Pterinopelma sazimai, ein Anfänger hat Fragen

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  • Hallo zusammen! :winken:

    Ich habe mich in die Pterinopelma sazimai verliebt und hätte noch so einige Fragen zum Handling, den

    Terrariumsbedingungen und den Pflanzen, die ich in das Terrarium setzen darf.

    - Ich fange mal mit der Temperatur an:

    So 24-25°C sind ja ideal für diese Spinne. Da meine Wohnung nur des Nachts im absolut tiefsten Winter unter 18°C fällt, brauche ich dann doch bei ca. 23°C Tagestemperatur (während Herbst und Winter) eigentlich keine Terrariums-Heizung, oder?

    Von Mitte Frühling bis Spätsommer liegt die Durchschnittstemperatur aber auch gut und gerne bei mindestens 26 bis 28°C+. Ist diese "niedrige Temperatur" (im Verhältnis zu Brasilianischen Zuständen) noch im guten Bereich? Reicht das, um der Spinne ihre "Sommerzeit" zu simulieren, oder würde sie diese dauerhaft mittel-warme Umgebung zu sehr stressen?


    - Und wie sieht es mit der Beleuchtung aus?

    Ich habe für die Platzierung des Terrariums 2 Optionen:

    * Im Wohnzimmer, welches die oben genannten Temperaturen hat, aber immer nur dämmerig ist.

    Dort müsste das Terrarium neben dem (selten genutzten) Fernsehr stehen. Einen "Flimmerlicht-Schutz" habe ich dabei bereits eingeplant. Da dort aber auch meine Küche ist, würde es aber manchmal etwas lauter und hektischer.

    * Die andere Option ist ein Platz im Schlafzimmer, wo es nochmal wärmer bleibt. Allerdings würde das Terrarium morgens von der Sonne beschienen (Ich habe eine milchige Sichtschutzfolie an dem Fenster, es wäre also kein ganz direktes Sonnenlicht), und die Durchlüftung ist dort nicht besonders gut. Dafür ist es in diesem Raum sehr ruhig.

    Welcher eignet sich besser? Mit wie viel Aktivität auf der anderen Seite der Scheibe kommen eure Spinnen zurecht?


    - Bepflanzung

    Eine dämliche Frage, aber: "Intensiv-schmeckende" Pflanzen wie Lavendel oder Minzen sollte ich vermeiden, richtig?

    Wie steht es mit lange blühenden Pflanzen wie dem "Einblatt"?


    Und zu guter letzt:

    Wie macht ihr das, wenn ihr länger als 2 Wochen in den Urlaub fahrt? Jemanden, der in diesem Fall die Pflege übernehmen würde, habe ich bereits.

    Aber ich müsste dort ca. 1 1/2 Stunden mit dem Zug (oder Auto) hinfahren. Kann ich einer Vogelspinne diese Zeitspanne in einem kleineren Terrarium / einer Quarantäne-Box zumuten?


    Vielen Dank fürs Lesen!

    MfG, Kira

  • Hi Kira


    Grundsätzlich sind 18°C zumutbar, da sich in einem Glasterrarium die Temperatur etwas höher hält, es besteht ja auch Restwärme von der Lampe, die sich auch mit bsp. Steinen gut speichern lässt.


    Ich empfehle natürlich das Schlafzimmer, Hektik wird zwar vertragen, ist halt trotzdem suboptimal, gerade für so sensible Tiere.


    Beim Sonneneinfall geht es primär darum, dass sich das Terrarium nicht zu sehr aufheizt.

    Ein Strahl durch die Wanderung der Sonne einige Stunden einfällt, macht da keine Probleme (eher im Gegenteil), volles Sonnenlicht den ganzen Tag würde ich vermeiden, da sich eine sehr hohe Stauwärme entwickeln kann.


    Das Einblatt eignet sich meiner Erfahrung nach wunderbar, kann jedoch sehr gross werden! Es hält sehr hoher Feuchtigkeit stand.

    Lavendel wir gegen Insekten verwendet bzw von ihnen vermieden, das würde ich einer Spinne nicht zumuten wollen.


    Zwei Wochen sind für ein Adultes Tier problemlos. Wenn du jedoch jemanden findest, der den Wassernapf auffüllt, umso besser.


    Grüsse, Jannik

  • Hey Jannik,

    das klingt ja echt spannend, darf ich fragen was deine Erfahrungen zum Streiflicht von der Sonne sind? Ich hätte es mich nicht getraut ein Terrarium so aufzustellen dass die Sonne es direkt anscheinen kann. Auch habe ich nicht die Erfahrung gemacht dass irgend eine extra Wärme (Lampe, Heizmatte etc.) notwendig wäre. Wie stehst du dazu?




