.

    Ausgerichtet ist es ja auf 10+ Erwachsene. Allerdings sind aktuell nur 3 Weibchen drin, da der Rest Boxhandschuhe angezogen hatte, und auf Wanderschaft gieng. Bis auf einer, den ich nie rausfangen konnte. Das wird wohl auch der Vater sein.

    Ich bin so hart an Babies interessiert, wenn du noch welche abzugeben hast Alveus!

    Wenn genug über leben kannst du welche haben.

    Was ich aber plane, ist zu beobachten wie sich die Jungtiere Verhalten. Kommt es zu abwanderungs Versuchen, Revierkämpfen ect.

    Aber wenn es nicht zu einem Massensterben kommt, werden sicher genug überleben.


    Alveus erzählt uns aber bestimmt gerne, was er machen wird.

    Wie gesagt. Ich lass die einfach mal machen, und beobachte was passiert.

    Dabei geht es mir auch um das Thema Revierbildung. Hier scheiden sich die Meinungen bezg. Balfouris stark.

    Meiner Beobachtungen nach, bevorzugen es die Tiere in der gleichen Höhle zu sitzen, obwohl sie bei mir mehr als genug Platz für eigene Reviere hätten.


    Da es, wie gesagt, 100 verschiedene Meinungen gibt, möchte ich einfach mal die Tiere machen lassen und sehen was passiert. Wenn einzelne Tiere klare Anzeichen zeigen, dass sie Abwanderen möchten, wie z.b. rastloses umherwandern im Terrarium ect. Werde ich sie natürlich entnehmen. Und würde sie dann auch abgeben, gell Rierie.



    Jetzt noch etwas wizziges:


    Als die Jungen im Vorgarten ihre Fressorgie feierten, ist eines der Weibchen zur Höhle heraus gekommen, zu den Jungen hinunter geklettert und hat alles ein mal abgetastet und ist wieder hoch.

    Diesen Vorgang konnte ich noch einmal beobachten.

    Normalerweise verschliesst das Weibchen den Ausgang, durch welchen due Jungen kommen von innen. Diesesmsl aber nicht:


    Sie hat wie eine Art Windfang/ Auslaufgehege gebaut. Auf de. Bild sieht man es nicht, aber die Konstruktion ist relativ Komplex 6nd mehrschichtig.

    Da nur die Jungen durch diese Öffnung ein und aus gehen können, hat sie das wohl kaum für sich gebaut, also bleibt entweder ein Zufall, oder ein Verhalten, welches dem Schutz der Jungen dient.


    Gruss, Alveus

  • Es ist ja auch einfach mal mega interessant mit anzusehen! Ich würd den ganzen Tag davor kleben ^^

    Ich bin sehr gespannt über deine nächsten Beobachtungen, vor allem ob und wann und wie stark sich die Babies auf den Weg machen.

    Gerade auch nach Beobachtungen anderer Arten spricht ja nichts dagegen, dass die Krippenzeit etwas ausgedehnt wird, vor allem wenn genug zu Essen da ist. Zumindest würde das die Überlebensquote erhöhen.

    Es würde mich jedenfalls überhaupt nicht wundern, wenn sich einige Tiere in die bereits bestehende Kommune integrieren. Warum nicht den Schutz und die Futterreste der Großen genießen, wenn man nicht rausgeschmissen wird.


    Hast du auch beobachten können, dass andere Weibchen beim Pflegeprozess beteiligt sind, oder eventuell Wache halten, oder konntest du immer klar das Muttertier identifizieren? Also würdest du sagen, das Weibchen das den Spielplatz gebaut hat, war nicht die Mutter?

    Das würde mich auch nochmal sehr interessieren.


    Ich beobachte bei meiner Kommune immer, wie das größte Tier sich zuerst häutet, dann bewachen die drei Kleineren die Höhleneingänge. Wenn das größere Tier fertig ausgehärtet ist, bezieht es oberirdisch im Netz Stellung und bleibt da solange bis die anderen fertig sind. Auch wenn es frisst, bleibt es immer draußen und droht auch sofort, sobald man das Terrarium berührt. Das macht es aber nur zur Häutungszeit. Danach sitzen sie wieder alle handzahm aufeinander.

    Also warum sollten die Tiere nicht auch gemeinsam auf die Babies aufpassen, wenn sie schon aufeinander aufpassen.

    Deine Beobachtung spricht ja dafür.


