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  1. Vogelspinnenforum Schweiz
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Fertiler Kokon eines unverpaarten Weibchens

  • Irene Kirbs
  • 6. Oktober 2021 um 10:17
  • Wolfram Newald
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    • 3. August 2023 um 01:58
    • #81

    Servus Irene,


    Sehr interessant. Und gut das du gleich festhältst dass diese Tiere nicht Gruppentauglich sind.


    Also eins kann ich dir sagen, bei den Lasiodora parahybana slings war es schon nach N2-3 aus. Einzelne Tiere waren deutlich schneller als die Anderen, wobei meist die Nachzügler die größeren Spinnen nach der Häutung attackiert haben nur um wiederrum nach deren eigener Häutung Futter für noch längere Nachzügler wurden... das ging sehr lange so.

    Ich würde mal sagen von den 0.0.6 die ich noch habe waren 4 größere Tiere die ich aus den Gruppen abgesammelt habe und 2 waren die jeweils übrig gebliebenen Nachzügler.

    Wobei sie jetzt mit genügend Futter und höheren Temperaturen alle recht schnell wachsen.

    Und bevor sich jemand fragt wieso ich sie ihre Geschwister kannibalisieren gelassen habe, ich hatte insgesamt 1600+ Jungtiere, davon kamen ca. 6-800 zum Halter des Männchens, weitere 3-400 an eine seiner Bekannten mit Wirbellosen-Onlineshop und von den restlichen 3-400 wollte ich nur maximal 5-10 aufziehen, 6 sind es schlussendlich geworden.


    Anfangs waren sie bei dir ja sogar separiert richtig?

    Hast du sie auch mit der Erwartung, dass bald nur noch eine Spinne übrig ist zusammengesetzt ? Schon oder?

    Ein Großteil wurde schon gefressen nehme ich an oder? Aber die andere Gruppe hast du ja auch noch... hmm.

    MfG,

    Wolfram

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfram Newald (3. August 2023 um 12:01)

  • Irene Kirbs
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    • 3. August 2023 um 08:53
    • #82

    Hallo Wolfram

    Die drei waren von Anfang an in diesem Terrarium. Darin ist der ganze Kokon unerwartet geschlüpft. Ich hab die Mama und alle Nymphen rausgefangen, die ich finden konnte. Dann hab ich das „leere“ Terrarium erst mal stehen lassen. Waren am Anfang sicher mehr als diese drei Tiere drin. Wirklich im Blick hab ich die drei erst, seit sie so etwa 1cm Körperlänge hatten. Da war aber der Größenunterschied noch nicht so groß.

    Ich dachte anfangs ja auch, dass sie Reviere bilden und sich so aus dem Weg gehen. Aber die jetzt Große hat den zentralen Rindenunterschlupf bezogen und ist viel im ganzen Terra unterwegs. Die kleiner geblieben haben Röhren gegraben und warten meist, bis Futter vorbei läuft. Nur die größere dieser beiden geht auch manchmal spazieren.

    Viel Text :grins:. Daran siehst du, dass ich es super interessant finde, denen zuzusehen.

    An Alveus: klar sehe ich meine Balfouris. Abends sind die oft in voller Mannschaftsstärke unterwegs. Die Männchen suchen Mädels, die Mädels einen ruhigen Platz für den Kokonbau. Kann ich meiner Großgruppe aber nicht bieten. Müssen mit dem Platz vorlieb nehmen, den sie haben 🤷‍♀️.

    Viele Grüße

    Irene

  • Alveus
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    • 3. August 2023 um 15:10
    • #83

    Hallo Irene

    Na meine sehe ich so selten, dass ich manchmal mein Heft zurate ziehen muss, damit ich wieder weiss wie viel da drin sind :S. Aber das Terri ist auch auf mehr als 10 ausgelegt beherbergt aber nur 1.3... Und sie können da bis in alletage unterirdische Gänge graben, was sie auch fleissig tun.

    Dafür spinnen sie mir meine schöne Terrariengestaltung nicht zu...

    Ich habe ja schon länger der Verdacht, dass die Terrarieneinrichtung einen direkten Einfluss auf das Verhalten der Spinne hat. Ich hab dies schon bei mehreren Spinnen bewusst provoziert. Aber das geht langsam in ein Eigenes Thema.

    Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weiter geht mit deiner 3er Gruppe.

    Hast du evt ein Bild des gesamten Terrariums?

    Gruss, Alveus

  • Irene Kirbs
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    • 3. August 2023 um 15:31
    • #84

    Hallo Alveus

    Ich hab eines gemacht. Ist nur ein schlecht eingerichteter 30 Würfel. War ja nicht geplant, die so weiter zu pflegen ^^.