    Servus Kira,


    18° macht ihnen im Normalfall nichts aus, ich halte alle meine Spinnen bei Zimmertemperatur also 18° im winter und im Sommer variabel da meine Fenster dann einfach konstant offen stehen. Aber im Maximalfall vermutlich um die 28-30° eher 25-26° durchschnittlich. Alles ohne Lampen, allerdings also bekommen sie bei mir keine extra Wärme untertags.


    Man kann auch ruhig mal im Winter 5 min durchlüften das halten sie gut aus, nur auf dauer würde ich nicht unter 16-18° gehen.


    Ich habe diese Art allerdings noch nicht also kann ich nur generell von meinen Erfahrungen mit verschiedensten Arten sprechen (Lasiodora, Pamphobeteus, Poecilotheria, Grammostola, Brachypelma, Ephebopus, etc.).


    Zu bepflanzten Terrarien kann ich nichts sagen da ich nur ein bepflanztes Terrarium besitze und dieses rein durch indirektes Sonnenlicht läuft. Außerdem ist es erst seit ca 5 monaten bepflanzt und ich kann erst mit Konfidenz sagen dass es wirklich funktioniert wenn die Pflanzen den Winter gut überstanden haben.



    Meinungen gehen bei diesem Thema auseinander aber zum Handling kann ich nur sagen dass ich es nicht empfehlen kann da es dabei leicht zu tödlichen Unfällen kommen kann (für die Tiere). Ich habe dabei schon von unzähligen Fällen gehört. Ich habe bislang in 3 1/2 Jahren keine meiner 26 Spinnen angefasst aber die Exuviae eignen sich hervorragend dazu ein völlig risikofreihes Anfassen zu ermöglichen.


    Oder hast du mit Handling was anderes gemeint?


    Viele Grüße,

    Wolfram

  • Hallo Wolfram


    Mein Phiddipus sp. oder Cerbalus (beides Sonnenanbeter ;)) setzen sich gerne in den Strahl, auch Cupiennius, lichtscheuere Tiere scheint es nicht zu stören und ich merke keine Temperaturunterschiede, da die Sonne schnell wandert und der Lichtstreifen gerade mal 1-2h pro Terri aktiv ist.


    Habe aber von etlichen Vogelspinne n gehört, die sich auch mal in die Lampe setzen, da dürfte ein Strählchen Sonne nicht schaden.

    Auf intensive Bestrahlung habe ich ja aufmerksam gemacht!


    Im Chapada Park ist dem Klimadiagramm zu entnehmen, dass P. sazimani im Winter im Schnitt über 4 Monate 16-18°C ausgesetzt ist.

    Im Sommer ist es dann merklich wärmer.

    Klar, kein fairer 1:1 Vergleich, lässt trotzdem mutmassen, dass sie da eher zu den vertraglichen Spinnen gehört.


    Von Heizmatte rate ich generell ab und eine entsprechender 20W Spot Strahler würde der Spinne den Freiraum geben, ihre Wohlfühltemperatur selbst zu wählen.


    Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der die Art hält und sie eher beschreiben kann, ob sie Wärme mögen oder eben nicht.


    Grüsse, Jannik

  • Danke für deine Antwort Jannik,


    spannend, ich habe immer wieder gehört das Spinnen von wärme angelockt werden, woran das genau liegt ist mir aber nicht untergekommen ich weiß also nicht wie accurat diese Informationen sind. Dabei ging es hauptsächlich um Spinnen die sich bei dem Versuch Heizlampen oder Heizmatten zu erreichen umgekommen sind und ich sehe dass genauso wie du, dass diese nichts in/an einem Spinnenterrarium verloren haben wenn man nicht ganz genau weiß was man da tut. Ein Pflanzenlicht mit niedriger Wattanzahl ist da etwas ganz anderes muss aber meiner Ansicht nach auch mit Bedacht angebracht werden.


    Ich persönlich denke dass die meißten Spinnen die aus einer Nachzucht stammen und sich somit nicht plötzlich auf ganz andere Temperaturbedingungen umstellen müssen sowieso alle ganz gut mit 18-25°C auskommen können da sie sich ja auch in heißen Gegenden einen möglichst temperierten Platz suchen (das ist meine persönliche Theorie). Ich bin dieses Jahr das Risiko eingegangen meine verschiedenen Poecilotheria species ebenfalls in dieser Temperaturspanne zu halten auch wenn einige von ihnen wohl aus wärmeren Gegenden stammen und keinen derartigen Temperatursturz mitmachen müssen. Bislang entwickeln sie sich alle sehr gut. Es kann natürlich sein dass sie nicht ganz so schnell wachsen dazu habe ich leider keinen Vergleich.