    Ich find dieses Verhalten einfach faszinierend, vor allem, weil es so einzigartig unter den Vogelspinnen ist.


    Bekennendes M. balfouri- Fanclubmitglied <3


    Lieben Gruß,

    Marie

  • Hallo

    Hast du auch beobachten können, dass andere Weibchen beim Pflegeprozess beteiligt sind, oder eventuell Wache halten, oder konntest du immer klar das Muttertier identifizieren? Also würdest du sagen, das Weibchen das den Spielplatz gebaut hat, war nicht die Mutter?

    Das würde mich auch nochmal sehr interessieren

    Da die Tiere relativ viel Rückzugs und Grabmöglichkeiten haben, sehe ich selten mehr als eine, da sie sich ein relatives grosses Höhlensystem gebaut haben müssen. Zumindest musste ich ordentlich Aushub aus dem Terrarium entfernen. (Locker 2l aufwerts)


    Ich vermute aber, dass es sich aber bei allen dreien um Muttertieren handelt.

    Da das letzte Männchen 3x ein Spermanetz ausserhalb, der Höhlen baute.

    Zudem habe ich über mehrere Monate keines der Tiere gesehen, obwohl sie auch frisch gehäutet, nach draussen kommen, wenn ich gegossen habe.

    Spricht dafür, dass sie alle ihren Kokon bewachten.

    Ich beobachte bei meiner Kommune immer, wie das größte Tier sich zuerst häutet, dann bewachen die drei Kleineren die Höhleneingänge.

    Da ich die Tiere praktisch nie nebeneinander sehe, kann ich sie nicht auseinander halten. Zudem scheinen sie alle ähnlich gross.

    Ich vermute aber, dass sie sich synchron häuten. Denn manchmal sind die Eingänge für +/- einen Monat zugesponnen, bis die Tiere wieder erscheinen.


    Aber da hast du ein interessantes Verhalten beobachtet. Mal schauen ob ich was ähnliches bei mir beobachten kann. Aber ich hab denen einfach zuviel Platz gegeben...


    Aber meine Fantasie ist wegen dem Thema ordentlich durchgegangen. Habe mir vorgestellt, was es zu bedeuten hätte, wenn diese Beobachtungen nicht blose Zufälle währen, sondern tatsächlich das sind, was wir hinein intepretieren.

    Dass es evt der Beginn einer Koloniebildung bei Spinnen ist. "Kakerlacken" haben das ja auch fertig gebracht (Termiten).

    Man stelle sich mal einen Vogelspinnen Supermajor vor! ;)


    Genug geträumt! Gruss, Alveus.

  • Also für mich steht grad fest, dass wenn meine Kommune das nächste Mal umzieht, ich irgendwie versuchen werde mit Kameras zu arbeiten. Ich will da reingucken!


    Von abgestimmten Häutungszeiträumen hab ich definitiv schon öfter gehört und gelesen und meine Gruppe macht es halt auch. Auch von ähnlichen Verhaltensweisen hab ich schon öfter gehört.

    Ich erinnere mich an einen Thread in irgendeinem anderen Forum mit einer Fünfergruppe, wo sich 4 der Tiere mit Konstruieren und Bauen beauftragt sahen, während das fünfte im Bunde währenddessen immer im Gespinst Wache hielt und Alarm schlug, wenn was in der Nähe passierte.


    Da es ja nun wirklich nicht viele Arten gibt, die man Kolonial halten kann, find ich deinen Gedanken gar nicht so verkehrt. Der Grundbaustein für eine mögliche Entwicklung in die Richtung wäre ja da.

    Es haben genug Arten Kolonien unabhängig voneinander entwickelt. Wer weiß.

    Ich mag ne Zeitmaschine haben, in die Zukunft reisen und nachsehen gehen ^^

    Muss man nur die Daumen drücken, dass wie sie nicht ausgerottet haben, oder sie aus anderen Gründen ausgestorben sind. Da ist die Zeitmaschine ja glatt noch das kleinste Problem ^^


    Ich bin mir grad unsicher, wurden solche Kolonien in der Natur auch schon beobachtet? Ich meine ja, aber ich würde nicht drauf wetten.


    Und dann hab ich noch den Gedanken, dass es ja Webspinnen gibt, die tatsächlich in Kolonien leben. Nur ist das eben irgendwie nicht ganz so “friedlich” wie bei Ameisen oder Bienen. Und dann kommt ja noch die fiese nicht ganz unbeantwortete Frage, in dem Fall, ob das wirklich Absicht oder Zufall ist.

