Williams, S.H. 2017 - New faunistic records of Gasteracantha Sundevall, 1833 and Macracantha Simon, 1864

      Williams, S.H. 2017 - New faunistic records of Gasteracantha Sundevall, 1833 and Macracantha Simon, 1864

      Neue faunistische Daten von Gasteracantha Sundevall, 1833 und Macracantha Simon, 1864 Art (Araneae: Araneidae) aus Vietnam

      In diesem Bericht werden in der Hauptsache zwei Arten von Interesse erwähnt: Gasteracantha diadesmia Thorell, 1887 und Gasteracantha hasselti C. L. Koch, 1837. Nun ist die Beschreibung der beiden erwähnten Arten nicht besonders informatiev, weil es kene gibt. Deshalb seien die Autoren in dieser eigenen Sache befragt. Thorell, 1887, ist mit seine G. diadesmia nicht so wichtig weil sich hier doch keiner dafür interessiert aber umsomehr, Gasteracantha hasselti. Die kennt hier jeder, und die wird auch vielerorts hier gehalten. Oder auch nicht. Hier die Beschreibung vom Altmeister C. L. Koch, 1837 persönlich.

      Gasteracantha Hasseltii

      Vorderleib dunkelrotbraun; Hinterleib breiter als lang, bräunlichgelb, mit sechs ziemlich langen Dornen; die sechs Narben der hintern Reihe paarweise einander genähert.
      Länge 3 ´´´.
      Der kurze Vorderleib auf dem Rücken erhöht, mit einem ziemlich tiefen Eindruck, wodurch sich zwei merkliche Höcker bilden; der Höcker der Mittelaugen rund und vorstehend, die der Seitenaugen ziemlich stark vorstehend und hinter diesen ein tiefer Quereindruck; der Hinterteil auf einmal stark abgedacht. Die Fresszangen breit und stark. Der Hinterleib an dem trockenen Exemplar nicht gewölbt,eher in der Mitte niederer als am Rande, stark glänzend; der Rückenschild breiter als lang, vorn ziemlich gerade, oder etwas eingedrückt, ebenso hinten; die Narben etwas tief liegend und nicht gross: die vier der vordern Reihe kurz oval, die zwei mittlern davon ein wenig zurück liegend, alle in ziemlich gleichen Entfernungen von einander; die fünf an den Seiten ziemlich gleichgross, eiförmig; die zwei äussern der Hinterreihe sehr genähert, fast zusammen geflossen und fast rund, die zwei mittleren dieser Reihe etwas einwärts liegend, ebenfalls genähert, doch deutlich getrennt, sehr klein; die vier Rückennarben in gewöhnlicher Lage: die zwei vordern rund, fast etwas grösser als die zwei hintern, letztere oval; an dem Rückenschilde vier Stacheln,die zwei vordern merklich kürzer als die Breite des Vorderleibs, die zwei hintern so lang als dieser,alle vier höckerig, sehr spitz und borstig; der Hinterteil wenig vorstehend, nicht höckerig, glatt und glänzend, die zwei Stacheln fast so lang als die hinteren an den Seiten, etwas dünner, ebenfalls sehr spitz, kegelförmig, höckerig und borstig. Die Unterseite des Hinterleibs ist gewölbt, mit kurzwalzenförmig verstehendem Spinnwarzenhöcker, übrigens tief faltig und glänzend. Die Taster von ganz gewöhnlicher Form. Die Beine von gewöhlicher Länge, etwas stark, gläzend, die Schenkel unten kleinhöckerig.
      Der Vorderleib und die Fresszangen dunkelrotbraun; die Taster und die Beine dunkelockergelb, die Spitzen der Glieder etwas bräunlich dunkeler. Der Hinterleib bräunlich ockergelb,die Narben braunrot, ebenso die Stacheln, letztere aber in der Mitte dunkeler und an der äussersten Spitze heller, im Ganzen etwas purpurroth metallisch schimmern. Die Unterseite des Hinterleibes ebenfalls bräunlich ockergelb, nur etwas dunkeler als oben.
      Von dieser Art kenne ich nur ein einziges weibliches Exemplar, welches in der schönen Sammlung des Herrn J. Sturm in Nürnberg mit der Benennung Epeira Hasseltii sich gut erhalten vorfindet.

      http://www.wsc.nmbe.ch/reference/14050

      Gruß
      Joachim B.

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