    Wenn die P. sazimei eine derartige Temperaturspanne auch in ihrem Ursprungsgebiet aushält würde ich mir da somit absolut keine Sorgen machen.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Wolfram

  • Also ich habe ebenfalls einen wandernden Sonnestrahl bei den Terras und meine mögen es nicht. Hab dann extra so ein Rollo gekauft wo ich Tageslicht habe aber wo die Sonnenbestrahlung nicht direkt ist. So sind meine Zimmerpflanzen zufrieden und mein 8-Beiner

  • Servus Joachim,


    ich kenne den Beitrag, ich bin aber davon ausgegangen dass Jannik sich das Klimadiagramm des Ursprungsgebiets selbst angesehen hat und seine Informationen daher akurater ist als der Beitrag im Steckbrief der Art, wenn dies nicht der Fall ist war ich wohl zu gutgläubig aber ich verstehe deine Reaktion gerade nicht ganz...


    Davon abgesehen ging es ja um die Durchschnittstemperaturen im Winter.



    Grüße Wolfram.

  • Hi Wolfram


    Das Klima Diagramm bezieht sich auf die Durchschnitts und nicht extrem Werte (bis 4°C), wessen man nun die Spinne aussetzen möchte, muss jeder selbst entscheiden.

    Selbiges gilt für eine etwaige Diapause.


    Eines kann ich mit Sicherheit sagen, vor dem Kokonbau wird gerne das Abdomen Richtung Wärmequelle gestreckt.

    Salticidae und Araneidae gehen natürlich gezielt auf Beutefang ins Licht. Beutetiere wiederum werden durch die Wärme angezogen und da schliesst sich wohl der Kreis beim Stoffwechsel wieder.


    Grüsse


    Jannik

  • Hallo Jannik

    Da du den Kokonbau ansprichst... Ich hab meine Sazimai vor etwa 2 Monaten verpaart. Hast du konkrete Ratschläge, wie ich sie zum Kokonbau animieren könnte? Macht bisher keinerlei Anstalten dazu. Bringt trockenere Haltung was oder welche Parameter kann ich ändern?

    An Kira:

    Halte sie bei etwa 25 Grad tags und 18 Grad nachts und mäßig feucht. So hab ich sie auch aufgezogen (seit N1), war übrigens problemlos.

    Sorry falls meine Frage das Thema sprengen sollte.

    Viele Grüße

    Irene

  • Hi Irene


    Ich halte die Art nicht selbst (z.Z. sowieso nur Labidognathe und ein paar slings ausser die A. geniculata, das ist aber deren schnellem Wachstum zu verschulden) Danke für den Input eines Halters.


    Die meisten Tiere bauen im Frühjahr, nun halt die Frage, willst du einen Winter simulieren (Temp senken) und danach anheben, mit dem Risiko, dass sie bis ins "Frühjahr" wartet und den Bau verzögert, was noch länger dauert?

    Grundsätzlich 2-3°C anheben?


    Oder einfach gedulden, meist die beste Lösung.


    Grüsse

  • A - Im Chapada Park ist dem Klimadiagramm zu entnehmen, dass P. sazimani im Winter im Schnitt über 4 Monate 16-18°C ausgesetzt ist.


    B - Die Fundorte – der Nationalpark Chapada Diamantina und der Nationalpark Serra do Cipó – befinden in Gebieten, welche 'campo rupestre' – 'das steinige Land' genannt werden. Charakteristisch für diese Regionen ist ihre hohe Lage von 900m ü. M. In den Wintermonaten Juni/Juli betragen die Durchschnittstemperaturen 18-20°C mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 70%. In den Nächten kann es in diesen höheren Lagen doch empfindlich kalt werden und Nachtabsenkungen bis auf 4°C sind keine Seltenheit.


    C - Davon abgesehen ging es ja um die Durchschnittstemperaturen im Winter. --- dein Beitrag kam mir gerade etwas überheblich vor


    Hallo Wolfram
    Den Link habe ich als Zusatzinformation für die Vielfalt zum Bereich Klima/Temperetur gegeben. Wenn du dich dabei lediglich an Durchschnittstemperaturen im Winter aus einem Klimadiagramm orientierst ohne die Gesamtheit im Detail zu berücksichtigen, ist es schon mehr als oberfläch.