    Ich meine es gibt doch noch irgendeine Zwergvs-Art in Asien, die in der Natur auch oft in größeren Ansammlungen angetroffen wird, wo es aber auch eher ein Haustür an Haustür wohnen sein soll.

    Ich hab grad nur kein Plan, welche Art das war, ich muss mal nach der Doku gucken, aus der ich das habe.


    Lieben Gruß,

    Marie

  • Hallo

    ich irgendwie versuchen werde mit Kameras zu arbeiten. Ich will da reingucken!

    Ich hab mir das auch schon überlegt.

    Irgendwo in der Bude hätten wir noch Kammerasonden, aber da wüsste ich, dass die Weibchen direkt angreifen würden. Sichtfenster oder eingebaute Kammeras würden innert kürzesterzeit zugesponnen werden.

    Von abgestimmten Häutungszeiträumen hab ich definitiv schon öfter gehört und gelesen und meine Gruppe macht es halt auch.

    Das begrenzt sich ja nicht nur auf die Kommune sondern hat ja einfluss auf alle umliegenden Spinnen.

    Hier vermuten viele, dass die Spinnen bei der Häutung Hormone aussondern, was die andern Spinnen ebenfalls zur Häutung stimuliert.

    Vielleicht kann ich ja die von dir bescheiebenen Verhaltensmuster beobachte, wenn die Kolonie wächst.

    Jetzt machen sie blos die Schoten dicht und gut ist.

    Da es ja nun wirklich nicht viele Arten gibt, die man Kolonial halten kann, find ich deinen Gedanken gar nicht so verkehrt. Der Grundbaustein für eine mögliche Entwicklung in die Richtung wäre ja da.


    [...]

    Und dann hab ich noch den Gedanken, dass es ja Webspinnen gibt, die tatsächlich in Kolonien leben. Nur ist das eben irgendwie nicht ganz so “friedlich” wie bei Ameisen oder Bienen.

    Die möglichkeit die Anfänge einer echten Kolonie zusehen kann man natürlich nicht ausschliessen.

    Aber wir Menschen neigen auch gerne zur überintepretation.

    Es gibt aber mehrere Berichte, teils auch professionele, welche sich mit den Sozialen interaktionen bei den Balfouris befasst. Allerdings nur in Gefangenschaft.

    Sie von dir erwähnten Spinnenkolonien bezeichnet man, nach meinem Wissen, eher als Klaster. Findet man ja häufig bei verschiedenen VS das mehrere Tiere an dem gleichen Ort ihre Wohnhölen haben, sich mehr oder weniger tollerieren, aber nicht miteinander Interagieren.

    Das spezielle bei den Balfouris ist ja, dass sie ja auch tatsächlich mit einander interagieren. Die Beobachtung die immer gemacht wurde, auch von mir. Ist dass in einem neuen Terrarium jedes Tier sich erst mal ein eigenes Versteck sucht, welche mit der Zeit aufgegeben werden und sich Tiere nach und nach im gleichen Versteck aufhalten, oder die eingänge miteinander Verbinden.

    Von den ursprünglich 5 Eingängen brauchen meine auch nurnoch einen.


    Ich bin mir grad unsicher, wurden solche Kolonien in der Natur auch schon beobachtet? Ich meine ja, aber ich würde nicht drauf wetten.

    Viele Berichte beschreiben, dass sie in der Natur eher einzeln vorkommen, aber nicht wie das evaluiert worden ist.

    Wenn ich jetzt nicht wüsste wie viele Tiere in meinem Terrarium sitzen, könnte ich auch glauben es wäre nur eines. Dieser gedanke ist mir tatsächlich auch schon gekommen, da ich über Monate hin weg nie mehr als ein Weibchen gesehen habe.

    Und in der Natür können die natürlich noch deutlich Tiefere Gänge graben und durch die Elemente wird man dann auch kaum viel an Gespinsten sehen.


    Dazu kommt das schon länger strikt von Reisen nach Sokotra abgeraten wird. Daher wird es wohl leider kaum neue Berichte über das Verhalten der Balfouris in der Freienwildbahn geben.

    Welcher Arachnologe will schon sein Leben riskieren.


    Gruss, Alveus

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!