    Die roten Markierungen zeigen die Röhren der kleineren Tiere. Big Boss sieht man ja.

    Meine Balfouris spinnen immer alles komplett zu. Da könnte ich mir jede Einrichtung auch gleich sparen, egal welche Gruppengröße.

    Auch das Weibchen, das ich einzeln gesetzt habe, hat erst mal den ganzen 30er Würfel zugesponnen, bevor sie ihren Kokon gebaut hat.

    Grüße

    Irene

  • Alveus
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    • 3. August 2023 um 18:03
    • #85

    Hallo Irene.

    Aber es bietet deutlich mehr Strucktur und Rückzugspunkte, als die meisten 0815 Terrarien. Aber dass es ewig gut geht, wage ich zu bezweifeln.

    Zitat von Irene Kirbs

    Meine Balfouris spinnen immer alles komplett zu.

    Mann bedenke, das hier ursprünglich 10 Subadulte eingezogen sind. Aber die gesamte Böschung ist hohl. Die Steine stehen auf Stelzen. Buddelparadies.

    Gruss, Alveus.

  • Irene Kirbs
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    • 3. August 2023 um 18:19
    • #86

    Die müssen also gar nicht spinnen. Die haben das Äquivalent einer Fertighaus-Wohnanlage! Und vermutlich eine so schöne Inneneinrichtung, dass sie abends auf den Sofas fläzen, statt sich im Freien zu zeigen :grins:.

    Sieht übrigens klasse aus.

    Was ist mit den fehlenden Balfouris passiert?

    Viele Grüße

    Irene

  • Alveus
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    • 3. August 2023 um 18:46
    • #87

    Hallo

    Also ein wenig Buddeln mussten sie trozdem. Aber unter der Exkarvatorschicht kommt leichtes Substrat, also kein Ding.

    Aber ja, wahrscheinlich haben sie da Kinos, Bars ect und wollen deshalb nie raus.

    Die fehlenden wurden alles Jungs, welche ich auf Sexreise schickte!

    Der verbliebene begnügt sich aber lieber mit seinen Schwestern....

    Gruss, Alveus

  • Steffen
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    • 4. August 2023 um 18:08
    • #88
    Zitat von Alveus

    Man stösst immer wieder auf Berichte wo eine Kommune von angeblich unverträgliglichen Spinnen funktioniert. Zumindest kurzfristig.

    Ich vermute mal, das viele dieser Arten in der Natur in "Klustern" vorkommen. Also das viele Spinnen ihre Höhle im gleichen begrenzten Gebiet haben.

    So das jeder seine eigene Höhle mit Vorgarten hat, man sich im Ausgang aber eben mal begegnet. Ist der Hunger gross, oder der Platz knapp, fehlt aber der Nachbar auch gerne mal am Folgetag.

    Siehe z.B.

    Altmann, Wolfgang (2007): Dichtes Zusammenleben in alten Gemäuern – Ein ungewöhnlicher Fundort von Cyriocosmus elegans (SIMON, 1889) auf Tobago. ARACHNE 12(3): 4-11.

    Wurde von Basti schon erwähnt KLICK

    Oder

    Reátegui-Suárez et al. (2014): Algunos aspectos ecológicos de “tarántulas” (Araneae: Theraphosidae) en dos tipos de bosques en San Juan Bautista, Loreto, Perú. Universidad Científica del Perú Ciencia amazónica (Iquitos) 2014; 4(2): 109-116

    "ABSTRACT

    [...] Reportándose un total de 5 especies de la familia Theraphosidae. Las 5 especies estuvieron en los bosques de colinas bajas oderadamente disectadas y 3 de estas en el bosque de colinas bajas ligeramente disectadas. Las especies más abundantes fueron Megaphobema velvetosoma con 64.3% y Cyriocosmus sellatus con 35%. El tamaño promedio de la abertura de las madrigueras variaron en relación al tamaño de las especies, la más grande correspondió a Megaphobema velvetosoma con un promedio de 66,6 mm, y la más pequeña a Acanthoscurria ferina con un promedio de 21 mm. La temperatura del interior de las madrigueras varió de 25,2°C a 25,7°C y la humedad relativa de 88% a 88,7%. Las madrigueras se encontraron en el suelo con una capa de hojarasca que varió de 2,7 a 4,9 cm. Las especies de tarántulas se distribuyeron formando grupos en las zonas evaluadas. ..."


    Die dort genannten Artbezeichnungen sind aber mit Vorsicht zu genießen.

