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Taxidermie von Vogelspinnen

  • Alveus
  • 9. Mai 2022 um 22:30
  • Christoph
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    • 24. Juli 2023 um 09:23
    • #21

    Guten morgen mich würde mal interessieren wie genau du die Spinne haltbar bekommst. Welche Zusätze brauchst du dafür und wie holst du den Körperbau. Beine aus.

    Lg Christoph

  • Alveus
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    • 25. Juli 2023 um 13:01
    • #22

    Hallo

    Speziellemittel verwende ich nicht. Auch wenn es solche gibt.

    Haltbar mache ich die Spinne, indem ich die Inerreien entferne, und das Abdomen vorsichtig mit alkoholgetränkter Watte ausreibe.

    Bei Neuweltlern fixiere ich die Brennhaare mit Haarspray.

    Das Ganze wird dann mit sauberer, trockener Watte ausgestopft. So kann man, mit etwas Geschick , das Abdomen wieder in Formbekommen und mit Sekundenleim verschliessen.

    Die Körperhaltung und Beinstellung schaue ich mir von Lebenden exemplaren ab und passe sie dem Diorama an.

    Die Beine fixiere ich mit kleinen Tropfen Sekundenleim in den Gelenken. Das erforderet doch ein wenig Fingerspitzengefühl.

    Danach schmeisse ich das ganze bei 50° für ein zwei Stunden in den Bakofen, damit das verbleibende Gewebe antrocknet.

    100% gammelfest ist es so natürlich nicht. Im feuchten Keller lagern sollte man es nicht. Aber das gilt eigentlich für alle Präparate. Auch eine Staubsichere Aufbewahrung ist empfehlenswert

    Gruss, Alveus

  • Christoph
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    • 25. Juli 2023 um 15:32
    • #23

    Hallo tust du auch aus den Beinen das Gewebe entfernen und entfernst du das Gewebe über den Mund Bereich?

  • Alveus
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    • 25. Juli 2023 um 18:33
    • #24

    Hallo.

    Bei meiner allerersten Präparation habe ich noch das Sternum geöffnet und die darunterliegenden Weichteile entfernt. Bei der zweiten habe ich es Vergessen und konnte bis Dato keine negativen Auswirkungen feststellen.

    Das Gewebe aus den Beinen zu entfernen ist ohne Spezialwerkzeug wohl kaum Möglich. Zudem gibt das getrocknete Gewebe den Beinen eine zusätzliche Stabilität.

    Gruss, Alveus

  • Christoph
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    • 25. Juli 2023 um 18:47
    • #25

    Also lässt du es praktisch ein trocken in den Beinen wenn ich das richtig verstehe. Lg

  • Alveus
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    • 25. Juli 2023 um 21:10
    • #26

    Hallo. Ja genau.

    Unteranderem deswegen die antrocknung im Backofen.

    Gruss, Alveus

  • Christoph
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    • 26. Juli 2023 um 06:43
    • #27

    Ok. vielen Dank für die Erklärung. Lg Christoph

  • Alveus
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    • 24. Mai 2024 um 11:50
    • #28

    Hallo

    Irene Irene Kirbs hat mir wieder mal eine wunderschöne Spinne zum präparieren geschickt.

    Hier das Ergebniss:

    Spass beiseite. Natürlich habe ich sie versucht so lebensnah wie möglich zu präparieren:

    Es handelt sich um eine 0.1 Nhandu tripepii

    Da die Ikea diese breiten Glasglocken nicht mehr verkauft, war ich gezwungen zu improvisieren und habe selber etwas aus Resten gebastelt. Ehrlichgesagt, gefällt mir dieses rechteckige Desingn deutlich besser, da es weniger Spiegelt und das Exponat so besser zur Geltung kommt.


    Nur an einer Einfassung für die Kanten bin ich noch am Studieren. Evt Holz oder Blei?


    Wie ich die Spinnen präpariere habe ich ja schon beschrieben. Dieses mal sind mir aber im Tiefkühler ein Bein und die Spinnwarzen abgebrochen.

    Auf dem Bild ist es nicht deutlich zusehen, aber ich habe einen sehr dünnen Draht mehrfach verzwirbelt um so eine rauhere Oberfläche zubekommen.


    Dann das Drahtende in die Sekundenleimtube gesteckt und sofort in das Bein. Das gleiche Spiel nochmals am anderen Ende. Dass muss schnell gehen, da der Sekundenleim im feuchten Bein sofort härtet. Daher habe ich es zuvor trocken geübt.

    Das Bild ist bewusst mit dem sichtbaren Draht gemacht, während der Trockenübung. Jetzt sieht man dank den Haaren nicht mal mehr die Bruchstelle.

    Das gleiche dann mit den Spinnwarzen einfach mit einem nur zweifach verzwirbeltem Draht.

    Ob die jetzt richtig herum sitzen ist eine andere Frage, aber ich denke das juckt niemanden...

    Gruss, Alveus

  • herbie
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    • 24. Mai 2024 um 12:28
    • #29
    Zitat von Alveus

    Hallo

    Irene Irene Kirbs hat mir wieder mal eine wunderschöne Spinne zum präparieren geschickt.

