Sherwood D. et al. - Stabilisierung einer chaotischen Taxonomie

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  • Sherwood, D., Gabriel, R., Kaderka, R., Lucas, S. M. & Brescovit, A. D. (2021c). Stabilisierung einer chaotischen Taxonomie: Neubeschreibung und Neudefinition der Gattungen Lasiodorides Schmidt & Bischoff, 1997 und Thrixopelma Schmidt, 1994 (Araneae: Theraphosidae).

    Die Gattungen Lasiodorides Schmidt & Bischoff, 1997 und Thrixopelma Schmidt, 1994 werden vorläufig revidiert, und ihre Taxonomie wird stabilisiert.


    Beide Geschlechter von Lasiodorides polycuspulatus Schmidt & Bischoff, 1997, und das Männchen von Lasiodorides striatus (Schmidt & Antonelli, 1996) werden neu beschrieben, und die Gattung Lasiodorides wird neu eingeordnet.


    Lasiodorides rolinae Tesmoingt, 1999 wird als Junior-Synonym von Lasiodorides polycuspulatus syn. nov. vorgeschlagen, basierend auf Färbung und Morphologie des Spermathek.


    Lasiodorides remotus Schmidt, 2007 wird als jüngeres Synonym von Lasiodorides polycuspulatus syn.nov. vorgeschlagen, basierend auf der Morphologie der Spermathek.


    Thrixopelma aymara (Chamberlin, 1916) und Thrixopelma lagunas Schmidt & Rudloff, 2010 werden neu beschrieben.


    Thrixopelma ockerti Schmidt, 1994 wird aus der Syntypenserie abgebildet und anhand eines Nicht-Typ-Weibchens aus Iquitos, Peru, aus den Sammlungen des Museo de Historia Natural, Universidad Nacional Mayor de San Marcos, Lima, Peru, neu beschrieben.


    Thrixopelma longicolli (Schmidt, 2003) comb. nov. wird aufgrund der Morphologie des Palpenkolbens von Lasiodorides zu Thrixopelma transferiert und das Holotypus Männchen wird neu beschrieben.


    Die Probleme, die mit den Paratypus-Exuvien dieses Taxons verbunden sind, werden ebenfalls diskutiert.
    Thrixopelma peruvianum (Schmidt, 2007) comb. nov. wird nach Untersuchung der holotypischen weiblichen Exuvie und einer kon-spezifischen nicht-typischen weiblichen Exuvie neu von Euathlus Ausserer, 1875 übertragen.


    Thrixopelma cyaneolum Schmidt, Friebolin & Friebolin, 2005 wird anhand der syntypischen weiblichen Exuvien diskutiert und illustriert.


    Thrixopelma pruriens Schmidt, 1998 wird anhand der weiblichen Exuvien des Holotyps diskutiert und illustriert, und das problematische Nicht-Typusmaterial wird diskutiert.


    Abschließend argumentieren wir, dass die zukünftige Benennung von Exuvien als Typusexemplare von neuen theraphosiden Spinnen als inakzeptable Praxis in der Arachnologie angesehen werden sollte.


    https://wsc.nmbe.ch/reference/15967


    Gruß

    Joachim B.

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