    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen (4. August 2023 um 18:31)

  • Irene Kirbs
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    • 7. Oktober 2023 um 09:45
    • #89

    Hallo

    Heute morgen hab ich zu meiner großen Überraschung festgestellt, dass die Tliltocatl albopilosus Dreiergruppe in Wahrheit eine Vierergruppe ist. Mit riesigem Größenunterschied.

    Für ein so kleines Tier hab ich gar keine Futtertiere mehr ins Terrarium gegeben. Kein Wunder dass die Kleine so mager ist. Wird aber sofort erledigt.

    Viele Grüße

    Irene

  • Irene Kirbs
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    • 21. Oktober 2023 um 17:16
    • #90

    Hallo

    Heute war Spinnenbörse in Weinstadt. Von dort hab ich unerwartet ein adultes Tliltocatl vagans Männchen mitgebracht, das ein Terrarium im Regal dieser Vierergruppe bekommen hat. Seitdem dreht das älteste Weibchen der Gruppe fast durch. Sie trommelt ohne Ende und mit einer Kraft, dass mein ganzes Terrarienzimmer unruhig wird.

    Hoffentlich begreift sie bald, dass sie sich da keine Hoffnung machen braucht!

    Viele Grüße

    Irene

  • Irene Kirbs
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    • 1. August 2025 um 07:52
    • #91

    Hallo Leute,

    Fertile Kokons unbefruchteter Weibchen gibt es offenbar auch bei Ybyrapora diversipes, wie ich letzten Monat feststellen dürfte.

    Ich hab zwei Weibchen dieser Art und ein Männchen (inzwischen verkauft), alles Geschwister und seit N1 selbst aufgezogen. Als das Männchen adult wurde, hab ich ihn mit Weibchen Nr 1 verpaart. Eine Woche später wollte ich ihn zu Weibchen Nr 2 setzen, und da saß diese schon auf einem Kokon. Mist! Dachte ich. Aber ich lies sie auf dem Kokon sitzen. Ist ja eh schon egal.

    Später nahm ich ihr dann den Kokon doch weg. Ich wollte, dass sie wieder anfängt zu fressen. Schaute sicherheitshalber rein: Larven! Mein erster Gedanke war, dass ich die Weibchen verwechselt habe. Konnte ich aber ziemlich sicher ausschließen. Die Mädels sitzen in sehr unterschiedlichen Terrarien. Ihres eignet sich auch nicht gut für meine Art der Verpaarung. Und meine Buchführung ist auch ganz zuverlässig. Aber gut.

    Inzwischen hatte das andere Weibchen ihren Kokon gebaut und auch dieser enthielt Larven. Diese häuten sich gerade ins erste Nymphenstadium.

    Interessanterweise war der unbefruchtete Kokon der größere. Von ihm bekam ich 73 Nymphen, vom befruchteten werden es, wenn es gut läuft, maximal 47 Nymphen werden. Eine Larve starb.

    Ich habe bisher außer von Volker von Wirth noch von Niemandem gehört, der auch unbefruchtete fertile Kokons hatte. Dabei scheint es doch artübergreifend vorzukommen.

    Zu meinem Glück lassen sich die kleinen Y. diversipes viel besser verkaufen als Tliltocatl albopilosus.

    Liebe Grüße

    Irene

  • Alveus
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    • 14. August 2025 um 12:49
    • #92

    Hallo.

    Was fütterst du denn deinen Spinnen?

    Probabyotika?

    Ich frage mich, ob es vielleicht nicht doch häuffiger vorkommt als gedacht.

    Aber wenn ich mir Reaktionen auf dieses Thema in anderen Foren ansehe, hätte ich auch keine Lust es zu thematisieren, wenn es bei mir passiert.

    Dazu werden die meisten auch nicht so akribisch Buch führen wie du.

    "Ah? Habe ich die mal verpaart? Hmmm komisch"

    Übrigens deinen Tliltocatl albopilosus damen geht es nach wie vor blendend. Ich dennke die solten mittlerweile ihre Reife erreicht haben. Bleibt also abzuwarten ob sich da was tut.

    Gruss, Alveus.

  • Irene Kirbs
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    • 14. August 2025 um 14:22
    • #93

    Hallo Alveus,

    Wenn sogar eine Koryphäe wie Volker von Wirth bestätigt, dass er dieses Phänomen schon erlebt hat, dann ist es eben eine Tatsache:

    Vogelspinnen können fertile unbefruchtete Kokons haben!

    Nur schade, dass nicht mehr Spinnenfreunde darauf zu achten scheinen.

    Das alte Albopilosus Weibchen hab ich noch und auch zwei ihrer Töchter. Trotz meiner probabybiotischen Superfood-Turboheimchen-Kraftnahrung hat bis jetzt keine von ihnen einen Kokon gebaut. Kann aber noch kommen, sind ja noch jung.

