Omothymus schioedtei

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  • Hallo Leute


    Letztes Jahr hatte ich mein Omothymus schioedtei Weibchen verpaart. Am 23.6.22 hat sie mir einen abgestorbenen Kokon vor die Tür gelegt. Ich war sehr enttäuscht, da es ein großer Kokon war und der vergammelte Inhalt schon Beinchen hatte. Hab natürlich gegrübelt, woran es gelegen haben könnte und entschied, dass ich sie beim nächsten Mal trockener halten werde.


    Heute sah ich dann völlig unerwartet Jungtiere durchs Terrarium spazieren! :) :)  :)

    Es werden vermutlich nur ein paar sein, aber so unerwartet doch welche zu bekommen, freut mich gleich noch mehr.

    Ich muss jetzt zwar auf Arbeit, aber morgen wird das erste, was ich mache “Spinnchen fangen“ sein! Juhu!


    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo Leute


    Es sind doch mehr Nymphen als ich dachte. Ich hab fürs Erste 24 Tiere vereinzelt. Die restlichen sitzen einträchtig zusammen im Terrarium der Mutter.

    Hat jemand Erfahrung mit Gruppenaufzucht bei dieser Art? Wann müssen sie spätestens vereinzelt werden?

    Kann ich sie noch länger im Terrarium zusammen mit dem Muttertier lassen? Sie scheinen sich nicht im Terrarium verteilen zu wollen, sondern fliehen bei Gefahr (wenn sie mich sehen) zurück in die Höhle zur Mama. Das spricht ja eigentlich dafür, dass es bis N2 oder N3 gut gehen könnte.


    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo

    Ich habe festgestellt, dass die Tiere, die beim Muttertier im Terrarium geblieben sind, deutlich dicker sind als die vereinzelten.

    Die Vereinzelten wurden mit Miniheimchen gefüttert. Ich sah sie auch welche fangen und fressen.

    Die Mutter bekam getötete und halbiere Fauchschaben, die sie sofort in ihre Höhle schleppte. Ich habe auch Miniheimchen dazugegeben, vermute aber, dass die Kleinen an den Schaben mitfressen und deshalb so proper sind.

    Ich denke, es ist besser, diese Art nicht schon als N1 zu vereinzeln.


    Was meint ihr: Kann man die vereinzelten Nymphen zurück ins Terrarium setzen? Werden die wieder in die Gruppe aufgenommen und mit versorgt? Oder ist das Quatsch und sie enden als Futter und bringen vorher noch das ganze Gefüge durcheinander?

    Ich würde normalerweise keine entnommenen Tiere zurück setzen, aber hier ist die Versuchung schon groß: Besser wachsende Nymphen mit deutlich weniger Arbeit ;).

    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo

    Ein kleines Update: Die Kleinen sind jetzt alle vereinzelt. Sie leben ein bisschen spartanisch in 500ml Joghurtbechern mit klarem Deckel. Die Röhren sind trockene, gereinigte Distelstiele, die sie fast durchgehend angenommen haben. Sie sind jetzt N2 und arbeiten fleißig daran, aus ihrer Einrichtung das beste zu machen :).

    Sie sind etwas ängstlich, deshalb hier nur ein Bild von der Einrichtung, ohne den Feigling in der Röhre ;).

    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo


    Die Bevorzugte Wohnungseinrichtung der Kleinen ist schon speziell!

    Wo hast du den Tipp her?

    Da die Art relativ weit oben auf meiner Wunschliste steht, habe ich mich auch schon gut über sie eingelesen, aber über den Tipp bin ich nie gestolpert.


    Gruss, Alveus

  • Hallo Alveus

    Was meinst du genau? Die wohnen gerne in einer Röhre oder am Fuß einer Röhre. Und die Disteln hab ich an einer Böschung gefunden: gute Größe, natürliches Material und noch dazu gratis.

    Wenig zusätzliche Einrichtung hat bei den kleinen Tieren den Vorteil, das ich übrig gebliebene Heimchen sofort sehe. Die Kleinen können die Heimchen auch gut fangen, weil die immer oben oder am Fuß der Röhre sitzen.

    Schon klar, dass dir die Optik des ganzen nicht gefällt. Aber um viele Tiere bequem zu versorgen, ist es recht praktisch.

    Hab ich auch nirgends so gesehen, einfach mal ausprobiert.

    Wenn du die Art magst, willst eines?

    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo

    Hab doch ein Foto machen können. Das ist der kleine Angsthase im Porträt, wie er aus der Röhre schaut:

    (Das runde Ding im Bild ist eines der Luftlöcher im Plastikdeckel des Bechers, durch den ich fotografiert habe.)


    Hier erkennt man auch den Nachteil meiner Billigeinrichtung: Nach der nächsten, spätestens übernächsten Häutung sind die Röhren zu klein und die Tiere müssen umziehen.

    Kann natürlich auch sein, dass sie dann in den Bodengrund unter der Röhre umziehen. Die Mutter der Kleinen hat sich in ihrem Terrarium eine Höhle direkt unter der Korkröhre gegraben und lebt vorwiegend unterirdisch.


    Viele Grüße

    Irene


    An Wolfram: Vielen Dank für das nette Kompliment :)

  • Hallo Irene.


    Nein nein die Optik finde ich grosses Kino. In meinem Kopf habe ich mir schon die Reihen Becher mit den Bebeinten Stielen ausgemalt!


    Ich währe blos nie au die Idee gekommen. Ich hätte es eher wie ein typpisches Poecilotheria-silng Behältniss eingerichtet. Blos mit mehr Substrat, um dem Grabtrieb gerecht zuwerden.


    Ich dachte vieleicht hattest du die Idee mit den Halmen ja von Bildern aus der Natur, oder so. Solche referenzen fibde ich eben immer Spannend.


    Ob ich eines möchte? Scheissen Baumbewohner auf die frisch geputze Scheiben? ;)


    Gruss, Alveus

  • Hallo Alveus


    Du hast völlig recht: Es sind 30 Becher mit bebeinten Stielen! Leider bekomme ich kein vernünftiges Foto hin. (Die Deckel spiegeln, und wenn ich Licht mache, sind sie weg.) Du hättest deine Freunde dran.


    Und klar schick ich dir gerne eines oder zwei. Da weiß ich wenigstens, dass sie ne tolle Unterkunft kriegen! Melde dich einfach, wenn es mit deiner Arbeit wieder passt.


    Das mit der Einrichtung war einfach so ein eine Überlegung: Was brauchen sie und wie bekomme ich das für 30 Tiere hin. Und weil es so gut funktioniert hat, musste ich natürlich ein Angeberfoto reinstellen :grins:.


    Viele Grüße

    Irene

  • Hallo

    Hab gerade die Kleinen gefüttert. Dabei fiel mir auf, dass eines von ihnen eine eigene Röhre gebaut hat. Warum die Mühe?

    Als ich mir den Distelstiel, den ich als Röhre angeboten hatte, genauer ansah, war es klar: Bei diesem Stiel hab ich Dödel vergessen den Ring abzuschneiden😖.

    Immerhin: Die Kleine wusste sich zu helfen.

    Viele Grüße

    Irene

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