Wildfänge ja oder nein?

      Hallo

      Original von Hesperus
      Dein Sicht der Ding verstehe ich auch. Platz, Fauna_Boxen so wie Erde und Kork oder eine Verstecklösung kostet alles Geld, und ist auch sehr zeitaufwändig.


      Bei diesem Satz muss ich doch etwas schmunzeln...

      Gruss Philipp
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fenriswolf“ ()

      hallo Fenriswolf

      Das bezieht sich auf 100 und mehr Spinnen. Du musst Da schon ziemlich Geld rein stecken, und für eine Privatberson ist das zwar machbar aber sehr kostspielig.
      Wenn Du 100 Spinnen aufziehst, 5 Jahre lang, brauchst Du die Behälter. Heimchendosen bekommst du fast gratis. Etwas grössere Boxen die Du nach vielleicht der 5ten Haut benötigst kosten dann für jede Spinne schon vier Franken, und auch nur dann wenn Du sie in Baumärkten kaufst. Fauna-Boxen sind noch teurer. Ich denke die Pflege von 100 G. roseas macht über fünf Jahre einen Summe von etwa 1500 Franken aus. Wenn Du sie dann für 10 Euro oder 15 Franken verkaufen würdes hasst Du gerade Deine Ausgaben gedeckt. Und die Spinne fünf jahre lang gepflegt und getätschelt. Daher verstehe ich Bastis Aussage gut. Es will niemand machen es braucht Zeit und viele andere Dinge wie die richtigen Behälter, Platz, Verstecke, Erde (die sicher zwei mal jährlich gewchselt werden sollte), Futtertiere, sowie Wasser. Dazu kommt der Strom und vielleicht willst Du die Spinnen auch bestimmen im laufe Ihrer Entwicklung. All das zusammen ist ein Aufwand.
      Ich sehe zwar eine Möglichkeit wie man eine Patenaufzucht oder so was in der Art führen könnte in dem genau solche in der Natur in der Anzahl reduzierten Spinnen von verschiedenen Freaks in kleinen Menge adult gezogen werden?
      Aber dazu müssten die Leute auch freiwillig berreit sein, und jemand muss einen Kokon spenden!
      MfG Päscu
      Hi Hesperus,
      ich denke dass du die Finger davon lassen solltest :spinne5: zu importieren!
      So wie ich am anfang gelesen habe , bist du in der Zwickmühle betr. Latodecrtus zu importieren.
      Zuerts hast du geschrieben dass du eventuell welche bestellen willst, dann wiederum habe ich festgestellt dass du ein absoluter Gegner solcher Aktionen bist ???? ?(
      schmunzel schmunzel :spinne1:

      greetz & cheers
      John
      Wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel. So gehe diesen Weg, denn nur so kommst du an dein Ziel.
      SwissTarantulaBreed


      Hallo Päscu

      Original von Hesperus
      Wenn Du 100 Spinnen aufziehst, 5 Jahre lang, brauchst Du die Behälter. Heimchendosen bekommst du fast gratis. Etwas grössere Boxen die Du nach vielleicht der 5ten Haut benötigst kosten dann für jede Spinne schon vier Franken, und auch nur dann wenn Du sie in Baumärkten kaufst. Fauna-Boxen sind noch teurer. Ich denke die Pflege von 100 G. roseas macht über fünf Jahre einen Summe von etwa 1500 Franken aus. Wenn Du sie dann für 10 Euro oder 15 Franken verkaufen würdes hasst Du gerade Deine Ausgaben gedeckt. Und die Spinne fünf jahre lang gepflegt und getätschelt. Daher verstehe ich Bastis Aussage gut. Es will niemand machen es braucht Zeit und viele andere Dinge wie die richtigen Behälter, Platz, Verstecke, Erde (die sicher zwei mal jährlich gewchselt werden sollte), Futtertiere, sowie Wasser. Dazu kommt der Strom und vielleicht willst Du die Spinnen auch bestimmen im laufe Ihrer Entwicklung. All das zusammen ist ein Aufwand.


