Gruppenhaltung Poecilotheria Regalis

      Gruppenhaltung Poecilotheria Regalis

      Hallo zusammen

      hoffentlich ist das die richtige Rubrik für mein Anliegen. Ich wollte mich erkundigen ob es möglich ist 2 - 3 P. Regalis in einem 40er-Würfel auch in adultem Stadium zu halten? Als Versteckmöglichkeiten möchte ich zwei mittlere Korkröhren mit einigen Pflanzen (Bromelien und Efeutute) anbieten. Ich würde mich ebenfalls sehr über Erfahrungsberichte bezügl. dieses Themas freuen, da ich dieses Projekt nicht unvorbereitet angehen möchte. Mir ist bewusst, dass das Futterangebot hier reichhaltig sein sollte, jedoch Kannibalismus auch sonst immer mal wieder vorkommen kann. Freue mich schon auf eure Antworten... VG - Chris
      Hallo Chris,

      Ich hatte vor Jahren mal ein 60x40x80er Terri mit fünf adulten regalis drin. Alle im adult/subadult Stadium zusammen getan. Sie liesen sich über mehrere Monate problemlos halten. Sogar ein Kokon wurde gebaut. Dies soll aber keine Garantie sein dass es jedes mal so ist. Wen du keinen Verlust schreiben möchtest, würde ich es sein lassen. Oder du haltest Ausschau nach Jungtieren die bereits in einer Gruppenhaltung aufgezogen wurden und noch darin leben.

      Fazit: Kann gut gehen, oder auch nicht. Nicht sehr hilfreich ich weiss. :grins:
      Hallo
      Also wenn man genug Tiere hat und bereit ist die Tiere zu verschleissen was ich schade finde kann man es versuchen.
      Jungtiere gemeinsam aufziehen und adulte Tiere zusammen halten sind zwei verschiedene Dinge.
      Ich habe P subfusca und M balfouri versucht in Gruppen zu halten hat bei beiden nicht geklappt.
      Und wohlgemerkt, beide wurden in Gruppen aufgezogen.
      Soll jeder seine Erfahrungen sammeln. Gruppenhaltung egal welche Art ist bei mir tabu.
      Schönen Abend
      Christian
      Guten Morgen,

      ich habe ein Paar Spinnen in Gruppenhaltung:

      1. P. subfusca: vermutliche Zusammensetzung 1.1.2, Sind aus dem selben Kokon und inzwischen ca. 3 Jahre zusammen. Bisher hatte ich nur einen Ausfall wegen Fehlhäutung. Terra: 40er Grundfläche und 60 hoch mit mehreren Versteckmöglichkeiten, genutzt wird aber gemeinsam die selbe Höhle

      2. P hanumavillasumica: Zusammensetzung 0.0.5, sind auch aus dem selben Kokon und seit ca. 1 Jahr zusammen, Bisher keine Ausfälle, Terra 30er Grundfläche und 40 hoch, verschiedene Verstecke werden genutzt

      3. M. balfouri: Zusammensetzung 0.0.5, sind auch aus dem selben Kokon, seit 1,5 Jahren zusammen, Terra ist 20x30x30, müssen bald umgesetzt werden, teilen sich das selbe Versteck, fressen zusammen usw.

      4. N. incei: Zusammensetzung 0.0.12, sind aus dem selben Kokon, seit 6 Monaten zusammen, Terra ist noch 30x30x20, jede hat ihr eigenes Gespinst, gefressen wird teilweise gemeinsam, Ausfälle möglich

      Ein Versuch mit P. metallica ging schief. Hatte 2 Gruppen a 0.0.5, die ich dann nach den ersten Ausfällen vereinzeln musste. Sicher bin ich mir nicht, aber ich nehme an, dass es sich um jeweils ein Tier handelte das größer und kräftiger war als die anderen das angefangen hat die anderen zu jagen und zu fressen... Mir war bewusst das es schief gehen kann aber die Vorstellung einer Gruppe metallicas war eben zu verlockend.

