Beiträge von Alveus

    Hallo Luisa.


    Äste und Zweige aus der Natur oder unbelasteten Gärten kannst du bedenkenlos Verwenden.

    Am besten einfach aus einem Gebiet wo keine intensive Forstwirtschaft betrieben wird, auch nicht in unmittelbarer Nähe zu landwirtschaftlichen Flächen, (Schreber)Gärten oder Strassen, da an diesen Orten gerne mal mit Pestiziden ect. gespielt wird.

    Auch aus Naturschutzgebieten sollte man nichts entnehmen, das wird nicht so gerne gesehen und kann teuer werden.


    Ich verwende in all meinen Terrarien und Aquarien Äste, Zweige, Wurzeln, und Steine aus der Natur. In den Aquariem vetwende ich zwar primär Erle, da dieses Gehölz auch nach 3 Jahren im Wasser nicht gammelt, und die Humimstoffe dem Wasserzuträglich ist. Aber in den Terarrien bin ich weniger heikel.


    Was du nimmst, hängt von deinem Geschmack ab.

    Buche, Eiche, Erle ect sorgen eher für ein moderates natürliches Erscheinungsbild.

    Korkenzieherhasel z.B. bringen etwas wildes verspieltes ins Terrarium, wirst du aber nur in Gärten finden.

    Und für Wüstenterrarien eignen sich knorrige sonnengebleichte Gehölze aus den höheren Gebirgsregionen aber auch getrocknete Stauden und Gräser.


    Nur stachliges und Arg giftige Gewächse wie Robinien, Seidelbast, Pfaffenhütchen, Eisenhut ect. ect. würde ich meiden.

    Falls du nicht mit einem grünen Auge ausgestattet bist, helfen Apps wie z.B. "Seek von i-naturalist" bei der bestimmumg von Pflanzen.


    Gruss, Alveus.

    Hallo Janis


    Ich denke, ich werde die Idee mit den Faunaboxen umsetzen und diese entsprechend mit einem Totenkopf und einem Etikett kennzeichnen. Ich denke, eine Faunabox ist auch aufgrund der Futterluke oben am sinnvollsten.

    Sollten die Tiere hierfür zu groß werden, ist die Idee mit dem Modifizieren des Exoterras natürlich auch eine gute Idee

    Ich denke eine Faunabox zur Aufzucht ist sicher nicht verkehrt. Aber ein schön grosszügiges Endterrarium, wo man die Wanderspinne bei ihren Nächtlichen Streifzügen beobachten kann, fände ich für mich besser.

    Wie kostenaufwändig ist es denn, wenn ich mir ein ähnliches Terra (die Einrichtung natürlich ausgenommen) bauen würde?


    Das ist schwierig zu sagen. Generell ist es günstiger, wenn man ein Terrarium auf Mass bestellt, statt selber aus Neuglas baut.

    Ich baue meine aus Altglas (Von Aquarien über Vitrinen bis zum Fensterglas) zusammen und so belaufen sich die Materialkosten auf keine 20.- Chf pro Terrarium. Aber wenn man nur eines Baut wird es wider teurer, dank dem Materialüberschuss.


    Die Einrichtung war übrigens gratis ;)


    Gruss, Alveus

    Hallo


    und keine Chance, nicht gefressene Futtertiere rauszufangen. Da wäre für mich und auch für die Spinnen zu stressig.

    Außer mir kenne ich aber niemanden, der das so macht und es soll deshalb auch keine generelle Empfehlung sein

    Doch doch, ich hab das gleiche Problem, und die gleiche Lösung

    Ich lege aber immer Fischfutter in das Gespinst, in der Hoffnung dass de Spinne sich die Schabe mal krallt...

    Die schwarze Masse unterhalb der Schabe ist Kot. Die lebt schon lange in der Rückwand... klappt also nicht

    Hallo


    Ich hätte ein Paketfach in Deutschland, das währe wohl am einfachsten.

    Momentan währe das Risiko, dass das Paket am Zoll hängen bleibt, und hier nur vertrocknete Krümel ankommen sowiso zu hoch.

    Das andere ist, wie schnell die Spinne zu stinken beginnen könnte.

    Wie man die Spinne am besten versendet wüsste ich auch nicht. Evt in einem gepolsterten Tupperware/Gummibärendose oder ähnlich.


    Schwieriger word es dann, die präparierte Spinne zurück zu schicken...


    Gruss, Alveus.

    Hallo

    Fein sieht doch toll aus - öfters mal ins TK schauen. Ich bin auch reingefallen. Gruß

    Du bist in mein Tiefkühler gefallen?