      Und wieder muss ich Schmunzeln. Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber alleine die Futtertiere über diese Jahre werden dich wohl mehr kosten als das Kalkulierte, ausser du ziehst sie selber nach.
      Dazu kommen reichlich komische Aussagen wie: "Die Erde sollte 2 mal jährlich gewechselt werden." Solche Aussagen lassen dich nicht umbedint glaubwürdig klingen, bei allem Respekt.
      Dazu kommt eine doch schon fast militante Haltung gegenüber Wildfängen, welche meiner Meinung nach nicht gaz richtig ist. Es ist schön wenn man gewisse Träume hat, aber was du hier schreibst ist grösstent teil Träumerei. Klar sind Wildfänge falsch, jedoch können wir als Halter/Züchter dagegen nchts weiter tun als Leute aufklären und die entsprechenden Arten züchten, so dass das Interesse an WF sinkt. Das ist der stand der dinge, alles andere ist Träumerei.

      LG

      Philipp
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      hallo,

      Ich denke den Transport verbringen die Tiere wahrscheinlich nicht im Linienfliege in der ersten Klasse. Und ob das alle überleben? Für das brauche ich kein Biostudium und sechs jahre Forschung, der Mensch bring immer Opfer, diese Händler sind ganz bestimmt die letzten die Tiere im ökologischen Wert annerkennen. Mir ist zwar klar dass sie die Tiere lebendig verkaufen wollen aber die Mittel alle gesund zu überschiffen haben auch die nicht. Ein Postpaket kostet etwa 300SFr. von Südamerika in die Schweiz. Ein platz im Flugzeug oder auf einem Boot kostet noch viel mehr. Also gehe ich davon aus das die Tiere massenweise Transportiert werden. Schon der gedankt streift meinen Magen


      da hast du sicher recht! kursieren auch einige bilder im internet... nur leider finde ich die nicht mehr?

      Wenn Du problemlos Filme über den ganzen Vorgang des Spinnenhandels anschauen kannst ohne dass es Dich im geringsten aufregt, ist das ja gut.


      nein, das wäre nicht gut ;). aufregen tu ich mich natürlich schon! (ich habe wohl das "schlecht werden" etwas zu wörtlich genommen... denn ich habe einen starken magen ;) ) wenn ich mir die bilder ansehe (wirklich besch.... das ich sie nicht mehr finde) rege ich mich natürlich extrem auf, dass die tiere auf erbärmliche art und weise verreckten nur weil jemand ein bisschen kohle machen wollte!
      ich wollte mich auch nicht als gefühlsloser tierhalter oder so hinstellen... im gegenteil, wäre ich kein tierfreund, hätte ich auch keine tiere!

      Habe sie kein recht das ich sie so unterstütze auch wenn es dabei einer Mobilisierung ähnnelt?


      sicher haben sie das! und es ist auch gut, wenn sich jemand dafür einsetzt, aber:
      wieviele menschen verhungern täglich und wir schmeissen hier das überschüssige essen in den abfall... ich finde solche überlegungen relativieren dann das problem etwas :(
      wie würde es wohl aussehen, wenn all die leute, die sich in den div. foren so ins zeug legen wenns um tiere geht, auch etwas in richtung humanitäre hilfe tun würden? dabei muss man gar nicht seine wohnung opfern und den job aufgeben. eine spende z.b. bei pro infirmis oder eine patenschaft für ein kind etc. würde vollkommen reichen. ganz nach mäthu's aussage:
      Zusammen sind wir stark und könnten auch was verändern !!!

      es wäre so einfach etwas zu helfen... und dabei wären gar keine heldentaten verlangt, sondern es müsste nur jeder etwas kleines tun!
      um nicht noch mehr abzuschweifen, zurück zu den vogelspinnen: einfach keine billigen wildfängen mehr kaufen, aus prinzip! dann musst du kein geld mehr zum fenster hinausschmeissen und 100 g.roseas grossziehen, weil es für alle selbstverständlich ist, nachzuchten zu kaufen und diese selber grosszuziehen!

      mfg
      joel

      PS.: @ mäthu: du hast gar nicht so unrecht... wollte dich nicht angreifen! hatte beim erstenmal durchlesen etwas den fokus verloren :traurig1:
      Fenriswolf

      Wenn es Leute wie mich geben würde wären wir warscheinlich miten im Krieg. Du kannst niemanden der Ideale verurteilen. Im Moment ist es noch Utopie. Vielleich gibt es aber eine Möglichkeit hier etwas zu tun, wenn auch nur im kleinen Rahmen.