    Ein Hinweis darauf, ist keineswegs überheblich wie du meinst.


    Gruß

    Joachim B.

  • Danke für die Antwort Joachim,

    da sieht man einmal wieder wie es bei der Kommunikation ohne Gesichtszüge zu Missverständnissen kommen kann. Ich brauche wohl immer eine Weile bis ich mich an die Eigenheiten des Ausdrucks der einzelnen Leute gewöhnt habe.


    Ich habe einfach nicht verstanden was du mit dem Beitrag gemeint hast aber dennoch ging es ja ursprünglich um die Frage von Kira ob eine Temperatur von bis knapp unter 18°C Grad im Winter ausreichend ist und da ist eine Oberflächliche/Durchschnittliche Information kombiniert mit meinen Eigenen Erfahrungen durchaus für eine klare Antwort ausreichend. Ich habe ja auch gesagt dass Durchlüften, also ein kurzzeitiger Abfall der Temperatur weit unter 18°C auch gut für sie machbar ist, ob man dies dann Tagelang ausprobieren muss nur weil es in der Natur in Extremfällen auch bis zu 4°C haben kann bleibt jedem selbst überlassen. Mir ist nicht ganz klar wo der Streitpunkt in meiner Aussage war.


    Ich diskutiere auch immer gerne denn meine Erfahrungen können denen anderer wiedersprechen und ich lerne dann auch immer gerne dazu aber wenn ich nicht weiß worum es dir geht ist es für mich schwer...


    Anders ausgedrückt was sind deine Erfahrungen? Hältst du die Tiere wärmer, stimmst du alle deine Temperaturen auf die Ursprungsgebiete ab oder machst du es wie ich und legst dir einfach nur Tiere zu die in etwa mit deinen Zimmertemperaturen übereinstimmen oder generell als robuster beschrieben werden? Ich habe von meinen eigenen Erfahrungen gesprochen und von dir habe ich nur den Link zu der Karteikarte der Art als antwort bekommen, deshalb kam mir das etwas überheblich vor, ich sehe jetzt dass es anders gemeint war.


    MfG, Wolfram.

  • Hallo Jannik

    Danke für die Antwort. Werde wahrscheinlich wirklich einfach warten. Hab Angst, dass sie sich häutet, wenn ich längere Zeit Winter simuliere, da ich sie leider nicht frisch gehäutet verpaart habe. Ich bekam ein älteres Männchen geschenkt und konnte nicht lange warten.

    War halt ne gute Gelegenheit. Falls noch jemand einen Tipp hat, immer gerne.


    Klimadiagramme für einzelne Arten nachstellen ist immer schwierig. Ich versuche schon, bei manchen Arten ( manche Grammostola) Winterruhe einzuhalten, hab aber schon öfter gehört, dass das auch keine Garantie für eine erfolgreiche Nachzucht ist.


    Aber um auf Kiras ursprüngliche Frage zurückzukommen:

    Ich denke auch, das ruhige Schlafzimmer wäre gut, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. In die Sonne setzt sich eher eine Brachypelma hamorii. Eine Sazimai steht da nicht so drauf. Zumindest meine nicht. Ansonsten sind die eher unempfindlich. Aber wirklich hübsche Tiere, zeigen sich auch gerne. Tolle Wahl.

    Grüße, Irene

  • Vielen Dank für die vielen Antworten und Einblicke!

    Gut zu Wissen, dass die Temperaturunterschiede die wirklich Spinne nicht stressen würden.

    Wegen dem Licht ginge es schon um etwas mehr als einen Lichtstrahl; das Terrarium wäre praktisch direkt vor dem Fenster und von Sonnenaufgang bis kurz vor Mittag "direkt" bestrahlt. Durch die milchige Folie wäre es kein fokussierter Strahl mehr - aber noch recht intensiv.

    Mir fällt wegen dem Standort aber noch eine weitere Frage ein:

    Welche Erfahrungen habt ihr denn mit der Terrariumsfeuchtigkeit und schlechter Abluft gemacht?

    Denn ich müsste - aufgrund der Bauart meiner Wohnung - eigentlich etwa 16h pro Tag die Fenster geöffnet lassen. Besonders im Schlafzimmer, wo das Terrarium stehen würde ist das Fenster eigentlich den ganzen Tag geöffnet, aber es findet fast kein Luftaustausch statt.

    Hättet ihr daher noch weitere Tipps für mich?