    Hier das Ergebniss:

    Spass beiseite. Natürlich habe ich sie versucht so lebensnah wie möglich zu präparieren:

    Es handelt sich um eine 0.1 Nhandu tripepii

    Da die Ikea diese breiten Glasglocken nicht mehr verkauft, war ich gezwungen zu improvisieren und habe selber etwas aus Resten gebastelt. Ehrlichgesagt, gefällt mir dieses rechteckige Desingn deutlich besser, da es weniger Spiegelt und das Exponat so besser zur Geltung kommt.


    Nur an einer Einfassung für die Kanten bin ich noch am Studieren. Evt Holz oder Blei?


    Wie ich die Spinnen präpariere habe ich ja schon beschrieben. Dieses mal sind mir aber im Tiefkühler ein Bein und die Spinnwarzen abgebrochen.

    Auf dem Bild ist es nicht deutlich zusehen, aber ich habe einen sehr dünnen Draht mehrfach verzwirbelt um so eine rauhere Oberfläche zubekommen.


    Dann das Drahtende in die Sekundenleimtube gesteckt und sofort in das Bein. Das gleiche Spiel nochmals am anderen Ende. Dass muss schnell gehen, da der Sekundenleim im feuchten Bein sofort härtet. Daher habe ich es zuvor trocken geübt.

    Das Bild ist bewusst mit dem sichtbaren Draht gemacht, während der Trockenübung. Jetzt sieht man dank den Haaren nicht mal mehr die Bruchstelle.

    Das gleiche dann mit den Spinnwarzen einfach mit einem nur zweifach verzwirbeltem Draht.

    Ob die jetzt richtig herum sitzen ist eine andere Frage, aber ich denke das juckt niemanden...

    Gruss, Alveus

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    wow, klasse Arbeit! Dann merke ich mir mal das falls ich dir auch mal eine schicken darf :blume:

  • Alveus
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    • 24. Mai 2024 um 13:53
    • #30

    Hallo

    Danke für die Blumen!

    Zitat von herbie

    Dann merke ich mir mal das falls ich dir auch mal eine schicken darf

    Kannst du natürlich gerne machen.

    Andererseit währe es auch mal cool von den Versuchen anderer hier zu lesen!

    Gruss, Alveus

  • herbie
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    • 24. Mai 2024 um 13:59
    • #31
    Zitat von Alveus

    Andererseit währe es auch mal cool von den Versuchen anderer hier zu lesen!

    Glaub dass muss man erstmal hinkriegen, das kannst ja in nem Museum ausstellen, inklusive Terra und Einrichtung.

    Was wär denn das optimale Vorgehen um die Haut für den Versand vorzubereiten. Sprich ab dem Zeitpunkt der Häutung. Einfach gut verpacken oder vorher behandeln?

  • herbie
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    • 24. Mai 2024 um 14:00
    • #32
    Zitat von Alveus

    Danke für die Blumen!

    Sehr gern!

  • Alveus
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    • 24. Mai 2024 um 14:03
    • #33

    Hallo Herbie.

    Nur mit der Haut wird es schwieriger.

    Besonders das Abdomen wird dann eine knifflige Sache. Habe aber auch da schon recht gute Ergebnisse im Netz gesehen. Muss ich evt auch mal versuchen.

    Ich habe ja verstorbene Spinnen ausgestopft, das ist eigentlich nicht so schwierig.

    Gruss Alveus

    Einmal editiert, zuletzt von Alveus (25. Mai 2024 um 12:15)

  • Alveus
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    • 28. Mai 2024 um 10:06
    • #34

    Hallo.

    Ich hatte heute einen freien Nachmittag. Und da ich von Irene Irene Kirbs noch 2.0 Pamphobeteus sp. Mascara im Tiefkühler hatte, habe ich mal etwas neues getestet.

    Die Hornisse war halt gerade zufällig auch im TK und ich fand es Wizzig.

    Natürlich währe eine Pepsis viel töller und akutater, aber an die werde ich kaum kommen.

    Die Beine habe ich mit Lötdraht "armiert"

    Zuerst hatte ich es mit normalem 1mm Draht probiert, aber mit dem konnte ich die Beine nicht mehr biegen.

    Der Lötdraht hat sich als Perfekt erwiesen in Sachen Stabilität und nachträglicher Flexibilität.

    Gruss, Alveus

  • Karin
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    • 28. Mai 2024 um 15:59
    • #35

    Ich musste schmunzeln ab deinem "und da ich eh noch eine Spinne im Tiefkühler hatte", bei mir ist gerade eine Wüstenheuschrecke im Gefrierer, zum ersten Mal sowas und denke immer ich darf sie nicht darin vergessen aber ja bei dir ist das anscheinend normal. ^^

    Falls du Interesse an der Heuschrecke hast:D

    Lg Karin

  • Irene Kirbs
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    • 28. Mai 2024 um 18:50
    • #36

    Der Kerl sieht als Präparat lebendiger und fitter aus als in echt während seiner letzten Wochen. Und das mit der Hornisse ist einfach genial.