      Also zu Deiner Argumentation:

      Dazu kommt eine doch schon fast militante Haltung gegenüber Wildfängen, welche meiner Meinung nach nicht gaz richtig ist


      Hasst Du das gefühl das es sich hier um Militanz handelt.
      Der Ausdruck ist hier falsch, er bedeutet lediglich nur dienen als Soldat einer Armee. Da eine Armee in den Krieg zieht und die Zerstörung vorantreibt, ist der Ausdruck unpassend.
      Du kannst von Mobilmachung sprechen, das ist der richtige Begriff.
      Und geht eigentlich nur wenn sich mehrere Menschen daran beteililgen und berreit sind zu helfen, dass sie helfen können muss man sie informieren.

      Klar sind Wildfänge falsch, jedoch können wir als Halter/Züchter dagegen nchts weiter tun als Leute aufklären und die entsprechenden Arten züchten, so dass das Interesse an WF sinkt.


      Genau das ist einer meiner von mir berreits erwähnten Punkten. Aber informieren reicht nicht. Und es handelt sich offenbar mehr um das Problem der Aufzucht der Spiderlinge als um das Interesse an Wildfängen, die meiste Händler bringen die Spinnen unters Folk ohne dass jemand merkt dass sie gefangen wurden.



      Hier wiederspreche ich Dir. Je nach des Zustand des Substrat kann entschieden werden ob es gewechsel werden muss. Dafür machst Du eine Rechnung und intergrierst die Heimchen bei den kosten mit, wobei ich davon ausgehe das sich jeder Spinnenhalter der solche Mengen zu Hause hat über die Grillenzucht informiert und sie auch selber zieht.
      MfG Päscu

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Hesperus“ ()

      Hallo,
      Hmm, desto mehr ich hier mitlese, desto mehr komme ich zu einem Schluss: Das Thema Wildfänge kann man vielleicht einfach nur nicht mit Ja oder Nein beantworten, ich denke da muss man, auch situationsbedingt entscheiden. Trotzdem denke ich, dass wohl alle hier, im Grossen und Ganzen die gleiche Meinung vertreten, auch wenn das auf den ersten Moment nicht auffällt. Niemand wird wohl sinnlose Massenimporte im grossen Stil für gutheissen.
      Hallo Roland

      Irgendwie müssen wir uns gegenseitig kritisieren nur so kann ein Thema richtig behandelt werden.
      Ich bin der meinung man sollte sich immer informieren über seine Händler, das ist der Beitrag im kleinsten.
      Ich vergesse oft mal den Schwierigkeitsgrad zu realisierung solcher "utopischen" ideen.

      Vielleich können wir ja mal etwas ändern?
      MfG Päscu
      Hallo Päscu,

      Original von Hesperus
      Irgendwie müssen wir uns gegenseitig kritisieren nur so kann ein Thema richtig behandelt werden.


      Leider sind wir durch das etwas von deiner Frage abgekommen.

      Original von Hesperus
      Ich vergesse oft mal den Schwierigkeitsgrad zu realisierung solcher "utopischen" ideen.


      Ohne Ideen, auch wenns sie utopisch sind, wären wir heute wohl nicht da wo wir jetzt sind.

      Original von Hesperus
      Vielleich können wir ja mal etwas ändern?


      Vielleicht genügt es ja erstmal, wenn man sich vor einem Tierkauf einfach richtig informiert. Nicht nur über die Haltung, sondern auch über die Herkunft.
      Best Regards Roland