    Dankeschön! :D

  • Hallo Kira


    Nebst der Frage, die sich mir stellt, weshalb du sie dann nicht neben das Fenster oder in eine Ecke verfrachtest.

    Eine Wohnung die 16h pro Tag gelüftet werden muss, ist nicht gerade energiebewusst. Da wurde ich glatt ein paar Luftreiniger oder Aktivkohlefilter aufstellen.


    Nun gut, das ganze hängt sehr mit der Bauart des Terrariums und dessen Lüftungsfläche zusammen.

    Ich habe für diverse Bewohner ein Exo Terra, welches oben komplett mit Gaze versehen ist. Dieses bringt genug Frischluft und das Problem mit der entweichenden Feuchtigkeit mit sich.

    Da habe ich dann atmungsaktives flies drüber gemacht, was für sehr feuchte Luft sorgt!

    Man merkt es sofort, wenn man das Terri öffnet.

    Das passt perfekt auf die Bewohner. Nicht jedes Tier hat den selben Frischluftbedarf. Mit Hilfe des richtigen Terrariums lässt sich das i.d.R. gut handeln.


    Grüsse, Jannik

  • Servus Kira,


    Ich kann Jannik da nur zustimmen wenn es wirklich so lange direkt bestrahlt wird würde ich es persönlich nicht direkt in die Sonne stellen, Milchglas hin oder her. Im Sonderfall, wie von Jannik beschrieben kann es wohl funktionieren aber das Risiko wäre mir ohnehin zu groß ohne die Situation 100% zu kennen.


    Die Küche wäre für mich ebenfalls keine Option da es dort oft fettige Dämpfe, etc. geben könnte wenn du keine Dunsthaube benutzt. Lärm und Licht wären für mich dabei zweitrangig.

    Ich weiß nicht wie andere das sehen aber ich denke nicht das dieses Millieu ideal für unsere 8-beinigen Freunde ist. Andere Aerosole wie Haarsprays, Parfum, Raumdüfte etc. würde ich auch möglichst von ihnen Fernhalten.


    Wenn der Platz im Wohnzimmer weit genug von der Kochplatte entfernt ist müsste das ok sein solange der Spinne ein Gutes versteck angeboten wird. Ich halte meine Spinnen im Schlafzimmer/Büro und ich spiele durchaus auch öfter Musik ab was sie nicht grob zu stören scheint. Im Idealfall gibt man ihnen natürlich den dunkelsten/ruhigsten Raum in der Wohnung.

    Hast du die Möglichkeit einen schattigen Platz durch umstellen der Möbel im Schlafzimmer zu schaffen, oder ist das keine Option?


    Was genau meinst du mit schlechter Abluft und ich hoffe du hast deine Fenster im Winter nicht 16h am Tag offen das währen ja mit unbezahlbaren Heizkosten verbunden.

    Sobald die Außentemperatur über 18°C beträgt würde ich dabei wieder keine Probleme sehen. Ich glaube ich kann mir im Moment nicht ganz vorstellen wie du das meinst.



    Sry nochmal wegen dem Missverständnis Joachim.


    MfG, Wolfram

  • Hallo Kira,

    Hast du das Terrarium denn schon? Wenn ja, dann kauf dir doch einfach einen Messfühler ( gibt welche, die sowohl Luftfeuchtigkeit als auch Temperatur anzeigen). Dann stell dein Terrarium an den verschiedenen Standorten auf und mess die Parameter. Ich denke, dann weist du schon mal, was du ausschließen musst.

    Liebe Grüße

    Irene

  • Hallo nochmal!


    Nein, ein Terrarium habe ich noch nicht gekauft. Aber ich hatte mir schon ein Exo Terra und ein (markenloses) Glasterrarium mit Front- und Rückseitenlüftung aus einem Terraristik-Shop vermerkt. (Das mit dem Vlies merk' ich mir ;D )


    ...Gut, dann erscheint mir der Platz neben der Küche am besten zu sein!


    Ich danke euch daher viel Mals für die vielen - und besonders so schnellen - Rückmeldungen!

    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!:super:

    ---

    PS: ich muss meine Wohnung so lange Lüften, da ich direkt über dem Boiler wohne - Und meine eigenen Heizkörper sind nur Deko, sozusagen.

    Daher eben auch die schlechte Abluft im Schlafzimmer: der Boiler ist nämlich direkt unter der Schlafzimmertür und stoppt so den Durchzug... Luftfilter helfen mir da also nicht.:wacko:

    Aber danke trotzdem! ;)

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