    Nein schon klar was du meinst ;)


    Im TK liegt noch ein Raubkugelfisch und ein Piranha. Da bin ich mir aber noch am schlau machen wie ich das am besten angehe.


    Aber falls jemand eine tote VS hat. Ich nehm sie.


    Gruss, Alveus

    Hallo.


    Ich glaube ich habe die perfekte Vogelspinne für meinen Bruder gefunden!


    Eine 1.0. Chromatopelma cyaneopubescens.

    Und bevor es jetzt Aufschreie gibt... dieses spezielle Individuum wird keine Probleme mit den Temperaturschwankungen und den kühlen Temperaturen haben.


    Fühlte sich der alte Herr doch die letzten Monate im Tiefkühler pudelwohl!

    Soweit mein erster Versuch eine Vogelspinne auszustopfen.


    Gruss, Alveus

    Hallo

    Besuch ist hoffentlich nicht so dreist, sonst ist noch ein dicker Aufkleber mit dem Totenkopf drauf und das Umfeld ist informiert.

    Naja. Kommt stark auf das Soziale Umfeld an. Da habe ich Beruflich bedingt schon Dinge gesehen...

    An Loxoscele und Latrodectus traue ich mich nicht. Mag paranoid sein aber da hätte ich Angst die Kontrolle zu verlieren

    Wie meinst du das? Gestützt auf meinen Recherchen hätte ich Loxoscele (laeta) und Wittwen als deutlich weniger offensiv und unberechenbarer als eine Phoneutria (nigriventer)eingeschätzt.


    Gruss, Alveus

    Hallo


    Ich denke, da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ich kenne Leute, welche selbst extrem Standorttreue Spinnen hinter Schloss und Riegel halten, wobei es bei denen nicht mal eine Terrarientüre bräuchte, und andere betreiben erfolgreich Freihaltungen...


    Um unbefugten Zugriffe zu verhindern, kommt es auf die Umstände an. Reden wir von Kindern im Haushalt, oder neugierigem und nicht sehr respektvollem Besuch. Oder ist die Spinne gar öffentlich zugänglich z.B. Schulzimmer. Bei Letzterem würde ich definitiv von einer solch potenten Spinne absehen.


    Mit Phoneutrien habe ich keine eigene Erfahrung, mich jedoch mit ihnen interessehalber auseinander gesetzt.

    Da ich immer wieder Berichte gelesen habe, wonach sich die Biester fast oder ganz aus dem Terrarium Teleportiert haben, kaum öffnete man die Türe, währe für mich persönlich eine Futterlucke ein absolutes Pflichtprogramm.


    Bei meiner Monocentropus balfouri -Gruppe habe ich eine solche Futterlucke eingebaut (sorry, die Beleuchtung ist noch provisorisch).

    Das ganze ist ein DIY Falltürenterrarium mit Plexideckel, welche man Herausziehen könnte. In den Deckel habe ich wiederum eine kleine Schiebetüre verbaut.


    Bei den Balfouris geht es eher darum, dass ich über die Lucke mehrere Beutetiere wie Grillen oder Schockoschaben einbringen kann, ohne das diese sich auf der Stelle umdrehen und eine Stampede durch die Wohnung anzetteln.


    Bei einer Phoneutria hi gegen hat eine solche Lucke den Vorteil, das Futter und Wasser eingebracht werden kann, ohne dass dir die Spinne sofort entgegen fliegt, und dir ein Küsschen auf die Wange gibt....


    Wenn du nicht gleich ein komplettes Terarium selber bauen kannst oder möchtest, kann man so eine Futterlucke auch bei einem Exoterra verbauen, wenn man die Meschabdeckung durch Plexi ersetzt.

    Die Exoterras, welche ich kenne, haben auch immer die möglichkeit ein Drahtschloss anzubringen.





    Gruss, Alveus.

    Hallo Prix.


    Da hast du echt eine Pechsträne.

    Das Spinnengift wird wohl auch nicht gerade einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung resp. auf dein Immunsystem haben.

    Hast du das bei der Abklährung angesprochen?


    Auf jedenfall wünsche ich eine gute Besserung.


    Gruss, Alveus.

    Hallo.


    In ariden Terrarien braucht es eigentlich keine Bodenpolizei. Da trocknen nicht gefundene Reste aus und sollten keinen Nährboden für ungeziefer darstellen.

    Bei meinen ariden Terrarien würde sowiso keine Assel überleben...


    Allerdings würde ich mich mal interessieren ob irgend jemand mal Wüstenspringschwänze in die Finger bekommen konnte.


    Gruss, Alveus

    Hallo

    Das Geschlecht kann man am besten mit einer intakten Exuvie bestimmen. Sollte bei Brachypelma dieser grösse nicht all zu schwer sein.