    Dir würde ich es schon auch gönnen, dass du unerwartet „Papa“ von 1000 Albopilosus wirst. Immerhin kannst du bei einem Kokonbau damit rechnen, dass was schlüpft und entsprechend abdichten. Dann hast du sie nicht überall im Zimmer rumrennen ;)

    LG, Irene

  • Alveus
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    • 14. August 2025 um 19:20
    • #94

    Hallo Irene.

    Ich habe ja mal ausgiebig im Internet recherchiert. Es gibt in diversen Foren immer wieder Berichte von Privatpersonen, die das gleiche erlebt haben. Diese Berichte stossen aber praktisch immer auf wehementen teils gar aggressiven Gegenwind.

    Auch wenn ich von deinem Erlebniss anderen VS-Halter berichte stosse ich stets auf Skepsis bis Unglauben. Bis ich dann erwähne, dass sich selbst Volker von Wirth in die Unterhaltung eingeklinkt und es bestätigt hat.

    Ich verstehe nicht ganz, weshalb das Thema so wehement auf Gegenwind trifft. Fakultative Parthenogenesis ist ja jetzt nicht gerade unverbreitet bei vielen Wirbelosen und gar Wirbeltieren.

    Speziell hier ist ja der Fall eines Spitzkrokodils, welches fertile Eier gelegt hatte, ohne verpaarung. Bisher der einzige dokumentierte Fall bei Krokodilen. Selbst bei Kondoren wurde eine Parthenogenese dokumentiert.

    Weshalb also nicht bei Vogelspinnen?

    Zitat von Irene Kirbs

    Dir würde ich es schon auch gönnen, dass du unerwartet „Papa“ von 1000 Albopilosus wirst. Immerhin kannst du bei einem Kokonbau damit rechnen, dass was schlüpft und entsprechend abdichten. Dann hast du sie nicht überall im Zimmer rumrennen ;)

    Da müsste ich bei der einen gar nicht gross etwas abdichten. Die sitzt in meinem Terrarienregal, wo ich die Terrarien so konstruiert, dass selbst der Tityus stigmurus Nachwuchs nicht ausbüchsen können. Die sitzen nähmlich in einem Baugleichen Terri neben an.

    Die andere hingegen sitz in einer Faunabox. Da müsste ich aufpassen!

    Aber ich bin echt gespannt was passiert!

    Gruss, Alveus.

  • Irene Kirbs
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    • 14. August 2025 um 19:56
    • #95

    Hallo Alveus,

    Ich seh das Ganze so: Gegenüber den Skeptikern bin ich klar im Vorteil. Ich hab jetzt zum zweiten Mal Nachzuchten aus einem unbefruchteten Kokon erlebt. Ich brauch da nichts zu glauben. Ich weiß es!

    Und ich hab gelernt, nie den Kokon eines unverpaarten Weibchens wegzunehmen und zu entsorgen. Ist zwar sehr selten aber nicht ausgeschlossen, dass doch jemand schlüpft.

    Leider passiert es mir viel öfter, dass sich meine Weibchen sich toll paaren. Und dann ist der Kokon doch unbefruchtet. Da könnte ich lange Listen schreiben..

    Hat deine Recherche ergeben, um welche Spinnenarten es sich bei den anderen Züchtern gehandelt hat? Würde mich sehr interessieren. Tliltocatl albopilosus und Ybyrapora diversipes sind ja nicht so nah verwandt. Und V. von Wirth berichtete ja von Ornithoctonus und Haplopelma vonwirthi. Das ist ein breites Spektrum.

    Was für ein spannendes Thema!

    Gruß, Irene

  • Wolfram Newald
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    • 15. August 2025 um 12:42
    • #96

    Servus Zusammen,

    Zitat von Alveus

    Ich verstehe nicht ganz, weshalb das Thema so wehement auf Gegenwind trifft. Fakultative Parthenogenesis ist ja jetzt nicht gerade unverbreitet bei vielen Wirbelosen und gar Wirbeltieren.

    sehe ich genauso.

    Ich persönlich gehe mittlerweile davon aus dass es eine Eigenschaft ist die sich schon lange vor der Evolution der Theraphosidae in Arthropoden entwickelt haben muss.

    Ich hoffe das es zu dem Thema vielleicht auch irgendwann ein Paper geben wird. Es wäre sehr spannend zu verstehen wie bei Tieren mit Geschlechtschromosomen bei parthenogenetischer Fortpflanzung wieder beide Geschlechter entstehen können.

    MfG,

    Wolfram

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