    Liebe Grüße

    Irene

  • Alveus
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    • 30. Januar 2025 um 10:44
    • #37

    Hallo

    Ich präsentier euch mal meine erste "Auftragsarbeit"

    Hierbei handelt es sich um eine Brachypelma hamorii, die der Besitzer vor über 20-25 Jahren vor dem Toilettentod gerettet hatte.

    Nach dem sie starb, wollte er sie ausstopfen lassen und ist über Umwege auf diesen Beitrag hier gestolpert und hat sich bei mir gemolden.

    Wir haben uns dann dazu entschlossen, die Spinne gleich in ihrem alten Terrarium zu präparieren und ihr ein naturnahes Landschaftsbild zu geben.

    Natürlich musste bei der ersten Auftragsarbeit direkt ordentlich etwas schief gehen:

    Beim ausnehmen habe ich bemerkt, dass das Opisthosoma auf der rechten hinteren Seite zerfällt. Ob ich beim ausnehmen geschludert habe, oder es einen anderen Grund gab, kann ich jetzt nicht sagen.

    Jedenfalls kam ich natürlich ordentlich ins schwitzen, da ich keine Ahnung hatte wie ich das reparieren soll, und ob ich es überhaupt hinbekomme.

    Aber mit zwei Nadeln und tröpfchenweise Sekundenleim und ein wenig Edding für die weissen Leimstellen habe ich es einigermassen hinbekommen.

    Danach konnte ich das Opisthosoma fertig ausstopfen und in Form bringen.

    Zum Glück hatte ich eh geplant, sie so zu präparieren, als ob sie gerade aus ihrer Wohnhöle kommt, somit ist der Hintern ohnehin nicht gut zu sehen.

    Gruss, Alveus

  • herbie
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    • 30. Januar 2025 um 19:14
    • #38
    Zitat von Alveus

    Hallo

    Ich präsentier euch mal meine erste "Auftragsarbeit"

    Hierbei handelt es sich um eine Brachypelma hamorii, die der Besitzer vor über 20-25 Jahren vor dem Toilettentod gerettet hatte.

    Nach dem sie starb, wollte er sie ausstopfen lassen und ist über Umwege auf diesen Beitrag hier gestolpert und hat sich bei mir gemolden.

    Wir haben uns dann dazu entschlossen, die Spinne gleich in ihrem alten Terrarium zu präparieren und ihr ein naturnahes Landschaftsbild zu geben.

    Natürlich musste bei der ersten Auftragsarbeit direkt ordentlich etwas schief gehen:

    Beim ausnehmen habe ich bemerkt, dass das Opisthosoma auf der rechten hinteren Seite zerfällt. Ob ich beim ausnehmen geschludert habe, oder es einen anderen Grund gab, kann ich jetzt nicht sagen.

    Jedenfalls kam ich natürlich ordentlich ins schwitzen, da ich keine Ahnung hatte wie ich das reparieren soll, und ob ich es überhaupt hinbekomme.

    Aber mit zwei Nadeln und tröpfchenweise Sekundenleim und ein wenig Edding für die weissen Leimstellen habe ich es einigermassen hinbekommen.

    Danach konnte ich das Opisthosoma fertig ausstopfen und in Form bringen.

    Zum Glück hatte ich eh geplant, sie so zu präparieren, als ob sie gerade aus ihrer Wohnhöle kommt, somit ist der Hintern ohnehin nicht gut zu sehen.

    Gruss, Alveus

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    Wow! 😃

  • herbie
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    • 30. Januar 2025 um 23:30
    • #39
    Zitat von Alveus

    Wir haben uns dann dazu entschlossen, die Spinne gleich in ihrem alten Terrarium zu präpariere

    Mal ne andere Frage, war das ausreichend von den Versteckmöglichkeiten? Hat es der Hamorii auagereicht? Sieht aus dem Winkel aus dass sie sich nur ein wenig in der Ecke zurückziehen kann.

    Frag mich nur ob man immer so viel Erde auffüllen "muss" damit sie sich wohl fühlt, denn oft sind sie dann nur noch in Röhren (wie auch im Habitat), aber man sieht sie halt nicht. Ich sprech jetzt nur von Bodenbewohnern. Das Terra sieht nämlich echt geil aus

  • Jannik Eng
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    • 21. Oktober 2025 um 16:07
    • #40
    Zitat von Alveus

    Also das Ausstopfen selbst, stelle ich mir einfacher vor. Das Lebensechte platzieren währe eher die Herausforderung, mit den dünnen Beinen. Aber da kann ich mir den einen oder anderen Trick vorstellen.

    Gruss, Alveus

    Interessant wie das gealtert ist.

    Meine Freundin hat just ein Idolomqntis diabolica Männchen mit Resin überzogen.

    Das braucht natürlich Übung und ich bin auf das Ergebnis gespannt.

    Habe eine frisch adulte Dame und falls die mal Ableben sollte, könnte sie das bis dann gut hinbekommen.

    Danke für diesen Beitrag, scheint als müssten wir den mal in Ruhe verinnerlichen 😉.

    Grüsse

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