    Wie Irene schon schrieb, würde ich anhand der dunklen Mönchstonsur auch auf eine baldige Häutung tippen. Das von dir beschriebene Verhalten passt auch.


    Achso ist das Normal das Die nur auf der ein Seite bleibt von Terrarium?

    Kommt hinten nur aus der Röhre raus geht die Scheibe hoch das wars.

    Die Rechte Seite hat DIE noch nicht begutachtet.

    Das Die nicht wirklich viel sich bewegen das weiß ich.

    Habe versucht drei Zonen zu schaffen mit Temperaturen hinten 28 C mitte ca. 26 C vorne ca.25 C


    Kann damit zutun haben. Muss aber nicht. Scheibensteigen kann bei gewissen Vogelspinnen auf zuviel Feuchtigkeit hinweisen.

    Bewundernswert finde ich es eher, wie du in einem 30er Würfel verschiedene Klimazonen hinbekommst. Strahlst du mit einem Spot/ Wärmelampe die Rückseite an?


    Es gibt soweit aber auch Vitaminpulver was man über die Futtertier streuen kann, ob es was bringt weiß ich nicht.

    Naja. Da eine Vogelspinne das Innere der Beute verflüssigt und dann ausnuckelt, weiss ich nicht ob und wie viel von dem Pulver aufgenommen wird.

    Und ob es der Vogelspinne generell von nutzen ist, wüsste ich auch nicht. Habe jetzt auch nichts schlaues im Netz dazu gefunden. Wird aber sicher irgend wo ein Paper über den Vitaminbedarf von Arachniden geben.


    Wie gesagt: Lieber die Futtertiere gesund ernähren.



    Ich ernähre meine Futtertiere (Heimchen und diverse Schaben) ähnlich. Ab und zu noch Bierhefeflocken wegen der B-Vitamine. Stehen die voll drauf.


    Frohes und gesundes neues Jahr euch allen 😁

    Irene

    Ich hab manchmal das Gefühl, dass sich meine Futtertiere besser ernähren als ich... besonders in den vergangenen Tagen.. ;) auch dir ein gutes Neues.


    Gruss, Alveus

    Hallo Sebastian

    Oh ok das tut mir jetzt leid für die Kleine.

    Ok ich habe gedacht das es so schon ganz ok wäre.

    Ich glaube da hast du mich falsch verstanden. ;)

    Für eine rein pragmatische Einrichtung reicht dein Terrarium. Da wird sich die Spinne nicht daran stören. Ausser sie entwickelt doch noch einen grabtrieb. Dan würde mehr Substrat nicht schaden.


    Mit Naturnahem Terrarium meine ich, dass du die Einrichtung dem Herkunftsgebiet der Spinne anpassts, so dass es aussieht als ob du ein lauschiges Plätzchen aus der Natur geschbitten und in das Terri gestopft hast.

    Das ist aber rein kosmetischer Natur, für die Spinne spielt es keine Rolle.


    Keine Angst, Vogelspinnen halten noch viel länger ohne Wasser aus.


    Zum Wassergeel:

    Eine Vogelspinne nuckelt für die Nahrungsaufnahme ja die verflüssigte Beute durch eine ziehmlich kleine Mundöfnung (Labium) und durch eine relativ enge Speiseröhre.

    Vogelspinnen verfügen auch nicht über Verkleinerungswerckzeuge wie Mandibeln und sonstige Mundwerckzeuge.

    Vogelspinnen haben nur die Cheliceren, welche nicht wirklich geeignet sind, die Geelmasse soweit zu bearbeiten, dass sie über die winzige Mundöffnung aufgenommen werden kann.


    Versuchmal so eine Geelperle mit einem Röhrchen aufzuschlürfen. Wobei eine Injektionsnadel wohl akkurater währe.


    Vitamine bekommt die Spinne über die Beute. Meine Futtertiere werden daher ordentlich verwöhnt mit pestizidfreien Früchten, Babiebrei, Katzennassfutter ect. Was am Ende der Spinne zugute kommt.


    Einfach Wasser in die Trinkschale und dieses regelmässig auswechseln und die Schale reinigen... reicht völlig.


    Na überall im Internet steht ja wenn man in den Anzeigen guckt oder in Shops Kl 2,5-3 cm .

    Damit ist also die komplette Größe gemeint ohne Füße.

    Nicht so wie ich es verstanden habe

    Ahaaaa.


    KL bedeutet Körperlänge.

    Also die Länge von Abdomen und Carapax.