      Ich bin jemand, der da gerne mal probiert und testet da ich das sehr interessant finde. Natürlich muss man den Verlust immer einkalkulieren. Auch nach Monaten und Jahren kann da mal noch was schief gehen. Man setzt natürlich nichts zusammen von dem man weiß, das es ganz sicher nicht klappt aber nur durch Ausprobieren erfährt man ob es klappt.
      Hallo,
      der Gedanke, verschiedene Vogelspinnenarten können unter ihres gleichen in einem Terrarium als Gruppe gepflegt werden, ist natürlich reizvoll und bei einigen Arten vermutlich auch einigermaßen umsetzbar (?).
      Ich selbst halte, gerade auch unter diesem Vorwand, eine Gruppe Poec.subfusca (4. FH aus einem Kokon stammend) - Startanzahl waren 5 Tiere, jetzt sind es nur noch 3 -> also eigentlich ein Fehlschlag aus meiner Sicht! Nach Aussagen des Züchters stammen die Tiere aus einer Gruppe von etwa 25 Tieren, die bis zur 2. FH in einer Aufzuchtbox zusammenlebten ... auf Nachfrage bekam ich den ausdrücklichen Hinweis, die 5er Gruppe in einem eher kleineren Behälter mit reichlicher Fütterung zu halten (Erzeugung eines Sozial-"Zwanges"). Außerdem haben meine Tiere tags eine Temperatur ansteigend bis auf etwa 22°C, nicht bis auf 18°C runter.
      Resultat ist für mich, dass ich meine Tiere dieser Tage wieder trennen werde und ich eine dauerhaft erfolgreiche Gruppenhaltung (und damit meine ich, ohne merkliche Ausfallrate über Jahre hinweg!) bei Poecilotherien nicht wirklich sehe - das ist scheinbar ein nicht wirklich natürlicher Zwang. Vielleicht hätte es für einen vorrübergehenden Erfolg doch eine andere Terrariengröße sein müssen, aber die möglichen Verlustraten beim "Experiemntieren" sind mir persönlich einfach zu hoch.
      Grüße
      Beste Grüße
      Karsten

      Karsten schrieb:

      (Erzeugung eines Sozial-"Zwanges").


      Tag Karsten

      Hierzu siehe → Foelix / Biologie der Spinnen → Kategorien Seite 340 und "Entsteheung der Sozialität" Seite 344.
      Ansonsten Kapitel "Soziale Spinnen" Seite 339 bis 348

      Wie aus dem Beitrag erkenntlich, dürfte ein soziales Verhalten in Form von Brutpflege, und ein (nicht vorhandenes) soziales Verhalten in Form von erzwungener Sozialität, zweierlei Ding sein.

      Gruß
      Joachim B.
      Hi Joachim,
      ...da kann ich weder zustimmen noch widersprechen, weil ich die Passagen aus den vorgeschlagenen Werken nicht kenne - aber egal. Zu dem Zeitpunkt klang das relativ logisch, hat sich aber nun einmal bei mir als nicht stimmig herausgestellt.
      Grüsse
      Beste Grüße
      Karsten

      ...noch einmal zu meinem vorherigen Beitrag

      Hallo,
      Entgegengesetzt zu meiner Aussage einige Zeilen weiter oben habe ich gestern beim Vereinzeln der Poec.subfusca festgestellt, dass ich zwar immer maximal 3 Tiere gleichzeitig gesehen habe, aber trotzdem alle 5 Exemplare noch im Terrarium waren - so kann man sich sogar in einem 'winzigen' Terrarium täuschen!
      Einzeln gesetzt habe ich sie trotzdem - ist mir einfach sicherer.
      Grüße
      Karsten
      Beste Grüße
      Karsten
      Moin!
      Also`n 40er Würfel find ich etwas knapp.
      Ich halte eine 3,3 Gruppe in einem Terrarium von 70x40x150 cm.Reichlich Verstecke, und Futter satt.
      Das läuft seit 2 Jahren recht gut.
      Die Tiere hab ich in einer Zoohandlung gefunden...der Verkäufer meinte in dem Becken wären 2 Tiere, da er aber `Phobiker war, hab ich das Rausfangen übernommen, und dabei eben noch 4 Tiere entdeckt.
      Körperlänge etwa 3 cm...ich denk mal,die sind dann also auch als Gruppe da eingerückt.
      Grüsse!