Vorstellung von Megaphobema mesomelas

      Heute Paarungsversuch mit dem kleinen, frisch adulten Weibchen und dem selben Männchen. Er ist am Anfang sehr schnell in ihrer Höhle verschwunden - da weiß ich leider nicht, was dort passiert ist. Ich denke aber, alles in Allem war‘s wohl eher nicht erfolgreich... :(
      Nr.1


      Nr.2


      Nr.3


      Demnächst aber... ;)
      Beste Grüße
      Karsten

      Lange ist es her...

      Hallo,
      ein kleines Update, was aus dem Versuch geworden ist:
      Beim „kleinen“ Weibchen hat sich bis heute nichts Ungewöhnliches getan - es frisst, sitzt nicht so selten außerhalb der Höhle - aber keine Aktivität in Richtung Kokonbau ☹️... ich hatte ja auch keine erfolgreiche Paarung sehen können.
      Das adulte Männchen hat sich gute 3 Monate in seiner Höhle versteckt und kam erst vor einigen Tagen wieder heraus mit viel „Gesuche“!

      Das große Weibchen hatte sich zwischenzeitlich gehäutet () und gefressen. Ich dachte mir: ich versuche es einfach noch einmal.
      Ich fange das alte, adulte Männchen heraus, setze es recht gestresst ins Terra des großen Weibchens und es versteckt sich direkt in der zweiten Höhle - keine Chance ranzukommen. Also warte ich die Nacht ab und es lebt heute früh tatsächlich noch. Jedenfalls vorhin komme ich nach Hause und sehe das Männchen, immernoch in der zweiten Höhle beim Weibchen auf dem Rücken liegen - tot!? Nein - es macht ein Spermanetz und putzt sich dabei die Pedipalpen:


      Mal schauen...
      Beste Grüße
      Karsten
      Hallo Sven,
      davon gehe ich eigentlich auch aus, also dass ER relativ gefahrlos seinen Lebensabend dort verbringt. Dieses Weibchen ist aber auch sehr ruhig. Das jüngere Weibchen ist viel „fordernder“ und hat das Männchen beinahe schon fast aus dem Terrarium gedrängt... jedenfalls hatte er es sehr eilig.
      Beste Grüße
      Karsten

      Auf ein Neues...



      Hallo,
      vllt klappt es ja dieses Mal...?
      Das ist das mittelgroße Weibchen, welches vor kurzem dann auch den schon sichtlich altersschwachen Bock gefressen hat, nachdem er gute 2 Wochen dort verbracht hat:
      Beste Grüße
      Karsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Karsten“ ()

      Hi Sven,
      Fand ich auch komisch, zumal wir ja auch noch darüber geschrieben hatten. Meine Beobachtung war, dass die Tiere aber eher nicht zusammen sitzen, sondern das Weibchen sich eher versucht, vom Männchen fern zu halten, während dieses nahezu ständig durch das Terrarium wandert. Allerdings ist so ein Männchen als "quasi-permanente" Gesellschaft (die lassen sich extrem schwer wieder aus einem strukturreichen Terra wieder herausfangen!), das habe ich ja jetzt bei meinen beiden adulten Weibchen gesehen, ein schon echt "nerviger" Roomie - keine ja kaum mal 15 Minuten still sitzen. Vllt hat genau das den Beißreflex beim Weibchen letztlich ausgelöst? Sie hat ihn auch nur zur Hälfte verspeist...
      Beste Grüße
      Karsten
      Hi zusammen,

      Nicht unbedingt im Zusammenhang mit M.mesomelas aber anderen Vogelspinnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Männchen nicht zu lang im Terrarium sitzen sollten. Die Weibchen fühlen sich teilweise gestört und ich hatte auch bei einfacher zu züchtenden Arten dann oftmals keinen Erfolg. Also Männchen rein, ein zwei Tage drin lassen (bei denjenigen welche damit keine Probleme haben) und dann das Männchen wieder separieren. Verpaaren sollte man m.E. trotzdem zwei drei Mal um sicher zu gehen. In der Natur werden die Weibchen oft auch nicht nur von einem Männchen begattet. So hatte ich oft mehr Erfolg.

      Gruss Basti
      Ja Bastian, sehe ich im Grunde genauso, aber ich konnte den Bock einfach nicht so einfach verletzungsfrei bergen - bei beiden Weibchen nicht.

      Nichtsdestotrotz scheint es voran zu gehen - ich denke, sie macht den Kokon hier zu:



      Morgen früh weiß ich mehr...
      Beste Grüße
      Karsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Karsten“ ()

      Hi,

      das mag stimmen bei Encyocratella olivacea meine ENZ 2012, hatte ich das Männchen die ganze Zeit im Terrarium ohne Probleme und zwar in reiner relativ kleinen Box (Braplast 20x20x20cm), die Jungtiere sind geschlüpft und Vater und Mutter haben sich nichts getan, mag Zufall gewesen sein oder ist bei jeder Art anders. Mittlerweile fange ich das Männchen aber auch immer raus.

      @Karsten
      Hoffen wir auf das Beste, bei mir wurde der Kokon leider gefressen. Habe aber noch 5.5 in Reserve die aber noch nicht adult sind und diesmal habe ich einen wirklich kühlen Raum wo auch im Sommer die Temperaturen nicht über 20°C steigen.

      MfG Sven

      Freud & Leid...

      Hallo Ihr Beiden,
      Danke erst einmal für die guten Wünsche, es hat aber leider nichts genützt - sie hat ihren Kokon leider gefressen :( . Evtl. lag es an der etwas erhöhten Tagestemperatur von ca. 21-22°C oder woran auch immer, jedenfalls sitzt sie jetzt wieder ohne da.
      Allerdings habe ich heute morgen mal einen Blick in die Höhle meines älteren, ebenfalls ja verpaarten Weibchens erhaschen können - ich denke, sie trägt tatsächlich auch einen Kokon. Ich werde dem mal die nächsten Tage genauer nachgehen und berichten...
      Beste Grüße
      Karsten

      Karsten schrieb:

      Evtl. lag es an der etwas erhöhten Tagestemperatur von ca. 21-22°C oder woran auch immer, .


      Hallo Karsten

      Möglicherweise, war die Dame lediglich etwas indispuniert. Auf der rechten Seite des Opisthosoma, ist ein Stück vom Fell in Verlust geraten und auch sonst, scheinen hier und da ein paar Fusseln abhanden gekommen zu sein. ?(

      Gruß
      Joachim B.