    Gruss, Alveus

    Hallo Sebastian


    Wollte mal wissen ob Ich das Terrarium so lassen kann

    Da kommt es darauf an, was du willst. Der Spinne selbst ist es generell eher wurscht wie das Terrarium qussieht. Solange ihre Bedürftnisse gedeckt sind.

    Da reicht bei einer Brachypelma genug grabfähiges Substrat evt einen Unterstand oder eine Vorgegrabene Höhle.

    Willst du aber ein naturnahes Terrarium, bist du noch ein ordentliches Stück entfernt.

    Bodengrund ist Terrariumerde aus dem Geschäft.

    Die wurde mir empfohlen.

    Hinterher wo Spinne und Terrarium fertig war.

    Habe ich gelesen das ich besser hätte Maulwurfserde oder Waldboden nehmen sollen

    Normale Terrarienerde sollte eigentlich kein Problem darstellen.

    Wald oder Maulwurfserde kann man aber aus Kostengründen verwenden. Oder wenn man ein Naturnahes Terrarium einrichten will, und die schwarze Terrarienerde eher unpassend ist.

    Wichtig ist die Erde aus einem unbelasteten gebiet zu nehmen, da auch im Wald gerne mal mit Pestiziden gesprüht wird...


    Allerdings weiss ich nicht was du da als Terrarienerde verkauft bekommen hast. Sieht eher wie Holzmulch aus...


    Wasser sind solche Perlen drin.

    Die bringen der Spinne leider nicht viel, da sie die Glibbermasse nicht mit ihrem Saugmagen aufnehmen kann.

    Die Spinne kann nur das kondensierende Wasser auf der Oberfläche der Perle abnuckeln.


    Lieber einfach eine Wasserschale verwenden.


    Kleiner Nachtrag könnte man mir sagen wie groß meine Spinne ungefähr ist.?

    Also laut dem Doppelmeter im hintergrund hat sie ca 4cm Kl???

    Habe das nicht so richtig verstanden mit der Klassen Bestimmung bzw. Der Größenangabe die man immer sieht bei Spinnen

    Was meinst du damit?


    Meinst du evt die Klaasche Bestimmung/ Methode?


    Gruss, Alveus

    Hallo Basti.


    Das grösste Problem ist, dass die Temperaturen, dank der Brennholzbeheizung, von Tag zu Nacht schwanken, sondern von Stunde zu Stunde.

    Wenn da mal jemand kein Holz nach legt, sakt die Temperatur ab. Wenn jemand zuviel Holz nachleg, wird es zu warm.


    Nach dem ich ihn einwenig in das Thema eingeführt hat, wurde ihm bewusst, dass er sich die Haltung einer Vogelspinne doch einfacher vorgestellt hatte. Er hat sich also gegen eine Vogelspinne entschieden.


    (Naja würde er, Heizungstechnisch, nicht noch im Mittelalter leben währe es ja auch einfach... )


    Danke auch von Ihm für eure Antworten!!!


    Gruss, Alveus

    Hallo

    Wenn man irgendwann schon einmal Theraphosas/Psalmopeus o.ä. aufgezogen hat, lernt man das fast schon automatisch - erst öffnen, dann füttern, dann hantieren


    Da reicht schon eine Acanthoscurria geniculata... selbst wenn sie schon eine ausgewachsene, zappelnde Dubia zwischen den Chelizeren hat, wird noch nach der Pinzette geschnappt.

    Bei der hantiere ich nur mit der Pinzette im Terrarium... loslassen würde die den Finger bestimmt auch nicht so schnell.



    Prix


    Mensch, da hast du dir die beste Vogelspinne ausgesucht für einen Biss...

    Vorallem scheinst du ein ordentlich gehässiges Exemplar zu haben.

    Dass die einfach einen Finger anspringen, hätte ich jetzt nicht gedacht...


    Gruss, Alveus

    Hallo

    Nach 5 Tagen hat die C. versicolor die Entscheidung getroffen, wo sie ihr Wohngespinst baut.


    Eigentlich überrascht es mich nicht wirklich. Naja.


    Ich bin mal echt gespannt ob sie da bleiben wird, oder sich nach der Häutung einen neuen Platz sucht.



    Auf der Suche nach einem geeigneten Platz, hat sie sich wohl noch schnell eine weisse Assel gegönnt. Das ist auch Okay, denn die Heimchen brauchen noch ein paar Tage, bis die ersten Schlüpfen.


    Jetzt nervt mich aber die Falltüre dieses Terrariums ungemein, da ich das Terrarium jedesmal aus der Vitrine nehmen muss zum öffnen.

    Da werde ich wohl noch etwas basteln müssen...


    Gruss, Alveus